Ich liebäugle derzeit mit dem Nitecore UMS4, der Däne bezeichnet es als "fairly good" und es kommt mir entgegen in dem Sinne dass ich es per USB anstöpsle und es lädt.
Nitecore macht grundsätzlich auch gute Sachen und die Seite des Dänen ist eine gute Quelle. Wenn der den Nitecore-Lader also empfiehlt, ist das ziemlich verlässlich.
es soll zuverlässig funktionieren ohne Modifikationen, deswegen habe ich mich auch gegen eure Empfehlung Technoline, SkyRC entschieden, da ich es nicht umbauen möchte und somit wieder eine neue Fehlerquelle ins Spiel bringe.
Umbauen? Was musst du da umbauen am SkyRC oder am Technoline? Oder meinst du, um sie am USB-Port betreiben zu können?
Dazu übernehme ich aber eure Empfehlung in Sachen Eneloop. Die umgelabelten Ikea Ladda sind tatsächlich so gut wie die Marken Eneloops?
Ja, die Dinger sind einfach gut in fast allen Belangen. Ich wüsste daher kaum einen Grund, bei "normalen" Anwendungen, wo Rundzellen reingehören, was anderes als LSD-NiMHs zu nehmen. Und bei den LSD-NiMH-Zellen ist eneloop einfach der Vorreiter.
Ikea Ladda Akkus sind identisch mit eneloops-Akkus, allerdings ist es manchmal etwas schwierig rauszukriegen, welche nun genau. Offenbar haben sie hauptsächlich eneloop lite (normalerweise blau) und eneloop Pro (normalerweise schwarz) unter ihrem eigenen Namen verkauft. Zumindest deuten die Spezifikationen darauf hin. Die Ladda-Spezifikationen sind aber immer leicht anders als die der "originalen" eneloops. z.B. passt die Kapazitätsangabe teilweise zu eneloop lite, sie geben aber deutlich weniger Zyklen an. usw.
Ikea Ladda sind also sehr gute (zu eneloop identische) Akkus, nur bekommt man AFAIK nicht die klassischen eneloops (normalerweise weiß).
Die Alkaline wird dann die eiserne Reserve bilden, was man hat hat man.
So mache ich es auch. Oder wenn doch mal ein Gerät vorbei kommt, das nicht mit Akkus klar kommt. Selten, aber es gibt sie.
https://geizhals.de/panasonic-eneloop-bq-cc87-a2250763.html
Wäre eine simple Lösung? Leider gibt es keinen Test von dem Dänen dazu.
Zu dem finde ich leider auch nix. Auch eneloop101.com hat den nicht gelistet. Allgemein muss man mit eneloop-Ladern etwas vorsichtig sein. Es gibt sehr sehr gute. Und sehr fragwürdige.
Hätte es vor ca. 15 Jahren den MC5000 schon gegeben hätte ich jetzt ziemlich sicher keinen CM2024. Da stimme ich dir zu

.
Den MC5000 finde ich irgendwie noch fragwürdig. Man kann alles einstellen, muss es aber auch bei jedem Start wieder, weil es keine Speicher mehr gibt wie beim MC3000. Alternativ muss man ihn jedes Mal übers Handy bedienen? Was ein Quatsch... Und dann noch die fehlenden Temperatursensoren. Die sind eine super "Sicherung" am MC3000 und haben bei mir schon ein paar Mal bei "zickigen" Akkus die Abschaltung vorgenommen, weil ich z.B. die Parameter für die Abschaltung verkorkst hatte und/oder Delta-Peak dann nicht erkennen konnte, wann Schluss ist. Beim MC5000 haben sie die weggelassen, hinterher festgestellt, dass das eine blöde Idee war und bieten sie jetzt für viel Geld zum Nachrüsten an. Das Nachrüsten ist aber eine Frickellösung, die Sensoren müssen via Bluetooth mit dem Ladegerät kommunizieren, was aber nur funktioniert, wenn man sowohl die Sensoren als auch das Ladegerät mit einem Smartphone verbindet und das Smartphone dauerhaft beim Laden in Reichweite ist. Was für ein Blödsinn...
Und auch sonst kann ich kaum (keine?) wirklichen/nennenswerten Vorteile vom MC5000 gegenüber dem MC3000 erkennen, außer ein hübsches Display. Ich sehe daher bisher den MC3000 noch dem MC5000 als deutlich überlegen an.
Und ja, ich wollte mir vor Ewigkeiten auch immer so einen ChargeManager holen. Erst den 2000er, später auch den 2024er. Hab's zum Glück nie gemacht, weil es immer Dinge gab, die mich daran störten. Zum Glück. Jetzt bin ich mit dem MC3000 sehr viel glücklicher

Einziges Manko ist höchstens, dass man keine 9V-Blöcke laden kann im Gegensatz zum ChargeManager. Aber: Mir ist glaube ich seit >10 Jahren auch kein Gerät mit 9V-Block mehr untergekommen... Von daher...
Schonmal an Akkus mit integriertem Ladecontroller und USB-C gedacht?
Sowas habe ich seit einer Weile in AA für meine diversen Fernbedienungen in Betrieb.
Gibt es auch in AAA.
Ja, was mich daran etwas stört ist dass man jeden Akku einzeln laden müsste.
Ich wollte auch mal solche kaufen. Dachte, das wäre die bessere Alternative. Aber:
- In der Regel deutlich höhere Selbstentladung (meist schon nach Wochen/Monaten von selbst leer) als LSD-NiMHs (die haben auch nach 10 Jahren in der Kiste noch fast vollen Ladezustand)
- weniger Zyklenfest (NiMH kann man sehr viel öfter aufladen als die kleinen Lithium-Akkus darin)
- nerviges Kabelgewusel beim Aufladen
- Vorteil der höheren Kapazität von Lithium-Akkus wird zu großen Teilen durch den Platzbedarf der Elektronik wieder aufgefressen.
- Durch die fixe Spannung keine Möglichkeit zu erkennen, wie voll der Akku noch ist (ein damit betriebenes Gerät geht einfach sehr plötzlich irgendwann aus)
- In der Regel keine Möglichkeit, sie in "normalen" Ladegeräten zu laden.
- "gefährlichere" Zellchemie
- ggf. deutlich empfindlicher auf Wetter (Probleme bei der Entladung bei sehr kalten Temperaturen)
Der einzige Vorteil, der meiner Meinung nach bleibt, ist, dass man kein gutes Rundzellen-Ladegerät dafür braucht.
Meiner Meinung nach sind sie es nicht wert. Insbesondere die teilweise sehr hohe Selbstentladung macht keinen Spaß und leider weiß man das vorher nicht, wie schlimm sie ist. Es gibt Akkus dieser Art bei denen das kaum ein Problem ist und welche, wo es ein riesiges ist. Erwischt man letztere, hat man Pech gehabt und wird zurückgeworfen in Zeiten vor LSD-Akkus. Da hat man dann Akkus im Schrank liegen und immer, wenn man sie benutzen will, sind sie schon leer.
Habe mich für die Weißen als Mittelweg entschieden, dachte erst an die Pro aber nur 500 Ladezyklen gegenüber 2100 bei den Weißen hat die Entscheidung relativ leicht gemacht.
Die weißen sind in 95% der Fälle die richtigen. Gute Kapazität, gute Zyklenfestigkeit, gute Haltbarkeit (auch mal bei gelegentlicher Falschbehandlung wie Tiefentladung), immerhin auch noch gute Fähigkeit hohe Ströme zu liefern (also auch für Hochstromanwendungen wie moderne Taschenlampen geeignet). Die anderen Modelle (Lite/hellblau und Pro/schwarz) sind nur für spezielle Fälle. Die Lite (hellblau) nimmt man insbesondere dort, wo man eine extreme Zyklenfestigkeit braucht (mehrere 1000 Zyklen) oder die Akkus gequält werden, speziell durch dauerhafte Überladung (z.B. DECT-Telefone in der Regel). Das können die nämlich sehr viel besser ab und gehen sehr viel später defekt dadurch. Die Pro (schwarz) nimmt man nur, wenn man das letzte bisschen Kapzität und vor allem das letzte bisschen Hochstromfestigkeit braucht. Ich habe die Pro z.B. in meinem Blitzgerät für die DSLR. Da ist jede Zehntelsekunde, die das Blitzgerät schneller wieder auflädt und neu Blitzen kann, viel wert. Für alles andere sind die weißen schon die richtigen.
Lader dazu:
✔ Preisvergleich für Panasonic eneloop Smartplus USB Travel Charger BQ CC87 ✔ Bewertungen ✔ Produktinfo ⇒ Kompatibilität: Mignon AA, Micro AAA • Ladeschächte: 4x Rundzelle • Besonderheiten: USB-Eingang, USB-Ausg… ✔ Ladegeräte ✔ Testberichte ✔ Günstig kaufen
geizhals.de
Kannst ja dann mal berichten, wie gut der funktioniert. Wobei: So lange man nur eneloops und am besten noch möglichst neue reinlegt, funktionieren eigentlich alle eneloop-Lader gut. Die Spreu vom Weizen trennt sich evtl. erst, wenn die eneloops schon älter sind und dadurch einen höheren Innenwiderstand bekommen - dann verweigert so mancher eneloop-Lader den Ladevorgang, obwohl die Akkus noch gut nutzbar wären. Oder wenn man mal nicht-eneloops einlegt. Laut Datenblatt ist das Gerät auch recht lahm. Standard-Eneloop-Akkus brauchen 4-5 Stunden zum Laden. Das könnte auch Probleme bei der Delta-Peak-Voll-Erkennung geben, dafür ist nämlich durchaus ein ausreichend großer Ladestrom nötig, was hier kaum noch erfüllt ist. Aber sie würden das Produkt wohl kaum verkaufen, wenn es nicht vernünftig abschalten würde. Und durch USB ist der maximale Ladestrom bzw. die maximale natürlich auch begrenzt. Der Nitecore-Lader schafft mit einem Standard-USB-Netzteil auch nur 500mA pro Port bei 4 belegten Ports, das sind ebenfalls 4 Stunden. Nur wenn man ihn mit einem Quick-Charge-fähigen USB-Netzteil verbindet, kann er mir 1A pro Port laden (bei 4 Ports) und damit normale eneloops in zwei Stunden vollladen. Das ist übrigens der Strom, mit dem ich meine normalen eneloop AA auch lade. Wenn es schnell gehen muss, nehme ich auch 2A (Ladezeit dann 1 Std.)