Hat die Wärmeleitpaste bald ausgedient? Wärmeleitpads statt Wärmeleitpaste - und Liquid Metal

Csf

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Hier der Anstoß zu einer Diskussion.

AMD verwendet bereits wärmeleitpads statt Wärmeleitpaste

Hier nachzulesen im Artikel

Bzw hier ein Auszug:

Nicht ohne Grund setzen auch einige Grafikkartenhersteller mittlerweile auf Wärmeleitpads auf den Grafikprozessoren. Besonders die AMD RX 9070 und RX 9070 XT gibt es von einigen Herstellern ab Werk ohne Wärmeleitpaste mit einem derartigen Wärmeleitpad. Aber auch bei CPUs schwenkt AMD anscheinend um, denn eine brandneue CPU liefert der Hersteller aktuell mit einem mitgelieferten Wärmeleitpad aus!

https://share.google/V5rKCrCPdiG8HTC1T
 
Mädels, ihr seid doch alles Anfänger wenn’s ums kühlen geht 🤪🫣🤣
lieber ein Mädel, als ein Thinkpad was sich nicht mehr transportieren lässt!
Und für nen Destop.....
Da lassen sich noch andere Maßnahmen ergreifen, warum dann nicht gleich zu Flüssigstickstoff?
Das erhöht den Takt und reduziert bei gleichem Takt den Stromverbrauch!

Guten Morg🥱 😴

Ich erinnere mich recht gut, als vor Jahren Bauanleitungen im Netz umhergeisterten, wo passioniere Bastler auf Öl setzten. Eine davon hier aus der PCGH (PC Games Hardware) von 2010.

TS
Die Idee, die Hardware einfach eine Flüssigkeit zu legen, die gibt es ja bereits seit Jahren, bis jetzt hat sich halt nichts so richtig durchgesetzt.
Selbst LM mit Kupfer steht heute in der Kritik:ROFLMAO:

Das ist eben so praktisch, da lässt man das Gerät besser aus und hat eine noch bessere Kühlung.
Aber wie soll ich dann hier mit euch im Forum in Kontakt treten?:oops:
 
Guten Morg🥱 😴

Ich erinnere mich recht gut, als vor Jahren Bauanleitungen im Netz umhergeisterten, wo passioniere Bastler auf Öl setzten. Eine davon hier aus der PCGH (PC Games Hardware) von 2010.

TS
Das Öl wird ja langsam warm und muss irgendwie wieder gekühlt werden. 2-phasige Tauchkühlungssysteme sind dann der "heiße Scheiß" (oder der kalte?). 3M Novec 7100 war da doch auch mal so ein Ding...
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So Kameraden, hier die Daten von meinem T420p.

Verbaut ist ein 2720QM und nebenbei 1866er-RAM.
Aber auch -und das hatte ich schon fast vergessen- eine NVidia, die allerdings im BIOS deaktiviert ist (nix Optimus). Nicht aber der Kühler. :cool:
Gepastet mit MX-2, schon Jahre her, sicher drei. Wann ich den Lüfter gereinigt habe, weiß ich auch nicht mehr.
Das Gerät läuft unter LMDE7, kein wie auch immer geartetes SW-Tuning ala Throttlestop oder TPFancontrol oder dergleichen.

Ich habe also 12min s-tui im Stress laufen lassen. Leistungsaufnahme mit Meßsteckdose, also extern gemessen.

Und jetzt kommt's:
- Temperatur <=92°.
- Lüfterdrehzahl ~4.000u/min
- Leistungsaufnahme dauerhaft 66Watt(!)
- Takt pendelt auf allen Kernen fast synchron zwischen 2.7-2.99GHz, meist um die 2.8-2.9Ghz.


Deine Werte vom T420 interessieren mich, nur erwate keine 2,6GHz, der 2860QM liegt auch nur 100Mhz über den Basistakt, beim i7-2720QM sind das 2,2GHz.
Tjaaaaa.....
Das hat die CPU wohl gar nicht gewußt. ;)
Bevor Fragen kommen: lshw gibt sie als 2720QM aus. Als solche habe ich sie auch gekauft.

Wie es scheint, ändert der Kühler das Bild total oder ich brauche kein LM/PTM, denn ich bin der Großmeister des Pastings.
 
Der Kühler tut viel, ein X390/X13 läuft deutlich besser als ein T490s/T14s wegen des anderen Kühlers und des kürzeren Wärmeleitblechs.

Das Board ist das gleiche
 
So, die beiden Threads habe ich nun zusammengeführt.

Wie es scheint, ändert der Kühler das Bild total oder ich brauche kein LM/PTM, denn ich bin der Großmeister des Pastings.
Naja, "brauchen" ist hier auch so eine Sache. Ich glaube, (fast) niemand "braucht" Liquid Metal oder Phasenwechselmaterialien. Und der Vorteil von LM der besseren Wärmeableitung wird auch gering sein, wenn man eine gute Wärmeleitpaste als Referenz hat und/oder sie sehr gut aufgetragen hat.
LM hat den Vorteil, eben noch ein Quäntchen mehr und damit vielleicht das allerletzte bisschen mögliche rauszuholen. PCMs/PTM7950 kann da evtl. sehr nah rankommen. Und PCM/PTM hat den Vorteil, dass man es sehr viel leichter/schneller vernünftig aufgetragen bekommt als LM oder WLP. Um auf meinen Kompromiss zurückzukommen: Man erkauft sich die Vorteile von (mindestens) gleichwertiger Wärmeleitfähigkeit verglichen mit WLP (und ggf. auch mit LM) sowie deutlich einfacherer Auftragung mit einem höheren Preis. Wer Geld sparen will, kann mit einer hochwertigen WLP vermutlich ähnlich gute oder nur wenig schlechtere Ergebnisse erzielen. Da spricht auch nichts dagegen. Insbesondere, wenn man geübt im Auftragen ist. Die Regel ist aber meiner Erfahrung nach eher, dass die Leute *nicht* geübt im Auftragen sind. Da wird meist viel zu viel WLP aufgetragen und dann nur durch den Anpressdruck des Kühlers breit gedrückt. Das geht dann zwar auch schnell, aber so kommt man eben oft nicht an Top-Kühlergebnisse. Ausnahmen bestätigen die Regel ;) Wenn du dagegen geübt im Auftragen bist und daher gute Ergebnisse auch ohne LM oder PCMs erreichst, dann wüsste ich auch nicht, warum du Umsteigen solltest - außer, du hast kein Bock mehr auf das Verteilen der WLP.
 
Mal eine Frage in die Runde:

Bis auf die logischerweise wichtige Klärung der Frage, wie man noch das letzte Grad Kelvin nach "unten" bei gleichzeitiger Taktung am oberen Limit heraukitzelt, gibt es doch Umgebungskriterien, die möglicherweise einen noch bedeutenderen Einfluß auf das thermische Verhalten haben.

Mir ist aufgefallen, daß bei identischer Maschine eine um ein Grad höhere Raumtemperatur im Leerlauf nach Herunterkühlens der Boot-Last ziemlich genau 2,5 Grad höherer Leerlauftemperatur am CPU-Sensor ergibt.

Bei mir ergibt das bei morgentlichen 19° Raumtemperatur einen Leerlaufwert von 41° und neulich bei der Hitze im Raum 26° und Leerlauf 52° - Jeweils bei konstanter FanSpeed auf Max 4667 RPM

Die gedrosselte Drehzahl von 3350 ergab logischerweise deutlich höhere Werte, aber einen markanten Temperatursprung bei Vollast.

Will Euch nicht mit Tabellenwerten langweilen, aber die Lüfterdrehzahl und somit die bewegte Luftmasse durch einen stärkeren Lüfter zu optimieren scheint mir zielführender, als die letzte Nachkommastelle beim Wärmeübergangswert zwischen CPU und Kupfer zu suchen - dort geht es meines Erachtens eher umd den Heat-Peak.

Bedeutet für mich - Immer flachere Gehäuse, angeblich auf Kundenwunsch mit somit leistungsschwächeren Lüftern nur durch Optimierung der Paste zu kompensieren, ist eine Milchmädchenrechnung - zudem der Wärmestau innerhalb des Gehäuses ja dadurch nicht behoben wird.

Wie seht Ihr das?

Ach ja - Steinzeit-T60 mit simpler, aber frischer Paste und Intel-Grafik - Nicht zwingend repräsentativ für derartige Beobachtungen. Wie sind Eure Erfahrungen nach der Hitzewelle? Hat neue Paste tatsächlich sooooo viel gebracht oder war es nicht doch vielleicht wirksamer, die Lüfterdrehzahl auch im Leerlauf oder bei Grundlast manuell auf MAX hochzusetzen und damit übergangsweise einen leistungsstärkeren FAN zu simulieren?
 
Will Euch nicht mit Tabellenwerten langweilen, aber die Lüfterdrehzahl und somit die bewegte Luftmasse durch einen stärkeren Lüfter zu optimieren scheint mir zielführender, als die letzte Nachkommastelle beim Wärmeübergangswert zwischen CPU und Kupfer zu suchen - dort geht es meines Erachtens eher umd den Heat-Peak.
Gedankenexperiment: zwischen Die und Kühlkörper sitzt ein perfekter Isolator (=0 Wärmedurchgang).
Wie hoch muß Deine Lüfterdrehzahl sein, damit die CPU nicht drosselt?

Erst muß die Wärme von der CPU in den Kühlkörper und dann über die Heatpipe zum Lüfter. Und dann erst wird Luftdurchsatz wichtig für Temperaturgefälle.

Was auch gerne übersehen wird: es besteht kein Unterschied zwischen Peak-Ableitung und stationärem Fall, sofern Paste/LM/PTM keinen temperaturabhängigen Leitwert hat. Und davon sollten wir mal ausgehen, oder?
 
Gedankenexperiment: zwischen Die und Kühlkörper sitzt ein perfekter Isolator (=0 Wärmedurchgang).
Wie hoch muß Deine Lüfterdrehzahl sein, damit die CPU nicht drosselt?

Erst muß die Wärme von der CPU in den Kühlkörper und dann über die Heatpipe zum Lüfter. Und dann erst wird Luftdurchsatz wichtig für Temperaturgefälle.

Was auch gerne übersehen wird: es besteht kein Unterschied zwischen Peak-Ableitung und stationärem Fall, sofern Paste/LM/PTM keinen temperaturabhängigen Leitwert hat. Und davon sollten wir mal ausgehen, oder?
Volltreffer!

Mein Gedanke ist tatsächlich, daß die Reduzierung der Grundtemperatur der Heatpipe durch bessere oder stärkere Umströmung gerade den Wirkungsgrad der Ableitung beim Wärmeübergang durch den höheren Temperatursprung zwischen CPU und Kühlkörper erhöhen sollte - und somit in Summe effizienter ist, als ausschließlich eine Optimierung durch sündhaft teure WLP im Nachkommastellenbereich.

Bedeutet durch nachhaltig höheren Luftmassenumsatz des die Heatpipe umströmenden Mediums eine spürbar niedrige Temperatur in selbiger, um dann den Wärmefluß über die WLP bei Spitzenlast schneller aufnehmen zu können.

Im Klartext - Ich sehe einen durchaus relevanten Teil des eigentliche Problemes der Wärmeabfuhr nicht in der Paste, sondern in zu schwachen weil zu kleinen Lüftern, verursacht durch den durchaus verständlichen Wunsch, immer mehr Komponenten in immer kleinere - insbesondere flachere - Gehäuse zu packen.

Ist zwar nichts wirklich neues, aber zumindest bekomme ich immer ein ungutes Gefühl, wenn ich höre, daß mittels FanControl der Lüfter wegen "Unangenehmen Geräuschen" heruntergeregelt wird - und dann gerade bei hohen Umgebungstemperaturen versucht wird, den hierdurch drastisch reduzierten Luftmassedurchsatz lediglich durch Experimente mit der Paste oder Pads auszugleichen.
 
So Kameraden, hier die Daten von meinem T420p.

Verbaut ist ein 2720QM und nebenbei 1866er-RAM.
Aber auch -und das hatte ich schon fast vergessen- eine NVidia, die allerdings im BIOS deaktiviert ist (nix Optimus). Nicht aber der Kühler. :cool:
Gepastet mit MX-2, schon Jahre her, sicher drei. Wann ich den Lüfter gereinigt habe, weiß ich auch nicht mehr.
Das Gerät läuft unter LMDE7, kein wie auch immer geartetes SW-Tuning ala Throttlestop oder TPFancontrol oder dergleichen.

Ich habe also 12min s-tui im Stress laufen lassen. Leistungsaufnahme mit Meßsteckdose, also extern gemessen.

Und jetzt kommt's:
- Temperatur <=92°.
- Lüfterdrehzahl ~4.000u/min
- Leistungsaufnahme dauerhaft 66Watt(!)
- Takt pendelt auf allen Kernen fast synchron zwischen 2.7-2.99GHz, meist um die 2.8-2.9Ghz.



Tjaaaaa.....
Das hat die CPU wohl gar nicht gewußt. ;)
Bevor Fragen kommen: lshw gibt sie als 2720QM aus. Als solche habe ich sie auch gekauft.

Wie es scheint, ändert der Kühler das Bild total oder ich brauche kein LM/PTM, denn ich bin der Großmeister des Pastings.

Einen feinen 2720QM Du hast.
Ich kenne das kaum von CPU der Sandy-Bridge Architektur, dass die bei Vollast wirklich dauerhaft großartig über ihren Basistakt kommen,
Mit s-tui erreiche ich etwa auch die 2,8Ghz, aber nicht wirklich mehr.
Die andere Seite ist, je nachdem welches Programm zum Stresstest genutzt wird, werden andere Taktraten erreicht.

92°C sind auf jeden Fall eine Hausnummer, da die 95°C abregelt, passt das noch, wäre aber je nach Nutzung, für mich, zu nahe am Maximum, wegen kein Spielraum mehr, wenn was andere passiert, aber wenn es für Dich so passt, fein!
 
Ist zwar nichts wirklich neues, aber zumindest bekomme ich immer ein ungutes Gefühl, wenn ich höre, daß mittels FanControl der Lüfter wegen "Unangenehmen Geräuschen" heruntergeregelt wird - und dann gerade bei hohen Umgebungstemperaturen versucht wird, den hierdurch drastisch reduzierten Luftmassedurchsatz lediglich durch Experimente mit der Paste oder Pads auszugleichen.
Und an dem Punkt, da bin ich der Meinung, sollte beides betrachtet werden.
Der Lüfter dreht nicht hoch, weil der Kühlsystem wärmer wird, sondern weil der entsprechende Sensor in der CPU die entsprechende Temperatur meldet.
Wenn jetzt das Material zwischen CPU und Kühler die Wärme aber nicht gut geleitet bekommt, dreht der Lüfter umsonst immer schneller und der CPU wird dennoch zu warm.
Ab einem gewissen Punkt, kann der Lüfter machen, was er will.

Die andere Seite ist, dass die Wärmeleitfähigkeit des TIMs noch so gut sein kann, wenn Lüfter, aus welches Gründen auch immer, es nicht schafft, diese weg zu schaffen, wird das System auch dann immer wärmer.

Seit dem das T530 jetzt das PTM hat, da merke ich sehr deutlich, dass das ganze Notebook kühler bleibt.
Wenn ich das Ding 1 Stunde mit Volllast laufen lassen, da sind die Gehäusetemperaturen noch immer recht entspannt, erst Recht im Vergleich zu vorher, da hat sich die Wärme vielmehr im ganzen Notebook gestaut.
→ Ergo musste dort der Lüfter viel mehr arbeiten, um die Wärme dennoch aus dem System zu schaffen, als jetzt, da die Wärme effizienter vom Ort der Entstehung abgeführt werden kann.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Mit LM schafft man bestimmt auch 30GHz °_°
Mit garantierter Kernschmelze, aber wenigstens rennt die Kiste bis dahin wie Sau!
 
Mit s-tui erreiche ich etwa auch die 2,8Ghz, aber nicht wirklich mehr.
Die andere Seite ist, je nachdem welches Programm zum Stresstest genutzt wird, werden andere Taktraten erreicht.
Du verwendest, wie Deine Screenshots zeigen, stress.
Genau das verwendet auch s-tui.

Oder anders: wenn Du stress noch nicht installiert hast, funzt der Stresstest mit s-tui nicht.


Und an dem Punkt, da bin ich der Meinung, sollte beides betrachtet werden.
Der Lüfter dreht nicht hoch, weil der Kühlsystem wärmer wird, sondern weil der entsprechende Sensor in der CPU die entsprechende Temperatur meldet.
Wenn jetzt das Material zwischen CPU und Kühler die Wärme aber nicht gut geleitet bekommt, dreht der Lüfter umsonst immer schneller und der CPU wird dennoch zu warm.
Ab einem gewissen Punkt, kann der Lüfter machen, was er will.

Die andere Seite ist, dass die Wärmeleitfähigkeit des TIMs noch so gut sein kann, wenn Lüfter, aus welches Gründen auch immer, es nicht schafft, diese weg zu schaffen, wird das System auch dann immer wärmer.
Was für eine schöne Diskussion.
Darauf kann man sich einigen.

Nur noch nicht erklärt, warum mein T420 ohne PTM so perfekt performed.
Vielleicht sollte ich Pasting-Kurse anbieten. :cool:
 
Bei meiner mobilen Energiesparklapphardware mit Spielzeuglüfter und 20W Powerlimit bin tatsächlich inzwischen auch nicht mehr so ganz vom Aufwand-Nutzen-Verhältnis von LM überzeugt. Da reicht auch Paste, Pad oder von mir aus PTM.

Aber mein Bauchgefühlt sagt mir, dass mein 550g schwerer kupferner Kühlklotz samt 2 Vaporchamber, 4 Heatpipes und zweier 80mm Radiallüfter nicht unterdimensioniert ist, insbesondere dann nicht, wenn die Vaporchamber über der CPU noch zusätzlich mit Wasser gekühlt wird (Volumenstrom: 3,5ml/s bei einem Delta T von bis zu 8K, dürfte um knapp 100W ergeben). Und trotzdem führen die 157W pro 100mm² auf von der CPU nach einigen Minuten zu 100°C und folglich Thermal throttling. Vielleicht hat von der Pastenfraktion noch einen tollen Tip. :unsure:

mit der Werks Wärmeleitknete von Lenovo gab es einen 80W Peak für 2s bei um 100°C und dann gings noch weiter bergab. Da hat das Flüssigmetall zumindest dauerhafte 100 bis 120W erreicht.

Grundsätzlich empfehle ich sich die Formel zur Berechnung des Wärmestroms anzuschauen, dann leuchtet vielleicht auch ein warum Ketchup auch hervorragend als Paste taugt und eine Verdopplung der Schichtdicke die Verdopplung des Wärmeleitkoeffizienten aufhebt. Gerade bei großflächigen, schweren, leicht biegbaren Kühlern in Laptops in Kombination mit konvexen relativ großen Dies ist die Gleichmäßigkeit der Schichtdicke sicherlich ein Problem: heiße Kerne, kalte Kerne.
 
Und an dem Punkt, da bin ich der Meinung, sollte beides betrachtet werden.

Die andere Seite ist, dass die Wärmeleitfähigkeit des TIMs noch so gut sein kann, wenn Lüfter, aus welches Gründen auch immer, es nicht schafft, diese weg zu schaffen, wird das System auch dann immer wärmer.
Noch ein Volltreffer!

Was nützt mir die beste Paste, wenn das Layout des Gehäuses bei Vollast schon grenzwertig ist und dann noch die Durchstömung vorsätzlich gedrosselt wird?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Was für eine schöne Diskussion.
Darauf kann man sich einigen.
Stimmt. Macht Laune.
Nur noch nicht erklärt, warum mein T420 ohne PTM so perfekt performed.
Vielleicht sollte ich Pasting-Kurse anbieten. :cool:
Du bist wohl halt einfach ein erfahrener Pasten-Paganini.

Eines noch - Wir haben noch gar nicht über den Wärmefluss innerhalb der Pipe geredet.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Grundsätzlich empfehle ich sich die Formel zur Berechnung des Wärmestroms anzuschauen, dann leuchtet vielleicht auch ein warum Ketchup auch hervorragend als Paste taugt und eine Verdopplung der Schichtdicke die Verdopplung des Wärmeleitkoeffizienten aufhebt. Gerade bei großflächigen, schweren, leicht biegbaren Kühlern in Laptops in Kombination mit konvexen relativ großen Dies ist die Gleichmäßigkeit der Schichtdicke sicherlich ein Problem: heiße Kerne, kalte Kerne.
Volltreffer Nummer Drei!

Hauchdünn und gleichmäßige Schicht ist wohl ein Teil des Geheimnises.
Mein Verdacht seit ewigen Zeiten ist, daß die dicken und teils aushärtenden Pads am Massensterben von GPUs nicht ganz unbeteiligt waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie alt und wie gestresst ist die WLP schon?
Es ist FM, und auch relativ neu. Neue WLP hatte ich probiert mit dem Ergebnis: nicht viel besser als Werkspaste. Drossel ich die Leistung auf 60 bis 80W ist die Welt in Ordnung.
Hauchdünn und gleichmäßige Schicht ist wohl ein Teil des Geheimnises.
Ja, das hätte ich gern, ist aber in meinem Anwendungsfall nicht (100% zufriedenstellend) machbar (hab viel experimentiert). Daher: erhöhte Schichtdicke mit höherem Lambda und Delta T (Wasser oder schneller drehende Lüfter) kompensieren :D
 
Es ist FM, und auch relativ neu. Neue WLP hatte ich probiert mit dem Ergebnis: nicht viel besser als Werkspaste. Drossel ich die Leistung auf 60 bis 80W ist die Welt in Ordnung.

Ja, das hätte ich gern, ist aber in meinem Anwendungsfall nicht (100% zufriedenstellend) machbar (hab viel experimentiert). Daher: erhöhte Schichtdicke mit höherem Lambda und Delta T (Wasser oder schneller drehende Lüfter) kompensieren :D
Flüssigstickstoff-Kühlung strikes!
Behelfsweise Omis alten Kühlschrank als Server-Gehäuse verwenden.
*kicher*
 
Du verwendest, wie Deine Screenshots zeigen, stress.
Genau das verwendet auch s-tui.

Oder anders: wenn Du stress noch nicht installiert hast, funzt der Stresstest mit s-tui nicht.
und wieder was dazu gelernt
Nur noch nicht erklärt, warum mein T420 ohne PTM so perfekt performed.
Vielleicht sollte ich Pasting-Kurse anbieten. :cool:
Wenn das jetzt nicht nur ein running Gag bleiben soll:
Welche Paste genau.
Wie sieht die Nutzung des Notebooks aus, jeden Tag 8 Stunden Betrieb.
Steht 1/2 Jahr ungenutzt im Schrank.
Wie sieht die Paste heute aus?
Immer noch so viskos, wie beim auftragen, oder mittlerweile trockener?
Selbst wenn sie noch immer gut viskos ist, gibt es Pump out, oder auch nicht.

Gerade das Nutzungsverhältnis wirkt sich auf die Lebenszeit der Paste aus.
Grundsätzlich empfehle ich sich die Formel zur Berechnung des Wärmestroms anzuschauen, dann leuchtet vielleicht auch ein warum Ketchup auch hervorragend als Paste taugt und eine Verdopplung der Schichtdicke die Verdopplung des Wärmeleitkoeffizienten aufhebt. Gerade bei großflächigen, schweren, leicht biegbaren Kühlern in Laptops in Kombination mit konvexen relativ großen Dies ist die Gleichmäßigkeit der Schichtdicke sicherlich ein Problem: heiße Kerne, kalte Kerne.
Schließe mich meinen Vorrednern an, wichtiger Punkt bei der Diskussion hier.
Da gerade bei Notebook-CPUs es oft keinen HS gibt, ein umso wichtigerer Faktor.

Was nützt mir die beste Paste, wenn das Layout des Gehäuses bei Vollast schon grenzwertig ist und dann noch die Durchstömung vorsätzlich gedrosselt wird?
So lange die Hitze besser an das Kühlsystem abgeleitet werden kann, nützt ein besseres TIM etwas.
Aber ganz klar, selbst LM kann bei dem heutigen Schlankheitswahn auf der einen Seite, und teils extremem TDPs, bzw Power Limits auf der anderen Seite, auch keine Wunder bewirken.
Am Ende bleibt es doch noch immer auch Physik.


Eines noch - Wir haben noch gar nicht über den Wärmefluss innerhalb der Pipe geredet.
haben wir einen Einfluss darauf?
Bzw. können wir da auch etwas optimieren?
Klar wird das auch einen Einfluss haben, aber was bringt es, darüber zu reden?
Oder was ist Dein Anliegen mit dieser Idee?


Hauchdünn und gleichmäßige Schicht ist wohl ein Teil des Geheimnises.
Es kommt darauf an.
Wenn es um WLP geht, da ist die Frage, wie hoch der Pump-out effekt ist.
Je dünner eine Paste aufgetragen werden kann, bzw. diese sich zusammen pressen lässt, je schwieriger wird es, mit dem Pump-out, was sich negativ auf die Langzeitstabilität auswirkt.
Wenn die Paste eine gewisse Schichtdicke hat, wirkt sich diese zwar negativ auf die Temperaturen aus, aber positiv, auf die Langzeitstabilität.

Daher ist die Thematik auch so verzwickt, weil da vieles zusammenkommt, was sich gegenseitig beeinflusst.


Ja, das hätte ich gern, ist aber in meinem Anwendungsfall nicht (100% zufriedenstellend) machbar (hab viel experimentiert). Daher: erhöhte Schichtdicke mit höherem Lambda und Delta T (Wasser oder schneller drehende Lüfter) kompensieren :D
Was genau hast Du denn?
Es gibt ja auch Notebooks mit einer Desktop CPU, etc.
Aber 120W Dauerlast, das macht das ganze Unterfangen nicht einfacher.
Irgendwie, irgendwo wird man da wohl an die Grenzen stoßen.
Ich wüsste jetzt nichts, wie man die Kühlung noch weiter optimieren könnte, wenn frisches FM an seine Grenzen stößt.
 
haben wir einen Einfluss darauf?
Bzw. können wir da auch etwas optimieren?
Klar wird das auch einen Einfluss haben, aber was bringt es, darüber zu reden?
Oder was ist Dein Anliegen mit dieser Idee?
Ändern können wir zunächst wohl eher nichts.

Aber je flacher die Maschinen, umso weniger Bauraum für leistungsstarke Pipes. Könnte zumindest mitverursachend sein, bei der Betrachtung des thermischen Verhaltens - gerade im Endbereich, wo die Abwärme der Komponenten ja immer höher ist.

Soll heißen - Wir zerreiben uns hier die Köpfe wegen Wärmeübergangswerten von Paste und Pads, reden von Luftmasse und Lüfterleistung - und eine der eigentlich für die Umsetzung des Wärmehaushaltes relevanten Baugruppen wird fallweise von Generation zu Generation immer mickriger.

Einfluß haben wir aber doch irgendwo. - Durch unser Kaufverhalten.
Oder Diskussion in Foren, wie diesen. Bin mir sicher, der eine oder andere Hersteller liest hier mit.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
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