- Registriert
- 3 Juli 2004
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Hallo ThinkPad-Freunde!
ich habe vor etwa eine Woche mein nagelneues X40 bekommen, bin also ganz neu im Club der ThinkPadler - könnte aber auch sein, dass ich direkt wieder aussteige.
Mir wurde das Notebook als "lüfterlos" verkauft, deshalb ärgert es mich ein wenig, dass das Gerät permanent belüftet wird. Dass es einen Lüfter hat, finde ich garnichtmal so schlimm, aber warum muss er permanent laufen? Das ist doch für ein Subnotebook mit LowVoltage Pentium M wirklich nicht notwendig, oder? (sind meine Erwartungen hier zu hoch?)
Der Händler hat sich entschuldigt und bereiterklärt, das Gerät wieder zurückzunehmen, aber so ganz lässt mich das Problem nicht kalt.
Ich habe mal gemessen, ab wann sich der Lüfter einschaltet.
Einschalttemperatur: CPU=56°C, HDD=36°C
Ausschalttemperatur: CPU=49°C, HDD=32°C
Und genau das ist das Problem: Die Festplatte, auch wenn nicht auf sie zugegriffen wird, kommt im laufenden Betrieb nie unter 32°C! (angenommen, man hat eine Zimmertemperatur von 25°C). Wenn der Lüfter also einmal angelaufen ist, bleibt er solange in Betrieb, bis das Notebook ausgeschaltet oder kurz in den Standbybetrieb geschaltet wird.
Meiner Meinung nach macht das Ganze ÜBERHAUPT KEINEN SINN!
Erstens liegen die Spezifikationen der Festplatte laut Hitachi bei einer Arbeitstemperatur von bis zu 55°C (wozu sind solche Spezifikationen sonst da, wenn man sie nicht einhalten kann?). Und außerdem gibt es angeblich ja eine ULV Version mit 1GHz des X40 auf dem amerikanischen Markt, die vollkommen passiv gekühlt wird - hier kann offensichtlich auch auf eine lüftergestützte Festplattenkühlung verzichtet werden...
Die Festplatte kommt selbst bei exzessivem Zugriff nie über 40°C, der Lüfter kühlt aufgrund seiner Anordnung die Festplatte so gut wie garnicht. In meinem alten Laptop arbeitet die Festplatte permanent bei 48°C (und das jetzt schon seit langer Zeit)
Also für mich macht das alles gar keinen Sinn! IBM bräuchte doch nur die Schwellwerte für die Festplatte um 5°C abzuändern - damit lägen sie noch weit innerhalb der Spezifikationen, ohne aber den LÜfter ständig zu bemühen.
Was meint Ihr zu der Sache? Ihr habt längere Erfahrungen mit IBM - werden die sich in dieser Frage bewegen? Wenn nicht, werde ich das Laptop wohl zurückgeben müssen, was mir natürlich andererseits sehr leid tut, da es mir sonst sehr gut gefällt...
Es wäre nett, wenn Ihr mal Eure Meinung dazu Kund geben würdet. Am Montag erwartet mich ein Rückruf von einem IBM Techniker. Vielleicht kann ich bis dahin noch das ein oder andere Argument dafür oder dagegen von Euch bekommen und in das Gespräch mit einfließen lassen...
Vielen Dank schonmal im Voraus!
Und viel Spass mit Euren ThinkPads,
Viele Grüße aus Köln,
David
ich habe vor etwa eine Woche mein nagelneues X40 bekommen, bin also ganz neu im Club der ThinkPadler - könnte aber auch sein, dass ich direkt wieder aussteige.
Mir wurde das Notebook als "lüfterlos" verkauft, deshalb ärgert es mich ein wenig, dass das Gerät permanent belüftet wird. Dass es einen Lüfter hat, finde ich garnichtmal so schlimm, aber warum muss er permanent laufen? Das ist doch für ein Subnotebook mit LowVoltage Pentium M wirklich nicht notwendig, oder? (sind meine Erwartungen hier zu hoch?)
Der Händler hat sich entschuldigt und bereiterklärt, das Gerät wieder zurückzunehmen, aber so ganz lässt mich das Problem nicht kalt.
Ich habe mal gemessen, ab wann sich der Lüfter einschaltet.
Einschalttemperatur: CPU=56°C, HDD=36°C
Ausschalttemperatur: CPU=49°C, HDD=32°C
Und genau das ist das Problem: Die Festplatte, auch wenn nicht auf sie zugegriffen wird, kommt im laufenden Betrieb nie unter 32°C! (angenommen, man hat eine Zimmertemperatur von 25°C). Wenn der Lüfter also einmal angelaufen ist, bleibt er solange in Betrieb, bis das Notebook ausgeschaltet oder kurz in den Standbybetrieb geschaltet wird.
Meiner Meinung nach macht das Ganze ÜBERHAUPT KEINEN SINN!
Erstens liegen die Spezifikationen der Festplatte laut Hitachi bei einer Arbeitstemperatur von bis zu 55°C (wozu sind solche Spezifikationen sonst da, wenn man sie nicht einhalten kann?). Und außerdem gibt es angeblich ja eine ULV Version mit 1GHz des X40 auf dem amerikanischen Markt, die vollkommen passiv gekühlt wird - hier kann offensichtlich auch auf eine lüftergestützte Festplattenkühlung verzichtet werden...
Die Festplatte kommt selbst bei exzessivem Zugriff nie über 40°C, der Lüfter kühlt aufgrund seiner Anordnung die Festplatte so gut wie garnicht. In meinem alten Laptop arbeitet die Festplatte permanent bei 48°C (und das jetzt schon seit langer Zeit)
Also für mich macht das alles gar keinen Sinn! IBM bräuchte doch nur die Schwellwerte für die Festplatte um 5°C abzuändern - damit lägen sie noch weit innerhalb der Spezifikationen, ohne aber den LÜfter ständig zu bemühen.
Was meint Ihr zu der Sache? Ihr habt längere Erfahrungen mit IBM - werden die sich in dieser Frage bewegen? Wenn nicht, werde ich das Laptop wohl zurückgeben müssen, was mir natürlich andererseits sehr leid tut, da es mir sonst sehr gut gefällt...
Es wäre nett, wenn Ihr mal Eure Meinung dazu Kund geben würdet. Am Montag erwartet mich ein Rückruf von einem IBM Techniker. Vielleicht kann ich bis dahin noch das ein oder andere Argument dafür oder dagegen von Euch bekommen und in das Gespräch mit einfließen lassen...
Vielen Dank schonmal im Voraus!
Und viel Spass mit Euren ThinkPads,
Viele Grüße aus Köln,
David





