Windows Upgrade Windows 7 auf 10 noch möglich?

Windows Betriebssystem

Dilbert

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1.) Kann man auf einem älteren ThinkPad T500, das mit aktiviertem Win7 von Lenovo kam, jetzt noch ein Win10 Update machen? Ich habe die runtergeladene Installations-CD bei MS noch da. Ist das Win10 dann automatisch aktiviert, da Win7 ja direkt von Lenovo kam?

2.) sollte 1.) funktionieren, könnte man dann per tiny11 das neue Win11 in schlanker Form draufspielen und es ist dann wegen aktiviertem Win10 automatisch auch für Win11 aktiviert?
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Ich hatte gefragt, woher die Windows Lizenz denn genau stammen würde. Darauf kam ein ziemlich allgemeines "wurde gekauft". Die Frage stelle ich nicht um dich zu ärgern, sondern aus der Erfahrung in Foren, dass viele Leute von ihrer "Windows 10 Lizenz" sprechen, oft aber eben gar keine solche besitzen, sondern irgendwelche billigen Keys oder Lizenzen für ältere Windows Versionen. Und solange das nicht eindeutig geklärt ist, muss man halt zuerst mal davon ausgehen, dass eben keine Windows 10 Lizenz vorliegt.



Danke. Die Antwort hätte ich mir gleich von Anfang an gewünscht.



Ja, für dich nicht. Für die Legalität und die Möglichkeit zur Aktivierung ist das aber durchaus relevant.
Mit Verlaub, aber was ist denn der Unterschied zwischen Lizenz und Key? Und was sind sogenannte "billige Keys"? Die gibt es nicht.
Wenn man im Internet Store einen gebrauchten Win10, 11 oder MS Office Lizenz-Key kauft, ist das legal. Und der Key ist legal. Man hat also eine legale Lizenz, die jedoch ein spin-off einer Volumen Lizenz ist oder eine gebrauchte, zurückgegebene. Für Volumenlizenzen hat es halt spezielle Einschränkungen, die man in Kauf nimmt, aber dafür kostet die Software nur einen winzigen Bruchteil. Ein Neukauf der gleichen Lizenz kostet ja kaum was.
Es gibt ja auch ein eindeutiges Gerichtsurteil zu gebrauchter Software, die wie eine reguläre Ware gekauft und weiterverkauft werden kann. Ob das Microsoft passt oder nicht.

Der gebrauchte Billig-Key ist somit eine legale Lizenz. Alles andere wäre eine illegale Raubkopie und die Polizei stünde sofort bei den Firmen vor der Haustür.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lösung
Dann hast Du etwas falsch gemacht. Eine Aktivierung war schon immer mit dem Lenovo-COA möglich, man brauchte dafür nur die richtige Windows-Version und (bei Windows XP und 7) auch den entsprechenden Servicepack-Stand. Ein vorinstalliertes Windows ließ sich nie damit aktivieren, da die mitinstallierten Zertifikate und Aktivierungsdaten zum Lenovo Standard-Lizenzkey passten.
Ok, danke. Das ist hilfreich. Dann passten meine Windows Versionen nicht zu dem Key auf dem Sticker. Ich hatte damals verschiedene Tools zum auslesen des MS Keys benutzt und der ausgelesene Key passte niemals zum Sticker. Auch nicht bei Dell, wo ich eine originale Recovery aufgespielt hatte, die dann automatisch aktiviert wurde.

Egal. Das Thema ist dann wohl...
1.) Ich habe noch nie ein Windows mit dem Code des COA Stickers auf der Laptop aktivieren können.

Dann hast du irgendwas falsch gemacht. Das ist über Jahre die Standard-Variante für ein manuell installiertes Windows gewesen.

Ansonsten würden Leute in den Saturn gehen, dort die COA Nummer vom Laptop abfotografieren und zuhause ihr runtergeladenes oder raubkopiertes Windows aktivieren. Wäre ja auch zu einfach. So doof ist Microsoft auch nicht.

Doch, und da viele Leute das über Jahre auch gerne gemacht haben, steht seit Windows 8 eben kein Key mehr auf einem Aufkleber, wenn ein Gerät mit Windows geliefert wird. Der Key steckt dann nur in der Firmware.

2.) Wenn man einfach mal mit Google ins Internet geht und dann etliche Firmen in Deutschland mit komplettem Impressum, Tel. Nr. vom Kundenservie, vollem Internet Store mit Windows 10, 11, Office etc. Produkten zum kleinen Preis bekommt

Es gibt einen Unterschied zwischen "kleinem Preis" und "für ein paar Euro". Es mag sicherlich legale Software-Händler geben, die ganz legitim gebrauchte Software, OEM bzw. DSP-Versionen und ähnliches verkaufen.

Du kannst aber davon ausgehen, dass jeder Windows 11 Key für unter 10 EUR eben nur ein wertloser Key ist.

Ausserdem haben die auf deren Seite mehrere Gütesiegel wie Serverstandort Deutschland, Gerichtsstand Deutschland, geprüfte IT-Recht Kanzlei, und arbeiten mit allen bekannten Kreditkartenfirmen und Zahlungsdienstleistern. Sie haben tausende von gutem Kunden Feedback.

Natürlich könnte sich ein dubioser Anbieter keines dieser Gütesiegel selbst auf die Webseite pappen und angebliches Feedback generieren. Völlig unmöglich... ;-)

Wenn ich bei myOEM eine Windows 11 Home kaufen will, bietet man mir folgende Auswahl an:

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Was soll das sein? Welche Windows-Softwarelizenz bei Microsoft ist denn nur einmalig aktivierbar? So etwas gibt es nicht!
Preisunterschied sind 3 EUR, der einmalig aktivierbare Key soll 14,95 EUR kosten. Das stinkt zum Himmel. Es gibt bei Microsoft "MAK", aber das bezieht sich darauf, dass man einen Key auf mehreren Geräten verwendet und nicht darauf, dass der Key nur einmalig aktiviert werden kann.

Ich habe keine Idee, was die da verkaufen. Nach meinem laienhaften Verständnis können es keine legitimen Windows-Lizenzen sein.

Ich sehe nicht, dass ich da ein Fake Produkt eines Fake Stores kaufe. Die verkaufen auch an Großkunden. Sie garantieren eine lebenslange Lizenz und nicht eine, die nach kurzer Zeit verfällt. Ausserdem mit Geld-Zurück-Garantie und Kundenservice bei Problemen.

Selbst die Ransomware-Banden haben mittlerweile einen Kundenservice. Und kein Shop würde natürlich alle seine Keys mit "verfallen bald" kennzeichnen. Das ist jetzt aber schon ein wenig naiv, findest du nicht?

Der zweite von dir genannte Shop liegt zumindest preislich in Bereichen, die realistischer wirken. Das Siegel von "IT-Recht Kanzlei" ist tatsächlich ein Link zur Webseite der Firma bei der Kanzlei (beim ersten Shop ist es nur ein Bild). Wirkt also etwas vertrauenswürdiger als der erste Shop.

Trotzdem: auch Lizengo hat sich mit all solchen Sachen geschmückt und sie wurden trotzdem verurteilt und sind dann vom Markt verschwunden. Und deren Keys gab es ja sogar in Supermärkten im Regal zu kaufen. Das wirkte auch alles total legitim. War es offensichtlich nicht, sonst hätten die Gerichte da anders geurteilt.

Wie gesagt, es mag genügend legitime Anbieter geben, die da völlig rechtskonform arbeiten. Ich will da niemandem was unterstellen. Aber es gibt genügend schwarze Schafe und manche Angebote sind halt auch wirklich so offensichtlich dubios, dass ich dort nichts kaufen würde.
 
Dann hast du irgendwas falsch gemacht. Das ist über Jahre die Standard-Variante für ein manuell installiertes Windows gewesen.



Doch, und da viele Leute das über Jahre auch gerne gemacht haben, steht seit Windows 8 eben kein Key mehr auf einem Aufkleber, wenn ein Gerät mit Windows geliefert wird. Der Key steckt dann nur in der Firmware.



Es gibt einen Unterschied zwischen "kleinem Preis" und "für ein paar Euro". Es mag sicherlich legale Software-Händler geben, die ganz legitim gebrauchte Software, OEM bzw. DSP-Versionen und ähnliches verkaufen.

Du kannst aber davon ausgehen, dass jeder Windows 11 Key für unter 10 EUR eben nur ein wertloser Key ist.



Natürlich könnte sich ein dubioser Anbieter keines dieser Gütesiegel selbst auf die Webseite pappen und angebliches Feedback generieren. Völlig unmöglich... ;-)

Wenn ich bei myOEM eine Windows 11 Home kaufen will, bietet man mir folgende Auswahl an:

Anhang anzeigen 198523

Was soll das sein? Welche Windows-Softwarelizenz bei Microsoft ist denn nur einmalig aktivierbar? So etwas gibt es nicht!
Preisunterschied sind 3 EUR, der einmalig aktivierbare Key soll 14,95 EUR kosten. Das stinkt zum Himmel. Es gibt bei Microsoft "MAK", aber das bezieht sich darauf, dass man einen Key auf mehreren Geräten verwendet und nicht darauf, dass der Key nur einmalig aktiviert werden kann.

Ich habe keine Idee, was die da verkaufen. Nach meinem laienhaften Verständnis können es keine legitimen Windows-Lizenzen sein.



Selbst die Ransomware-Banden haben mittlerweile einen Kundenservice. Und kein Shop würde natürlich alle seine Keys mit "verfallen bald" kennzeichnen. Das ist jetzt aber schon ein wenig naiv, findest du nicht?

Der zweite von dir genannte Shop liegt zumindest preislich in Bereichen, die realistischer wirken. Das Siegel von "IT-Recht Kanzlei" ist tatsächlich ein Link zur Webseite der Firma bei der Kanzlei (beim ersten Shop ist es nur ein Bild). Wirkt also etwas vertrauenswürdiger als der erste Shop.

Trotzdem: auch Lizengo hat sich mit all solchen Sachen geschmückt und sie wurden trotzdem verurteilt und sind dann vom Markt verschwunden. Und deren Keys gab es ja sogar in Supermärkten im Regal zu kaufen. Das wirkte auch alles total legitim. War es offensichtlich nicht, sonst hätten die Gerichte da anders geurteilt.

Wie gesagt, es mag genügend legitime Anbieter geben, die da völlig rechtskonform arbeiten. Ich will da niemandem was unterstellen. Aber es gibt genügend schwarze Schafe und manche Angebote sind halt auch wirklich so offensichtlich dubios, dass ich dort nichts kaufen würde.
Du bringst einen Haufen Argumente, die ich... absolut nachvollziehen kann. Eine Webseite ist schnell gebastelt und nachdem die Kunden abgezockt wurden, auch schnell wieder verschwunden. Isso. Leider.
Ein neues MS Office 2024 für EUR 9,99 erscheint auf jeden Fall dubios. Gekauft habe ich bisher noch nichts, aber ein gebrauchtes Win10 und MS Office für nen T61 suche ich halt noch.
Ich habe jetzt mal auf Heise und PCWelt nachgelesen, wie das mit den Lizenzen und Gebrauchtsoftware ist. Da ist schon was dran. Der 1mal Aktivierungskey wird beschrieben als eine OEM Volumenlizenz, die mit dem Gerät genau 1 mal aktiviert werden kann bei Microsoft und verbleibt auf dem Gerät und kann deshalb nicht nach Umzug auf neuen Laptop neu aktiviert werden.
Sprich, eine Firma kauft z.B. 1000 Lizenzen für ihrer Geräte, hat 800 schon aktiviert und 200 bleiben übrig (Iz.B. bei Insolvenz, Verkauf etc.) und die gehen dann zum Reseller, der sie kauft und verscherbelt. Microsoft hat energisch den Handel mit gebrauchten oder ungenutzten Lizenzen verboten, ist aber vor Gericht in Deutschland unterlegen. Soweit das, was ich aus den Artikeln verstanden habe.

Die Firmen, die etwas teurer sind, aber dennoch einiges billiger die Download Version anbieten, im Vergleich zu Retail Version, scheinen aber länger auf dem Markt zu sein und machen viel Werbung. Das lässt mich drauf schliessen, daß sie seriös sind/können/wollen/würden... :confused:
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich habe auf diese Weise bestimmt 150 Geräte für W10 mit einem W7-Aufkleber aktivieren können, damals als das noch ging. Und wenn du im Markt einen Laptop kaufst dann bekommst du nicht das Exemplar in der Auslage sondern eins in Originalverpackung wo vorher niemand dran war.
Ja, das kann absolut stimmen. Ich hab's mal selbst beim Saturn versucht und die ganzen Aufkleber hatten bei mir nichts bewirkt. Aber vermutlich gehen die dann nur mit der installierten Windows Version auf dem jeweiligen Laptop. Also ein Fujitsu Window 7 Aufkleber beim Saturn ging jedenfalls nicht auf einem runtergeladenen Window 7 (beides Pro) auf einem ThinkPad. Hatte alles versucht, ging nicht.

Zum Glück kann man ja jetzt die Recovery Medien bei Lenovo runterladen.
 
....Aber vermutlich gehen die dann nur mit der installierten Windows Version auf dem jeweiligen Laptop. Also ein Fujitsu Window 7 Aufkleber beim Saturn ging jedenfalls nicht auf einem runtergeladenen Window 7 (beides Pro) auf einem ThinkPad. Hatte alles versucht, ging nicht.
Ob Du das Windows auf einem ThinkPad mit einer Sticker-Nr. von einem Precision, zBook oder Celsius aktivierst ist dem Windows egal.

Zum Glück kann man ja jetzt die Recovery Medien bei Lenovo runterladen.
Was ja immer den Nachteil hatte, dass man noch ewig viele Updates installieren musste.
 
Sprich, eine Firma kauft z.B. 1000 Lizenzen für ihrer Geräte, hat 800 schon aktiviert und 200 bleiben übrig (Iz.B. bei Insolvenz, Verkauf etc.) und die gehen dann zum Reseller, der sie kauft und verscherbelt.

Ja, so stellen die Händler das gerne dar. So funktioniert es aber nicht.

Zuerst mal schließen sich "OEM" und "Volumenlizenz" schon mal kategorisch aus. Ein kleiner PC-Hersteller bezieht bei Microsoft vielleicht 1000 OEM/DSP-Lizenzen für seine PCs. Das sind aber eben nicht einfach so 1000 Keys in einer Excel-Datei oder sowas, die am Ende übrig bleiben. DSP kommt immer noch mit einem Pappschuber mit freizurubbelndem Key auf einem COA-Aufkleber.
Größere PC-Hersteller wie Lenovo beziehen massenweise OEM Keys, allerdings bleibt bei denen auch nichts "übrig" und es gehen auch nicht ständig größere PC-Hersteller pleite. Die beziehen nicht vorab tausende MS Lizenzen, auf denen sie hinterher sitzen bleiben könnten.

Und Firmen, die für den eigenen Bedarf kaufen, bekommen entweder einen MAK ("Multiple Activation Key") für 1000 Aktivierungen oder haben entsprechende Anzahlen von Keys in ihrem M365 Portal (früher VLSC). Die bekommen aber eben Pro oder Enterprise, niemals Home. Woher insbesondere angeblich gebrauchte Windows Home Lizenzen herkommen sollen, ist also insbesondere fraglich.

Ja, das kann absolut stimmen. Ich hab's mal selbst beim Saturn versucht und die ganzen Aufkleber hatten bei mir nichts bewirkt. Aber vermutlich gehen die dann nur mit der installierten Windows Version auf dem jeweiligen Laptop.

An sich nicht. Bei Windows XP waren Keys z.B. noch von der Sprache abhängig, d.h. ein Key eines englischsprachigen Windows konnte kein deutschsprachiges Windows aktivieren. Zudem waren dort ärgerliche Einschränkungen zwischen OEM- und Retail-Versionen. Und Servicepacks waren auch noch ein Thema.

Mit Windows 7 hatte das an sich ein Ende. Ich hatte hier diverse Windows 7 COA-Aufkleber von Maxdata und Lenovo und damit irgendwelche anderen Systeme aktiviert gehabt.
 
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