Telefon, Internet und Fernsehen über DSL oder Kabel?

cyberjonny

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Hi miteinander,

folgende Ausgangssituation in der Wohnung: Es gibt einen Telefonanschluss und einen Kabelanschluss und es soll nun die günstigste bzw. preisleistungsmäßig sinnvollste Variante gefunden werden, welche die folgenden Punkte abdeckt:

- Telefon mit Festnetzflat
- Internet mit Flat (Bandbreite ist zunächst zweitrangig, 16Mbit oder auch weniger reichen)
- "Normales" Fernsehen (also Öffentlich-Rechtliche/ARD, ZDF etc. und Private/Pro7, Sat1, RTL etc.)


Ist alles aus einer Hand z.B. von KabelBW oder Kabel Deutschland am sinnvollsten, oder gibt es attraktive Komplettangebote von einem DSL-Anbieter via Telefonanschliuss, wobei dann auch das "normale" TV mit über den Telefonanschluss kommt? Oder macht womöglich sogar eine Aufsplittung auf DSL und Kabel Sinn?

Würde mich über etwas Input und Hinweise auf passende Tarife freuen! :)

Danke euch!
Gruß, Jonny
 
Momentan ist nur der physische Kabelanschluss selbst vorhanden, genutzt wurde/wird er (noch) gar nicht, auch nicht für TV.

Da Telefon, Internet und Fernsehen gewünscht wird, bin ich also auf die KabelBW-Website und habe dort das kleinste Kombipaket "3play SMART 50" für 25 bzw. 33 Euro monatlich ausgwählt, welches laut Beschreibung auf der Seite "Dreifach-Power aus einer Hand: Highspeed Internet-Flatrate plus Telefon-Flatrate und HD Fernsehen" bietet - also genau das, was gesucht wird. Im letzten Schritt bevor der Bestellvorgang abgeschlossen wird, kommt dann aber auf einmal noch der "Digitale Kabelanschluss für 18,90 Euro/Monat" hinzu (der doch eigentlich sowieso schon liegt?). Vermutlich ist der "Digitale Kabelanschluss" die "Basis" für alle Dienste, aber naja, wenn ich das 3play-Paket wähle, bei dem für Preis X explizit von Telefon, Internet und TV die Rede ist, gehe ich eigentlich davon aus, dass dieses auch alles beinhaltet, was dazu benötigt wird. Natürlich will ich nicht nur Telefon und Internet, sondern auch Fernsehen, wenn ich das 3play-Paket (aka "Dreifach-Power aus einer Hand") wähle - was denken die denn? -, zumal Telefon und Internet ja physisch gesehen auch über den "Digitalen Kabelanschluss" in die Bude kommen, der mir aber nur berechnet wird, wenn ich ein Paket mit TV bestellen will.

Ich finde das jedenfalls ziemlich intransparent von KabelBW, womit sie auch raus sind aus der Entscheidungsfindung.
 
Bei Kabel schrecken mich meine Erfahrungen in Korea ab. Abends, wenn das ganze Appartmentblock entweder vor der Glotze hockt und/oder vor dem Rechner, dann blieb von den angeblich schnellsten Internetverbindung der Welt nicht viel übrig. Gefühlt DEUTLICH unter 1MBIT/s. Gibt es beim TV-Kabel auch 10MBIT/s Uplink wie bei VDSL?

Das Maximum was du bei UM aktuell bekommst sind 200Mb/s Down und 10Mb/s Up.

Ich hab bei mir eine 50.000er von UM mit 2.500 UP. Die 50Mbit/s habe ich eigentlich immer komplett. Meistens sind die Server die die weniger liefern...

Störungen inerhalb von 1 Jahr etwa 2 Stück. Da ist Alles(!) für etwa 10-20 Minuten weg gewesen. Das kann ich ohne Bedenken verkraften :)

edit:
Ich bezahle übrigens den Kabelanschluss bereits über die Nebenkosten. Den Umbau des Anschlusses macht Unitymedia bspw. komplett kostenlos falls noch nicht geschehen (KabelBW sicher auch). Müsste eben abgeklärt werden ob du diese Kosten vielleicht sowieso schon bezahlst. Dann entfällt das natürlich.
 
@cyberjonny: Im Mietvertrag sollte aufgelistet sein ob du den Kabelanschluss bereits bezahlst. Wenn nicht, dann kämen tatsächlich 18,90 Euro dazu. Als ich mal in einer Wohnung gewohnt habe in der die Kabelgebühren nicht über die Nebenkosten liefen, habe ich nur 2play genommen und eine selbstgebaute Antenne (Koaxkabel-Dipol) an den Fernseher mit integriertem DVB-T-Tuner angeschlossen. Ging wunderbar, vielleicht kommt das bei dir auch in Frage.

pawelek
 
Bloß Finger weg von KD, besonders wenn die Region nicht ausgebaut ist! Habe selber ne 100Mbit Leitung dort gehabt und nur Probleme! Abends kamen nicht mal 10Mbit an!

Und nun gehört der Laden auch noch zu VF, schlimmer gehts nimmer:facepalm:

Richtig - unbedingt nachfragen! Man ärgert sich fast zu Tode wenn man von einer gebuchten 100.000er Leitung in Spitzenzeiten nicht mal auf 1 MBit kommt. Da helfen mir dann auch gewährte Preisermäßigungen nix.

Guck nicht auf die 10 Euro Mehrpreis wenn du eine vernünftige Leitung willst.

Das kann ich nur unterschreiben. Ich habe drei Leute im Freundeskreis, die auch aufgrund der günstigen Angebote ins Kabelnetz gewechselt waren. Einer ist schon wieder weg, weil abends teilweise unter 1 Mbit/s ankamen. Der zweite kämpft noch, der Vertrag dauert noch ewig. Auch hier kommen abends noch 500kbit/s im Downstream an. Nur Nr. 3 bleibt dabei - offenbar hängen an ihrem Kabelstrang weniger Leute, da geht es auch abends und am Wochenende noch einigermaßen zuverlässig.

Das TV-Kabel ist nun mal ein shared medium im Downstream. Daher muss man sich die gesamte Bandbreite des Kabels mit dem Rest aus seinem Stadtviertel teilen. Wie bei Funktechnologien (LTE, UMTS, WiMax, WLAN, ...).
Ich bin daher froh über meine VDSL-Leitung. Die funktioniert zu jeder Zeit mit voller Geschwindigkeit.
InternetTV kommt noch über IPTV/Entertain, aber wir stellen demnächst auf Satellit um.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ähm ,das ist doch auch ein shared medium ? Oder hat sich da bei den Satelliten etwas geändert ,bzw gibt es da eine garantierte Bandbreite ?

Gruss Uwe
 
Argh, böser Typo... Hab ich gerade mal korrigiert, so ergibt es nun mehr Sinn :)
 
Ich hatte mich auch für das Komplettpaket von KBW interessiert. Problem war dann aber, dass die Anschlußbuchse von 2 auf 3 "adrig" umgestellt werden müsste und das in unserem Haus aufgrund von Schlampereien beim Bau, nicht möglich war, ohne Telefonleitungen oder anderes zu beschädigen. Ich habe es also wie eh und je gelassen, was auch bei Ausfällen Sinn macht: Telefon T-com mit Splitter zum Router 1&1 Flat (Festnetz und Internet) und Kabel BW mit Umax Festplatten-Reciever für TV. Kostet ungef. soviel wie alles bei der T-com
 
Ich bin schon von Anfang an bei KabelBw, und habe schon so manche Katastrophe erlebt. Wenn ich wechseln könnte würde ich es tun, da wir immer wieder Probleme im Bereich Telefonie haben. Da auch eine SAT-Anlage vorhanden ist sind wir am überlegen, ob wir KabelBw bis auf das Internet kündigen und Telefonie wieder über die Telekom machen.

Dies wird auf jeden Fall auch nicht teurer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unserer Wohnhaus wird von KMS (Kabel-Media-Service) versorgt. Entsprechend haben alle Wohnungen Kabelfernsehen. Da KMS unter der Bezeichnung Cablesurf relativ günstig auch Internet anbietet, hatte ich mich vor 3 Jahren dafür entschieden. Leider habe ich ständig Störungen. Aus unerklärlichen Gründen verlängert sich mehrfach täglich die Ping-Zeit ins Internet auf 500 - 3000 ms, dadurch kann man nicht mal mehr Webseiten vernünftig anschauen. Das tritt v.a. bei Regen auf und lässt sich nur durch einen Reset des Kabelmodems beheben (manchmal 3 - 4 mal pro Tag).

Über die Jahre war auch schon drei mal ein Techniker da. Der Service war immer schnell, frundlich, hat aus der Ferne diese Verzögerung nachvollzogen und vor Ort die Leitungen geprüft, irgendwelche Kästen im Keller durchgemessen und das Modem getauscht. Leider war spätestens ein paar Tage später das Problem wieder da.

Ich habe es jetzt aufgegeben (der tägliche Reset des Modems nervt!) und easybell dsl bestellt. Die Techniker bekommen die Störung offenbar nicht in den Griff.

Ich vermute, es handelt sich um eine lokale Störung. Der HD-Empfang des TV ist auch oft gestört. Ob das wirklich an KMS liegt, ist also fraglich. Vermutlich ist eine Leitung im Haus defekt.

Telefon lasse ich schon seit Jahren über easybell VOIP laufen. War immer gut und günstig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin seit 2007 bei Kabeldeutschland und hatte in der Zeit 2-3mal für kurze Zeit (Minuten/Stunden) kein Internet.
Ansonsten absolut problemlos.
 
Im Mietvertrag steht wohl nix zum Kabelanschluss, insofern gehe ich davon aus, dass er nicht in den Nebenkosten enthalten ist. Die Tatsache, dass er bei Kabel BW im Zuge des Bestellvorgangs (wenn auch erst ganz am Ende - obwohl der Verfügbarkeitscheck ja eigentlich ganz am Anfang steht) für die entsprechende Adresse (mit-)berechnet wird, bestätigt das ja auch.

DVB-T ist leider keine Option, da in unserer Region darüber keine Privatsender ausgestrahlt werden.
DVB-S/SAT wäre eigentlich erste Wahl, allerdings ist keine Schüssel vorhanden und angebracht werden darf auch keine (einen Balkon gibt es nicht).

Dann wird es wohl Vodafone mit IPTV.
 
Haha, danke, auch wenns in diesem Fall nicht um mich geht! ;)

Das Problem ist, dass sich so ziemlich über jeden Anbieter entsprechende Erfahrungen/Aussagen finden lassen... Man kann halt Glück oder Pech haben, mit jedem Anbieter. Hoffen wir das Beste!
 
Man kann halt Glück oder Pech haben, mit jedem Anbieter
Wobei ich glaube, dass ein Teil der Probleme auch bei der Hausinstallation zu suchen ist, egal ob Tel.- oder TV-Koax-Kabel. Wenn moderne Technik auf 40 Jahre alte zusammengeflickte Verkabelungen trifft, sind Probleme vorauszusehen. Besonders schlimm ist dies in Mehrfamilienhäusern, wo im Laufe der Zeit alle möglichen Leute rumverdrahtet haben.

Uups, sehe gerade, mein 3333er. Darauf heute Abend einen leckeren Roten :)
 
Wobei ich glaube, dass ein Teil der Probleme auch bei der Hausinstallation zu suchen ist, egal ob Tel.- oder TV-Koax-Kabel. Wenn moderne Technik auf 40 Jahre alte zusammengeflickte Verkabelungen trifft, sind Probleme vorauszusehen. Besonders schlimm ist dies in Mehrfamilienhäusern, wo im Laufe der Zeit alle möglichen Leute rumverdrahtet haben.

Zumindest bei DSL wird das ja komplett mitgemessen. Angesichts der Sorgfalt den man bei Ethernet walten lasse muss bin ich schon beeindruckt wie zwei nicht belegte Adern Klingeldraht, irgendwo gefunden in einem Bündel ausreichen um 50/10 MBIT via VDSL stabil zu übertragen und das ganze nicht nur im Gebäuse selbst sondern zum DSLAM an einer Ecke des Häuserblocks.
 
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