T14*/T15* T14s Gen 4 AMD: kann BIOS nicht updaten

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Es geht hier NICHT um das Problem aus https://thinkpad-forum.de/threads/b...-schlagen-plötzlich-fehl.243228/#post-2425312

Ich habe seit einiger Zeit, schätze 2-3 Monate, das Problem, dass regelmäßig eine Meldung von Vantage aufpoppt, dass ich das BIOS updaten soll.
Aktuell ist 1.21, neu wäre 1.23. Was aus 1.22 wurde, weiß ich nicht. Normal update ich immer sofort, das verlangt meine OCD.

Was ich probiert habe:
- Defaults in BIOS geladen
- Secure BIOS Rollback im BIOS deaktiviert (weil Google das sagt)
- Secure Boot deaktiviert (sicherheitshalber, weil Google manchmal secure rollback mit secure boot vertauscht)
- das BIOS Passwort gelöscht
- das Lade-Limit auf 80% aufgehoben und natürlich ans Netz gehängt

- Update aus Vantage heraus. Dort kommt die Meldung "Vom Benutzer abgebrochen oder die Update-Installation konnte aus folgenden Gründen nicht fortgesetzt werden: keine Netzstromversorgung, niedriger Akkustand oder anderer Grund." (natürlich
- Update von bootable USB Stick. Dort bekam ich mal eine generische Fehlermeldung, und jetzt gerade gar nichts. Nach den Frage in der DOS-artigen Oberfläche bleibt es irgendwie hängen. Braucht Ctrl-Alt-Delete zum Neustart.
- der bootable Stick bietet die Option, das alte BIOS zu sichern. Egal, ob ja, oder nein, es geht nicht weiter.
- einmal kam ich mit dem Stick so weit, dass er irgendetwas tat und dann Memory Training machen wollte und erst danach hat er abgebrochen. Hab leider nicht genau dokumentiert, welche Schritte ich wann gemacht habe.

Ich stehe echt an. Hat jemand eine Idee, was ich noch probieren könnte?
Hab etwas mit Linux Live CD gelesen, das hab ich noch nicht probiert. Da es nichteinmal mit dem Bootable-Stick geht, erwarte ich mir davon irgendwie nichts.
 
Lösung
HEUREKA! Es hat geklapppt!
Mit der Anleitung von @think_pad konnte ich meine Boot Partition zwar erfolgreich vergrößern - es hat aber trotzdem nicht geklappt mit dem Update.

Die Methode von @fakiauso hat auch nicht geklappt, weil er zwar alles so weit wie geplant erkennt und macht und tut, aber für das eigentliche Update will/muss er neu starten, und das klappt mit dem live-ISO nicht. Entweder bootet er ins normale Windows, oder eben in das frische Linux ISO - in beiden Fällen weiß er aber nichts mehr davon, dass er eigentlich ein BIOS Update machen wollte.

Was nun geklappt hat und, im Endeffekt die schnellste Lösung(*) war: temporär eine andere SSD reingesteckt, Linux installiert und dann fakiauso's Methode mit dem...
Schon mal auf der Supportseite für dein Modell nachgesehen welche Optionen Lenovo anbietet?!
 
In der README steht, welche Schritte im Vorfeld durchzuführen sind. Google ist da nicht immer Dein Freund, da die Einstellungen meist Hersteller-Spezifisch sind.

Die BIOS-Version 1.22 (06.11.2024) wurde übrigens schon nach einem Monat durch die 1.23 (10.12.2025) ersetzt, steht aber noch zur Verfügung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon mal auf der Supportseite für dein Modell nachgesehen welche Optionen Lenovo anbietet?!

Ich bin mir nicht sicher, was Du meinst. Falls Du die Seite mit den Modell-spezifischen Updates meinst - klar, sonst wäre ich ja gar nicht zur bootable-Stick Methode gekommen.

In der README steht, welche Schritte im Vorfeld durchzuführen sind. Google ist da nicht immer Dein Freund, da die Einstellungen meist Hersteller-Spezifisch sind.

Die BIOS-Version 1.22 (06.11.2024) wurde übrigens schon nach einem Monat durch die 1.23 (10.12.2025) ersetzt, steht aber noch zur Verfügung.

Ich hab noch einmal das Readme studiert und das einzige, was ich nicht getan habe war, die "OS-Defaults" zu deaktivieren. Hab ich jetzt gemacht und ändert leider auch nichts.

News:
- ich habe nun auch Update auf die 1.22 probiert, mit genau demselben Verhalten
- mir ist nun eingefallen, dass ich auch eine dritte Methode probiert habe, nämlich, aus Windows heraus über das EXE File. Das ist auch die Methode, wo er immer das oben erwähnte Memory Training ankündigt und dann aber meldet: "Flash Error. Write Error during flashing. The utility process has not completed."
- natürlich habe ich für das EXE und ISO auch die SHA256 kontrolliert

Jetzt fällt mir nur noch ein, den Support zu kontaktieren und zu hoffen, dass die sich für das Problem interessieren. Oder, habt Ihr noch Ideen?
 
Jetzt fällt mir nur noch ein, den Support zu kontaktieren und zu hoffen, dass die sich für das Problem interessieren. Oder, habt Ihr noch Ideen?


Hab etwas mit Linux Live CD gelesen, das hab ich noch nicht probiert. Da es nichteinmal mit dem Bootable-Stick geht, erwarte ich mir davon irgendwie nichts.

Das wäre aber noch eine Option, selbst wenn es mit der ISO nicht funktioniert.

Etwas Input:


Der Werdegang:


Praktischerweise würde ich dann auch entweder ein Ubuntu oder Mint oder Debian dafür laden und auf Stick befördern, auch wenn es eigentlich mit jeder Distri laufen sollte.

Die Sache mit den Windows-Updates klingt aus meiner Sicht dennoch auch sehr nach Deinem Problem. Von daher würde ich trotzdem Windows Update noch einmal laufen lassen, die Lenovo Vantage Software auf den neusten Stand bringen und dann das Update erneut versuchen. Wäre es möglich, dass irgendwelche Drittsoftware das blockiert oder bei einem Firmenlaptop das über Gruppenrichtlinien verhindert wird?
 
Vielleicht doch mal mit einem Live-Linux probieren ?
Kostet nix, geht schnell und immer gut für einen Plan-B.
Öfter mal was neues...

Edit: @fakiauso war schneller und v.a. genauer..;)
 
Woher stammt der Rechner? Kein Firmengerät? Von Dir erworben bei einem seriösen Shop?
 
Laut BIOS-Simulator kann man bei dem Modell auf Text-BIOS umschalten.
 
Unterscheidet der BIOS-Simulator bei dem Modell zwischen Intel und AMD-CPUs?

*edit*

Für die Nachwelt: anbei ein Screenshot des BIOS-Simulators mit dem Gerät des TEs, welches ich auch besitze. Hier gibt es nur den graphischen UEFI-Mode.

Capture.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein T16 Gen2 AMD hatte vor Monaten das selbe Problem. Lösung war eine Vergrößerung der EFI Partion, bzw. das neu hinzufügen einer grösseren EFI Partion wie die Standardgrösse von 100mb die man automatisch hat wenn man nicht die von Lenovo vorinsatallierte Windows Version drauf hat. Meine ab 200mb EFI Partition gehts schon, habe Sicherheitshalber eine 400mb EFI Partition angelegt.
Es war auch Egal wie ob das BIOS Update per Stick oder per Linux versucht wurde. Mit der 100mb EFI Partition ging das BIOS Update einfach nicht.
 
Das wäre aber noch eine Option, selbst wenn es mit der ISO nicht funktioniert.

Etwas Input:

Es tut sich was!!! 🥳🥳
Zunächst hat fwupd mal gefunden, dass der Embedded Controller von 0.1.14 auf 0.1.15 upgedatet werden sollte. Das hat auch geklappt.

Beim BIOS hakt es aber noch. Wie kann ich diese Partition vergrößern? Oder machen, dass fwupd ein anderes Verzeichnis nutzt? Meine Linux Kenntnisse sind leider sehr beschränkt.

20250330_191041.jpg

Sind denn im BIOS unter Security - UEFI BIOS Update Option die Punkte 1 und 3 "enabled"?
Anhang anzeigen 198522
Ja, 1 und 3 enabled, 2 off

Woher stammt der Rechner? Kein Firmengerät? Von Dir erworben bei einem seriösen Shop?
Privat. Aus dem Lenovo Store.
 
Beim BIOS hakt es aber noch. Wie kann ich diese Partition vergrößern?

 
HEUREKA! Es hat geklapppt!
Mit der Anleitung von @think_pad konnte ich meine Boot Partition zwar erfolgreich vergrößern - es hat aber trotzdem nicht geklappt mit dem Update.

Die Methode von @fakiauso hat auch nicht geklappt, weil er zwar alles so weit wie geplant erkennt und macht und tut, aber für das eigentliche Update will/muss er neu starten, und das klappt mit dem live-ISO nicht. Entweder bootet er ins normale Windows, oder eben in das frische Linux ISO - in beiden Fällen weiß er aber nichts mehr davon, dass er eigentlich ein BIOS Update machen wollte.

Was nun geklappt hat und, im Endeffekt die schnellste Lösung(*) war: temporär eine andere SSD reingesteckt, Linux installiert und dann fakiauso's Methode mit dem installierten System gemacht. Das ging dann anstandslos.

*: no Offense! Das soll nicht heißen, dass Eure Tips nicht genau die richtigen waren. Danke! Hat ja auch nicht jeder ausreichend SSDs daheim herumgammeln.
 
Lösung
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