Firmware Update Ja oder Nein?

tiga

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22 Feb. 2014
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Hallo

mir ist gerade durch den Kopf gegangen, dass ich bei meinen ThinkPads noch nie ein Firmwareupdate gemacht habe. Es gab einfach keine Notwendigkeit.

Anwendungssoftware und Betriebssysteme halte ich immer aktuell, da ja dort auch oft mit den Updates Sicherheitslücken geschlossen werden.

Wenn alles prima läuft, was bringt mir dann ein Firmware- / Biosupdate?

Früher als ich noch stationäre PCs verwendet habe, war es normal regelmäßig nach Biosupdates zu schauen. Ich kann aber nicht sagen, dass ein neues Bios je einen merklichen Vorteil gebracht hat.
Dass mal neue Funktionen aktiviert wurden, daran kann ich mich nicht erinnern.

Wie seht ihr das?
 
kommt drauf an, was für ein Gerät es ist - Weches Thinkpad ist es denn genau ?

Es gibt von Lenovo immer eine .TXT Datei mit erklärungen vom Change log der jeweiligen Version, welche Probleme behoben worden sind.
Ich für meinen Teil arbeite immer gerne mit den neueren FWs vom Hersteller, da es machmal gravierende Unterschiede/Verbesserungen am Gerät gibt.

Wenn du keine Probleme hast, dann lass es so wie es ist - andernfalls immer über DOS/ CD das Bios Update durchführen. Habe schon viele Bereichte von Forummitgliedern gesehen, die es über Windows versucht hatten. Nachher hatten diese einen schönen Briefbeschwerer... ;)
 
"Never touch a running System"

Der Spruch ist mittlerweile alles andere als zeitgenössisch... wie sich die nahe Vergangenheit mit diversen kritischen Bugs in etlichen Treibern, Tools und Programmen gezeigt hat (eingeschlossen ebenfalls Hardwareprodukte von Drittanbietern).

Für mich stellt sich diese Frage eh nie. Halte das System inklusive BIOS stets up-to-date.


LG Uwe
 
Wenn alles prima läuft, was bringt mir dann ein Firmware- / Biosupdate?
Eine weitere Chance, das Gerät zu "bricken". Gibt es keine hardware-spezifischen Probleme, oder listet das Update keinerlei für Dich relevanten Fixes auf, so würde ich das einfach mal lassen. Gibt dann keine Vorteile, nur das Risiko, das dabei etwas schief läuft.
 
Wie immer gilt: Nutzen vs. Risiko
Nutzen kann sein, dass
- Fehler ausgemerzt
- Neue Funktionalitäten
- Neue Hardware Unterstützt
- Bessere Funktionalität (zb geringere Energieverbrauch)
- Bessere Kompatibilität
- ...

Risiko:
- Neue unbekannte Fehler
- System zerschossen, wenn Updaten nicht klappt

Also gilt abwägen, je nach dem, was die Info zum Updaten aussagt.

Ich persönlich habe immer alle Bios-Updates eingespielt (ohne Probleme).

Grüße Thomas
 
Der Spruch ist mittlerweile alles andere als zeitgenössisch... wie sich die nahe Vergangenheit mit diversen kritischen Bugs in etlichen Treibern,
Tools und Programmen gezeigt hat (eingeschlossen ebenfalls Hardwareprodukte von Drittanbietern).
Der Spruch geht von einem "running system" aus, einem fehlerfrei laufenden System.
Wenn ein BIOS-Update kritische Fehler behebt, dann sind auch die Anhänger dieses Spruches für ein Update.
Aber wir sind eben gegen ein Update, daß keinen erkennbaren Nutzen bringt, aber dafür potentiell (neue) Probleme.
Eben: Wenn das System fehlerfrei läuft, laß es laufen.
 
mit diversen kritischen Bugs in etlichen Treibern, Tools und Programmen gezeigt hat
Dann ist es auch kein "running System" und betrifft schon gar nicht das BIOS-Update, um das es sich in diesem Thread dreht.
Macht der Rechner und Windows keine Mucken, gibt es keinen Grund und Anlass etwas daran zu ändern.

Diese bewährte Regel hat unbegrenzte Haltbarkeit. Unverbesserliche Update-Junkies mögen das indes anders sehen ...
So ist es. In Deinem ersten Satz könnte man noch ergänzen: ",solange das System fehlerfrei läuft.", damit es auch alle verstehen, was ein "running System" ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese bewährte Regel hat unbegrenzte Haltbarkeit. Unverbesserliche Update-Junkies mögen das indes anders sehen ... ;)

... seitdem Hersteller in neuen Firmware-/BIOS-Versionen bisher verfügbare Funktionen in einigen Fällen sogar deaktivieren, ist diese Regel sogar noch goldener denn je!

Gruß,

Mike320
 
Bei leidlich funktionierenden Systemen schaue ich in die Liste der Änderungen. Ist da etwas dabei, dann wird geflasht. Wenn nicht, dann wird die Information, dass neue Firmware da ist gespeichert und bei Gelegenheit geflasht.

Andererseits hätte ich mir auch viel Ärger sparen können wenn ich das bei allen PCs systematischer betrieben hätte.

Eine 2TB HDD ließ sich partout nicht einbinden. Nach viel Streß fand ich ein neues BIOS. Ebenso zerlegte ein brandneuer Linux Rechner, der ansonsten tadellos funktionierte, die HDD wenn größeren Mengen an Daten über Netzwerk geschoben wurde. Lösung? BIOS Update.
 
Hallo!

Wenn etwas einwandfrei läuft und keinerlei Konflikte mit etwas anderem vorhanden sind, wenn auch die Laufwerke zuverlässig laufen und keinerlei Abstürze oder dergleichen vorkommen, wenn also das System ingesamt rund läuft und es auch keinerlei Inkompatiblitäten und Funkionseinbuße wegen neuer Hardware, etc. gibt, tja, dann benötigt das Gerät gewiss keinerlei Bios Update oder Firware-Update für ein Laufwerk. So etwas ist nur dann nötig, wenn es irgendwo hakt oder etwas am Gerät (also bspw. ein Burner, der nicht mehr angesprochen werden kann...Hardware, die auf andere Weise nicht eingebunden werden kann) nicht so funktioniert wie es soll.

Schöne Grüße,

Pandora
 
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