Die elektrische Ausrüstung ist nicht wichtig. Sie ist sogar, entschuldigt meine Wortwahl, fürn Arsch.
Ich selbst bin mehrmals im Jahr mit dem Fahrrad oder zu Fuß mehrwöchig unterwegs, so war ich schon u.a. in Schweden, Frankreich, Norwegen, Nepal und auch in Honduras. Das ein GPS Gerät nützlich sein kann, bestreite ich ja nicht. Aber wenn ich lese, dass eine Karte und Kompass nicht ausreicht, muss ich lachen. Komisch, dass ich bis jetzt immer angekommen bin... zum ThinkPad auf Expedition: wenn ihr nicht irgendwelche Messungen macht ist auch das SCHWACHSINN. Ihr werdet eher ausgelacht als bewundert, und zudem geht die Zeltromantik flöten wenn du dein Laptop samt Riesenakku auspackst um mit Maya "Wo bitte ist hier der nächste Accespoint?" ins spanische übersetzt. Kommunikation beruht nicht auf dem perfekten können der jeweiligen Landessprache, sondern kann mitunter auch mit Händen (damit wird getippt und der Trackpoint bewegt) sowie Füßen (Ende deines Körpers, wo wahrscheinlich die 900Euro Meindl Himalaya Schuhe dran hängen) geschehen.
Du willst doch das Land kennen lernen, die Menschen, die Kultur. Und nicht Fotos á la "ThinkPad auf Reisen" machen. Befreie dich doch mal von der Technik. Sei auf dich selbst gestellt und nicht auf irgendein Programm oder Navigationsgerät.
Viel Glück oder Spaß oder was weiß ich.