Welche CPU und RAM für Datensicherung und virtuelle Laufwerke

Vielleicht sucht der Threadersteller so was wie Qubes OS, was aber einige einarbeitung und lesitungsfähige Hardware erfordert
 
Wie wäre es mit verschiedenen Laptops für verschiedene Zwecke?
Air-Gaps inklusive! :D

Im Grund muss man einer Distribution, die alles mitbringt, auch erst mal vertrauen - da fängt es ja schon an.
Also sollte man selbst sein Linux zusammenstellen, dann weiß man zumindest, was drin ist.
Und natürlich auch die sources der einzelnen pakete prüfen .... ich denke man erkennt das Dilemma.
 
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Wobei es weeesentlich einfacher ist sich in die Arbeits- und Funktionsweise von QubesOS einzulesen, anstatt sich ein eigenes OS von der Pike auf neu aufzuziehen. Effektiv ist LFS ja auch genau das dann. Es ist aber wie @elchmartin richtigerweise herauspointiert hat letztlich eine Frage des Vertrauens. Ich nehme nicht an, dass jeder jedweden Code selbst studiert hat, bevor man ihn aufbügelt. Aber genug Offtopic.
 
QubesOS ist keine schlechte Wahl, läuft aber in einem Hypervisor, braucht entsprechend viel RAM für die einzelnen VMs und ist weder einsteigerfreundlich noch einfach im Alltag zu benutzen.

Dürfen die ihren "PRVCY Laptop" mit Rundstecker überhaupt verkaufen?
"Das USB-C-Ladekabel wird in der EU ab dem 28. April auch für alle neu angebotenen Laptops Pflicht." (März 2026, bundesregierung.de)

Mir ging es in erster Linie darum aufzuzeigen, was der Anbieter dort überhaupt im Angebot hat. Auch wenn die nicht direkt angeben, dass sie eigentlich nur QubesOS verkaufen (was grundsätzlich nicht schlimm ist, das machen andere auch, nur labeln die es dann nicht um und spenden den Aufpreis tatsächlich vollständig an die Organisation hinter Qubes), liegt die Vermutung doch sehr nahe. Es gibt auch mindestens eine Bewertung auf der Webseite in der Qubes erwähnt wird.

Aber die 350€ für den USB Stick kann man sich dann eben auch klemmen, wenn nichts besonderes geliefert wird und man sich das auch eigenständig zusammenbauen kann und dann auch tatsächlich weiß was man da gemacht hat, was wie eingestellt wurde und Einfluss nehmen konnte (z.B auch auf den oft beworbenen VPN Anbieter im Angebot). Wer das einfach stumpf kauft und installiert merkt im Zweifel auch nicht ob das Gerät dann nach Hause telefoniert.

Ob die tatsächlich auch noch ein Clevo Rebrand verschicken kann ich natürlich nicht garantieren. Meine Vermutung basiert nur auf den Fotos und den Specs.

In erster Linie halte ich es für fahrlässig solche Produkte zu verschleiern, gerade so wie es dort präsentiert wird.
Wer sich tatsächlich um Datenreduktion kümmern will, sollte selbst zumindest etwas Hintergrundwisen sammeln und wenn möglich direkt an der Quelle angreifen. Also selbst ein OS sauber installieren, sei es nun auf dem PC oder dem Smartphone.

Wie gut deren "Produkt" tatsächlich ist mag ich mangels eigener Erfahrung nicht beurteilen, für einen Testversuch sind mir da auch die Preise zu hoch.
 
Wie gut deren "Produkt" tatsächlich ist mag ich mangels eigener Erfahrung nicht beurteilen, für einen Testversuch sind mir da auch die Preise zu hoch.
Wäre ja vielleicht mal was für Journalisten - bringts wirklich was? Oder ists nur Schlangenöl?
Leider werden auch jene zurecht die Zahlschwelle ungern übertreten....
 
Ich weiss wirklich nicht, was es über "PRVCY" lange zu diskutieren gibt. Die Seite brüllt einem doch beim ersten Anschauen das UNSERIÖS entgegen.
 
Wäre ja vielleicht mal was für Journalisten - bringts wirklich was? Oder ists nur Schlangenöl?
Leider werden auch jene zurecht die Zahlschwelle ungern übertreten....
Wobei Journalisten ggf. sogar nichtmal bezahlen müssten, vorausgesetzt der Anbieter geht davon aus das seine Produkte tatsächlich das Nonplusultra sind.
In dem Fall wäre ein kostenfrei bereitgestellter USB-Stick oder gar Test-Notebook schließlich gute Werbung.

Damit es aber ein sinnvoller, nachvollziehbarer und verwertbarer Test wäre müsste es allerdings jemand testen der das auch beurteilen können, ob nun Kuketz oder Caschy, statt einer Massenpresse wie Computer Bild, nur wird deren Meinung wahrscheinlich nicht ganz so rosig aussehen, wie vom Anbieter erhofft.
 
Ich hätte jetzt nicht gedacht, daß das Thema so viele interessante Reaktionen und Beiträge bekommt. Vielen Dank dafür.
Indirekt wurde meine Frage nach RAM bereits beantwortet. Thema VMs und QubeOS.
Es ist für Laien auch wenn sie sich viel informieren kaum möglich die komplexen Zusammenhänge u mögliche Schnittstellen für Datenklau Software und Hardware seitig zu erfassen. Hier klang ja einiges dazu an. Ich bin auch mehr fürs selber durchdenken und das kritische hinterfragen von Angeboten.
Aber es kostet eben Zeit u Nerven und ist unbequem. Also ziehe ich den Schluß, wenn möglich 32 GB RAM bei neu anzuschaffenden gebrauchten thinkpads haben zu wollen und VMs auszuprobieren. Sehr schön , einen so großen Wissenspool wie dieses Forum zu haben.
Ich denke wir schließen dann den Thread. Vielen Dank nochmal an Euch!
 
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Also ziehe ich den Schluß, wenn möglich 32 GB RAM bei neu anzuschaffenden gebrauchten thinkpads haben zu wollen
Zu exakt diesem Schluss bin ich schon vor einiger Zeit durch pures Nachdenken gekommen:
Neue Computer bestücke ich seit Jahren immer mit doppelt so viel RAM, wie zu diesem Zeitpunkt für ein sinnvolles Arbeiten empfohlen wird. Derzeit sind das 16 GB, also kriegen neue Geräte bei mir 32 GB. Mit dieser Strategie bin ich immer gut gefahren; ich musste nie RAM nachrüsten.
 
Wieviele VPNs sind denn aktiv und was läuft da sonst noch?
Welche Applikationen sollen isoliert werden und welche Probleme möchtest Du damit lösen?
Um deine Frage noch zu beantworten: VPN Router.. Plus ein weiterer zum Testen. Probleme:
Seitenübergreifendes Tracking, Profilbildung an Hand von Browserabdrücken , IP u Gerätedaten, wenn es immer die gleichen sind. Isolierung von Finanztransaktionen besonders. Ganz normale leider inzwischen notwendig gewordene Sicherheits- bzw Privatsphäremaßnahmen gegen aggressive Datensammelei, die ja gebündelt bis zum Identitätsdiebstahl führen kann.
 
Gegen Browser-Fingerprinting oder andere gerätebasierte Trackingmethoden bringen auch mehrere hintereinander geschaltete VPN Server nichts, das ist schließlich genau der Grund warum sowas entwickelt wurde bzw genutzt wird.
Wenn die Merkmale weiterhin identisch sind oder z.B eine unique ID von Microsoft mit übertragen bzw ausgelesen wird, kann man durch noch so viele Länder springen. Die einzigen die davon profitieren sind die Anbieter von VPNs oder Kursen, die solche Maßnahmen empfehlen.
Zumal VPN im Hinblick auf Datenschutz nicht gleich VPN ist.

Man kann natürlich den Aluhut aufsetzen und überall die große Verschwörung wittern, aber wenn man sich dagegen schützen möchte, dann muss man das auch korrekt tun.

Außerdem wie bereits zuvor gesagt: sämtliche lokale Maßnahmen bringen absolut gar nichts, wenn bei der Gegenpartei (sei es nun der Onlinehändler, die Bank oder jegliche sonstige Webseite) die Daten abgegriffen werden und man dort auch korrekte Daten hinterlegt hat.
 
Bei einem derart hohen Risiko und dem 100%igem Sicherheitsbedürfnis hilft nur eines:

PC abschaffen, zurück zu Papier & Bleistift, persönliche Besuche in der Bankfiliale, Shopping nur in lokalen Geschäften vor Ort gegen Barzahlung, Informationsbeschaffung nur aus der gedruckten Zeitung und nicht rückverfolgbarem Satelliten-TV.

;)
 
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