Daten nur lesbar machen, wenn hdd im T61 steckt

gerd0815

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Hallo,
es ist keine nur Windows bzw. Vista Frage, aber ich wusste nicht wo ich sie sonst unterbringen soll..
Mir geht es darum, dass ich die Daten auf meiner Festplatte gerne dahingehend schützen möchte, dass ein Zugriff nur mit meinem T61 möglich ist. Sprich, wenn die Festplatte ausgebaut und an einen anderen Rechner angeschlossen wird, soll ein Zugriff auf die Daten/Partitionen nicht möglich sein.
Kann mir jemand sagen, ob das möglich ist und wenn ja wie?
Danke Gerd
 
Is am Einfachsten durch ne Festplatte mit Harwareverschlüsselung zu realisieren. Hitachi zum Beispiel bietet da Platten mit FDE an. Sind recht einfach an dem FDE in deren Bezeichnung zu erkennen. So oder so aber läuft das eh auf nen Festplattenkennwort hinaus. Einstellungen dazu musst du im BIOS vornnehmen unter Security. (Beim Starten F1 drücken um in's BIOS zu gelangen)

MfG Eric
 
Einerseits gibt es Verschlüsselung. Die Festplatte läuft dann zwar in jedem Laptop, aber nur du kannst die Platte "öffnen". Geht auch mit minimalen performance Verlust einher wenn man keine FDE Festplatte benutzt.

Dann war da noch was mit dem TPA Chip in den ThinkPads, so dass man die Platte fest an sein Laptop binden konnte. Dazu mal im Think-Wiki nach den Möglichkeiten der TPA Plattform in den ThinkPads schauen.

Zudem wäre ich allg. skeptisch bei den FDE Festplatten. Die Hersteller können vieles an Verschlüsselung behaupten, aber wie sie diese umsetzen ist fraglich. Dies ist u.a. bei AES Verschlüsselung kritisch.
 
Das mit deinem "Chip" is nix weiter als das Festplattenkennwort. Über das setzten dieses Kennworts kann die Platte für andere Gesperrt werden und im falle einer FDE-Platte auch gleich verschlüsselt. Das Kennwort sollte dabei nicht mit dem BIOS-Kennwort übereinstimmen, da es mit etwas Aufwand aus dem BIOS ausgelesen werden könnte. Wenn du aber nicht gerad extrem sensible Daten drauf hast, sollte nen Festplattenkennwort bei deiner Platte auch ohne FDE reichen. Der Aufwand ist für die Meisten sicher zu hoch das zu umgehen, wohl aber möglich da deine Daten noch immer unverschlüsselt auf der platte liegen und lediglich der Zugriff gesperrt ist.


MfG Eric
 
Eric hat recht. Die Methode die ich meinte automatisiert wohl nur den Vorgang des Festplattenkennwortes.

Wenn es um sensible Daten geht ist so ein Festplattenkennwort tatsächlich nichts weiter als heiße Luft. Denn dieses hat man ziemlich schnell umgangen, was zwar etwas aufwand ist, aber jemanden der es ernst meint nicht wirklich aufhält.
 
[quote='Eric',index.php?page=Thread&postID=486802#post486802]Das Kennwort sollte dabei nicht mit dem BIOS-Kennwort übereinstimmen, da es mit etwas Aufwand aus dem BIOS ausgelesen werden könnte.[/quote]

Korrekt, wenn aber die Passphrase aktiviert ist, kann es auch das gleiche sein, da man PW mit Passphrase NICHT auslesen (aber im Gerät löschen) kann.


Wie Eric schon sagt ist das HDD Kennwort sicher das einfachste, zumal sie mit Passphrase auch nur in einem Thinkpad zu "öffnen" ist. Wenn also jemand deine Platte hat, so kann er wegen des fehlenden HDD PW die Platte nicht verwenden und falls das PW bekannt ist, so braucht er auch noch ein Thinkpad (welches Passphrase unterstützt) um dieses eingeben zu können.

An einem anderen Notebook mit bekanntem PW kann man die Platte dann nicht öffnen. (Wohlgemerkt nur, wenn Passphrase aktiviert ist).
 
nimm truecrypt ... den performance unterschied merkst du auf aktueller hardware eh nicht ...
 
Safeguard Easy hat eine Funktion namens "Maschinenbindung". Wenn diese aktiviert ist kann man den Rechner bzw. die Platte nur mit dem "gepaarten" Thinkpad booten. Falls Platte oder Rechner kaputt gehen kann man diese Maschinenbindung natürlich auch mit einem anderen Rechner wieder aufheben.
 
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