Welches pflegeleichte NAS für Datenspeicherung im Heimnetz (hauptsächlich Fotos) 8 bis 16 TB ?

Volker1965

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Hallo,
ich möchte für die (möglichst langfristige) Sicherung von Dokumenten und Fotos einen schnellen, preiswerten und zuverlässigen Speicher für mein Heimnetz zwischen 8 TB und 16 TB. Hard- und Softwarebasteleien möchte ich nicht. Am liebsten hätte ich ein schnelles, zuverlässiges und halbwegs preiswertes plug&play.

Gedacht hatte ich zunächst an:
- Synology DiskStation DS225+ (oder DS224+)
- 2 x Seagate IronWolf Pro oder Western Digital WD Red Plus / Pro mit je 8TB

Habt Ihr andere (bessere) Vorschläge? Danke!

Gruß
Volker
 
Zuletzt bearbeitet:
UGreen ist einen Blick wert und wenn es noch ein bisschen Zeit hat, kommt Beelink in nächster Zeit wohl auch mit einer Vielzahl von attraktiven Modellen

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Ja, der Mann redet ohne Punkt und Komma, hat aber auch Gehalt :D

Mit Synology machst du aber generell auch nichts verkehrt...


Viele Grüße
 
Mit Synology machst Du nichts falsch (seit sie den Blödsinn, nur eigene Disks zuzulassen, verworfen haben). Synology liefert auch sehr lange Updates für ihr OS. Das muss sich bei Newcomern wie Ugreen oder Beelink erst noch zeigen.

(möglichst langfristige) Sicherung
Bedenke, dass ein NAS als alleiniges Sicherungsmedium nicht ausreichend ist. Du benötigst zusätzlich USB-HDDs für Offline und ggf. Ausser-Haus-Sicherung. Ansonsten könnte eine Überspannung alle Rechner und das NAS gleichzeitig grillen und alle Datenkopien zerstören.
 
Seagate IronWolf Pro oder Western Digital WD Red Plus
hier aber auf wirklich vertrauensvolle Verkäufer achten, da hier in der Vergangenheit „gefälschte“ HDDs in den Handel kamen Inwieweit das aktuell noch vorkommt kann ich nicht sagen, ich hatte mir zur Sicherung des NAS (ebenfalls Synology) dann doch lieber zwei Toshiba gekauft.
 
Dann werfe ich für ein 2-Platten-NAS noch das QNAP-233 in den Raum:
Das hat im Gegensatz zum DS224/225+ einen ARM-SoC, was bedeutet, dass es schwierig bis unmöglich wird, darauf sein eigenes System zu betreiben.
Das hat @Volker1965 momentan zwar nicht vor, aber möglicherweise ändert sich das in ein paar Jahren, wenn der Hersteller den Support einstellt.
 
Das hat @Volker1965 momentan zwar nicht vor, aber möglicherweise ändert sich das in ein paar Jahren, wenn der Hersteller den Support einstellt.

Dann müsste man bei QNAP ein Regal höher einsteigen und für ein 2-Platten-System das TS-264 anschauen. Das ist aber auch gleich mal ca. 200€ teurer und ich bezog mich da schon auf den Punkt, dass softwareseitig nichts angedacht ist. Wenn es nur darum geht, möglichst billig die Datenwegzuschaffen, würde das als Einstieg reichen. (Habe übrigens selber ein Synology, also von QNAP bekomme ich da nix für;-)
 
Dann müsste man bei QNAP ein Regal höher einsteigen
Ebenso bei Asustor, weshalb ich dahingehend keine Empfehlung ausgesprochen hatte.
Das x86-Asustor bei meinen Eltern feiert nächstes Jahr 10. Geburtstag, davon weit über die Hälfte mit eigenem Linux. Auf ARM-Basis wäre es hingegen vor langer Zeit in der bereits gut gefüllten Elektroschrott-Kiste auf dem Dachboden gelandet (und der hypothetische Nachfolger vielleicht ebenfalls).
 
Ich kann das UGreen DXP4800 empfehlen, habe es seit der Markteinführung mit 4x HDD (Raid 5) und 2x SSD (Raid 1) in Gebrauch und bin bestens zufrieden.
 
Ich kann das UGreen DXP4800 empfehlen, habe es seit der Markteinführung mit 4x HDD (Raid 5) und 2x SSD (Raid 1) in Gebrauch und bin bestens zufrieden.
Mir gehts auch so, hab allerdings nur 4 x 2TB im Rais 5, übernommen aus meinem alten Synology System
dazu hab ich 2x512GB SSD im Raid 1
 
Ich schau mir die NAS Diskussionen seit über einen Jahr auf verschiedenen Foren an und was ich z.Z. kaufen würde wäre ein Ugreen mit intel.
Gute Preis-Leistung und es wird aktiv an der SW gearbeitet
 
Wenn sie nur Fehler korrigieren oder das nachliefern, was andere schon längst haben, ist das eher bedenklich.
Wie ich schon in #10 schrieb, habe ich ein DXP4800 in Betrieb. Firmwareupdates kommen ca. einmal monatlich, Probleme gab es nie.

UGreen ist sozusagen bei Null gestartet. Sicher, zu Anfang mag noch was gefehlt haben, was andere schon hatten, ich habe aber nie etwas vermisst. Ich nutzte das NAS aber nur als ext. Speicher für meine Daten (1 Desktop-PC und 2 Laptops), als DLNA-Server für das Streaming von Filmen zu meinen TVs, seit einiger Zeit kommen auch meine OneDrive-Daten automatisch synchronisiert dahin, und das hat immer perfekt funktioniert. Und Fehlerbehebung... - natürlich, aber auch Windows, MacOS, Linux beheben laufend irgendwelche Fehler ;).
 
ich z.Z. kaufen würde wäre ein Ugreen mit intel.
Ich würd mir das kaufen, das mein Problem löst und am wenigsten kostet, Betriebskosten nicht vergessen. Das wäre in diesem Fall vielleicht keine USB-Platte am Router, weil der Router für einen Router schon ziemlich Dampf haben müsste, damit die Anforderung "schnell" erfüllt wird. Aber eine Synology DS124 plus USB-Platte für die Sicherung täte es schon.
Dass beim Anfragenden der Appetit beim Essen kommen könnte und er damit endet, Docker-Container aufm NAS laufen lassen zu wollen, lasse ich mal unbeachtet weil Spekulation.
(Ich hab seit 2011 eine DS111, natürlich nicht dem Internet ausgesetzt, für DLNA, Sicherungen, CardDAV- und CalDAV-Server. Ich (ohne große Datenmengen) vermisse nix und eine DS124 dreht Kreise um eine DS111.)
 
Der OP nannte 2-Bay NAS als Beispiel.
Synology DiskStation DS225+ und eine UGREEN NASync DXP2800 kosten ca. das gleiche. Beim dekodieren, RAM, Prozessor soll die Ugreen besser sein.
Was bei Docker Containern hilft, wenn man seine Sachen selbst hosten will. Ansonsten eher Syno
 
Im Hinblick auf die Datensicherheit und die aktuellen HDD-Preise würde ich mir die Anschaffung eines 2-Bay-NAS gut überlegen, ein Beispiel (schnell recherchiert):
  • Ein UGreen DXP2800 kostet ~350 €, zwei WD Red+ á 12 TB (= 12 TB nutzbar im Raid 1) kosten ~1.050 €.
  • Ein UGreen DXP4800+ kostet ~550 €, vier WD Red+ á 4 TB (= 12 TB nutzbar im Raid 5) kosten ~850 €.
Das ist kostenneutral... - und man hat weitere Optionen. :)
 
Der OP nannte 2-Bay NAS als Beispiel.
Naja, er ist sich ja nicht sicher, was gut für ihn ist, deswg. fragt er hier. "Preiswert" ist auch seiner Kritierien,
Welcher Hersteller gerade das meiste fürs Geld bietet, weiß ich nicht. Und ich gönne jedem seinen Spaß mit seinem (gern auch zu) leistungsfähigen NAS. Ich bleib dabei: das Problem ist preiswert gelöst mit 1-Bay-NAS plus USB-Platte als Sicherung des NAS. Wer RAID1 kauft, kauft Verfügbarkeit, weniger erhöhte Datensicherheit, bei einem Sicherungsmedium für Zuhaus wäre mir das kein Geld wert. Ein physikalisch getrenntes Sicherungsmedium braucht man immer, wenn man seine Daten liebt, gern auch ein zweites für außer Haus.
 
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