Ubuntu LUKS/SMB + GBit-Lan Performance Problem

whirpool

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Moinmoin!

Nu isset wieder soweit, ich seh Schweine fliegen.
Sprich ich stehe hier vor einem Problem aus dem ich nicht schlau werde.

Habe das Netzwerk zwischen Desktop und Laptop auf GBit umgestellt aber bekomme bei weitem nicht die Performance die ich erwartet hatte.

Kurz die relevanten Specs der Systeme:
Laptop: SL510, Ubuntu 10.10, T6570 2x21GHz, 8GB RAM, HD: WD2500BEVT (LUKS vollverschlüsselt)
Desktop: Win7, AMD Athlon X3 3x3.2Ghz, LAN: Atheros AR8151, HD: Samsung HE502IJ

Kurzum: Es geht nur um den Datentransfer Laptop-->Desktop, und dort bekomme ich per SMB-Freigabe nur max 22MB/s.
Dabei stand smbd und kryptd bei jeweils 15-25% CPU-Last.
Ein Wechsel auf NFS brachte die gleiche Geschwindigkeit.

Schreiben auf eine Externe eSata-Platte brachte 50-58MB/s und 50-70% CPU-Last bei kryptd.
Hier ist die volle Geschwindigkeit der WD-Platte erreicht und dies ist die Performance die ich auch im LAN erwartete.

Eine SMB-Freigabe auf einer RAMDisk bringt hingegen mit 110MB/s die volle GBit Geschwindigkeit und eine CPU-Last von 60-80%.

Die CPU-Last in Prozent ist nur für einen Kern da smbd und kryptd anscheinend kein threading unterstützen/betreiben.

Fazit:
Das LAN erreicht die volle Geschwindigkeit.
kryptd kann die Geschwindigkeit der Platte ausreizen.
Die CPU reicht aus um smbd und kryptd simultan für die ~58MB/s via GBit zu bedienen aber nutzt nur 15-25% der Rechenkapazität aus.

Und nun die Preisfrage: Wodran legt es?
Verträgt sich LUKS nicht mit smb/nfs-Freigaben?

Dank & Gruß,
whirpool

Edit: Habe eben nocheinmal eine Freigabe von der Externen Platte getestet: nur 33MB/s und wieder etwa 20% CPU-Last.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann noch nen paar Sachen in der smbd.conf setzen, aber richtig gelöst hat es das bei mir nicht.
(dazu gabs hier auch nen Thread, glaube im NAS Sammelthread war das sogar drin.).
Weiterhin sind gnome-vfs und cifs und smb auch teilweise schneller/langsamer und da gibt es auch wieder jeweils Einstellungen für buffer etcpp.

Am aller schnellsten ist meist der smbclient, probbier den mal testweise und zieh damit eine Datei.
Weiterhin würde ich mich nicht auf die Speedanzeige von Nautilus und co. verlassen.

Mein Problem war übrigens, dass ich beim Lesen nie über 50-60 mb/s kam, unter Windows hingegen (vom gleichen Linux NAS) mit 80 mb/s gelesen habe, smbclient auch ähnlich schnell, aber die ganzen eingebundenen Lösungen haben es nie erreicht. Gelöst habe ich das nie, einfach abgefunden.
 
Heya :o)
Leider hatte ich erst jetzt Zeit mich wieder um dieses Problem zu kümmern.

Man kann noch nen paar Sachen in der smbd.conf setzen, aber richtig gelöst hat es das bei mir nicht.
Den NAS-Sammelthread konnte ich leider nicht finden, habe mich aber etwas mit der smb.conf auseinandergesetzt.
Nach setzen einiger nicht vorhandener Parameter sowie spielereien mit socket options und den Buffern hat sich aber leider auch bei mir so rein garnix verändert.

Am aller schnellsten ist meist der smbclient, probbier den mal testweise und zieh damit eine Datei.
Weiterhin würde ich mich nicht auf die Speedanzeige von Nautilus und co. verlassen.
Linux ist nur der Server. Win7 ist der Client und dort verlasse ich mich auf die anzeige von TotalCommander.
Der ist da schon immer recht genau.

Mein Problem war übrigens, dass ich beim Lesen nie über 50-60 mb/s kam, unter Windows hingegen (vom gleichen Linux NAS) mit 80 mb/s gelesen habe, ...
Dot liegt der Unterschied. Ich möchte von der Linuxkiste nur saugen und nichts draufladen.

Das Bereitstellen der Daten ist bei mir das Problem.
Alle Komponenten haben gezeigt das die Geschwindigkeit vorhanden ist, aber sie wird in der Kombination in der ich sie haben möchte einfach nicht erreicht.

Noch weitere Ideen? bin für alles offen..

Gruß,
whirpool
 
es handelt sich aber nicht um haufenweise kleine dateien, oder?
 
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