Office-Turbulenzen allenthalben und Europas Weg zur digitalen Souveränität: Neugründungen, Forks, Kooperationen: der aktuelle Stand - eine Annäherung

saint_nabor

Active member
Themenstarter
Registriert
1 Aug. 2023
Beiträge
200
Das Unbehagen, sich ganz auf Microsoft verlassen zu sollen, zieht momentan Kreise: Kaum eine Woche vergeht ohne neue Initiativen, Ansätze oder Projektmeldungen. Die Debatte um "Digitale Souveränität", Unabhängigkeit, Transparenz, Open Source und nicht zuletzt Lizenzkosten ist in vollem Gange. Ein Blick auf die Neugründungen, auf Kooperationen und mehr.

Guten Morgen liebe Thinkpad-Community,😊

Neuerdings arbeiten mehrere Firmen – darunter Ionos und Nextcloud – an einem Projekt namens „Euro-Office“. Ziel ist eine quelloffene Office-Suite, die die genannten Aspekte konkret umsetzt. Die Akteure setzen dabei auf einen Fork des seit 2009 bestehenden OnlyOffice.

Neue Info zum Fork: zu Euro-Office: Euro-Office
Laut Eigenbeschreibung entsteht dort eine webbasierte, kollaborative Office-Lösung für Dokumente, Tabellen, Präsentationen und PDFs – gedacht zur Einbettung in andere Anwendungen wie Filesharing, Wikis oder Projektmanagement-Tools.

Dass OnlyOffice als Basis herangezogen wird - steht nun fest - gleichwohl wirft dies z.B. auf Reddit verwunderte Fragen auf - heiß diskutiert: Warum Euro-Office, aber nicht LibreOffice?

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

(310 Upvotes, 187 Kommentare)

Zitat:
(aus dem o.g. Thread) „Ich sehe ständig Schlagzeilen über die 'Euro-Office'-Initiative, um Microsoft Office in ganz Europa zu ersetzen, und ehrlich gesagt... ich verstehe es nicht. Warum das Rad neu erfinden? LibreOffice gibt es doch schon."(Ende des Zitats)

Nun - damit nicht genug: LibreOffice hat derzeit noch mehr Sorgen und Konflikte

Der Konflikt um LibreOffice : Genau hier wird es turbulent: Die Document Foundation (TDF) steckt momentan (selbst) in einer tiefen Krise. Ein Beitrag im Linuxguides-Forum spricht sogar von einem „Debakel sondergleichen“ – besonders bitter für alle, die auf LibreOffice gesetzt haben.
Hintergrund: vgl. den Thread "TDF und LibreOffice-Turbulenzen und "Krisennachrichten": ( LibreOffice am Abgrund: Wie die Document Foundation ihre eigenen Gründer vor die Tür setzte - Linux Guides Community )

Kurzfazit: Besonders schmerzlich ist der Vertrauensverlust. Denn das Open-Source-Modell lebt wesentlich von Zusammenarbeit. Wenn Strukturen versagen und Menschen sich in Zwist verrennen, ist das eine bittere Lektion für die gesamte Gemeinschaft. Und das ausgerechnet jetzt, wo echte Alternativen zu Microsofts Dominanz so dringend gebraucht würden.

Beispiele für LO-Großprojekte: es gab immer wieder Leuchtturmprojekte mit LibreOffice:
  • Dänemark
  • Schleswig-Holstein
  • Österreichisches Bundesheer
(vgl. Wikipedia: Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen)

Persönliche Einschätzung: Für mich war LibreOffice lange ein starkes Zeichen für das andere Modell – ein Garant für digitale Souveränität und Offenheit. Ich werde die Projekte weiter beobachten, erstmal bei LO bleiben, solange es für mich funktioniert. Aber ich werde mir auch Collabora Office und OnlyOffice/Euro-Office ansehen. In den nächsten 12–18 Monaten könnte sich zeigen, wohin die Reise geht.

Was bleibt? Ein echtes Debakel – aber paradoxerweise hat der Kampf um die Vorherrschaft im Bereich der freien Bürosoftware gerade erst richtig angefangen. Und LibreOffice geht darin leider geschwächt ins Rennen.

Ausblick: Übrigens: Vom 10. bis 12. September findet die LibreOffice-Konferenz in Pordenone, Italien, statt. Mal sehen, was daraus wird.


ein kleiner Videoclip zum Thema; Europas Weg aus der Microsoft-Cloud: Der aktuelle Stand

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Stats: 58 000 views :: 3900 Likes :: 405 Comments


und eine satirische Antwort auf das Projekt: Microsoft Reacts to the New Europe-Office

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Stats: 270 000 views :: 16000 Likes :: 1600 Comments

weitere Hintergründe - Artikel, Diskussionen und mehr:

der erwähnte Artikel; Also - wäre das nicht schon turbulent genug: zur TDF und LibreOffice allein gibts derzeit Turbulenzen und "Krisennachrichten": LibreOffice am Abgrund: Wie die Document Foundation ihre eigenen Gründer vor die Tür setzte - Linux Guides Community

und passend zu der Debatte: Ein aktuelles Beispiel für den politischen Druck: (Heise) Cloud: Zoff in Bayern wegen Milliardenauftrag an Microsoft ohne Ausschreibung - ein Heise-Artikel: Cloud: Zoff in Bayern wegen Milliardenauftrag an Microsoft ohne Ausschreibung

eine Übersicht: Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen:
...und auch ein Blick nach La France 🇫🇷 ist sehr aufschlussreich: Digitale Souveränität: Der Staat beschleunigt den Abbau außereuropäischer Abhängigkeiten vgl. https://www.numerique.gouv.fr/sinfo...ique-reduction-dependances-extra-europeennes/ ( Veröffentlicht am Mittwoch, 8. April 2026 | DINUM )

....im Rahmen einer Initiative zum Schwerpunkt: "Digitale Werkzeuge, Öffentliches Beschaffungswesen" formiert sich in Frankreich ein Prozess, der sehr interessant ist: 🇫🇷:love:

Auf Initiative des Premierministers, des Ministers für öffentliche Maßnahmen und Finanzen sowie des Beigeordneten Ministers für Künstliche Intelligenz und Digitales organisierte die Interministerielle Direktion für Digitales (DINUM) in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion für Unternehmen (DGE), der Nationalen Agentur für Cybersicherheit Frankreichs (ANSSI) und der Direktion für staatliches Beschaffungswesen (DAE) am Mittwoch, den 8. April 2026, ein interministerielles Seminar. Ziel war es, die gemeinsamen Bemühungen zum Abbau außereuropäischer digitaler Abhängigkeiten zu verstärken. Die Veranstaltung, die Minister, Regierungsstellen, öffentliche Betreiber und Akteure der Privatwirtschaft zusammenbrachte, markiert eine Beschleunigung der französischen und europäischen Strategie für digitale Souveränität.
Verstärktes Engagement des Staates
Im Anschluss an die jüngsten Richtlinien des Premierministers, insbesondere die Rundschreiben zur digitalen öffentlichen Auftragsvergabe und zur allgemeinen Einführung des Videokonferenztools „Visio“, ermöglichte das Seminar die Formulierung eines klaren Ziels: die digitalen Abhängigkeiten des Staates von außereuropäischen Ländern zu verringern.

zuletzt noch die beiden Github-Ressourcen zu Euro- und OnlyOffice

Euro-Offfice@github: https://github.com/Euro-Office

OnlyOffice@Github: https://github.com/ONLYOFFICE


Euch allen hier auf dem Thinkpad-Forum noch einen schönen Einstieg ins Wochenende 😊
 
Zuletzt bearbeitet:
DSGVO-konform ist Microsoft Office ebenfalls. Hinzu kommt, dass M365 bereits in der Heim-Version Outlook, Teams, Onedrive, Client und Webversion beinhaltet. Hiermit kann man SoftMaker Office nicht gleichsetzen.

Ungeachtet dessen hatte ich das Softamaker Office als Testversion einmal installiert und staunte nicht schlecht, wie zäh das Softmaker bereits in der vorherigen Version lief. Dagegen ist das LibereOffice geradezu eine Rakete. Softmaker unterstützt nicht einmal das OpenDocument Format. Hierfür sollen dann 150 Euro oder 50 Euro im ABO pro Jahr berappt werden.
 
daß _wir_ neutral sind und nicht der NATO angehören
Nun gut, da muss ich mich geschlagen geben. Wobei ... trotz Neutralität läuft da schon was:
https://www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/sicherheitspolitik/zusammenarbeit-mit-der-nato.html


dass an ein deutsches Bundesland natürlich _nichts_ heranreicht...
Retourkutschen sind natürlich erlaubt, selbst wenn ich von mir aus ja auf die Steilvorlage verwiesen habe. :)

Vielleicht schließen wir ja einen Kompromiss? Im Scheitern werden dann alle gleich groß sein. :ROFLMAO:
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hinzu kommt, dass M365 bereits in der Heim-Version Outlook, ...
Mein Reden. So richtig konnte bisher niemand schlüssig darlegen, wie das ersetzt werden soll.
Aber vielleicht brauchen die Behörden das auch nicht ersetzen, falls sie noch so Old-School sind und sowas wie geteilte Kalender, Verwalten von Meetings samt Raum-Management inklusive Online-Teilnehmern aus dem Home-Office bisher nicht genutzt haben und das dazu in ihrer Ineffizienz weiter auch so beibehalten wollen. Als höherer Beamter bekommt man bestimmt ein Dienst-Fax fürs Home-Office gesponsort und ich höre schon den Aufschrei, wenn das zukünftig wegfällt. :ROFLMAO:
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Reden. So richtig konnte bisher niemand schlüssig darlegen, wie das ersetzt werden soll.

Früher® war da m.E. Lotus der einzige ernstzunehmende Konkurrent und ich habe nach etwas Einfuchsen Notes für meine Arbeitsweise angenehmer empfunden als Outlook.

Selbst jetzt "nervt" mich der ganze Krempel mit Teams, ToDo und dergleichen, selbst wenn man das ganze Benachrichtigen abwürgt und nur in längeren Abständen mal die "Nervpunkte" wegklickt.

Evolution wäre zumindest Mail und PIM, aber halt nicht mit Einbetten in LO oder einer anderen Office-Suite. Vielleicht ist aber auch der Ansatz ein falscher, etwas quasi "ersetzen" zu wollen statt zu wechseln. Wirklich etwas Adäquates fällt mir da aber auch nicht ein:-(
 
Nabend fakiauso
Früher® war da m.E. Lotus der einzige ernstzunehmende Konkurrent und ich habe nach etwas Einfuchsen Notes für meine Arbeitsweise angenehmer empfunden als Outlook.

Selbst jetzt "nervt" mich der ganze Krempel mit Teams, ToDo und dergleichen, selbst wenn man das ganze Benachrichtigen abwürgt und nur in längeren Abständen mal die "Nervpunkte" wegklickt.

Bin ich voll bei Dir.
Zu Anfang bei meinem letzten AG hatte der von LSS (Louts SmartSuite) 3.1 bis 97 alles "in Betrieb". Word Pro bzw. 1-2-3 waren in der Usability ziemlich gleich mit den jeweiligen MS Office Produkten. Meine "Lieblingsprogramme" waren aber der Organizer und Notes.

Für meine Tätigkeiten waren diese Programme einfacher und sicherer zu überschauen, als die entsprechenden von MS. Das ganze MS356 Geraffel hat mehr Ärger bereitet´, ganz besonders wenn Azure in trauter Gemeinsamkeit mit dem OneDrive Appendix die Dienste verweigerte.

IBM hat mit der Übernahme dieser Produktlinie es Anfangs verbaselt, MS zu zeigen, wo der Frosch die Locken hat. Ob die noch sowas wie eine "SmartSuite" anbieten, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

Gruß
TS
 
Als Mailer wäre Thunderbird m.E. eine Alternative. Ich nutze die Mozillaversion via Seamonkey unter OS/2 und unter Win10, keine Probleme.
BTW: die letze LotusSmartsuite-Version ist als freie Lizenz verfügbar und ich nutze es nach wie vor ohne Probleme (OS/2 und Win10), MS Office uralt (2003+ fixe) nur zum gelegentlichen Source-Austausch. (Version 9.8 + 2 fixe, via archive.org, die alten URLs gehen nicht mehr, sonst hätte ich gepostet).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi albert66
BTW: die letze LotusOffice-Version ist als freie Lizenz verfügbar und ich nutze es ohne Probleme (OS/2 und Wim10).

Hättest Du eventuell einen Link und weißt Du auch, ob es eine Linux Version gibt?

Danke Dir vorab
TS
 
Lotus 97 habe ich auch noch als Suite auf irgendwelchen PC-Zeitschriften-CD. Ich glaube, die PC-Welt hat das damals noch verteilt. Aber damit kommt man heute eben nicht mehr weit und ist eher nostalgisch;-)

Beim TB fehlt halt auch dieses Verzahnte wie unter den MS-Produkten. Wobei es eben vielleicht nach dem KISS-Prinzip auch nicht zwingend so ein Klopper sein müsste und mehrere schlanke Einzelversionen denselben Zweck erfüllen können. Es muss nur taugen und übergreifend zu nutzen sein.
 
Habe neu gesucht https://archive.org/details/lotus-smart-suite-9.8.2-millennium-edition-9.8.2-2009-03-english-cd
da gehören noch zwei fixe rein und fertig. (sind auf der Seite dabei) Ich weiß nicht, ob ich die schon unter Win7 installierte hatte, jedenfalls unter Win10 Null Problemo.

"Beim TB fehlt halt auch dieses Verzahnte wie unter den MS-Produkten." .... Mozilla bietet etliche ADDons, was ich bisher nicht nutzte. Bei Seamonkey ist im Mailerteil Kalenderteil mit drin, ob dann bei TB auch, weiß ich nicht. Für mich ist halt Mozilla und Lotus eine Erleichterung, weil ich problemlos zwischen OS/2 und Win10 wechseln kann. I.d.R. Netz und Online via Win10, "arbeiten" unter OS/2. Ich weiß, aber "alte Bäume verpflanzt man nicht mehr" :-) . Ich lerne ja immer noch dazu, muß aber nicht mehr alles mit machen :-) .

Nachtrag @hha81667 "auf OS/2, dann umgezogen auf OS/390".... war bei mir umgekehrt, viel von OS/360-390 auf TP OS/2 gezogen und mit zum Kunden geschleppt, später kurze Zeit auch auf "home office" (gab es offiziell nicht, aber .... eine Leitung). Allerdings statt Word/PDF war Bookmanager Pflicht. Umlernen nicht allzu schwer und auf dem PC gabs den ja auch, bzw. bei mir immer noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lotus 97 habe ich auch noch als Suite auf irgendwelchen PC-Zeitschriften-CD.

Muß mal in den CD- /DVD-Achiven bei mir stöbern. Wenn mich nicht alles täuscht, hab ich da noch eine Originalversion auf CD oder DVD, inkl. einer Notes Version....braucht halt ein bissi Zeit

TS
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Bank of albert66 🥳🎉👯‍♀️
 
Die alten Suiten könnten aber Probleme mit der SSL-Veschlüsselung haben, besonders, wenn diese gar nicht in der Client-Software konfigurierbar ist.
 
Die alten Suiten könnten aber Probleme mit der SSL-Veschlüsselung haben, besonders, wenn diese gar nicht in der Client-Software konfigurierbar ist.
Das zum einen und man muss sich ebenso klar sein, dass auch Sicherheitslücken nicht mehr gefixt werden. Allein das sollte im betrieblichen Umfeld und bei Behörden ein klares NoGo sein.

Im privaten Umfeld sind Thunderbird und die anderen üblichen Verdächtigen, die hier immer wieder als Outlook-Ersatz aufgeführt werden, oder ein Web-Mail Client des eigenen Hosters sicher gut nutzbar. Den persönlichen Kalender für Zahnarzttermine usw. kann man damit sicher auch ausreichend gut handeln. Ggf. reicht da heutzutage sogar das Smartphone, wobei man da dann wider bei Google oder Apple landet. Also irgendwie wieder ein NoGo, wenn es um die eigene digitale Souveränität geht.

Ich kann es nur wiederholen: Was Outlook im dienstlichen Umfeld so stark und daher kaum ersetzbar macht, schon gar nicht, wenn man parallel die Souveränität über die eigenen Daten als oberste Priorität setzt, ist die Möglichkeit des organisierten Zusammenarbeitens. Wenn ich 5 Kollegen für ein Meeting brauche, muss ich nicht erst eine Mail mit Terminvorschlägen senden, dann auf die Rückmeldungen warten und ggf. noch eine weitere Abstimmung durchlaufen. Ich suche im geteilten Kalender nach einem passenden Termin und lade ein - punkt und fertig! Gleichzeitig damit reserviere ich den Meeting-Raum dazu und für die Kollegen, die im Home-Office sind, kann man mit einem Klick Teams für die Teilnahme hinzufügen.
Etwas überspitzt dürfte bei größeren Firmen genau das der Hauptgrund für M365 sein. Die eigentlichen Büro-Anwendungen, die zunächst mal nur eine Datei als Output haben, könnte man relativ leicht durch Alternativen ersetzen. Hier ist ja eher wichtiger, wie man mit diesen Dateien dann umgeht. Für die Administration würde das aber doppelter Aufwand sein, also nutzt man eben das, was MS zu Outlook dazuliefert.

Grüße Thomas
 
Im privaten Umfeld sind Thunderbird und die anderen üblichen Verdächtigen, die hier immer wieder als Outlook-Ersatz aufgeführt werden, oder ein Web-Mail Client des eigenen Hosters sicher gut nutzbar.
Mehr mache ich als Solist auch nicht. Webmail vermeide ich allerdings ebenfalls. Ein Desktop ist dediziert als Mail-"Häuptling", download und auf dem Server löschen. Synchronsiert wird praktisch per "Local Folder account" und damit ist alles nur noch "lokal". Outlook habe ich nie benutzt, insofern TB auch nur als reinen Mailer-Ersatz. Der Kalender war früher ADD-On, jetzt anscheinend Standard-Feature.

SSL: Lotus Notes war ein eigenständiges Produkt, nicht in der SmartSuite mit drin. M.W. wurde in der Lotus Smartsuite nichts verschickt, allerdings habe ich nicht alle Features benutzt. Soweit ich gesucht habe, hat IBM Lotus Notes wohl an HCL verkauft und die SmartSuite als free stehen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Servus zusammen, :)

vor wenigen Stunden wurde der Konferenzplan veröffentlicht - der LO-Konferenz in Pordenone, Italien , vom 10 bis 12. September

The LibreOffice Conference 2026 will take place in Pordenone, Italy, from September 10 – 12...


1786898918247.png
vgl. die Projektseite:

The LibreOffice Conference 2026 will take place in Pordenone, Italy, from September 10 – 12. And now the schedule is online, with:
  • 8 conference tracks
  • 64 sessions
  • 49 speakers
Click here to view the schedule: https://conference.libreoffice.org/

ein Ausriss: https://events.documentfoundation.org/libreoffice-conference-2026/schedule/

1786903240133.png


by the way: noch kurz zur 26.8 Version: ... die RC1 ist ja bereits vor einiger Zeit schon freigegeben worden - zum Testen:
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


One of the many new features coming in LibreOffice 26.8, our next major release (due in August): the Word Count dialog now shows stats for before and after the cursor. Thanks to Tien Nguyen Minh for adding this!

Ein Blick auf den Releaseplan; https://wiki.documentfoundation.org/ReleaseNotes/26.8 :: sieht so aus, als käme die 26.8 Final noch Finale Phase vor Ende August

Euch allen noch einen schönen Sonntagabend. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die eigene Regierung sich bei der Digitalisierung selbst im Wege steht. Hieß das zu unseren Schulzeiten nicht immer bei Aufsätzen o.ä. Thema leider verfehlt?

Probleme beim Jobcenter: Bundesregierung verteidigt Hürden beim Online-Zugang

Die 2-Faktor-Authentifizierung beim Online-Arbeitsamt führt zu Ärger, E-Mails bleiben unerwünscht, analoge Angebote schrumpfen. Die Regierung tut wenig dagegen.

Schild an einem Jobcenter

Schild an einem Jobcenter. Analog und digital gehen aktuell nicht Hand in Hand.

(Bild: Berit Kessler / Shutterstock.com)

17:44 Uhr
Lesezeit: 3 Min.
Von Stefan Krempl

Die Digitalisierung der Grundsicherung soll Anträge beschleunigen, Bürger entlasten und die Verwaltung effizienter machen. Doch was als moderner Service gedacht ist, erweist sich oft als Hindernisparcours. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Die Auskunft offenbart deutliche Schwächen bei den digitalen Diensten der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie erhebliche Lücken beim Nachverfolgen analoger Zugänge.
 
Hi

ein recht ernüchternder Artikel, wie Unternehmen willens sind aus digitalen Abhängigkeiten herauszukommen. Ob daran der enorme Kostenaufwand für den Umstieg allein schuld ist, kann angezweifelt werden.

Souveränität: Viele Unternehmen sehen riskante US-Abhängigkeit, tun aber nichts

Eine ifo-Umfrage zeigt, dass nicht wenige deutsche Unternehmen zwar ihre Abhängigkeit von US-Diensten als riskant einstufen, aber keine Gegenmaßnahmen planen.

Server mit überblendeter US-Flagge, im Hintergrund unscharf die EU-Flagge

(Bild: Sehenswerk / Shutterstock.com)

19.08.2026, 18:14 Uhr
Lesezeit: 3 Min.
iX Magazin
Von Axel Kannenberg

Über die digitale Souveränität wird viel diskutiert, doch in der Praxis scheinen noch viele deutsche Unternehmen tatenlos in der US-Abhängigkeit zu verharren, wie eine Umfrage des ifo-Instituts nahelegt. Demnach hält jedes fünfte Unternehmen in Deutschland die eigene Abhängigkeit von digitalen Produkten und Diensten von US-Anbietern für riskant, plant aber keinerlei Gegenmaßnahmen. Zugleich sehen aber auch rund 32 Prozent ein Risiko und planen zumindest eine Maßnahme für mehr Unabhängigkeit.

 
Guten Morgen

Ist mal wieder typisch deutsch 🤦‍♂️

und wieder ein Beweis für Deine Aussage Mornsgrans ist dieser Beitrag von Heise.
Passt hier, als auch im Thread "Diese KI wird mir langsam unheimlich" rein.
Da die Verarbeitung mittels KI / AI überwiegend in nicht EU-Serverfarmen stattfindet, hab ich mich für diesen, Stichwort: Souveränität. entschieden.

KI-Aufsicht: Niedersachsen warnt vor Entmachtung der Datenschutzbehörden

Der niedersächsische Datenschutzbeauftragte beklagt die beschlossene Zentralisierung der KI-Kontrolle bei der Bundesnetzagentur und warnt vor US-Abhängigkeiten.

Corona-Tracking-1a28f010690b617b.jpeg

KI stellt die Datenschutzaufsicht vor neue Herausforderungen.

(Bild: Alexander Kirch / Shutterstock.com)

20.08.2026, 19:11 Uhr
Lesezeit: 2 Min.
Von Stefan Krempl

Der niedersächsische Datenschutzbeauftragte Denis Lehmkemper kritisiert in seinem am Donnerstag veröffentlichten Tätigkeitsberichts 2025 das Durchführungsgesetz zur KI-Verordnung scharf: Die damit erfolgte Zentralisierung der Marktüberwachung bei der Bundesnetzagentur verstößt ihm zufolge nicht nur prinzipiell gegen die europarechtlichen Vorgaben, sondern bei Schulen oder Polizei auch gegen das Grundgesetz.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben