Servicewüste Lenovo (3Y NBD VOS) - ein Erfahrungsbericht

Atom2

New member
Themenstarter
Registriert
1 Nov. 2011
Beiträge
20
Also das Service von Lenovo ist in der Zwischenzeit schon jenseits von gut uns böse wie die nachstehende Sequenz der Ereignisse aufzeigt. Das ganze ist im übrigen bis dato nicht gelöst:

13. März 2015: Beim Laptop meiner Schwester (Thinkpad T520, Type 4242-PT4, 3Y NBD VOS sowie zusätzlich 3Y Thinkpad Protection Cover) meldete smartmontools SMART Fehler. Der Laptop war aber noch verwendbar.
14. März 2015: Nachdem sich meine Schwester technisch nicht gut auskennt, übernehme ich die Meldung an Lenovo. Anruf im Servicecenter mit Aufnahem der persönlichen Daten und dann Weiterverbindung an den technischen Support mit der nochmaligen Info, daß SMART-Fehler auf der Festplatte auftreten.
Die erste Frage lautet: "Haben Sie das Betriebssystem bereits neu installiert?" - offenbar eine Abarbeitung von Standardfragen ohne auf das Problem einzugehen. Seis drum.
Nach einiger Zeit der Erklärung wird das Problem verstanden und es erfolgt eine Einigung auf Austausch der Festplatte und Frage, ob ich mit Zusendung der Festplatte einverstanden bin und das selbst wechsle. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, nur war der Laptop zu diesem Zeitpunt 650km von mir entfernt. Da die Garantie am 18. April abläuft, ist mein Vorschlag, mir die Platte Anfang Mai zuzuschicken (meine Schwester plante, mich am 7. Mai zu besuchen) und ich werde dann den Wechsel durchführen und die alte Platte danach zurückschicken.
Die Antwort war, daß das nicht ginge da die neue Platte spätestens am Ende der Garantie (bzw. ein/zwei Tage danach) versendet werden muß (Laufzeit normalerweise auch etwa 2 Werktage) und die alte Platte innerhalb von 14 Tagen wieder zurück geschickt werden muß. Ich versuche die Situation zu erklären und biete als Sicherheit meine Kreditkarte an - aber es gibt keine Lösung. Gut, auch das kann ich noch akzeptieren - wenn das auch sehr inflexibel ist. Wir vereinbaren daher, daß ich noch innerhalb der Garantiefrist (bis 18. April 2015) eine neue Platte (per e-Mail oder telefonisch) anforderen werde. Als Referenz erhalte ich eine Fallnummer.
7. April 2015: Der Laptop meiner Schwester kommt nach einer 650km Reise bei mir an - Bekannte, die ohnedies in meine Richtung unterwegs waren, haben den dankenswerterweise zu mir gebracht.
8. April 2015: Ich schicke eine eMail unter Angabe der Fallnummer an die mir am 14. März bekannt gegebene Lenvo Adresse (support_de@uk.ibm.com) und teile mit, daß der Laptop nunmehr bei mir ist. Gleichzeitig ersuche ich um Übersendung der Festplatte sowie Bekanntgabe der Trackingnummer per eMail damit ich die Übernahme der Platte organisieren kann. Eine Bestätigung, daß die Mail bei Lenovo ankam, habe ich über meinen eMail Client angefordert und vom Lenovo Mail Server auch erhalten (delivery status notification - DSN): Angekommen ist die Mail also.
14. April 2015: Nachdem ich weder eine Trackingnummer noch eine Platte erhalten habe, rufe ich bei Lenovo erneut an. Nach Bekanntgabe der Fallnummer werde ich an die Technik verbunden. Dort wird mit mitgeteilt, daß mein Fall am 9. April - also ein Tag nach Versand meiner eMail mit der Aufforderung, mir die Festplatte zuzusenden - geschlossen worden sei. Warum das passiert sei, wisse er nicht; er habe keinen Zugriff mehr auf den Fall. Also das ganze Spiel von vorne: Erklärung, Einigung auf Austausch, neue Fallnummer. Abschließend eine Info, daß ich eine eMail mit den Versanddetails erhalten werde und das ganze vorausscihtlich 2 Werktage dauern werde.
17. April 2015: Nachdem ich weder eine eMail noch die Platte erhalten hatte (und die Garantie am nächsten Tag abläuft), erneuter Anruf bei Lenovo. Diesmal laße ich mich nicht zur Technik durchstellen da das erfahrungsgemäß ohnedies nur Zeit kostet und völlig sinnlos ist und ersuche nur um Info des Lieferstatus und Übersendung der versprochenne eMail mit der Tracking Info. Das wird mir zugesagt.
21. April 2015: Ich erhalte folgende eMail von 724_LST_DE@de.ibm.com:
Sehr geehrte Damen und Herren,

das zu dem im Betreff genannten Fall bestellte Ersatzteil ist im Moment
nicht verfügbar.
Für die Ihnen daraus entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir in aller
Form um Entschuldigung.
Sobald wir ein positives Feedback erhalten, werden wir Sie umgehend
informieren.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen / with kind regards

Logistik Service Team

Phone Germany: 0800-5004650
Phone other countrys: +491805-004650
Fax: 01805-606271

IBM Global Technology Services, Maintenance and Technical Support

for IBM and Lenovo Thinkserver

IBM Deutschland Customer Support Services GmbH - Nahmitzer Damm 12 - 12277
Berlin
Geschäftsführer: Susanne Stadtelmeyer
Sitz: Berlin - Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg - HRB 41 516
Nachdem die Fallnummer im Betreff mit meiner Nummer übereinstimmt, wird es wohl um die Festplatte gehen. Da aktuell in Thailand keine Flut ist und Festplatten am Markt keine Mangelware sind, gehe ich davon aus, daß es sich wohl nur um ein paar wenige Tage handeln wird - weit gefehlt.
30. April 205: Erneuter Anruf bei Lenovo, was denn mit meiner Festplatte sei. Ich werde wieder zur Technik durchverbunden und erfahre dort, daß die Platte am 20. April (also ein Tag vor Erhalt der obenstehenden eMail) versandt worden sei. Auf Hinweis, daß ich am 21. April eine Mail erhalten habe, daß die Platte nicht lieferbar sei, wird erst einmal langatmig nachgeforscht (und ich hänge in der Warteschleife). Dann die Info, daß die Platte tatsächlich nicht leiferbar sei und keine Information vorhanden ist, wie lange das noch dauern wird. Die Aufforderung mit einem Supervisor sprechen zu wollen, wird mit dem Hinweis abgetan, daß dies nicht vorgesehen sei und überdies alle Manager in Meetings seien (das ist wohl die Standardausrede wie gleich zu sehen sein wird). Nachdem keine Lösung zu erwarten ist, lege ich auf und rufe erneut bei der Lenovo Hotline an. Dort verlange ich erneut einen Supervisor um erneut die Ausrede zu ehalten, daß dies nicht gehe und alle in Meetings seien. Ich werde aber noch am selben Tag zurückgerufen; sie wisse zwar nicht genau, wann das sein wird, aber jedenfalls noch vor 16:45 Uhr ... was natürlich nicht passiert ist (hätte mich auch gewundert).
Jetzt kommer erstmals das lange Wochendende und am 4. Mai geht das Warten dann wohl weiter.

Fazit: Die erweiterte Garantie - die man ja schließlich auch zusätzlich bezahlt - ist im Schadens- bzw. Garantiefall völlig nutzlos. Nach dem Kauf wird der Kunde offenbar nur als Belästigung empfunden und die Prozesse von Lenovo sind jenseits von gut und böse. Fälle werden einfach geschlossen, Kommunikation und Information ist nicht vorgesehen. Überdies hängt man (insgesamt in der Zwischenzeit bereist mehrere Stunden) in irgendwelchen Warteschleifen, welche bei Anrufen aus Österreich auch noch kostenpflichtig sind. Der Kunde wird gezwungen, Hand- und Kopfstände zu machen, um an die Garantieleistungen zu kommen (Laptop 650km auf Reise schicken), aber Lenovo nimmt sich jede Zeit die es braucht und auf einmal ist der Versand bis spätestens Garantieende kein Problem mehr.

Mal sehen, wie das weitergeht, wie lange das noch dauert ... und wie lange Lenovo dann auf das Rücksenden meiner alten Platte wird warten müssen - denn auch ich werde nicht immer Zeit haben und sicherlich besser Dinge zu tun haben, als die alte Platte umgehend nach dem Tausch an Lenovo zurückzusenden. Genausowenig wie ich derzeit einen Hebel habe, wird Lenovo für die Rücksendung einen solche haben ...

Atom2
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Atom2,

ich gehe davon aus das die ersten, oben genannten, Daten (2013) 2015 heißen sollen?

Grüße
 
Hallo,

schon im offiziellen Lenovo-Forum gepostet ? Im schlimmsten Fall passiert genauso viel wie bisher - oder es klinkt sich dort ein Mod ein und versucht das ganze zu beschleunigen.

Grüße, pepun.
 
Also ich habe vor zwei Monaten sehr gute Erfahrung mit dem Service gemacht(besser konnte man es nicht machen) und ansonsten kann man sich auch anders behilflich sein. Das was hier beschrieben wird kann auch bei jedem anderen Hersteller passieren.... Es passiert auch im IT Bereich öfters, dass einfach Tickets geschlossen werden. Deine Anfrage ist auch nicht ganz einfach, ich möchte das ganze so und so........ Du hast einfach Pech gehabt und hast einen Vollpfosten erwischt, der deinen Fall zugemacht hat, es gibt halt nicht nur kompetente Menschen sondern auch das Gegenteil. Ruf halt an und Frage ob du eine alternative HDD zugeschickt bekommen kannst.
Mir fallen da so viele Lösungen an, die man schon beim ersten Anruf anders hätte machen können um ein sein Ziel zu kommen.

Fazit: Du bist nicht ganz unschuldig an dieser Situation.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo pepun,
schon im offiziellen Lenovo-Forum gepostet ?
danke für den Hinweis (kannte ich nicht) und nein, dort habe ich bisher nicht gepostet. Einen Account möchte ich mir allein deswegen dort aber auch nicht anlegen und für Thinkpad-spezifische Fragen scheint dieses Forum hier wesentlich besser zu sein. Eine Lösung für das Problem mit Lenovo erwarte ich mir allerdings hier auch nicht - mein Post war (wie schon der Titel sagt) mehr als Erfahrungsbericht gedacht.

hallo nolimit,
Also ich habe vor zwei Monaten sehr gute Erfahrung mit dem Service gemacht(besser konnte man es nicht machen)
das freut mich für Dich, ändert aber nichts an meinen Erfahrungen und dem äußerst unprofessionellen Verhalten von Lenovo in diesem (meinem) Fall.
und ansonsten kann man sich auch anders behilflich sein.
Na dann laß mal hören ... bin schon ganz gespannt und lerne gerne dazu.
Das was hier beschrieben wird kann auch bei jedem anderen Hersteller passieren....
Natürlich, änderte aber dann auch bei einem anderen Hersteller, der die gleichen Serviceleistungen verspricht, nichts daran, daß dann dessen Vorgangsweise (wie eben jetzt jene von Lenovo) völlig inakzeptable wäre. Ich erwarte hier nicht Kulanz vom Hersteller sondern die Einlösung des von mir (bzw. meiner Schwester) mit dem Kaufpreis bezahlten erweiterten Garantieversprechens. So einfach sehe ich das - aber vielleicht siehst Du das auch anders.
Es passiert auch im IT Bereich öfters, dass einfach Tickets geschlossen werden.
Ja, aber: siehe meine vorherige Antwort. Überdies schließen, just dann, nachem eine Antwort vom Kunden eingetroffen ist, ist jedenfalls dann völlig inakzeptabel, wenn der Kunde davon nicht informiert wird.
Deine Anfrage ist auch nicht ganz einfach, ich möchte das ganze so und so........
Also das verstehe ich jetzt wirklich nicht: Es geht um den Ersatz einer Standardkomponente namens Festplatte mit bestimmten Leistungsdaten, die man zu tausenden kurzfristig beschaffen kann (so denn nicht gerade in Thailand eine Flut ausgebrochen ist).
Du hast einfach Pech gehabt und hast einen Vollpfosten erwischt, der deinen Fall zugemacht hat, es gibt halt nicht nur kompetente Menschen sondern auch das Gegenteil.
Derjenige, der den Fall zugemacht hat, war aber offenbar nicht der einzige - um in Deiner Diktion zu bleiben - Vollpfosten. Es geht um den gesamten Vorgang und insbesondere den Unwillen, sich mit einem Kunden, der ein (wie ich meine: nachvollziehbares und von den Garantiebedingungen umfaßtes) Problem hat, auseinanderzusetzen und für ihn eine Lösung zu finden.
Ruf halt an und Frage ob du eine alternative HDD zugeschickt bekommen kannst.
Ich habe nie gesagt, daß ich eine bestimmte Festplatte möchte und wenn eine alternative (mit zumindest identen Leistungsdaten) vorhanden wäre, dann läge es wohl an Lenovo dies vorzuschlagen bzw. eine solche zu verschicken. Es geht hier um Kundenservice bzw. dessen Fehlen für den Fall eines NBD Versprechens des Herstellers. Und ein solches Garantieversprechen beinhaltet nach meinem Dafürhalten auch das Vorrätighalten von entsprechenden (wenn nicht identen, dann zumindest kompatiblen) Standardersatzteilen wie Festplatten in ausreichender Anzahl.
Mir fallen da so viele Lösungen an, die man schon beim ersten Anruf anders hätte machen können um ein sein Ziel zu kommen.
Wie bereits oben angemerkt: Dann lass mal hören ... Ich bin auch hier wieder sehr gespannt ...
Fazit: Du bist nicht ganz unschuldig an dieser Situation.
Da stimme ich ausnahmsweise mit Dir überein: Meine Schuld liegt darin, daß die Festplatte SMART Fehler zeigt, meine Schwester wenig technisches Verständnis hat und ich darüber hinaus noch die Frechheit besitze, 650km entfernt vom Standort des Laptop zu wohnen ... Andere Schuld sehe ich bei mir, meiner Schwester oder der (alten) Festplatte nun aber wirklich nicht. Trotzdem gilt natürlich auch hier: Laß hören wenn Du das anders siehst ...

Danke Atom2
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz klar ist da auf Seiten von Lenovo fast alles schief gegangen, was schief gehen konnte. Aber ich verstehe nicht, warum du nicht einfach die Garantie in Anspruch genommen und die HDD hast tauschen lassen? :huh:
 
Hallo Mango Bango,
Ganz klar ist da auf Seiten von Lenovo fast alles schief gegangen, was schief gehen konnte. Aber ich verstehe nicht, warum du nicht einfach die Garantie in Anspruch genommen und die HDD hast tauschen lassen? :huh:
Da die Festplatte eine CRU ist, hätte ich das gar nicht in Erwägung gezogen. Ich dachte, Festplatten werden immer so gehandhabt, daß eine neue vorab versandt wird und der Kunden dann die alte retourniert.
Überdies wäre bei einem Vor-Ort Tausch durch den Techniker wohl davon auszugehen, daß dieser den Inhalt der alten Festplatte wohl kaum auf die neue dupliziert sondern bloß einen Tausch alt gegen neu macht - ansonsten würde der Vor-Ort Einsatz ja viel zu lange dauern.
Damit wäre das im Ergebis ohnedies keine gangbare Option gewesen weil meine Schwester damit nämlich ein für Ihre Bedürfnisse unbrauchbares Gerät in den Händen gehabt hätte: Ich habe ihr nämlich nach dem Kauf den Rechner so aufgesetzt, wie sie das wollte (und von Ihrem Home-PC gewohnt ist) und ich möchte ihr einfach nicht zumuten, ein Gerät ohne ihre persönlichen Daten und ihre benötigten Programme (wie MS Office, aber auch andere Anwendungen wie beispielsweise Thunderbird, Firefox, etc. oder auch einfach Ihre Bookmarks) mit der für sie ungewohnten Lenovo Standardinstallation verwenden zu müssen.

Danke Atom2
 
Überdies wäre bei einem Vor-Ort Tausch durch den Techniker wohl davon auszugehen, daß dieser den Inhalt der alten Festplatte wohl kaum auf die neue dupliziert sondern bloß einen Tausch alt gegen neu macht - ansonsten würde der Vor-Ort Einsatz ja viel zu lange dauern.
Damit wäre das im Ergebis ohnedies keine gangbare Option gewesen weil meine Schwester damit nämlich ein für Ihre Bedürfnisse unbrauchbares Gerät in den Händen gehabt hätte: Ich habe ihr nämlich nach dem Kauf den Rechner so aufgesetzt, wie sie das wollte (und von Ihrem Home-PC gewohnt ist) und ich möchte ihr einfach nicht zumuten, ein Gerät ohne ihre persönlichen Daten und ihre benötigten Programme (wie MS Office, aber auch andere Anwendungen wie beispielsweise Thunderbird, Firefox, etc. oder auch einfach Ihre Bookmarks) mit der für sie ungewohnten Lenovo Standardinstallation verwenden zu müssen.
Weiss Deine Schwester, wie sie regelmässig Backups von ihren Daten macht und diese ggf. zurückspielen kann? Platten können immer mal abrauchen und die Garantie (wenn überhaupt) beschränkt sich auf den Ersatz der Festplatte, nicht auf das Recovern der Daten. Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint, ich rede mir hier den Mund fusselig - unsere Grosse ist vor kurzem knapp am Totalverlust vorbeigeschlittert (T510 auf dem Schoss und mal kurz dagegengestossen -> viele reallocated Sectors).
Und mit Windows7 ist Backup/Restore IMHO kein grosses Problem mehr.
 
Das Problem ist hier das Lenovo leider immer leere HDDs als Austausch schickt und dass für manch einen Anwender schon ein Problem darstellen kann.
 
Weiss Deine Schwester, wie sie regelmässig Backups von ihren Daten macht und diese ggf. zurückspielen kann? Platten können immer mal abrauchen und die Garantie (wenn überhaupt) beschränkt sich auf den Ersatz der Festplatte, nicht auf das Recovern der Daten. Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint, ich rede mir hier den Mund fusselig - unsere Grosse ist vor kurzem knapp am Totalverlust vorbeigeschlittert (T510 auf dem Schoss und mal kurz dagegengestossen -> viele reallocated Sectors).
Und mit Windows7 ist Backup/Restore IMHO kein grosses Problem mehr.
Ja das weiß Sie und macht Sie bzw. das Gerät auch. Ich habe ihr dazu ein kleines Script gebastelt, mit dem ihre persönlichen Daten (mehr oder weniger automatisch) auf eine permanent im Kartenslot vorhandene (ich glaube SD-)Karte geschrieben werden. Außerdem macht Sie in unregelmäßigen Abständen Backups ihrer Daten auf USB Sticks.
Das was man relativ schwer wieder herstellen kann (also ihre persönlichen Daten) sind damit (relativ) sicher. Der Rest (Software, Einstellungen, etc.) ist einfach ein Aufwand bei der Neuinstallation, läßt sich aber mit den notwendigen Medien (die vorhanden sind) bzw. den entsprechenden Downloads aus dem Internet wieder genau so herstellen, wie das vorher war.

Das Problem ist hier das Lenovo leider immer leere HDDs als Austausch schickt und dass für manch einen Anwender schon ein Problem darstellen kann.
Das kann ich aus Sicht mancher Anwender grundsätzlich gut nachvollziehen, ich kann damit aber gut leben und ich präferier eine leere HD sogar: Für den Fall, daß eine Platte mit vorinstalliertem Image von Lenovo kommen sollte (sofern da in absehbarer Zeit überhaupt was kommt), wird die ohnedies sofort platt gemacht und Windows 7 samt Office und dem Rest neu installiert (bzw. in diesem Fall wohl soweit möglich von der alten Platte geklont). Ich habe bisher noch jeden Rechner mit vorinstalliertem Image neu aufgesetzt - den ganzen Bloat, der da vom Hersteller mehr oder weniger zwangsweise mitgeliefert wird, brauche ich wirklich nicht.

Danke Atom2
 
Zuletzt bearbeitet:
Viel komplizierter hättest du die ganze Angelegenheit nicht handhaben können, speziell, wenn sich das Ganze so kurz vor Ablauf der Garantie abspielt. Du erwartest scheinbar auch zuviel Flexibilität bei einem so großen Laden, wie der Lenovo Service das nun mal ist.
Hinterher ist man immer schlauer, aber ich hätte das so gehandhabt: Fehlermeldung an Lenovo, die Festplatte soll an deine Schwester geschickt werden. Nach Erhalt schickt dir deine Schwester das Laptop und die neue Platte, du spiegelst die alte auf die neue und schickst deiner Schwester das Laptop und Lenovo die defekte Platte. Dann wäre der ganze Huddel nicht gewesen und selbst wenn die Lieferung der Platte länger gedauert hätte, wärs kein Problem mehr mit dem Ablauf der Garantie.
 
Ich hätte mir deinen ersten Post gern durch gelesen, aber der war schlicht und ergreifend viel zu lang. Vielleicht kannst du dich ein wenig kürzer fassen, das ganze ein wenig komprimieren? Ich habe da auch immer ein Problem mit, aber einen 5000-Zeichen-Post lesen halt nur wenige, demnach können dir auch nur die wenigen Menschen helfen/beistehen.
 
Fazit: Die erweiterte Garantie - die man ja schließlich auch zusätzlich bezahlt - ist im Schadens- bzw. Garantiefall völlig nutzlos.
Das ist aber bekannt - überall ist das so. Ein ganz neues Geschäftsfeld hat sich da für dieses BWL-Pack aufgetan. Solche Verträge darf man niemals abschließen. Firmen, die wirklich an zufriedenen Kunden interessiert sind, leisten einfach Garantie ohne viel Palaver und ohne die Kunden nochmal abzuziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gerlie09 schon geschrieben hat, verlangst du zu viel Flexibilität, die du nicht mal selber aufbringen kannst!

Also diese Möglichkeiten hätte es gegeben.
1. du hättest dich an einen kleinen Servicepartner gewendet, der hätte dir vielleicht diese Flexibilität bieten können, es gibt in Deutschland mehr als genug davon.
2. du hättest dir die Festplatten zuschicken können und auch die von deiner Schwester, dass ganze hätte auch nur 3 Werktage gedauert, in der Zeit hätte Sie halt kein Notebook. Oder selber Finger anlegen, den eine Clone CD sollte jeder verwenden können, du als Experte hättest diese am Telefon begleiten können. Es wären nur 6 Schrauben gewesen zum schrauben.
3. deine Schwester hätte sich Hilfe von jemanden im Umkreis Hilfe besorgen können, der 6 Schrauben aufschraubt, eine Clone-ung durchführt.

Also bitte nicht nur Stur geradeaus schauen sondern mal nach Links und Rechts sehen! Und immer zwei Seiten betragen nicht nur des armen Benutzers der soviel Geld bezahlt hat und keine Leistung bekommen hat.... das stimmt so nicht!
 
@Toscana

Stimmt, Firmen sind ja alle auch die Caritas!

Wie stellst du dir das vor?

Klar kann, das Glück hatte ich bei Lenovo auch schon mit nem T61, Kulanz gegeben werden, aber wenn die das 2-3 Millionen mal im Jahr machen bei 100-200€ Kosten, weil sie ja keine erweiterte Garantie verkauft haben, sind die schneller vom Fleck als uns allen lieb ist.

Und wir müssen uns dem mal bewusst sein: Wir sind ein gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz kleines Licht auf Lenovos-Liste. Wir haben EIN! Gerät, okay es gibt welche mit 2-3 mehr, von Lenovo welches denen vllt. 50-100-200-400€ Marge bringt, das ist nen Fliegenschiss :)

Aber lass mich Frage: Du bist Angestellter oder?
Grüße
 
Vielleicht hättest Du Mondphase, Sternenkonstellation von Jupiter zu Mars und des großen Wagens zur Venus mit einbeziehen sollen, damit die Festplatte genau zu dem Zeitpunkt losgeschickt wird, an dem der Rheinpegel bei Karlsruhe Maxau bei exakt 3,45m steht.
Wenn dann noch der UPS-Fahrer seine 90.000km-Inspektion gerade hinter sich gebracht hat und Bauer Hubers Kuh auf die Minute um Mitternacht kalbt, hättest Du die Festplatte "Just-in-Time" auf dem Tisch gehabt.

Wer derat umständlich agiert, darf sich nicht wundern, wenn es schief geht. So gesehen: Heulen auf hohem Niveau durch selbst verursachte Probleme.

:facepalm:
 
Stimmt, Firmen sind ja alle auch die Caritas!
Wie stellst du dir das vor?
Ganz einfach: wer etwas verkauft, muß es liefern und nicht diskutieren. Wer eine zusätzliche Garantie verkauft, muß sie leisten. Mit deinem "Verständnis" leistest du diesem sich ausbreitenden Geschäftsgebaren Vorschub - selber Schuld.

Ich will dir mal ein Beispiel nennen: Vor einigen Jahren habe ich mir sauteure Bürohocker gekauft (knapp 400,- €/Stück). Nach einer Weile fingen die an, in den Gelenken zu knacken. Angerufen, Garantie gemeldet und mir wurden anstandslos neue geliefert (übrigens mit verbesserter Mechanik). Die kaputten musste ich nur in die Lieferverpackung stecken und anrufen - wurden dann von DHL abgeholt. Bei diesem Hersteller werde ich garantiert wieder kaufen. Ein mittelständischer Betrieb in Deutschland, der von den Entwicklern geleitet wird. Das verstehen die beschlipsten BWL-Fuzzis nicht. Und jetzt rate mal, warum ich die Kaputten zurückschicken musste... Nein, nicht weil man mir den Doppelbesitz nicht gönnt: sie bauen die Garantiefälle auseinander, um die Fehler zu suchen und bei zukünftigen Entwicklungen zu vermeiden - so haben sie es mir jedenfalls erklärt. Pleite sind die deshalb nicht.

Firmen wie Lenovo (und unzählige andere) fangen hier an zu diskutieren, weiterzuverbinden, nicht zuständig zu sein etc...
Und das hat nichts mit der Größe zu tun. Wer mehr verkauft, kann (könnte!) sich auch mehr Servicepersonal leisten. M.E. ist das eine Frage der Einstellung zum Kunden.

Und nein: ich nicht nicht angestellt. Darüberhinaus finde ich deinen Tonfall, mich quasi als ein bisschen naiv darzustellen unangemessen. Es gibt auch berechtigte Vorstellungen von einer guten Wirtschaft in der die Profitmaximierung nicht immer an erster Stelle steht. Genug kann auch einfach mal genug sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
Ich will dir mal ein Beispiel nennen: Vor einigen Jahren habe ich mir sauteure Bürohocker gekauft (knapp 400,- €/Stück). Nach einer Weile fingen die an, in den Gelenken zu knacken. Angerufen, Garantie gemeldet und mir wurden anstandslos neue geliefert (übrigens mit verbesserter Mechanik). Die kaputten musste ich nur in die Lieferverpackung stecken und anrufen - wurden dann von DHL abgeholt. Bei diesem Hersteller werde ich garantiert wieder kaufen. Ein mittelständischer Betrieb in Deutschland, der von den Entwicklern geleitet wird. Das verstehen die beschlipsten BWL-Fuzzis nicht. Und jetzt rate mal, warum ich die Kaputten zurückschicken musste... Nein, nicht weil man mir den Doppelbesitz nicht gönnt: sie bauen die Garantiefälle auseinander, um die Fehler zu suchen und bei zukünftigen Entwicklungen zu vermeiden - so haben sie es mir jedenfalls erklärt. Pleite sind die deshalb nicht.

Firmen wie Lenovo (und unzählige andere) fangen hier an zu diskutieren, weiterzuverbinden, nicht zuständig zu sein etc...
Und das hat nichts mit der Größe zu tun. Wer mehr verkauft, kann (könnte!) sich auch mehr Servicepersonal leisten. M.E. ist das eine Frage der Einstellung zum Kunden.

Der Vergleich hinkt - ein T520 von Lenovo ist kein "sauteures" Notebook gewesen, auch nicht mit 3Y NBD VOS sowie zusätzlich 3Y Thinkpad Protection Cover.
Eventuell kommt Deine Schwester besser weg, wenn sie das nächste Notebook von einem lokalen PC-Laden um die Ecke kauft, der eine solche Garantie mit entsprechendem Aufschlag anbieten kann.

Die IBM-Zeiten bzgl. Service und Preis sind vorbei. Vielleicht kann ja mal einer unserer Spezis die Neupreise eines Thinkpad T2x heraussuchen und diese dann auf heutige Preise hochrechnen (Inflation etc.).
 
  • ok1.de
  • IT Refresh - IT Teile & mehr
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben