Wer DDR4-RAM braucht, sollte sich sputen

Mornsgrans

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Heise schrieb heute, dass die Preise für DDR4-RAM steigen, weil die Produktion reduziert wird:

Wer also am überlegen ist, ob er noch RAM braucht, sollte sich besser zeitnah entscheiden.
 
Es gibt Händler und Spekulanten, die nach den ersten Hinweisen die Lager ordentlich aufgefüllt haben und ihr diskutiert hier über 2 bis 8 8/16 GB-Riegel.
Ich nehme jetzt nicht die 2*16 aus dem Desktop und verbaue 2*8 aus der Schublade, aber wenn ich es machen würde, dann hätte ich deswegen kein schlechtes Gewissen.
 
Ja absolut. Alles eine Frage der Fairness und Angemessenheit, dazu zählt halt nunmal der aktuelle Marktpreis.
 
@StefanW. ich schon :D Ich habe gerade die 32 GB aus meinem L14 gedreiviertelt und einen 16GB Riegel davon im L15 verbaut, was ich nun verkauft habe.
Brauche sowieso nicht so viel RAM im L14, hatte ich nur damals nachgeholt, weil der so günstig war (17€ für einen 16 GB Riegel im Juli :eek:), da dachte ich mir "haben ist besser als brauchen".
 
Eigentlich wollte ich ja die Hardware in meinem Heimserver bald erneuern. Schiebe das schon viel zu lange vor mir her. Und immerhin stecken jetzt schon 128GB RAM da drin, die würde ich (mindestens) wieder nehmen. Tja, in der aktuellen Lage stelle ist fest, dass das Projekt doch gar nicht sooo dringend ist :D
 
Weiß jemand zufällig aus dem Kopf wie viel ein Commodore C64 an RAM hatte?
 
Mein Schlüsselerlebnis zu RAM hatte ich mit meinem damaligen Büro-PC, das müsste so Anfang der 90er gewesen sein:

386er oder 486er, 4 MB RAM, Excel 4.0. Ich bekam eine fertige, sehr große Excel-Datei, die ich pflegen, weiter mit Daten füttern und auswerten musste. Mein PC war damit überfordert, jede Neuberechnung der Tabelle dauerte 'ne Viertelstunde, die Kiste war nur am Auslagern. Lösungsvorschlag der IT: "Mehr RAM gibt's nicht, dann wollen das ja alle haben, schalte die automatische Berechnung aus und lasse nur zum Schluss einmal neu berechnen!" Tja... - als dann aber mein Chef für ein Meeting mal ganz schnell mehrere Szenarien berechnet brauchte und ich - bzw. mein PC - passen musste, gab's ein Machtwort Richtung IT. Einen Tag später verfügte mein PC über 8 MB RAM und die Excel-Berechnungen fluppten in Sekundenschnelle... :ROFLMAO:
 
Ich überlege, wann ich das letzte mal einen RAM-Engpass hatte.
Da unserem PC schon zu Pentium1-Zeiten das Upgrade auf 48MB spendiert wurde.

Derzeit im Haupt PC laufen 32gb RAM, was ich zum Ersterwerb der AM4-Plattform als viel empfand. Hat sich das Invest von "damals" gelohnt. Muss 2017 gewesen sein.
 
Eigentlich wollte ich ja die Hardware in meinem Heimserver bald erneuern. Schiebe das schon viel zu lange vor mir her. Und immerhin stecken jetzt schon 128GB RAM da drin, die würde ich (mindestens) wieder nehmen. Tja, in der aktuellen Lage stelle ist fest, dass das Projekt doch gar nicht sooo dringend ist :D
Hast du wirklich deine 128GB RAM in deinem Ryzen 5800X3D in deiner Signatur wirklich mit 3200er Speed am laufen? Nach meinen Recherchen geht das nicht bei dem Takt. Bin jetzt überrascht.
 
Ich baue in meine - und die für andere - gebauten PCs seit langem schon immer doppelt so viel RAM ein, wie für "normale" Anwender aktuell empfohlen wird. Derzeit also nicht 16, sondern 32 GB; als zu 8 GB geraten wurde, hab ich 16 GB eingebaut, usw. Diese Strategie hat sich sehr bewährt.
 
Hast du wirklich deine 128GB RAM in deinem Ryzen 5800X3D in deiner Signatur wirklich mit 3200er Speed am laufen? Nach meinen Recherchen geht das nicht bei dem Takt. Bin jetzt überrascht.
Ich meine ja, aber sicher bin ich mir nicht. Da ich den Rechner auch schon definitiv über 2 Jahre nicht mehr gebootet habe, kann ich es auch gerade nicht sicher sagen. Glaube, seit meinem Umzug vor gut 1,5 Jahren hat der noch nicht mal 'n Stromkabel bekommen :D
 
Hast du wirklich deine 128GB RAM in deinem Ryzen 5800X3D in deiner Signatur wirklich mit 3200er Speed am laufen? Nach meinen Recherchen geht das nicht bei dem Takt. Bin jetzt überrascht.

Ich meine ja, aber sicher bin ich mir nicht. Da ich den Rechner auch schon definitiv über 2 Jahre nicht mehr gebootet habe, kann ich es auch gerade nicht sicher sagen. Glaube, seit meinem Umzug vor gut 1,5 Jahren hat der noch nicht mal 'n Stromkabel bekommen :D

In der Signatur stimmt definitiv was nicht, das Mainboard hat (da ITX) nur 2 Ramslots und DDR4 UDimm gibt es mit max. 32GB pro Stick. 64GB @3200 wären schlüssig.

@cuco bzgl Homeserver: was wolltest du denn aufrüsten? Du kannst ja bis zum 5950x hoch der auch heute noch gute SC-Leistung und exzellente MC-Leistung bietet (selbst die "semi-professionellen" Homelabs sind nicht viel schneller außer man geht dort ebenfalls auf DDR5 oder >28c) und wenn du ein bisschen Strom sparen + eine iGPU fürs Transcoding haben möchtest kann man den Ryzen 5755G Pro nehmen, auch wenn der stolze 190€ kostet. DDR5 im Homeserver war bisher mMn nicht wirklich interessant außer man will wirklich das letzte Quäntchen CPU-Leistung rauspressen, die ECC-fähigen boards für Intel sind absurd teuer, AM5 hat schlechte Idle-Poweraufnahme und DDR5 ECC war schon immer vergleichsweise ca. doppelt so teuer.
 
64KB, der C128 hatte demzufolge 128KB RAM
Der erste Computer mit dem ich in Kontakt kam, war ein KC85/3. Der hatte Ende der 80er nur 32kB RAM.
Als ich ca. 10 Jahre später meinen ersten eigenen PC (Pentium 1) von 16 auf 32MB aufrüstete, meinte mein Vater zu mir, dass mein PC jetzt 1000x so viel RAM hat wie der KC.
Mein früher erwähnter aktueller PC ist seit dem notwendigen Upgrade von 16 auf 32GB (1000000x KC) vor vier Jahren maximal ausgebaut, und vermutlich wird der Punkt, an dem selbst das nicht mehr ausreicht, den endgültigen Anstoß zum Plattformwechsel geben.
Ich will mir gar nicht ausmalen, wo wir in 20 Jahren sind. Wenn ich die bisherige Entwicklung extrapoliere, brauchen wir dann vermutlich 32TB.
 
Kennt jemand diese Szene:
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Ich finde es spannend, wie die DDR4-Preise im Fahrwasser der DDR5-Preisentwicklung auch nochmal Fahrt aufnehmen....weil an deren Produktionsmengen hat sich ja nichts getan.
 
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