T4x (T40-43) T41 hat keinen Zugriff auf die Festplatte und Biosmenü nicht erreichbar

ThinkPad t40, T41, T42 und T43

zise

New member
Themenstarter
Registriert
27 Dez. 2010
Beiträge
8
Hi,

bin durch google auf dieses tolle Forum gestossen in der Hoffnung, dass mir geholfen wird! ;-)

Ich habe folgendes Problem mit meinem T41:

Seit gestern habe ich keinen Zugriff auf meine Festplatte. Nach dem Bootvorgang erscheint ein Sicherheitsschloss und nebendran eine 1 mit einem Zylinder. Nach einer Recherche sollte nun ein Festplattenpassword vergeben sein. Ich frage mich nur, wann dieses denn vergeben wurde, wenn ich der Erstbesitzer bin und beim letzen Gebrauch Windows ohne Komplikationen gestartet ist. Ein leeres Password hatte auch zu keinem Erfolg geführt.

Nun gut, dachte ich mir und wollte mal im Bios nachschauen, was da sich getan hat. Leider komme ich, wenn die Festplatte eingebaut ist, sowohl mit Hilfe der blauen Access Taste auch als mit F12 nicht ins Bios rein, sondern er bootet bis zum Sicherheitsschloss gemütlich durch. Baue ich die Festplatte aus, kann ich sowohl mit F12 als auch mit der blauen Access-Taste ins Bios-Menü rein und ich finde nirgends ein Password gesetzt.

Einer eine Idee, was defekt ist und wie ich das lösen könnte?

Im Voraus Danke & beste Grüße
 
Hi, Bios wird mit F1 aufgerufen.

Ein Passwort wird niemals von alleine gesetzt, frage mal innerhalb der Familie nach, wer sowas gemacht haben könnte.

Nobby
 
hi,

mit F1 komme ich ebenfalls nicht ins Bios rein, so lange die Festplatte eingebaut ist! - ich dachte es wäre klar ausgedrückt.

... es geht mir eher um den Sachverhalt, dass die Festplatte von heute auf morgen geschützt ist und es war keiner an dem Rechner! Ich frage mich eh, wie man hierbei das Passwort eintragen kann.
 
Willkommen im Forum.

Wie Nobby schon schrieb, "entsteht" ein Festplatten- BIOS- oder Admin-Passwort nicht einfach so. Entweder wurde das Passwort im BIOS manuell gesetzt oder unter Windows unter Verwendung eines ThinkVantage Tools, wie Client Security Solution gesetzt wurde.
zise' schrieb:
wenn die Festplatte eingebaut ist, sowohl mit Hilfe der blauen Access Taste auch als mit F12 nicht ins Bios rein
zise' schrieb:
mit F1 komme ich ebenfalls nicht ins Bios rein, so lange die Festplatte eingebaut ist! - ich dachte es wäre klar ausgedrückt.
Nein war es nicht - es gibt einen Unterschied zwischen F1 und F12 - nämlich die "2" hintendran.
Ich hoffe, das war klar ausgedrückt.
 
Hi, wenn du mit F1 ins Bios kommst, dann nimm doch bitte mal alle gesetzten PW raus.

HDD PW

Power On PW

SuperVisior PW

Die Dikussion rund um Passwörter wird in diesem Forum nicht gerne gesehen, weil keiner nachvollziehen kann, ob du der rechtmässige Eigentümer dieses NB bist.

Ein Passwort t wird nicht von alleine gesetzt bzw. vergeben, irgendwer muss dieses gesetzt haben.

Nobby
 
Mornsgrans' schrieb:
Wie Nobby schon schrieb, "entsteht" ein Festplatten- BIOS- oder Admin-Passwort nicht einfach so. Entweder wurde das Passwort im BIOS manuell gesetzt
hmm, wo wird denn das erstellt? alle passwörter oder sicherheitsrelevanten dinge, die damit zu tun hätten stehen im bios auf disabled!!!!

Mornsgrans' schrieb:
unter Windows unter Verwendung eines ThinkVantage Tools, wie Client Security Solution gesetzt wurde.
benutze ich gar nicht und ist NICHT installiert.

Mornsgrans' schrieb:
Nein war es nicht - es gibt einen Unterschied zwischen F1 und F12 - nämlich die "2" hintendran.
klar gibt es hier einen unterschied, den ich nicht leugnen möchte. ich wusste nicht, dass dieses in diesem forum so auf die goldwaage gelegt wird. ;-) aber nichts desto trotz ändert das nichts daran, dass WENN die festplatte eingebaut ist, ich NICHT in das jeweilige menü komme!!!! ich wollte z.b. mit hilfe der wiederherstellungs-CD die Festplatte mit dem dazugehörigen diagnoseprogramm überprüfen, nur geht das leider nicht, da ich ja in das besagte menü nicht reinkomme.

es ist für mich unerklärlich, wieso ich vor dem zugriff der festplatte - auch wenn sie "angeblich nun geschützt ist" nicht eine auswahlmöglichkeit treffen kann.
 
zise' schrieb:
hmm, wo wird denn das erstellt? alle passwörter oder sicherheitsrelevanten dinge, die damit zu tun hätten stehen im bios auf disabled!!!!
Aber nur, solabge die HDD ausgebaut ist. Da das HDD-Passwort auf der HDD gespeichert ist, wird es bei ausgebauter Festplatte im BIOS nicht angezeigt.

Einer in Deiner Umgebung oder Du selbst muss das Passwort gesetzt haben.
 
Hi, da wurde schlicht weg ein HDD PW vergeben, von wem auch immer.

Stammt die Platte evtl. aus einem anderen Notebook oder steckte die da schon immer drin.

Ich würde mich mal erkundigen, ob evtl. jemand anders das PW gesetzt haben könnte.

Ansonsten eine andere IDE Platte beschaffen.

Nobby
 
Nobby' schrieb:
wenn du mit F1 ins Bios kommst, dann nimm doch bitte mal alle gesetzten PW raus.
ist die festplatte dirn komme ich NICHT in das menü rein. ist die platte draussen ist es kein problem!!! und alle passwört sind auf disabled (-übrigends anfangszustand)
Nobby' schrieb:
wird im menü security nicht angzeigt, liegt aber vllt daran, dass die platte nicht eingebaut ist, ansonsten komme ich ja nicht in das bios rein!!!
Nobby' schrieb:
Power On PW



SuperVisior PW
beides disabled
Nobby' schrieb:
Die Dikussion rund um Passwörter wird in diesem Forum nicht gerne gesehen, weil keiner nachvollziehen kann, ob du der rechtmässige Eigentümer dieses NB bist.
ich bin aber der rechtmässige besitzer. habe dieses notebook schon seit ca. 8 jahren und war mit ihm immer bis dato zufrieden. habe ebenfalls schon einige reparaturen selber erledigt! ;-)

Nobby' schrieb:
Ein Passwort t wird nicht von alleine gesetzt bzw. vergeben, irgendwer muss dieses gesetzt haben.
davon ging ich bis gestern auch aus!!!!!!!!! ...
 
Moin Moin zise,

Du hast definitiv ein gesetztes Festplattenpasswort.
Solltest Du dieses nicht kennen bau die Platte aus und scheiß sie weg: Ist billiger als alles andere....
Wer auch immer Dir dieses Passwort für die Platte vergeben hat ist jetzt mal unerheblich.
Tatsache ist: Du kannst erst wieder normal arbeiten, wenn das Plattenpaßwort entfernt wurde:
Entweder durch das Entfernen der Festplatte aus dem Rechner oder durch Eingabe desselben und anschließende
Deaktivierung über das BIOS.
Ohne Eingabe des Festplattenpaßwortes wirst Du jedenfalls die Festplatte nie wieder dazu überreden können auch nur ansatzweise
mal den Motor anzuschmeißen.....
Und: Solange die Festplatte im Rechner drin ist, wirst Du auch nicht mehr ins BIOS Menü gelangen.....

Ich hoffe für Dich, dass Du einen relativ neuen Datenbackup hast....

Freundliche Grüße aus HH
 
laptopheaven' schrieb:
Du hast definitiv ein gesetztes Festplattenpasswort.
das wird mir nun immer bewusster, obwohl sich weiterhin die frage stellt, wie das passieren konnte ... rechner an, rechner aus, rechner an => passwort da :-/ ... komisch

laptopheaven' schrieb:
Und: Solange die Festplatte im Rechner drin ist, wirst Du auch nicht mehr ins BIOS Menü gelangen.....
ebenfalls dubios ... wieso man davor nicht in menüs kommt?

laptopheaven' schrieb:
Ich hoffe für Dich, dass Du einen relativ neuen Datenbackup hast....
DAS war das datenbackup! ;-)


dennoch merci für deine aussagekräftige antwort. werde mir nun ne alte platte ersuchen müssen und diese übergangsweise einbaun.
 
Warum Du vorher nicht an Menüs rankommst ist kein Bug, sondern ein Feature !

Das ist aus Sicherheitsgründen so vom Hersteller gewollt...

Zuerst wird halt abgefragt beim Starten ob ein gesetztes POP oder Plattenpasswort vorhanden ist.
Wenn ja: Rechner anhalten und auf Eingabe des Passwortes warten. Erst dann gehts weiter :-)
 
laptopheaven' schrieb:
Warum Du vorher nicht an Menüs rankommst ist kein Bug, sondern ein Feature !

Das ist aus Sicherheitsgründen so vom Hersteller gewollt...

Zuerst wird halt abgefragt beim Starten ob ein gesetztes POP oder Plattenpasswort vorhanden ist.
Wenn ja: Rechner anhalten und auf Eingabe des Passwortes warten. Erst dann gehts weiter :-)
klar, im nachhinein macht das ja auch sinn! ;-) soweit habe ich leider nicht gedacht.

habe nun ein wenig recherchiert und ebenfalls eine mögliche - und für mich erklärende - lösung für das festplattenpasswort gefunden:

"Es gab in der CT mal einen interessanten Artikel, bei dem sich ein paar Viren diese funktionalität zu nutzen gemacht haben um ein beliebiges Kennwort der Platte zu geben. Danach war natürlich essig mit Zugriff und man konnte nicht mehr auf die Daten zugreifen."

das wäre z.b. nen grund, um mit hilfe von tools offiziel an die daten zu kommen. ;-) aber das wird ja hier nicht gerne gehört!!! ...
 
zise' schrieb:
"Es gab in der CT mal einen interessanten Artikel, bei dem sich ein paar Viren diese funktionalität zu nutzen gemacht haben um ein beliebiges Kennwort der Platte zu geben. Danach war natürlich essig mit Zugriff und man konnte nicht mehr auf die Daten zugreifen."
Stellt sich die Frage, ob wirklich Viren auf Deinem Rechner sind oder waren.

Tricks und Hacks werden hier und auch im offiziellem Lenovo-Forum nicht gepostet, da man nicht weiß, wer in den Foren mitliest, um möglicherweise an Daten einer unrechtmäßig "erworbenen" Festplatte zu gelangen.
Aus diesem Grund werden Threads, in denen nach Hacks etc. gefragt wird, unweigerlich geschlossen.

Achja:
Falls die Frage aufkommen sollte: Masterpasswörter des Herstellers gibt es bei Thinkpads nicht.
 
zise' schrieb:
"Es gab in der CT mal einen interessanten Artikel, bei dem sich ein paar Viren diese funktionalität zu nutzen gemacht haben um ein beliebiges Kennwort der Platte zu geben. Danach war natürlich essig mit Zugriff und man konnte nicht mehr auf die Daten zugreifen."
Allerdings stand in der c't auch, daß ein gut konstruiertes BIOS Gegenmaßnahmen trifft indem es das Feature vor dem Start des OS blockiert. Das BIOS beim ThinkPad tut genau das:
Code:
[	1.390505] ata1.00: ACPI cmd f5/00:00:00:00:00:a0 (SECURITY FREEZE LOCK) filtered out
 
Mornsgrans' schrieb:
Falls die Frage aufkommen sollte: Masterpasswörter des Herstellers gibt es bei Thinkpads nicht.
Wenn du mitgelesen hättest, ging es hierbei nicht um ein Masterpasswort eines Thinkpads, sondern wenn, um das Passwort der Festplatte, ide übrigens nicht von IBM ist ...
 
Mornsgrans' schrieb:
Stellt sich die Frage, ob wirklich Viren auf Deinem Rechner sind oder waren.
diese frage kann ich nicht mehr beantworten.

könnte aber genauso ein desingfehler der platte sein ... die nach ein "paar" jährchen auftrat ... zumindestens sind dies meine erklärungen.

und JA ich schliesse es aus, dass ich selbst ein passwort gesetzt habt und nun vergessen hab ... und wenn jemand dies mir nicht glaub, dann soll er es lassen!
 
Das mit dem Virus kann ich bestätigen. War auch viel in US Foren diskutiert worden. Das Passwort ist gesetzt, wird aber erst aktiv abgefragt wenn das Notebook neu eingeschaltet wird, wie in Deinem Fall.

Der Virus war aber nicht so der finanzielle Renner, weil die meisten Leute dann ohne Notebook da standen und nicht mehr per Internet die nachfolgende email bekamen, in der sie das Unlock-Passwort erhielten, natürlich mittels einer Spendenaktion für (einsetzen nach Belieben) Tadjikistan, Kirgisien, Nigeria, Rumänien etc.

Im Endeffekt gab es dann zuhauf tote Festplatten, verärgerte Computerbesitzer und total gefrustete Nigerianer oder Rumänen. :thumbdown:
 
Die Festplatte nicht wegwerfen!

Wenn ich mich recht erinnere, gab es im Sommer in einer IT-Security - Zeitschrift einen entsprechenden Artikel, der auch das Unlock-Passwort für deratigie "Nigeria-Aktionen" enthielt. Wenn ich nächste Woche wieder "auf Arbeit" bin, suche ich danach.

Edit:
Suche verlief leider negativ.
Der oben angedeutete Artikel bezog sich auf Erpressung durch Verschlüsseln von Dateien der Typen .doc, .txt, .pdf, .xls, .jpg, .png, .h, .cpp. durch Schadsoftware und der Aufforderung, einen Geldbetrag zur Erlangung des Entschlüsselungscodes auf ein bestimmtes Konto im Ausland zu überweisen. Hier werden die Dateien jeweils in eine verschlüsselte Datei verschoben und die Originale gelöscht. Laut Empfehlung der it-Security - Zeitschrift kann man in diesen Fällen die gelöschten Originale mit testdisk/photorec zurückholen, wenn man gleich nach Feststellen des Problems den Rechner herunterfährt und von der testdisk-CD bootet.

Edit2:
Trifft dies hier vielleicht zu?
Unterdessen warnt Eset vor dem Wurm Zimuse, der auf infizierten Systemen den Master Boot Record überschreibt. Bitdefender warnt ebenfalls vor Zimuse, behauptet jedoch, er "zerstöre Festplatten mit schädlichem Code". Dies tut er allerdings nach einhelliger Meinung nicht sofort nach der Infektion des PCs, sondern je nach Variante nach 40 oder 20 Tagen. Anschließend lässt sich das System nicht mehr booten. In der Regel genügt es aber, mit einer Reparatur-CD den MBR neu zu schreiben, damit eine normale Windows-Installation wieder startet.

Zimuse verbreitet sich über infizierte USB-Sticks und als frei herunterladbares Tool für IQ-Tests im Internet. Eset glaubt, dass sich der Schädling ursprünglich gezielt gegen die Mitglieder eines slowenischen Motorradclubs richtete. Anfänglich seien auch die meisten Meldungen seiner Verbreitung aus Slowakien gekommen. Mittlerweile sollen aber die meisten Berichte aus den USA stammen – erst dann gefolgt von Slowakien, Thailand, Spanien, Italien und Tschechien. Eset hält zwar ein Tool zum Entfernen des Schädling bereit, allerdings dürfte dies nur so lange nützlich sein, wie der Zeitraum bis zum Überschreiben des MBRs nicht verstrichen ist.
Quelle: Heise Security
 
Noch ein Grund, keine Passwörter zu setzen. Beim SVP kann man sich wenigstens helfen, wenn's brenzlich wird, aber beim HDD-Passwort kann man nur die Daten abschreiben und eine neue HDD kaufen. Trotzdem ist es anscheinend "sexy", Passwörter zu setzen. Nur nutzt das SVP nichts, das POP erst recht nichts - und wenn man ein HDD-PW setzt und vergißt, kann man die HDD gleich wegwerfen.

Wenn ich soviel Angst wegen Datenklau hätte, würde ich die HDD verschlüsseln (z.B. TrueCrypt) und - um sicherzugehen - ein selbst ausgesuchtes (und mehrfach aufgeschriebenes) Passwort setzen (damit kein Unbekannter sowas machen kann. Noch besser ist es allerdings, auf dem Rechner aufzupassen. Das scheint leider nicht so in Mode zu sein, wie Passwörter zu setzen.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben