T480/s Lüfter läuft durchgehend / CPU Auslastung normal

mrmrx

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Hallo zusammen,

seit einigen Wochen läuft mein Lüfter durchgehend. Ich habe bereits mein Laptop geöffnet und den Lüfter und umliegende Bauteile gereinigt. Leider hat es nichts gebracht. Egal, wie die Auslastung des CPUs ist, der Lüfter läuft immer. Sporadisch bleibt sie für ca. eine Minute still und danach fängt es wieder an.

Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich vermute, dass es ggf. an einem Update liegen könnte. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass ich vor einiger Zeit ein BIOS Update vorgenommen habe..

Womit könnte dies zusammenhängen? Könnte irgendein Temperatursensor defekt sein? Was könnte ich tun, um das laute Geräusch bzw. den Lüfter einigermaßen einzustellen?
 
Ja, siehe Dir die Lüfterstufen mit Temperaturschwellen im Wiki und der TPFanControl.ini an. Im Wiki stehen hierzu ausführliche Erläuterungen.
 
Ich habe die Werte nun ein wenig erhöht, damit der Lüfter viel später anspringt.

Es ist nach wie vor sehr suspekt, dass er die Temperatur- und Lüfterwerte nur sporadisch lesen kann. Manchmal werden die Werte in TPFC angezeigt und manchmal nicht. Wenn ich dann mal den Rechner neustarte, kann er die Werte plötzlich lesen oder umgekehrt.
 
Das ist kein Zustand, in dem ich TPFanControl die Lüftersteuerung überlassen würde.
Dann lieber Windows nach Klick auf das Akku Symbol und verstellen des Schiebers das ganze überlassen.
Auch sollte in den Energieoptionen noch einiges einstellbar sein. Ggf. ein neues Energieprofil erstellen und anpassen.
 
Mit den von mir getätigten Einstellungen - sofern TPFC alles erkennt - funktioniert es gut. Der Laptop ist nicht zu heiß und der Lüfter dreht nicht wild.

Über Windows kann man den Lüfter nicht ansteuern. Mit "Energieoptionen" meinst du sicherlich bspw. auf den "Energiesparmodus" zu gehen, damit der Lüfter aufgrund der Akkuschonung nicht drehen soll. Mehr Optionen unter Windows fallen mir nicht ein.
 
Das ist kein Zustand, in dem ich TPFanControl die Lüftersteuerung überlassen würde.
Dann lieber Windows nach Klick auf das Akku Symbol und verstellen des Schiebers das ganze überlassen.
Auch sollte in den Energieoptionen noch einiges einstellbar sein. Ggf. ein neues Energieprofil erstellen und anpassen.
Kann man noch die CPU Performance auf 99% setzen?
 
War glaube ich nicht installiert, habe die folgende Version installiert:
Intel Dynamic Platform & Thermal Framework Driver

n22hd07w.exe
 
Update: Ich habe mich dazu entschlossen, die Wärmeleitpaste zu erneuern. Habe Arctic MX-6 bestellt und vorhin draufgemacht. PC neugestartet und die CPU-Temperatur liegt bei 40 Grad laut TPFC.

Der Lüfter ist noch gar nicht angesprungen. Ich hoffe es ist kein vorübergehender Effekt, sondern hält an - wie bei der ersten Inbetriebnahme.

Ich hätte nicht gedacht, dass die Wärmeleitpaste solche einen großen Effekt hätte.. Sollte der Lüfter die nächsten Tage wieder im Dauerbetrieb laufen, dann melde ich micht. Falls nicht, dann ist das Problem durch das Auftragen der Paste gelöst!
 
Seit 3 bis 5 Jahren verhindert das aber normal ein FIVR Lock bei Neugeräten und nach nem UEFI Update wegen dem Plundervolt Exploit. Und Updates bekam das T480 ja bis in jüngere Zeit.

Auf jeden Fall bei ner Intel CPU ThrottleStop besorgen. Was davon funktioniert und was herstellerseitig gelockt ist sieht man dann.
Was immer geht ist den Wert für PROCHOT zu ändern und auch so zu sperren, daß er für die ganze Session gilt auch wenn TS nicht mehr läuft.
Ne Verringerung mindert die Hitze der CPU, natürlich auch die Performance, aber auch die Stärke und Dauer der Drosselung nach so einer Hitzeattacke.

Andere Sachen als FIVR Einstellungen und PROCHOT funzen nicht unbedingt zuverlässig wie Taktbegrenzung via SST/Speed Step/Speed Shift.
Genau Dasselbe wie wenn man in der alten Windows-Systemsteuerung das CPU Maximum auf weniger als 100% stellt.
Es gibt trotzdem sporadisch Ausschläge bis zum Maximaltakt und die Begrenzung kann auch ganz ausfallen für den Rest der Session.

Das früher ebenfalls nützliche und von mir auch fürs UV genutzte Intel XTU wurde wegen Plundervolt durch Updates zuerst auf den meisten bisher unterstützten CPUs quasi zu einer Demo ohne Wert und ließ sich später nicht mal mehr installieren(nicht unterstützte Plattform).
Aber da gibt es ja noch TS, das sich erst durch Firmware-Locks aussperren ließ.

XTU, wo es noch funzt bzw in einer Altversion, manipuliert die CMOS-Register. Um die Settings ohne XTU rückgängig zu machen bedarf es dann nem CMOS Reset. Andere Einstellungen waren bei meinem alten Gaming-Notebook teils gesperrt und teils verfügbar und man konnte auch Profile abspeichern mit sämtlichen veränderbaren Werten.
Nach nem Reboot waren aber nur die im CMOS Gespeicherten am Start und für den Rest hätte man jedes Mal XTU starten und das Profil laden sollen.


Edit: Hab auf #20 geantwortet ohne zu merken, daß da noch 6 Pages kommen.
Gilt aber auch für #106: Die CPU Einstellungen in den Energieeinstellungen der alten Systemsteuerung sind nicht konsistent und werden immer wieder nach oben durchschlagen oder fallen ganz aus.
Schon bei 99% oder spätestens 95% ist der Maximaltakt schon auf den Default-Takt der CPU beschränkt und der ist ja viel niedriger als das Turbo-Maximum.
Aber so richtig funzt es nicht wie man leicht feststellen kann mit Tools wie HWInfo64, LibreHWMonitor und ThrottleStop, wo man das auch gezielt einstellen kann für jeden Taktmulti zwischen Default und Turbomax. Wenn das nur richtig halten würde.

Wenn man Treiberupdates über Windows Update nicht ganz deaktiviert hat, dann kommen die meisten Updates undokumentiert und teils unbemerkt und im Fall von Treibern spurlos über Windows Update rein noch bevor sie über Vantage verfügbar waren.

HWInfo64 war mal das einzige Tool neben TPFC, das die Lüfterdrehzahl vom Thinkpad wenigstens anzeigen konnte. Davor gibt es aber ne fette Warnung und man muss das einmalig mit ner Art Affengriff freischalten.
Seit Kurzem wird zwar noch das EC erkannt, aber Werte lassen sich nicht mehr einblenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht ohne Grund wurde das bereits in Beitrag #2 empfohlen! 🤦‍♂️
Das war mir auch schon in den Sinn gekommen, jedoch habe ich nicht erwartet, dass es einen enormen Unterschied machen würde. Im Laufe des Threads hat jemand auch diese Meinung geäußert.

Ich bin gespannt, ob es eine lange Zeit gut gehen wird.

@Corvus Danke für deinen Beitrag. Leider funktionieren diese ganzen Tools nicht mehr zuverlässig...
 
Doch, TS nehme ich sogar beim Desktop, nur damit lässt sich PROCHOT verstellen und nicht nur ein/ausschalten.

BD PROCHOT habe ich vorher vergessen. Da lässt sich die Kopplung mit anderen Sensoren wie denen der Spannungswandler aufheben, das ist wenn man für max Performance das Risiko liebt, ich ja nicht so.

Bei LibreHWMonitor hat der MS Defender vor Monaten angefangen Zugriffe auf den Super I/O Chip vom Desktop zu blocken, analog dazu aber nicht auf das Monitoring der EC-Controller meiner Notebooks.
Da gibt es aber Nightly Versionen, die ne neue Methode für direkte Hardwarezugriffe nutzen.
 
Ich bin kein Experte und habe kein Wissen über Unter-/Übertaktung etc.

Der Lüfter führt echt ein Eigenleben. Aktuell ist die Temperatur bei 40 Grad und der Lüfter läuft wieder (während des Verfassens hat er nun aufgehört zu drehen). Heute Mittag lief er nicht und die CPU Temperatur war bei 80 Grad und mein Laptop war richtig heiß!!!

Jetzt frage ich mich, warum der Lüfter bei dieser hohen Temperatur nicht lief?!

Es ist auf jeden Fall deutlich besser geworden, aber es funktioniert noch nicht optimal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du schriebst glaube ich Eingangs, dass der Lüfter dir manchmal beim booten einen Fan error gibt? Wenn ja wird hier, sofern du zB unter linux live die gleichen Probleme hast, ein hardwaredefekt vorliegen - entweder ist der Lüfter oder die sensoren(also das mainboard) defekt. Besonders 80 grad und der Lüfter ist aus machen mich in Verbindung mit der postmeldung sehr skeptisch.

Was kannst du tun: Live linux booten und testen.

Wenn dort das Problem weiterhin besteht:
Anderen Lüfter auftreiben und testen. Besteht das Problem weiterhin, ist es das Board.
 
Ich hatte schon mit Linux getestet, siehe Beitrag #75. Nach dem Auftragen der WLP habe ich es aber noch nicht mit Linux getestet.

Mir ist aber aufgefallen, dass der Lüfter öfters "durchdreht", wenn das Ladekabel angeschlossen ist. Kann es irgendwas damit zu tun haben?

Das Ladekabel ist von Dell, aber ich meine, die Werte zu Stromaufnahme etc. waren nahezu identisch. Aktuell läuft der Rechner seit 1,5 Stunden ohne dass der Lüfter dreht und der Rechner ist auch nicht warm.
 
Moin,
ein T480 läuft unter Linux immer kühl. Warum ist ganz einfach: Es tacktet nicht auf volle Leistung hoch. Das kann man ändern, aber nicht von einem Live-System aus.

Im Akkubetrieb tacktet ein T480 erbarmungslos bei 800 MHz und braucht keinen Lüfter. Mit dem Anstecken des Ladekabels, egal ob von Dell oder Lenovo, tacktet das Gerät dynamisch zwischen 400 MHz und 2,66 GHz. Entsprechend heiß kann es dabei auch zugehen, besonders wenn Windows Defender oder Windows Update mal wieder loslegen.
 
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