Mit ThinkVantage Taste Linux booten

[Micha]

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Ich habe vor nächsten Monat mein System neu aufzusetzen. Dazu werde ich die gesamte Platte samt R&R-Partition platt machen. Anschließend habe ich vor Linux parallel zu Windows zu installieren. Und weil es zu einfach wäre ganz normal über einen Bootloader, wie z.b. Grub, die Betriebssysteme zu starten habe ich mir folgendes ausgedacht:

Bei der Werkskonfiguration des TP hat man zum einen die Windows-Partition die ganz normal gestartet wird, ohne dass man was davon merkt, dass noch ein 2. Betriebssystem auf der R&R-Partition installiert ist. Zum anderen die R&R Partition, die nur durch Drücken der ThinkVantage Taste gestartet werden kann.

Nun möchte ich Windows und Linux installieren, und zwar so, dass Windows ganz normal gebootet wird, ohne Abfrage eines Bootloaders. Und Linux soll gebootet werden, wenn zu begin die ThinkVantage Taste gedrückt wird.

Eigentlich müsste das doch möglich sein oder? Hat jemand Ahnung wie sich das realisieren lassen würde? Ok wäre es auch wenn man über die ThinkVantage Taste Grub startet und dann erst Linux. Aber beim normalen Boot von Windows soll weder von Grub noch von Linux irgendwas zu sehen sein.

Also was macht die ThinkVantage Taste genau? Wird durch Drücken der ThinkVantage Taste einfach eine andere Partition Aktiv gesetzt oder wie funktioniert das?

Viel Spass
Gruß Micha
 
Hallo, vielleicht hilft dir das weiter:

Ich habe auf meinem Thinkpad nur noch Linux laufen, also auch keine RnR Partition mehr.
Wenn ich beim Start die ThinkVantage Taste drücke, komme ich in die BIOS Konfiguration.
 
Hi, so ganz genau weiss ich es auch nicht, also nur wie üblich nur Halbwissen.

Da Du ein T61 hast gilt für dich (imo leider):
http://www.thinkwiki.org/wiki/Rescue_and_Recovery
im gegensatz zu älteren TPs mit:
http://www.thinkwiki.org/wiki/HPA

Ich kenne nur die ältere R&R Version vom T23 sowie die HPAs der X3/T4

Im DOS der SP des T23 (F3) sind bei mir alle anderen vorhandenen Partitionen ausgeblendet.
Die SP ist laut mehrerer Programme auch hidden aktiv.
(btw, einige zeigen sie hidden nicht als Typ 1C an)

Kompatible biosse checken beim Post offenbar ein byte und zeigen ggf die F11 Option im bootscreen.
Wenn das bios des Rechners dies nicht unterstützt meldet die Platte vorm booten des OS sich in allen Rechnern mit
"Drücken sie zum starten des Programmes "IBM Produktwiederherstellung die taste F11"
Wird der MBR verändert geht oft die fähigkeit verloren die SP sprich in deinem Fall linux zu booten.
Ggf kannst du für den Fall einen 1. Hilfe USB Stick zusammenstellen um den MBR schnell zu restaurieren zu können etc.
iirc muss die SP auch IBM_SERVICE heissen

Ob die neuere R&R bei Deinem T61 mit der neueren R&R auch so funktioniert weiss ich nicht
zumindest sind die Partitionstypen anders.

Lässt sich im bios unter security ein "sicherheitslevel" der service Partition einstellen?


Mit HPA wäre das wg der strikteren Trennung einfacher,
obwohl aus der HPA Zugriff auf die anderen Partitionen möglichj ist.

Ob sich auf einem TP eine hpa einrichten lässt obwohl das bios diese nicht unterstützt
(zB mit der im anhang von hpa_aibm.pdf beschriebenen Methode)
habe ich nicht probiert, erst recht nicht ob sie denn dann auch funzt.

btw das festplattenprüfprogramm mhdd kann eine HPA beliebiger Grösse auf kompatiblen Platten erstellen.


Ich nutze mehrere TPs mit 2ndd HDD adapter und zT 5 BS
Das T4 bios erlaubt dazu ab bestimmter Version die direkte Anwahl eines bootdevices
(wie wahrscheinlich auch das Deines T61)
Die hidden partition zu benutzen wäre mir zu unsicher, die hpa als 5. Primärpartition schon wesentlich interessanter.

Gruss tom
 
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