Linux Empfehlung für PDF Editor unter Linux

Linux Betriebssystem

Stevi

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Moin zusammen,

ich teste zur Zeit den Umstieg von Windows auf Linux (Ubuntu 23.04) und wollte mal nach einer Empfehlung für einen PDF Editor fragen.

Unter Windows nutze ich Kofax Power PDF Advanced.

Hier mal eine Liste welche Software ich wie ersetzt habe:

Office -> OnlyOffice
Outlook -> Thunderbird
Total Commander -> Double Commander
Notepad++ > Notepadqq
VMware Workstation Pro -> ??
mRemoteNG -> ??
Corel Photo Paint 2021 -> ??

Es dürfen auch kostenpflichtige Programme sein. Also gerade mit Corel Photo Paint 2021 und dem PDF Editor tue ich mich schwer.

Meine favoriten unter Berücksichtigung der vielen Empfehlungen hier:

Office:
1. OnlyOffice
2. LibreOffice

Outlook:
1. Thunderbird
2. Evolution

Total Commander (Dateiexplorer):
1. Double Commander (hat die bessere GUI)
2. Midnight Commander

Notepad++:
1. Notepadqq
2. Kate

mRemoteNG:
1: Remmia

VPN:
OpenVPN Client ist in Ubuntu integriert.

VMware Workstation Pro:
1. Virtual Machine Manager (KVM/Qemu)
2. Virtualbox

Corel Photo Paint:
1. Inkscape
2. Krita
3. Gimp

PDF Editor:
1. Master PDF
2. LibreOffice (nur eingeschränkt als PDF Editor nutzbar)
3. Gimp (nur eingeschränkt als PDF Editor nutzbar)
 
Zuletzt bearbeitet:
Corel Photo Paint 2021 -> GIMP
Office -> LibreOffice
VMware Workstation Pro -> Virtualbox
Total Commander -> Midnight Commander (MC)
Outlook -> Evolution
PDF Editor -> pdfshuffler + atril
 
Du könntest bei einigen Programmen auch dein Glück mit WINE versuchen. Ich selbst habe damit aber bisher noch keine persönlichen Erfahrungen gesammelt.
 
Hallochen,

ich bin auf der Suche nach einem PDF Werkzeug auf den Master PDF Editor gestoßen. Der ist zwar in der Vollversion kostenpflichtig, allerdings kannst Du damit auch PDF Inhalte bearbeiten und das in allen Details. Falls Signieren und Verschlüsseln benötigt wird, macht das Teil das auch. OCR ist mit Tesseract mit dabei.
Ich bin sonst bei Linux nicht so sehr auf die Bezahlsachen aus, aber der Editor ist sein Geld echt wert. Pro Lizenz können zwei Installationen parallel genutzt werden (Pinguin, Windows oder Mac).
Unsere Firma nutzt den Master Editor ebenfalls, da das digit. Signieren wirklich gut implementiert ist.
 
Statt Notepad++ nutze ich unter Linux Geany. Ist nicht identisch aber sehr nah dran, hat auch die gleiche Engine.
Wenn es dir nur um Mails geht und du nicht unbedingt die Kalenderfunktion etc. nutzt wäre auch Claws Mail möglich, die Filterfunktionen sind wirklich was wert und minimalistisch-performant ist es auch.
Die anderen Alternativen wurden ja schon erwähnt. Direkt einen PDF-Editor kann ich nicht empfehlen, da ich nur mit Viewern wirklich hantiert habe. Alles mit MuPDF unter der Haube ist zum Betrachten gut.
 
Unsere Firma nutzt den Master Editor ebenfalls, da das digit. Signieren wirklich gut implementiert ist.
Hallo, wie steht eure Firma in Bezug "auf IT Sicherheit" dazu? "Hier wurde Editiert."

wikpedia
Master PDF Editor ist ein PDF-Editor für Windows, Mac OS X und Linux. Er wird von dem russischen Unternehmen Code Industry Ltd entwickelt[2], das die kostenlose Nutzung der Linux-Version für nichtkommerzielle Zwecke erlaubt

Mir kommt es vor wie ein trojanisches Pferd.

MfG

xsid
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht wäre es sogar möglich, nicht in jeden Artikel sein politische Weltbild mit einzubringen. Master PDF Editor ist ein sehr gutes Programm. Mit 77,45 Euro für eine Lizenz ist es durchaus günstig. Zudem handelt es sich um einen Lizenzkauf und nicht um ein ABO.
 
Mit proprietär hat das bei mir etwas zu tun.

Das kriegerische Vorgehen Russlands sowie die ausgesprochenen Drohungen gegen die EU, die NATO und die Bundesrepublik Deutschland bergen ein erhebliches Risiko eines erfolgreichen IT-Angriffs, der mit weitreichenden Konsequenzen verbunden sein könnte. So kann aktuell nicht ausgeschlossen werden, dass das Unternehmen gegen seinen Willen gezwungen wird, Systeme anzugreifen oder vertrauliche Daten weiterzugeben.
Aus der FAQ des BSI.


Adobe macht auch sehr gute Programme, trotzdem versuche ich Adobe zu meiden.

Ok, kein vermeintliches politisches Weltbild mehr.

Das habe ich noch gefunden:


rkampmann
17.05.2023 16:22

Achtung ... die registrierte Version kann man auf 2 Maschinen installieren. Wenn man nicht de-registieren kann, muß das der Support tun.
Der Support antwortet mir aber nicht mehr (früher schon) - möglicherweise, weil der Hersteller in Russland (nahe Moskau) sitzt. Sehr schade, ansonsten sehr gutes Programm.

und

r.polli (1)
25.12.2020 20:14

Finger weg. In den Geschäftsbedingungen steht, dass man eine unbeschränkte Lizenz für die erworbene Version erwirbt. Nach einem Jahr soll dann die Unterstützung entfallen - wenn man nicht wieder Geld abdrückt. Nach einem Jahr kommt aber dann die Meldung "NOT REGISTERED" wenn man nicht weiter zahlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jedem der die 77,45 (?) zahlt sollte klar sein das ein Teil davon unweigerlich den Überfall finanziert.

Mein Beileid an alle die trotzdem zahlen, egal ob genau deshalb oder aus Gleichgültigkeit, Dummheit etc.


Davon abgesehen stellen IT Firmen aus totalitären Staaten grundsätzlich ein höheres Risiko dar,
so dass es unmassgeblich ist dass die zitierte FAQ des BSI sich auf den skykasper bezieht
 
Die Version für Linux hatte bis vor nicht allzu langer Zeit die Optionen der Bearbeitung noch in der kostenfreien Version verfügbar. Es gibt angeblich Repos, in denen diese alte Version noch zu Verfügung steht. Von daher zahlen Menschen, die für das Tool unter Linux zahlen auch für WinRAR unter Windows.
 
Die kostenlose und weitgehend uneingeschränkte Version für Linux findet sich hier:

Wir können die Welt nicht ändern. Jeder mag selbst recherchieren, wie ein Anbieter aufgestellt ist. Daher finde ich auch die von xsid gesammelten Beiträge aus dem Heise-Forum interessant. Anderen vorzugeben was sie zu denken haben, halte ich aber für falsch, auch wenn es dem Zeitgeist entspricht und man dafür viele Herzchen bekommt. Ach ja, ich persönlich kaufe auch keine russischen Produkte mehr.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Der Foxit Editor aus China gibt es für Linux auch noch. Dieser funktioniert ebenfalls gut. Thinkpads sind übrigens auch alle aus China.

Vielleicht reicht ja sogar der kostenlose Foxit Reader.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde auch dringend davon abraten OnlyOffice zu benutzen. LibreOffice ist klar vorzuziehen.

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Kann dieses Video diesbezüglich empfehlen. Ist zwar auf englisch aber das dürfte kein Hindernis sein.
 
LibreOffice
ClawsMail
Geany
Virtualbox, wobei ich nicht die Erfahrung habe, ob die VB VMware PRO ersetzen kann.
PDF Editor, kommt darauf an, was Du machen moechtest, ich nutze Xournal, aber das erzeugt eigentlich eher ein neues Layer und exportiert dann als neues PDF. Das reicht prima, um per Pen Unterschriften einzufuegen, oder mal schnell ein paar Kreuzchen in ein Formular zu machen, das nicht als Formular erstellt wurde. LibreOffice oeffnet PDF zum Bearbeiten, wie weitgehend das moeglich ist, und wie es sich im Bezug auf Layout etc. verhaelt, kann ich aber auch nicht sagen.

Wenn Du einen bestimmten Workflow von win gewohnt bist, und den beibehalten moechtest, kann es kompliziuert werden, da die alternativen Programme in Linux teilweise (bzw. ueberwiegend) keine 1:1 Kopien sind, sondern eigenstaendige Entwicklungen. Da koennte es durchaus Sinn machen, in einer VM dann ein Windows laufen zu lassen, um den gewohnten workflow beibehalten zu koennen.
 
Zu deiner PDF Nachfrage, es gibt eine hervorragende Übersicht im Ubuntuusers Wiki. Eventuell musst du deinen Workflow anpassen bzw. ändern.

https://wiki.ubuntuusers.de/PDF/

Ansonsten gibt es für jede denkbare Windows Anwendung eine entsprechende Lösung. Wine oder virtuelle Maschinen mit Windows sind keine dauerhafte Lösung. Mein Windows - MacOS - Linux Wechsel ist mittlerweile viele Jahre her. Ein virtualisiertes Windows ist für mich immer nur eine Übergangslösung gebleiben, oder etwas zum rumspielen ... :D

Office -> LibreOffice
Outlook -> Thunderbird
Total Commander -> Nemo + Double Commander + MC
Notepad++ > Kate
VMware Workstation Pro -> VirtualBox, Qemu
mRemoteNG -> ?? Was ist das ??
Corel Photo Paint 2021 -> Gimp
 
Danke für die zahlreichen Tipps!

Ein Hinweis das eine bestimmte Software aus Russland kommt, reich vollkommen. Eine Diskussion darüber möchte ich nicht führen. Hier geht es voranging um für mich brauchbare Alternativen zu identifizieren und am Ende auch zu testen und für mich persönlich zu bewerten.
 
Vielleicht hilkft auch einer der ersten Google-Trffer bei der suche nach "pdf editor linux free" weiter:

2. Treffer:

ein paar Treffer weiter:

Unter Anderem taucht in der Auflistung "Libreoffice" auf, das in den den vergangenen Jahren immer wieder in diesem Forum als PDF-Editor aufgeführt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man ein Betriebssystem wechselt, dann finde ich es ziemlich gaga, immer weiter auf Windows zu schielen und auch noch virtuelle Maschinen hierfür aufzusetzen. Dann ist es besser, man bleibt bei Windows.

Und warum raten viele von OnlyOffice ab? Ich finde die Kompatibilität zu MS Office beeindruckend. Im diesem Punkt ist LibreOffice im Verglich auch heute noch mies.
 
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