Haltet ihr Smartphones aus? :-)

ki875

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Hi,
bin ich mit meinem Frust über Smartphones alleine, oder geht es euch auch so, dass ihr einerseits seht, was mit einem Android-Smartphone alles geht, und auch dafür dankbar seid, das Ding aber regelmäßig voller Wut an die Wand feuern könntet? Am Thinkpad (mit Ubuntu, in meinem Fall) geht alles reibungslos, und wenn nicht gibt es einen eleganten Weg, den man lernen kann. Das friß-oder-stirb-Konzept der Apps macht mich manchmal fertig. Testweise nehme ich dann für eine Woche mein Dumbphone, genieße das für einige Tage, und werde dann sehr unruhig, weil man ja Karte/Ticktkauf/Messenger gerade jetzt brauchen könnte. Oder ich kriege Rückenschmerzen, weil ich das Thinkpad mitnehme, und muss mich von Freunden fragen lassen ob ich jetzt arbeiten will. So richtig zurück zu kein Smartphone geht auch nicht.
Haltet ihr Smartphones aus? :-)
Viele Grüße
 
Das würde ich grundsätzlich auch so unterschreiben. Beobachtung ist allerdings, dass der Mensch an sich von Natur aus faul und Dummheit nun mal bequem ist. Also werden Bildung und Wissen "ausgelagert".
So sieht es aus.
Ich möchte niemanden beleidigen. Gelingt eh nur, wenn man sich angesprochen fühlt.
Ob man schneller an Wissen gelangt, ist Anbetracht der durchaus recht häufigen falschen Informationen (Google filtert nicht) allerdings fraglich.
Früher kam das falsche Wissen (oder Unwissen) aus dem eigenen Kopf. Heute muß man fähig sein, Ergebnisse zu filtern.

Bei MP3-Playern verhält es sich ähnlich, denn wieso sollte ich stundenlang meine Musiksammlung für Aufenthalte in Wartezimmern pflegen, wenn mir am Handy über immer mehr frei verfügbare WLAN Hotspots die volle Bandbreite der Internetradios zur Verfügung steht.
Den MP3 lasse ich mal hier raus. Paßt aber faßt mit rein.
Smartphones erreichen bei mir die gleiche Abneigung wie bei anderen das Rauchen: Kaum ein Benutzer interessiert sich dafür, was der Nachbar davon hält. Man wird mit Musik vollgedudelt, wird gezwungen, an Gesprächen teilzunehmen usw. Tausend Leute auf dem Bahnhof, alle quatschen...nur nicht miteinander. Rücksicht teilweise absolut null. Man hat nicht mal die Höflichkeit, den Ohrstöpsel zu entfernen, wenn man angesprochen wird. Manch Jugendlicher kann schon schneller tippen als er es in verständlichen Worten aussprechen kann.
 
Früher kam das falsche Wissen (oder Unwissen) aus dem eigenen Kopf. Heute muß man fähig sein, Ergebnisse zu filtern.

Früher war alles, was man dir gesagt hat richtig? Heute kannst du wenigstens eine zweite Meinung (!) einholen. Außerdem ist das kein Problem von Smartphones, sondern betrifft das Internet generell.

Smartphones erreichen bei mir die gleiche Abneigung wie bei anderen das Rauchen: Kaum ein Benutzer interessiert sich dafür, was der Nachbar davon hält.

Solange dir das Handy deines Sitznachbarn keine Rauchschwaden ins Gesicht bläst, wüsste ich nicht, was daran störend sein sollte.
An den Gesprächen nimmst du genauso unfreiwillig teil, wenn sich zwei unterhalten. Oder am normalen Handy hängen. Kein Problem von Smartphones.
Und wenn einer Ohrstöpsel drin hat, will er vielleicht einfach nicht gestört werden...und empfindet es als rücksichtslos, wenn du ihn vollquatschst ;)
Bei Mucke aus dem Handylautsprecher muss ich dir recht geben. Das muss wirklich nicht sein. Gibt es aber auch nicht erst seit der Smartphoneära.


Was ich nicht so ganz verstehe ist, wie man sich von Smartphones so gestört fühlen kann. Klar, wenn es nicht ins eigene Nutzungsverhalten passt, braucht man keins. Kein Thema.
Aber andere Leute, andere Bedürfnisse. Ich fühle mich doch auch nicht von Kinos gestört, nur weil meine Bekannten lieber einen Film schauen, anstatt mit mir Grillen zu gehen.
Wenn mir der Film taugt gehe ich mit, wenn nicht halt nicht...*

*Wenn jemandem ein besseres Beispiel einfällt...gerne. Ich hoffe ihr versteht, was ich sagen will ;)
 
Bei Mucke aus dem Handylautsprecher muss ich dir recht geben. Das muss wirklich nicht sein. Gibt es aber auch nicht erst seit der Smartphoneära.
Da erinnere mich mich so wunderbar an die Plakate der Münchner S-Bahn von Ernst Hürlimann als ich vor 23 Jahren nach München kam, wo es noch hieß "Aus dem Walkman tönt es grell, dem Nachbarn juckts im Trommelfell" :D
 
Noch schlimmer sind nur Menschen, die den Tastenton nicht deaktiviert haben - oder auch dieses ultranervige Pfeifen als Nachrichtenton.

Auch erstaunlich ist, wie es Menschen selbst mit In-Ears schaffen, einen gesamten S-Bahn Waggon mit ihrer Musik zu beschallen - seltsamerweise zumeist schlechter HipHop/Gangstarap oder Elektro.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir gehen auch einige Leute mit ihrer Smartphonenutzung auf die Nerven
Hier fährt z.B. öfters einer freihändig mit dem Fahrrad vorbei und tippt dabei auf dem Smartphone rum
Da kann man dem Smartphone aber nicht die Schuld dafür geben, rücksichtslose Menschen gab es schon vor Smartphones
 
Ich möchte niemanden beleidigen. Gelingt eh nur, wenn man sich angesprochen fühlt.
Das wäre nur eine von vielen Einstellungen.
Rechtlich gesehen hast Du unrecht:
Tathandlung ist die Kundgabe der Missachtung oder Nichtachtung einer Person.[SUP][/SUP] Eine Kundgabe ist jeder Akt, durch den die Geringschätzung von einer anderen Person zur Kenntnis genommen werden kann.
Zitat aus Wikipedia, die die Legaldefinition sehr gut getroffen haben.:) Auch wenn es eine Auskunft aus dem Internet ist.

Zu dem Wissen/Unwissen aus dem eigenen Kopf:
Das Gehirn (genug Training vorrausgesetzt) kann bei genügend Aus-/Bildung befähigt sein, Ergebnisse zu filtern. Der jeweilige Benutzer muss nur Willens sein, dies auch zu tun.
 
Hmm.

Bin ich eigentlich der Einzige, der meint, daß dieser Faden ein wenig ins Persönliche entgleist ist? :confused:

Wie dem auch sei: es scheiden sich die Geister. Aber letztendlich muß Mediennutzung und -Kompetenz auch geübt und gelernt werden.
 
Danke euch allen für eure Sicht auf die Smartphones, die kleinen wannabe-Alleskönner. Viele interessante Aspekte, und manch sehr witzige Formulierung, das lässt mich mein Smartphone nochmal anders wahrnehmen. Ein wirklich tolles Forum macht ihr hier. Sorry, wenn der Thread entgleist ist, er war ja auch sehr unspezifisch gestartet.
 
Tut so eine Bemerkung Not?

Ständig Batterien nachkaufen ist aber z.B. auch nicht gerade ökologisch, und wenn man mit Akkus arbeitet, ist es einfacher, ein Gerät aufladen zu müssen als 3.
Übrigens nehme ich auf längeren Touren einfach zum Smartphone eine Powerbar (einen Nachladeakku) mit. Mit 2 Geräten bin ich dann immer noch leichter unte

Akkus in Fernbedienungen sind einfach keine gute Idee. Und warum sollte ich die Restladung in den Batterien wegwerfen und stattdessen jedem unter die Nase reiben, daß ich ein Smartphone dabei habe, wenn ich nur Musikhören will? Den ollen mp3-Stick klaut mir keiner, wenn aber jemand meint, daß mein Smartphone besonders wertvoll sei, sieht das schon mal anders aus. Außerdem brauche ich keine extra Software oder Internetzugang, um den Stick zu befüllen. Ich halte die DInge lieber einfach.

Wenn du so oft Notrufe absetzten musst, solltest du dich vielleicht nicht mehr alleine auf die Straße trauen ;)

... und er trejbt den Ball durch die eigene Abwehr und ballert ihn mit Schmackes ins eigene Tor. :D <langsames klatschen> Würdest du den Notruf nur wählen, wenn du ihen selber bräuchtest? Oder nicht doch auch, wenn du z.B. 'ne Oma am Parkrand findest, die mit ihren Einkäufen am Rad gestürzt ist? Oder du abends auf dem Heimweg an einer Gartenanlage vorbeikommst, wo gerade eine Gartenlaube abfackelt oder sonst irgendwas? "Ich hab mir den Handyakku gerade mit Musikhören leergelutscht" ist dann doch irgendwie ziemlicher Mist. Ich habe in den vergangenen 10 Jahren nur einmal den Notruf wählen müssen, weil es mich selbst mittelbar betroffen hat - aber doch einigemale für andere (siehe Beipiele oben).
 
Akkus in Fernbedienungen sind einfach keine gute Idee.
Oh doch! Aus dem ganz simplen Grund, dass bei mir heutzutage sogar die Alkalines namhafter Hersteller wie Duracell oder Varta bereits vor dem aufgedruckten verwendbar-bis-Datum reihenweise auslaufen. Billigbatterien im Megapack liegen mittlerweile sogar in den Geschäften mit reihenweise ausgelaufenen Zellen rum (habe aus dem Grund sogar schon mal einen Abteilungsleiter im Elektrogeschäft angesprochen, der daraufhin selbst verwundert darüber war, wie viele der erst kürzlich eingeräumten Päckchen sichtlich durchnässt und mit Salzkrusten bedeckt waren)
Bei Akkus sind mir bisher dagegen erst 2 ausgelaufen, allerdings nur im Bereich der Folie drumrum und ohne Auswirkungen auf Batterieschacht/Kabel.

Und um den Kreis zwischen Thinkpad, Handy und Akku zu schließen: Mir hat das Thinkpad, bzw. dessen gelber allways-on USB, schon mal ein Gespräch gerettet,
schaut zwar dämlich aus mit Laptop unterm Arm und Kabel am Handy, aber es funktioniert :D

P.S: Auch die Akkus der unzerstörbaren Nokia Bricks waren nach 2-3 Jahren oftmals regelrecht tot und nur noch für halbe Tage zu gebrauchen
=> Akku-leer ist kein neues Problem,
die Multifunktionsfähigkeit der Smartphones tut aber ihr Übriges, da hilft oftmals auch kein Ultra-Stromsparmodus kurz vorm abschalten mehr ;)
 
Ich finde es gut zu hören, dass ich nicht der einzige bin, der was gegen Smartphones hat. Bis 2012 hatte ich überhaupt kein Handy, dann über ein Jahr lang eines mit ganz klassischen Tasten und dann bin ich im Rahmen einer neuen Handy-Karte auch an ein Smartphone gekommen. Sony Xperia E mit sehr schlechter Leistung und extremen Wartezeiten. Das hat mich so genervt, dass ich zu Beginn des Jahres wieder auf ein Tastenhandy umgestiegen bin, was auch den Vorteil hat, dass der Akku mal eben ein paar Wochen hält und nicht nur ein paar Tage. Meine Frau hat mir dann ein anderes gebrauchtes Sony Smartphone besorgt, das ich jetzt nutze und das auch deutlich schneller ist das erste.
Praktisch nutze ich es allerdings sehr wenig und fast nur Telefon / SMS, sodass ich eigentlich auch mit einem Tastenhandy auskäme. Ich nutze es allerdings vereinzelt als Hotspot im Zug, da ich doch recht viel unterwegs bin und das geht mit dem Tastenhandy nicht. 2-3x habe ich auch schon die Navigation durch Google Maps genutzt. Durch die geringe Nutzung und die Abschaltung der meisten Features hält immerhin der Akku fast eine Woche. Tägliches Laden wäre für mich der Horror und definitiv ein Grund, wieder auf ein Tastenhandy zu gehen.

EDIT: Außerdem sind sämtliche Kamerafunktionen deaktiviert und deinstalliert; mit meinem Telefon mache ich definitiv keine Fotos!
 
Zuletzt bearbeitet:
und stattdessen jedem unter die Nase reiben, daß ich ein Smartphone dabei habe, wenn ich nur Musikhören will?

Ich kann zwar nur für mich sprechen...aber ich bezweifele, dass es irgendjemand interessiert, ob du ein Smartphone, einen MP3-Stick oder sonstwas zum Musik hören verwendest.


Würdest du den Notruf nur wählen, wenn du ihen selber bräuchtest? Oder nicht doch auch, wenn du z.B. 'ne Oma am Parkrand findest, die mit ihren Einkäufen am Rad gestürzt ist?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Seit ich ein Smartphone habe, bin ich nicht öfters mit leerem Akku dagestanden, als zu Zeiten da ich noch ein normales Handy hatte.*
Und auf die Möglichkeit einer PowerBank wurde ja schon hingewiesen...

*Von Versuchen mit experimentellen ROMs mal abgesehen, aber da rechnet man auch im Fehlern.
Das man, bei entsprechender Nutzung, öfters an die Dose muss ist natürlich unbestritten. Aber der Thinkpad-Akku hält im Idle auch deutlich länger als unter Vollast...da beschwert sich niemand ;)
 
Jungs und Mädels... das geht auch ganz anders :rolleyes:

Seit 1995 renn' ich mit mobilen Telefonen herum. Beim 1. Vertrag kostete die Minute schlappe 1,98DM, da war call-back über die USA schwer angesagt :whistling:

Heute leiste ich mir den Luxus, das smarte Fon (aktuelle Generation -2) nur noch einzuschalten, wenn ich telefonieren will - ansonsten ist das Ding einfach aus (nicht stumm... so richtig aus) :eek:

Rückblickend muß ich feststellen, daß bis zum Siemens S35i und nach dem Siemens S35i die Telefonqualität einfach nur grottig war bzw. ist. Das Telefon heute mag noch so neu und smart sein, die eigentliche Basisfunktionalität "Telefonieren" erfüllt es mehr schlecht als recht... aber diese Funktion wird ja zunehmend unwichtig, wie auch das rSAP-Protokoll im Auto und alle Welt glaubt ohne Sprachkommunikation auch noch Zeit zu sparen :facepalm: (... und ja, es gibt sie, die wenigen Ausnahmen, wo das wirklich so ist... aber das bleiben nun 'mal Ausnahmen)

Irgendwie lege ich immer 'mal wieder gern mein SIM-Kärtchen in einen Adapter und schieb's in ein 15 Jahre olles Telefon 'rein und erfreue mich an der Qualität :p
 
Das Telefon heute mag noch so neu und smart sein, die eigentliche Basisfunktionalität "Telefonieren" erfüllt es mehr schlecht als recht... Irgendwie lege ich immer 'mal wieder gern mein SIM-Kärtchen in einen Adapter und schieb's in ein 15 Jahre olles Telefon 'rein und erfreue mich an der Qualität :p

Du sprichst mir aus der Seele :) Wie gern erinnere ich mich daran zurück, wie mein Nokia 8850 eingeschaltet eine Woche Akkulaufzeit hatte und auch den Sturz in die volle Badewanne einfach so wegstecken konnte. Telefonieren konnte man damit super, dazu noch SMS und Snake fürs Wartezimmer -> perfekt :D
 
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