HDD-Win7 zu SSD-Linux mit Win10 in VM

Tommy_Kreutzer

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Hallo zusammen,
stehe grad mit meinem Vorhaben etwas vor einem Rätsel.

Ist-Zustand: Notebook mit HDD, Win7 x64 Prof. aktiviert plus key

Soll-Zustand: SSD mit Linux Mint Mate und Win10 x64 Prof. in einer VM

Wie gehe ich da am besten vor? Noch auf der HDD Win7 auf Win10 aktualisieren. HDD ausbauen, SSD einbauen und Linux installieren. Danach Win10 per clean install in Virtualbox?
Oder gleich SSD einbauen, Linux installieren und Win7 in VM installieren, danach in der VM auf Win10 aktualisieren?
Aktiviert sich Win10 in ner VM automatisch oder muss ich vorher den key auslesen?

Grüße
Tommy
 
Also ich habe gleich die SSD eingebaut (bei mir mSATA, daher ist die HDD drin geblieben, aber platt gemacht worden und wird als Datengrab unter Linux verwendet), und dann in der VM Win7 installiert, aktiviert und auf Win10 aktualisiert.
Wenn der Win7-Key einmal auf Win10 aktualisiert wurde, kann man den sich glaube ich in Win10 dann auch rausschreiben (oder es ist sogar derselbe von Win7, der auch auf dem Lizenzaufkleber klebt?) und damit Win10 dann fortan aktivieren. Ich hatte jedenfalls keine Probleme, es zu aktivieren.
Das einzige, was unter Umständen nicht klappen dürfte, wäre gleich in der VM Win10 zu installieren, und dann zu versuchen, es mit dem Win7 Key zu aktivieren - hier hängt es davon ab, ob die VM Zugriff auf einen evtl. im UEFI hinterlegten Lizenzkey hat oder nicht.
 
Das einzige, was unter Umständen nicht klappen dürfte, wäre gleich in der VM Win10 zu installieren, und dann zu versuchen, es mit dem Win7 Key zu aktivieren - hier hängt es davon ab, ob die VM Zugriff auf einen evtl. im UEFI hinterlegten Lizenzkey hat oder nicht.
Doch, genau das sollte mittlerweile klappen. Seit Version 1511 lässt sich Win 10 auch OHNE vorheriges Upgrade direkt mit einem Win 7/8 Key installieren und aktivieren:
Lizenzschlüssel auch von Windows 7, 8 und 8.1
Es wird einfacher, das Gratis-Upgrade-Angebot wahrzunehmen: Windows 10 Version 1511 akzeptiert auch Lizenzschlüssel von Windows 7, 8 und 8.1. Eine einmalige Upgrade-Installation aus dem laufenden Altsystem heraus ist nicht mehr notwendig. Für Besitzer von Desktop-PCs eröffnet sich damit eine entspannte Umstiegs-Möglichkeit: Wer einfach eine SSD kauft, kann darauf Windows 10 direkt neu installieren und ein Dual-Boot-System mit dem vorhandenen Windows 7 oder 8.1 betreiben – ohne die 30-Tage-Frist im Nacken zu haben, innerhalb derer man zum alten System zurückkehren kann.
(Quelle: heise.de)


Meine Vorgehensweise an deiner Stelle wäre dementsprechend:
1. HDD ausbauen (und unangetastet aufbewahren, bis das neue System rund läuft! ;))
2. SSD einbauen
3. Linux auf SSD installieren
4. VM auf Linux installieren
5. Win 10 in VM clean installieren und mit Win 7 Key aktivieren

Das sollte der effizienteste Weg für ein sauberes, frisches System nach deinen Vorstellungen sein.
 
Ich weiß nicht ob es einen Unterschied macht, wenn Windows in der VM installiert wird, aber win10 ist direkt mit dem win7 key installierbar.
 
Aktiviert sich Win10 in ner VM automatisch oder muss ich vorher den key auslesen?

WIN10 aktiviert sich beim Upgrade in der VM automatisch, wenn WIN7 in der VM unter LINUX mit dem COA-Sticker-Key vorher aktiviert war. Nur so geht es...

Die "alte" HDD mit dem BIOS-aktivierten WINDOWS 7 würde ich nicht mehr anfassen, sondern als Reserve behalten und irgend wann auf eine zweite SSD spielen, und WIN7 als "Zweitsystem" oder "Reservesystem" behalten.

Grundsätzlich haben die WIN7-BIOS-Aktivierung und der COA-Sticker nichts miteinander zu tun, man kann den Key also seelenruhig in einer WIN7-VM aktivieren und dort dann auf WIN10 upgraden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Super, dass man Win10 inzwischen auch mit Win7/8/etc. Key installieren kann, das wusste ich noch nicht. Dann ist natürlich der von cyberjonny vorgeschlagene Weg der beste. Nur was think_pad schreibt (Win7 HDD behalten, auf SSD spiegeln, "Reserve") kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man Linux möchte und Windows nur noch virtuell, dann bringt einem so eine Win7 Installation doch überhaupt nichts. (Aber das ist dann wohl auch Geschmackssache, ich würde keine zusätzliche SSD für etwas verschwenden, was ich in der Form = nativ installiert gar nicht benutzen will.)
 
Super, dass man Win10 inzwischen auch mit Win7/8/etc. Key installieren kann, das wusste ich noch nicht. Dann ist natürlich der von cyberjonny vorgeschlagene Weg der beste.

Es ist aber noch nicht bewiesen, dass dies auch in einer VM klappt, die ja eine eigene Hardware-ID hat bzw. erzeugt. Insofern ist es sicherer, erst WIN7 in einer VM zu aktivieren und dann "klassisch" auf WIN10 zu upgraden.

Nur was think_pad schreibt (Win7 HDD behalten, auf SSD spiegeln, "Reserve") kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man Linux möchte und Windows nur noch virtuell, dann bringt einem so eine Win7 Installation doch überhaupt nichts.

Es gibt Situationen, da muss man mit WINDOWS 7 auf die "nackte Hardware" zugreifen, z.B. für einen Treibertest oder bei Hardwareausfällen.
 
Es ist aber noch nicht bewiesen, dass dies auch in einer VM klappt, die ja eine eigene Hardware-ID hat bzw. erzeugt. Insofern ist es sicherer, erst WIN7 in einer VM zu aktivieren und dann "klassisch" auf WIN10 zu upgraden.
Solange der Win 7 Key zuvor noch für kein anderes System mit Win 10 bzw. Upgrade auf Win 10 verwendet wurde, sollte das egal sein, da die VM für MS dann einfach nur ein Rechner ist, auf dem Win 10 neu installiert wird. Ich wüsste jedenfalls nicht, was dagegen spricht, und würde bei meiner Vorgehensweise bleiben.
 
Es ist aber noch nicht bewiesen, dass dies auch in einer VM klappt, die ja eine eigene Hardware-ID hat bzw. erzeugt. Insofern ist es sicherer, erst WIN7 in einer VM zu aktivieren und dann "klassisch" auf WIN10 zu upgraden.

Naja, zumindest nach deutschem Recht ist die Windows 7 Lizenz nicht an die Hardware gebunden. Und wenn eine Win7-VM eine eigene Hardware-ID bekommt, dann ist es da ja auch kein Unterschied zu Win10.



Es gibt Situationen, da muss man mit WINDOWS 7 auf die "nackte Hardware" zugreifen, z.B. für einen Treibertest oder bei Hardwareausfällen.

Hmm, kann ich mir jetzt zwar kein Beispiel zu vorstellen, aber mag sein, dass man das muss (ich hatte das seit 2006 jedenfalls nicht). Dennoch genügt dafür wohl die alte HDD, man braucht keine extra SSD für so einen einmaligen Test...
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Na wenn man Win10 mittlerweile mit dem Win7 key aktivieren kann ist das ganze ja relativ problemlos.
Dann kann ich meine ssd einbauen, Linux installieren und danach in der VM ein clean install von Win10 direkt mit dem Win7 key machen.
Super, Ihr seid die Besten. Ich werde dann berichten ob das dann auch so geklappt hat.

Grüße
Tommy
 
So, habe jetzt linux Mint installiert und komplett eingerichtet.
Windows10 extra TH2 vom November als iso geladen und in der VM installiert.
Der Windows7 key wurde zur Installation akzeptiert. Allerdings lässt sich Windows10 nicht aktivieren.
Werde doch den Umweg über Windows7 gehen müssen...
 
Tommy, danke für die Rückmeldung - das ist interessant!
Nur noch zur Sicherheit die Rückfrage: Das Windows in der VM hat Internetzugriff, kann sich also bei den Microsoft-Aktivierungsservern melden?
Wäre interessant, dazu im Vergleich einmal eine native (nicht-VM) Windows10-Installation zu sehen, die mit dem Win7-Key durchgeführt wird. Ob die Lizenz dann evtl. an die Hardware geknüpft ist? Dann würde Win10 erkennen, dass es in der VM läuft (und damit nicht auf "demselben" Rechner bzw. Mainboard, wie das zuvor mit dem Key aktivierte Windows 7 - obwohl es natürlich dieselbe Hardware ist, aber wegen der VM nicht als solche erkannt wird), und dementsprechend die Aktivierung verweigern. Wäre natürlich ein starkes Stück von MS, das so zu machen, aber zuzutrauen ist es ihnen durchaus... :-/
 
Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass Win 10 eine VM tatsächlich erkennt und die Aktivierung darauf verweigert. Ich vermute eher, dass der Hund da irgendwo anders begraben liegt...
 
Ich habe ein Windows 10 in einer Virtualbox VM installiert und aktiviert. Allerdings habe ich das Eingeben des Keys beim Installieren nach einem Tipp (weiss nicht mehr woher) übersprungen und den Key erst später eingegeben. Es war eine 1511 iso von Windows 10.
 
Ich meinte auch weniger, dass es die VM erkennt, sondern, dass es erkennt, dass es nicht mehr auf demselben Rechner läuft, wie zuletzt das Windows 7, was mit demselben Key aktiviert wurde.
 
Das Windows 7 war vorher auf mehreren anderen Rechnern und Virtuellen Maschinen installiert und aktiviert.
 
Win7 war nur auf diesem Elitebook installiert, der key wurde nirgends anderweitig eingesetzt.
Die HDD mit aktiviertem win7 wurde ausgebaut und extern formatiert.
Die ssd ins Notebook eingebaut und Linux Mint installiert. Win10 th2 1511 ISO vom November wurde in der vm installiert. Bei der Eingabe des product keys hab ich den win7 Professional x64 key genommen der im Akku Fach steht. Installation verlief problemlos. Bei der Aktivierung stand ein Fehlercode dabei, sinngemäß Hardware id stimmt nicht überein.
Verbindung zum Internet bestand nativ.

Nachtrag: Win10 vm gelöscht und win7 x64 pro in ner vm installiert. Die Aktivierung des Win7 verlief problemlos. Jetzt kann ich auf Win10 updaten. Diesen Umweg wollte ich eigentlich umgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie ist das eigentlich jetzt wenn ich in der vm win7 auf win10 update, dann wird der win7 key automatisch dem upgedatetem win10 zugeordnet mit den Hardware ids aus der vm.
Was passiert wenn ich win10 später mal als host System installieren möchte?
Dort wird ja dann die reale hardware erkannt und nicht die aus der vm simulierte.
 
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