XP von USB-Stick bootet nicht [gelöst]

PeterWa

Well-known member
Themenstarter
Registriert
23 Dez. 2007
Beiträge
6.772
Hallo zusammen,

ich habe heute viel Zeit damit verbracht, einen USB-Stick bootfähig
mit XP Home zu machen. Dazu habe ich die Anleitung aus Com! 2.2009
verwendet. Der Stick taucht in der boot device Liste auf, wenn man
ihn auswählt, kommt die Fehlermeldung "Operating System not found"

Bevor ich als nächstes diese Anleitung ausprobiere, möchte ich gerne
noch ein paar Versuche in den bisherigen Ansatz investieren:

Mir fiel zunächst auf, dass es im rootverzeichnis nur eine Konfigurations-
datei boot und keine boot.ini gab. Da der Inhalt schon zur boot.ini
passte, habe ich - ohne Erfolg - die Datei in boot.ini umbenannt.
Aber irgendwie scheint die nicht als Systemdatei akzeptiert zu sein,
beim Verstecken der Systemdateien verschwindet sie nicht

So, nun freue ich mich über alle Vorschläge

Grüße Peter

Edit sagt, die Lösung stehe in post 17
 
und hoch damit

keiner eine Idee, wie man am besten einen USB-Stick bootfähig bekommt?

wie formatieren? NTFS oder FAT32
wenn FAT32 mit dem HP-tool Win98 bootfähig machen? hilft das, damit XP dann läuft?
muss man vorher irgendwie die Partition auf dem Stick aktiv machen?
 
Also ich kann dir aus mehrfacher eigener Erfahrung sagen, dass die oben verlinkte, alternative Anleitung mit WinSetupFromUSB idiotensicher beschrieben ist und bisher immer bestens funktioniert hat.

Nicht nur mit XP, sondern auch mit Vista und 2000.

Das Tool formatiert nach Anleitung deinen Stick, macht ihn bootfähig, erstellt einen Bootloader für die Reboots und kopiert alle benötigten Dateien von deiner Installations-CD auf den Stick.

Ist wirklich easy. 15 Minuten Zeitaufwand - und dabei kannste noch prima ein Käffchen trinken. :thumbup:
 
[quote='PeterWa',index.php?page=Thread&postID=651809#post651809]Fehlermeldung "Operating System not found"[/quote]

...ist ein Zeichen dafür, dass möglicherweise der Bootsektor nicht in Ordnung ist.

.
 
und wie bring ich den in Ordnung?
irgenwas hatte McPixl mit Win98 dazu gemacht, was ich allerdings
nicht verstanden habe
 
So, jetzt habe ich nach länglichem Herumprobieren doch einen Fortschritt erzielt:

In einem Forum stand entgegen den Angaben in der Com!, dass man den Stick NTFS
formatieren muss und die Partition aktiv setzen muss.

Das habe ich mit dem Stick gemacht und dann den Partionsinhalt aufkopieren lassen.
Wieder kam Operating system not found.

Dann habe ich das ganze mal mit einer Festplatte im USB-Gehäuse anstelle des Sticks
gemacht und siehe da, die Platte bootete aus dem USB-Gehäuse. Das längliche
Prozedere hat also doch etwas bootfähiges erzeugt.

Letzter Schritt: USB-Festplatte mit Paragon Festplatten-Manager 8.5 auf den
Stick sektorweise geklont, Resultat: erreur lors de l'exploitation...
?( mein USB-Stick bzw. X31 spricht nun Französisch mit mir :D

Kennt ihr Tricks, wie man den Bootsektor praktisch 1:1 von der
Festplatte auf den Stick bringen kann? Daran scheints zu liegen
 
Da es mit der Festplatte funktioniert hat scheint es eher nicht am Kopieren des Bootsektors zu liegen.

Ein USB-Stick ist keine Festplatte.
Manches BIOS kann nicht von als Festplatte formarierten USB-Sticks booten, andere nur davon.
 
Ich hatte den XP-Stick ins X31 gesteckt, der hat nicht funktioniert.
Ein Ubuntu konnte ich damit aber vom Stick booten. Also sollte es
das X31 prinzipiell können
 
X31 und X32 ist kein Problem mit einem USB-Stick zu booten. Mache es selber mit Knoppix 6.1 und VistaPE. Auch ein USB-Stick um damit XP zu installieren funktioniert. Aber ein USB-Stick nur mit XP da drauf habe ich noch nicht;-)

Gruß Flexibel
 
Ich habe bisher nur diesbezügliche Anleitungen gelesen, in denen der Stick FAT formatiert sein muss und - wie Goonie schon schrieb - es nicht auf allen Sticks klappt.

.
 
so, ich probiers jetzt mal mit einem sandisk und einem kingston stick,
und diese Möglichkeiten gibt es; wird wohl ne Weile dauern :D
 
WinSetupFromUSB :!:

Moin,
ich stand nach dem Erwerb meines IBM Subnotebooks (ohne Ultrabase) auch vor der Frage, wie ich WinXP drauf installiert bekomme.
Letztlich bin ich bei WinSetupFromUSB gelandet. Weil der Autor schrieb, dass es nicht mit allen Sticks funktioniere, habe ich geschaut, was der Autor verwendet hatte. Kingston DataTraveler ... - also, zu Real, Kingston Data Traveler 120 gekauft.
Dann am DesktopRechner die wirklich idiotensichere Anleitung Schritt für Schritt durchgegangen.
Funktionierte einwandfrei.
WinSetupFromUSB kann ich nur empfehlen!

Viel Erfolg! :thumbup:
 
[quote='el-se',index.php?page=Thread&postID=653282#post653282]ich stand nach dem Erwerb meines IBM Subnotebooks (ohne Ultrabase) auch vor der Frage, wie ich WinXP drauf installiert bekomme.[/quote]
ich habe auf allen meinen Thinkpads XP drauf, ich will also nicht vom stick installieren.
Ich will einen stick, von dem aus ich XP verwenden kann, z.B. für den Fall der Fälle
 
neuer Zwischenstand: ich habe auf einen Stick die boot-Dateien von Win98
per HP tool installiert und für den jeweils anderen stick den Befehl SYS D: durchgeführt;
beim kingston-Stick kam dann die Fehlermeldung sector not found writing
drive D:; heißt das dass man beim kingston nicht auf den Bootsektor zugreifen
kann? wenn ja, würde die Weiterarbeit dann nur noch beim sandisk-stick (bei dem
diese Fehlermeldung nicht kommt) Sinn machen?
Edit:
auf dem sandisk-stick funktioniert der Ansatz auch nicht: nach SYS D: und aufspielen
der Dateien kommt die Fehlermeldung invalid system disk, replace the disk
 
[quote='PeterWa',index.php?page=Thread&postID=653369#post653369]neuer Zwischenstand: ich habe auf einen Stick die boot-Dateien von Win98
per HP tool installiert und für den jeweils anderen stick den Befehl SYS D: durchgeführt;[/quote]
1.) Gibt es beim Standard Win98 Probleme wenn die Festplatte über 128 GB ist. (Festplatte, nicht Partition. Ein Patch hilft da.)
2.) Gibe es beim Standard Win98 Probleme wenn Du mehr als 512 MB RAM hast. (system.ini ändern max. 2 GB, besser nur 1 GB)
3.) Muss es Win98 nicht unterstützen das System per sys auf ein USB-Stick zu spielen. Meistens wird da nur A:, B:, C: und evtl. noch D: unterstützt. Aber bei Win98 gibt es ja eh Treiberprobleme. USB-Sticks werden von Hause aus mit Win98 nicht unterstützt.

Gruß Flexibel
 
Dann schreibe ich hier mal die Lösung auf:

Wenn man alle Schritte ausführt, die in com! 9.2009 für die Erstellung eines bootfähigen
USB-Sticks beschrieben sind, funktioniert es nicht. Interessant finde ich, dass im Benutzerforum
der com! über einen Artikel zum selben Thema vom Frühjahr 2009 diskutiert wird. Dort räumt
der Redakteur ein, dass man nicht wie ausgedruckt in FAT32 sondern in NTFS formatieren
muss. Das war der erste wichtige Punkt.

Wie im post 6 festgestellt, funktioniert das ganze mit einer USB-Festplatte mit NTFS-Partition
einwandfrei. Beim googeln fand ich dann das Lexar-Tool BootIt, mit dem man manche Sticks
von einem Wechseldatenträger in einen lokalen Datenträger umwandeln kann. Obwohl
der Corsair Flash Voyager 8GB funktionieren soll, geht das mit dem 4GB-Teil definitiv nicht. Beim
Supertalent Pico-C 8GB hat es dann geklappt. Das Teil in NTFS formatiert bootet.

Der Pico ist der schnellste Stick, den ich habe. Dennoch ist das booten recht gemächlich
und es müssen auch eine Menge Treiber nachinstalliert werden. Im Notfall braucht man
also schon ordentlich Geduld, um mit einem solchen USB-Stick unter XP Daten zu retten...
 
[quote='PeterWa',index.php?page=Thread&postID=653518#post653518]Der Pico ist der schnellste Stick, den ich habe. Dennoch ist das booten recht gemächlich[/quote]
Da kann ich Dir da raus helfen bzw. erklären warum es so ist.

Wenn ich VistaPE (in der c't war die Anleitung) von CD boote dauert der Bootvorgang ca: 5 Minuten beim X31 oder T42.
Wenn ich VistaPE vom USB-Stick (mind. 19 MBit lesen) boote dauert der Bootvorgang ca: 9 Minuten beim X31 oder T42.
Wenn ich VistaPE per USB-Stick am X40 Tablet boote dauert der Bootvorgang ca: 5 Minuten. Also so schnell wie die CD oben am X31 oder T42.

Wenn der Datenträger (CD, USB-Stick) am Anfang gelesen wird erscheint unten ein Balken auf der gesamten Displaybreite.
Bis dieser Balken vom Display verschwindet dauert beim X31 oder T42 geschlagene ca: 5 Minuten und beim X41 Tablet nur 30 Sekunden. Der Rest der Zeit wird dann noch die Hardware erkannt.

X31 und T42 haben auf dem MoBo einen IDE/PATA-Controller und eine 2,5" IDE/PATA Festplatte.
Der X41 Tablet hat auf dem MoBo einen SATA-Controller aber trotzdem eine 1,8" IDE/PATA Festplatte.

Ich vermute nun, dass beim X41 Tablet der USB-Port über SATA läuft. Aber auf jeden Fall beim booten vom USB-Stick von Anfang an USB 2.0 unterstützt. Aber beim X31 oder T42 wird beim Booten per USB-Stick nur USB 1.0 oder 1.1 unterstützt.

Gruß Flexibel


PS: Vorteil vom VistaPE (Das hat nichts damit zu tun ob man VISTA als Betriebssystem hat.) ist, dass es die neuere Treiber hat und sogar RAID-Controller unterstützt. Von der Bootzeit hat natürlich XP (bzw. XP-PE) die Nase vorn.

Achtung: VistaPE braucht fast 1 GB RAM da es schon eine RamDisk von 256 MB anlegt. Wenn man mit dem Medium den ThinkPad startet kann man oben in der 1. Zeile aber die RAM Menge ablesen und noch die Zugaben starten wie MEM-Test.
 
Nach den Hinweisen von Flexibel noch ein kurzes update:

X40:
Mit dem X40 habe ich ein zweites mal gebootet, nachdem beim ersten booten bereits
einige Treiber automatisch installiert wurden. Es gibt auch bei diesem Usboot-basierten
System einen Balken, der etwa 15 s lang sichtbar ist. Nach knapp 2 min kann man den
Windows Explorer aufrufen und z.B. auf die Festplatte zugreifen. 2 oder 3 Treiber-
Installationen muss man noch wegklicken.

X31:
Im ersten Bootvorgang mit dem X31 ist der Balken ebenfalls für ca. 15 s da, das
gesamte Booten dauert ca 2,5 min bis man im Windows Explorer auf die Laufwerke
zugreifen kann. Parallel dazu werden noch Treiber installiert, so dass ein 2. Booten
wohl ebenso schnell wie beim X40 ablaufen dürfte.

Fazit:
Ich hatte mir vorgenommen, einen Notfall-Stick zu erzeugen, um damit gegebenenfalls
noch auf die Festplatte zugreifen zu können und .....
Man kann sowas natürlich auch mit Linux einfacher haben. Ich hatte mir mal ein
Ubuntu 8.10 gezogen, das sich praktisch auf Knopfdruck auf einen Stick bringen
ließ. Bootzeit war ca 4 min vom Stick. Allerdings bin ich immer noch skeptisch, ob
ich im Notfall das Ubuntu ausreichend sicher bedienen könnte, um irgendwelche
Daten zu retten.
In diesem Fall mit dem vertrauten XP arbeiten zu können, war sicher der wichtigste
Grund für diese Aktion und die Gelegenheit, dass so eine XP-Stick-Anleitung gerade
in der Com! steht. Gedauert hat das ganze ohne die hier beschriebenen Umwege
mal geschätzt 4...5 Stunden. Die Frage, ob sich das lohnt, muss sich wohl jeder selbst
beantworten. Diese Frage stellt sich für mich nicht mehr. Ich habs jetzt und
bin mit der Bootzeit und dem vertrauten XP vom Stick zufrieden.
 
Also wäre VistaPE die bessere Variante für einen USB-Stick? Klingt interessant.

G.
 
  • ok1.de
  • IT Refresh - IT Teile & mehr
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben