Die Verwirrung ist nun komplett: OpenOffice, LibreOffice und jetzt White Label Office

born.in.the.water

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Siehe: http://www.chip.de/news/White-Label-Office-Nachfolger-von-Open-Office-laden_53491623.html

Sagt mir bitte, dass diese CHIP-Meldung ein Witz ist!!! :confused:

Wollen wir nicht ein ThinkpadOffice oder ThinkOffice gründen?!? Mal ehrlich, ist das jetzt im Trend? Gibt's irgendwo einen Volkshochschulkurs mit dem Thema "Wir gründen unser eigenes Office-Paket!"??? :cursing:
Die Abspaltung von LibreOffice konnte ich ja noch in Teilen verstehen, obwohl ich die Hoffnung hatte, dass man sich wieder beruhigt, die Kompetenzen bündelt, dem OpenSource-Gedanken treu bleibt und mit dem meiner Meinung schöneren Namen "OpenOffice" wieder fortfährt, aber stattdessen nun das?!?

Für mich bleibt an dieser Stelle nur zu sagen:
TSCHÜSS OpenOffice, LibreOffice und wie ihr alle heißen mögt... HALLO Softmaker Office :thumbup:

B.I.T.W
 
Ist aber richtig :D Mir gefällt die Optik von Symphony eben gut und es ist auch schön aufgeräumt. Lässt sich gut mit arbeiten.
 
Schön an LibreOffice ist, (keine Ahnung wie es bei OOO ist) dass man in der Mehrbilschirmpräsentation endlich mal die Folienvorschau sieht. :thumbup:
Das hat schon lange gefehlt.
 
Nu, eigentlich steht im von Dir verlinkten Artikel lediglich, dass OO aus Gründen des Urheberrechtes auf den Namen umbenannt wurde. Also kein neues Paket, sondern nur ein neuer Name.
Ich verwende mittlerweile LibreOffice, das einzig störende ist die fehlende Preview unter W7...

Hier klingt das für mich allerdings nach deutlich mehr, als nach einer reinen Umbennenung. Aktuell sehe ich in LibreOffice das deutlich aktivere Projekt, allein wenn ich rein subjektiv die entsprechenden Websites vergleiche. Werde die Entwicklung weiter interessiert beobachten... obwohl es mir Softmaker Office mit seiner Geschwindigkeit echt angetan hat.

B.I.T.W
 
Es kann keine Rede davon sein, dass sich OOo auflöst. Derzeit sind rund 70 aktive Entwickler daran tätig. Hinzu kommen externe "Zuträger", die zum Projekt beisteuern. Dass diese ständigen Update-Spielchen durchbrochen worden sind und nicht derselbe Unsinn passiert wie bei Mozilla mit den permanenten neuen Versionen von Firefox, ist auch gut so, denn das mag ja unterbeschäftigte Studis mit Experimentierfreude noch gefallen, aber jeder Admin im Betrieb oder in einer Behörde schmeißt solche Software bei nächster Gelegenheit raus, weil ihm der Verwaltungsaufwand zu viel wird. Allerdings ist der Zirkus um die Namensrechte bei OOo schon schädlich, denn der durchschnittliche Anwender im Büro versteht so etwas nicht und weiß nicht mehr, was er davon halten soll. Seit dieses Ärgers mit OOo/Oracle und der Abspaltung von Libre Office sprechen mich Kunden, wenn OOo neu eingeführt werden soll, inzwischen sehr oft an, weil sie verunsichert sind. Insofern ist auch die neue Abspaltung wieder völlig unnötig. Hätte man sich bei der Apache Foundation und dem Team OOo kompromissbereit an einen Tisch gesetzt, wäre dieser Unsinn ausgeblieben.

Symphony halte ich von der Ergonomie her für eine sehr gute Lösung. Hier spaltet sich auch nichts ab und es gibt keine ständigen Updates - bei IBM weiß man schon, was der professionelle Anwender wünscht. Symphony hat nur den Nachteil, dass es Eclipse benötigt, und damit büßt die Software viel an Geschwindigkeit auf älteren Rechnern ein. In Kleinbetrieben, wo oftmals noch Rechner vom Schlage einer Intellistation Mpro ihren Dienst versehen, ist Symphony kaum nutzbar.

Ein weiterer gravierender Nachteil aller OpenOffice-Abspaltungen ist der fehlende Support durch große Dienstleister. Die Datev beispielsweise weist Steuerkanzleien ebenso wie Buchhaltungsabteilungen in Unternehmen explizit darauf hin, dass ihre Lösungen ausschließlich mit MS-Office und OOo ab Version 3.2.1 arbeiten. Die neue Datevpro 2.0-Software, die ab 2012 Pflicht ist, kommt mit Libre Office als Frontend für Kalkulationen nicht klar. Symphony wird in den technischen Unterlagen nicht einmal erwähnt. Das ist für Firmenkunden ein wichtiges Argument.

Gruß
enrico65
 
Das meinte ich mit:"OOo löst sich auf". Die Kunden und die Nutzer sind einfach verunsichert und wissen nicht was los ist. OOo fehlt einfach ein einheitliches Bild und ein zentraler Kern. Das ist schädlich für das ganze Projekt.
 
Ich nutze auch Lotus Symphony, bedient sich mit Abstand am intuitivsten.
 
Was ich bei Symphony auch gut finde, dass die Entwickler (im Gegensatz zu Microsoft) auch den horizontalen Platz sinnvoll nutzen konnten.
 
Wenn MS Office für Linux bringen würde, wäre die ganze OO/LO/xyzO Sache für mich vermutlich vom Tisch, muss ich ehrlich sagen.

Jetzt schon ist die Codebasis von OO und LO so verschieden, dass eine Zusammenführung kaum mehr möglich ist. Irgendwann werden dann vermutlich auch die Dateiformate auseinandergehen, was sich aber im Rahmen halten lässt danke OpenSource.

Und wer hat uns diese wunderbare Situation beschert? Danke Oracle - Als man merkt es geht doch nicht, übergibt man es schnell an die Apache Foundation anstatt sich in LO einzubringen (was angeboten wurde).

Wird vermutlich bald mit Java/VirtualBox genauso enden, kann man schon fast drauf wetten. Bei Java wurden ja erste Schritte in diese Richtung schon geplant. (Nicht mehr kostenlose JVM, etc.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Zersplitterung ist wirklich sehr kontraproduktiv und schadet dem open Source Gedanken extrem. Wie es schon hieß: ist der User erstmal verunsichert oder nicht zufrieden mit dem Projekt, straft er das ratz-fatz ab.

Das erwähnte SMO gibt es für Win und Linux und es läuft unter beiden OS flink und geschmeidig. Und es ist Made in Germany :)
 
und hat mit dem eM Client nun auch einen tollen outlook ersatz dabei!

Ja, der erste Eindruck ist nicht schlecht - für meine Zwecke reicht aber immer noch der Donnervogel. Leider stöhnt die Userschaft im Supportforum über vile keline Unzulänglichkeiten und Bugs. Aber wenn die ganzen kleinen Bugs aus dem eM-Client weg sind, könnte das eine sehr ernshafte Alternative zum Outlook werden.
 
Das meinte ich mit:"OOo löst sich auf". Die Kunden und die Nutzer sind einfach verunsichert und wissen nicht was los ist. OOo fehlt einfach ein einheitliches Bild und ein zentraler Kern. Das ist schädlich für das ganze Projekt.

Der Thread spricht für sich
 
Gibt es irgendwo einen fairen Vergleich zwischen den ganzen Office-Suiten? Ich habe nicht vor alle Kandidaten einzeln herunterzuladen, zu installieren, um dann nach einer kurzen Probephase festzustellen, dass sie mir doch nicht passen.
 
Aber wenn die ganzen kleinen Bugs aus dem eM-Client weg sind, könnte das eine sehr ernshafte Alternative zum Outlook werden.
Aber auch nur, wenn noch eine richtige Exchange-Anbindung eingebaut wird. Ist momentan nicht der Fall (Zumindest habe ich es noch nicht gefunden :-) ).
 
Gibt es irgendwo einen fairen Vergleich zwischen den ganzen Office-Suiten? Ich habe nicht vor alle Kandidaten einzeln herunterzuladen, zu installieren, um dann nach einer kurzen Probephase festzustellen, dass sie mir doch nicht passen.

Da wirst du nicht drum herum kommen. Das ist immer eine individuelle Geschichte...
 
und hat mit dem eM Client nun auch einen tollen outlook ersatz dabei!

Ähm...du hast mit Outlook aber auch nie gearbeitet oder maximal vielleicht ein paar E-Mails gelesen, oder? Outlook ist ein bisschen mehr als ein Mailprogramm. Dieser eM-Client mag ja für Privatuser eine nette Alternative zu z.B. Thunderbird sein, aber das ist doch kein ernsthafter Outlook Ersatz. Für den heimischen Desktop war Outlook nie gedacht, da bietet Microsoft ja selber kostenlose Programme.
 
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