SD Karte vorformatiert vom Werk?

Ambrosius

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Hab mir neulich eine neue SD Karte angelacht und soeben habe ich festgestellt, dass sie mit zwei Partitionen vorformatiert daherkam. Eine mit FAT32 und die andere mit exFat.. Hab ja schon viel gesehen aber das ist mir neu? Ist das normal, dass Samsung seine SD Karten vorformatiert und partitioniert?

Hab auch gerade schnell mit F3 durchgecheckt und die SD Karte ist schon legit..
 
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meine ich hatte mal eine Sandisk und da war noch irgendein Sandisk Tool auf einer Partition...oder wars ein Stick? weiiis nicht mehr genau.
Wo hast Du sie "angelacht" und wie sah Verpackung etc aus.
War irgendwas drauf?
 
Amazon, und nein Verpackung und sonstige Aufmachung ist alles unauffällig. F3 hats auch nochmal bestätigt gehabt. Partitionen schienen leer zu sein, Platte war aber auch nicht eingehängt. Habe sie danach auch nochmal komplett gewiped. Aber bisschen Zweifel habe ich dennoch. SD Karten aus dem großen Fluss haben ja keinen guten Ruf, das war mir bekannt..Verkäufer war aber auch Samsung Store selbst...von daher..
 
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Vorformatiert sind sie m.E. ab Werk immer. Aber nicht alle sind in zwei Partitionen unterteilt. - Ist bei USB-Sticks auch immer vorformatiert und bei einigen Herstellern gibt es ein Unterverzeichns mit Tools etc. auf dem Stick.
 
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Mit zwei Partitionen hat ich schon (Karte bei MediaMarkt gekauft). Eine kleine Partition und die andere für den Rest. Wie genau die Formatiert waren weis ich nicht mehr.
 
Ist das nicht so wenn von der großen Partition die Cluster nicht genau teilbar sind? Dann bleibt ein leerer Bereich über.
 
SanDisk hat früher mal sog. U3 USB-Sticks verkauft, die nach meiner Erinnerung ab Werk mit 2 Partitionen formatiert waren.
Das System hat sich aber nicht durchgesetzt, ich habe lange nichts mehr davon gehört.

Vielleicht hat der Praktikant bei SanDisk für die Formatierung der SD-Karten das falsche Programm genommen, soll ja alles schon passiert sein. ;)
 
Was für eine "SD-Karte" ist dass? Für SD und SDHC ist kein Dateisystem spezifiziert, aber bei SDXC gehört eine Vorformatierung mit EXFAT zum Design-Standard.
Dass da zusätzlich eine FAT32-Partion drauf ist, ist aber ungewöhnlich, denn das bedeutet zwangsläufig, dass die Karte überhaupt eine Partitionstabelle hat, womit manche Geräte nicht umgehen können. Ich könnte mir vorstellen, dass im FAT32-Dateisystem EXFAT-Treiber liegen.

U3 war nicht einfach eine Partitionierungslösung, sondern ein Firmware-"Feature". Die zusätzliche Partition ließ sich nicht einfach "wegformatieren", sondern man musste die Stick-Firmware flashen um einen "normalen" Stick zu bekommen.
Die zweite Partition enthielt ein readonly-Dateisystem (iso9660) und hat sich als eigenständiges CD-Laufwerk ausgegeben. Darauf befand sich eine Software um die eigentliche Datenpartition zu entschlüsseln. Diese Software (und auch der Flasher) lief natürlich nur unter Windows und hat den Stick damit für alle anderen nutzlos gemacht.
 
Das U3-Zeugs ist mir da auch als Erstes eingefallen. Wenn das Kärtlein tatsächlich vom offiziellen Samsung-Store kam, würde ich zumindest annehmen, dass es nicht verwanzt ist. Andererseits soll es ja auch bei den Großen der Branche immer mal wieder vorgekommen sein, dass Datenträger mit Schadsoftware ausgeliefert wurden.

Grundsätzlich formatiere ich die Dinger sowieso vor dem Nutzen und von daher glauben wir am besten weiter an die Einzelfalltheorie;-)

PS@hikaru:

Ganz so kompliziert war das Entfernen der U3-Partition dann doch nicht:


 
Ganz so kompliziert war das Entfernen der U3-Partition dann doch nicht:
Doch war es. Alle vorgestellten Methoden laufen auf einen Firmware-Flash des Sticks hinaus. Und der bunte Flasher lief nur unter Windows. Wenn man das nicht nutze, war man also angeschmiert.
Ein einfaches dd if=/dev/zero of=/dev/sdX unter Linux half jedenfalls nicht.
 
Wer bei Amazon denkt das eine Ware welche in einem " Offiziellen Store beliebiegen Herstellers " erwirbt auch von dieser Quelle im Paket landet weiss wenig wie die Logistik dahinter funktioniert.
Wenn nun zwei unterschiedliche Händler dieselbe Ware über Amazon verhökern werden deren Warenbestände im Lager von Amazon eingelagert. Das System dahinter nennt sich ASIN

https://de.wikipedia.org/wiki/Amazon_Standard_Identification_Number

und ab dieser Einlagerung ist keine Unterscheidung nach weiteren Kriterien mehr möglich und angewandt.

Was ist " F3 "? Ein Programm zur Identifizierung von Grauware?
 
OT

Doch war es. Alle vorgestellten Methoden laufen auf einen Firmware-Flash des Sticks hinaus. Und der bunte Flasher lief nur unter Windows. Wenn man das nicht nutze, war man also angeschmiert.




Im Prinzip ist U3 ja inzwischen tot, aber gut zu wissen, dass es noch ein Mittelchen gibt;-)
 
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@fakiauso:
Ok, dann war meine Info veraltet. U3 wurde 2005 eingeführt und 2010 wieder abgekündigt. Das Linux-U3-Tool taucht im April 2009 zum ersten mal im Debian-Arachiv auf.
Meine Erfahrung war von 2007. Da fand ich keine Lösung, U3 ohne Windows loszuwerden.
 

SD-Karten sind neu bereits formatiert

Wer SD-Karten oder microSD-Karten neu kauft, findet diese in der Regel formatiert in der Verpackung vor. Genutzt wird bei Karten bis 2 GByte das Dateiformat FAT12/16 und bei SDHC-Karten von 2 GByte bis 32 GByte FAT32, das jedes Smartphones Tablet und jede Digitalkamera kennt. Bei SDXC-Karten über 32 GByte kommt das Dateiformat exFAT von Microsoft zum Einsatz, das immer mehr Mobilgeräte und Kameras kennen - aber nicht alle. Dies ist der Grund, warum Mobilgeräte ohne exFAT-Unterstützung, als maximale Größe für die SD-Karte und microSD-Karte 32 GByte angeben, da diese mit FAT32 formatiert sind.

Quelle:


Die ersten 32 GB sind also FAT32 formatiert, der Rest exFAT.
 
Ist mir so bei drei Sandisk-Karten noch nicht begegnet. Die waren alle vollständig mit exfat formatiert, wie es in der Spezifikation steht:

Mag ja sein, aber wenn ein computertechnisch Unbeholfener eine langsame 128GB-SD-Karte bei einem Sommerschlussverkauf oder auf dem Flughafen für 15 Euro abstaubt, um sie in seine alte Kamera einzubauen, die nur FAT32 beherrscht, dann ist es doch sehr hilfreich, wenn die ersten 32GB mit FAT32 formatiert sind.

Er kann die Karte immerhin nutzen, ohne die Partitionsformate einer SD-Karte zu kennen... ;)

P:S. Es ist dasselbe Verfahren, als wenn man eine alte IDE/PATA-Platte in Betrieb nimmt und am Anfang eine 12 MB große FAT16-DOS-Partition einrichtet: Man bekommt immer einen ordentlichen und abgeschotteten Bootloader, egal was sich sonst noch für Betriebssysteme auf den hinteren Partitionen herumtummeln. Man muss also nicht wissen, was ein MBR ist und wieviel GigaByte ein asbach-uraltes BIOS ansprechen kann.
 
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Oh Mann, das ist dann natürlich wenig hoffnungsvoll. In meinem Fall waren es wirklich zwei Partitionen im Verhältnis 1:99...d.h. die erste Paritition war wirklich wie vorbereitet für eine Raspberry Pi OS Installation oder dergleichen. Es waren aber keine 32 GB sonder eher 32 MB!
Im Übrigen weiss ich nicht mehr ganz genau, welche FS genau verwendet wurden, war aber irgendwas mit FAT. In dem Sinne geht sie dann halt direkt wieder zurück. Wenn es sich um Malware handelt, dann hoffe ich dass es keine Rootkits oder ähnliches war, Eingehangen war sie nämlich Gott sei Dank nicht!

Wer bei Amazon denkt das eine Ware welche in einem " Offiziellen Store beliebiegen Herstellers " erwirbt auch von dieser Quelle im Paket landet weiss wenig wie die Logistik dahinter funktioniert.
Wenn nun zwei unterschiedliche Händler dieselbe Ware über Amazon verhökern werden deren Warenbestände im Lager von Amazon eingelagert. Das System dahinter nennt sich ASIN

https://de.wikipedia.org/wiki/Amazon_Standard_Identification_Number

und ab dieser Einlagerung ist keine Unterscheidung nach weiteren Kriterien mehr möglich und angewandt.

Was ist " F3 "? Ein Programm zur Identifizierung von Grauware?
Das mit ASIN wusste ich nicht, das macht die ganze Sache für mich dann aber auch klar. F3: siehe hier.
 
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Wenn es sich um Malware handelt, dann hoffe ich dass es keine Rootkits oder ähnliches war, Eingehangen war sie nämlich Gott sei Dank nicht!

Das ist doch Unsinn, formatiere das Teil komplett mit exFAT mache einfach mal den Test...


Dann weißt Du über die SD-Card Bescheid.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch Unsinn, formatiere das Teil komplett mit exFAT mache einfach mal den Test...


Dann weißt Du über die SD-Card Bescheid.
Ja das gleiche macht F3 ja auch. Und das Ergebnis war negativ. Mehr Diagnostik kann ich da jetzt auch nicht anstellen. Beworbene Geschwindigkeit werden zwar auch nicht erreicht, aber das tun sie ja selten. #upto
 
Ja das gleiche macht F3 ja auch. Und das Ergebnis war negativ. Mehr Diagnostik kann ich da jetzt auch nicht anstellen. Beworbene Geschwindigkeit werden zwar auch nicht erreicht, aber das tun sie ja selten.
'Wenn die Karte (vermutlich unter Linux) nicht eingehängt war, sollte auch nichts passiert sein, weil ja da imho auch kein Dateizugriff möglich ist.

U.U. war sie entgegen der Aussage eben doch nicht neu, sondern als Rückläufer schon einmal irgendwo im Einsatz und wurde nur wieder gelabelt.
 
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