Es wird zwar in diesem m.E. etwas verkaufsfördernd geschriebenen Beitrag eher angerissen, aber ich sehe da mehrere Sachen, die da zusammen kommen.
1. Die Speicherpreise
Es sind ja nicht die Materialpreise gestiegen, sondern der Preis wird ja durch "KI" und die damit verbundenen Ressourcenfresser getrieben. Das Material an sich ist dasselbe wie immer und faktisch nicht mehr oder weniger vorhanden als vor diesem Boom. Nur schlägt dieser Irrsinn eben auch in den Privatkundenmarkt duch.
2. Ein "satter Markt" im Endkundengeschäft
Die Rechner haben seit Jahren genug Rechenleistung für alles, was im Alltag so anfällt. Wenn nicht eine künstliche Barriere wie bei Windows 11 eingebaut wird, um "alte Rechner" zu ideellem Schrott zu machen, besteht überhaupt kein Grund, sich etwas Neues zu kaufen. Und wer sich nach der ebenfalls aus meiner subjektiven Sicht Hysterie um den Wechsel voriges Jahr einen neuen Rechner geholt hat, kauft jetzt nicht schon wieder, dazumal ja in vielen Haushalten nicht nur ein, sondern vermutlich mehrere Notebooks/PC existieren dürften. Smartes Zeug nehme ich da noch nicht einmal mit hinein.
3. Trotz allem weniger Geld in den Taschen potentieller Kunden
Angesichts der seit Jahren steigenden Lebenshaltungskosten für Wohnen, Heizen, Sprit wird halt an anderer Stelle gespart oder mit Investitionen gewartet. Da dürfte ein neuer PC/Laptop auf der Prio-Liste ziemlich weit hinten rangieren.
Solange die KI-Blase nicht platzt und die Platzhirsche bei der Hardware dort mehr Gewinn/Umsatz generieren als im Privatkundenmarkt, wird sich m.E. an den Preisen nicht so viel drehen. Schaut man sich z.B. die Highend-Grakas an, so ist das einfach nur noch Wahnsinn, wenn man für so ein Teil inzwischen soviel blecht wie früher für einen gesamten spieletauglichen PC.