X4x X41: Nachbauakku beinahe explodiert

Sanug

Member
Themenstarter
Registriert
2 Apr. 2010
Beiträge
78
Hallo zusammen,

eben hatte ich ein unerfreuliches Erlebnis, das glücklicherweise glimpflich ausgegangen ist. Mein altes X41 hatte ich nach längerer Nichtbenutzung aus dem Schrank geholt. Der Nachbauakku war erwartungsgemäß leer. Also habe ich das X41 ans Netz angeschlossen und nach dem Testen eines Live-Linux das schnuckelige alte Gerätchen wieder heruntergefahren und zwecks Aufladung am Netz gelassen. Und, weil das ja nichts besonders ist, habe ich es achtlos auf dem Sofa liegen gelassen.

Nach einer knappen Stunde wundere ich mich, dass die Akkuanzeige noch gelb leuchtet und nehme das Gerät hoch, um Updates einzuspielen. Der Akku ist kochend heiß, kaum anfassbar! Ich trenne sofort das Gerät vom Netz, gehe damit auf den Balkon (sicher ist sicher) und nehme den Akku ab. Er hat schon ordentlich "dicke Backen" bekommen! Nicht auszudenken, wenn ich das Gerät unbeaufsichtigt am Netz gelassen hätte!

Man kann gut sehen, dass sich mehrere Zellen blähen, außer links. Möglicherweise ist dort der Übeltäter und hat einen Zellenschluss.

IMG_2404a.jpg

IMG_2403a.jpg
 
Kannst du mal auslesen von welchem Hersteller die Zellen sind?
 
Der Hersteller der Zellen spielt m.E. weniger eine Rolle, da diese immer von den gleichen Herstellern kommen (Sanyo, Sony, Panasonic und vielleicht ein oder zwei andere).

Die Herkunft der Elektronik wäre interessanter, da nämlich im Akku Temperaturfühler sein müssen, die offensichtlich nicht funktionierten.
Es waren offensichtlich Akkuzellen defekt, die aber nicht durch die Akkuelektronik von der Stromzufuhr abgetrennt wurden.

@Sanug:
Von welchem Hersteller stammt der Nachbau-Akku?
 
Auf dem Foto kann man "Goingpower" erkennen. Über den Namen sind tatsächlich einige Akkus bei ebay gelistet, allerdings keine Thinkpad Modelle. Wie so oft werden die wohl auch unter allen möglichen Namen verkauft, aber Sanug kann da sicher mehr sagen.
 
Den Akku habe ich über ebay vor einigen Jahren erstanden. Er hat immer funktioniert, allerdings hat von Anfang an die Kommunikation zwischen der Akkuelektronik und dem X41 nicht richtig gestimmt. Der Ladezustand wurde oft falsch angezeigt und das Thinkpad ging aus, es wurde vorher aber noch massig Ladung angezeigt. Dann ließ er sich manchmal nur nach mehrmaligem provozierten Abschalten des Thinkpads laden, weil trotz leerem Akku die Anzeige auf fast 100% stand und er deshalb zunächst nicht geladen wurde.

Mein Problem ist jetzt, einen zuverlässigeren Akku fürs X41 zu bekommen. Dürfte schwierig werden.

Generell ist mir bewusst geworden, dass Nachbauakkus, ja vielleicht sogar alle Akkus, besser nicht unbeaufsichtigt und idealerweise auf einer feuerfesten Unterlage geladen werden sollten!
 
allerdings hat von Anfang an die Kommunikation zwischen der Akkuelektronik und dem X41 nicht richtig gestimmt.
Interessant wäre jetzt ein Blick ins Innere der Hülle, vor Allem auf die Elektronik. Durch Verwinden des Akkugehäuses sollten sich die Schweißnähte öffnen (sofern Du es Dir zutraust) - bloß kein Werkzeug verwenden.

Der Akku ist auf jeden Fall Problem-Müll.
 
Ich habe mit VHBW gute Erfahrungen gemacht.

Als Hersteller/Verkäufer.

Bei meinem Omnibook 500 von ca 2000 hat zwar erst der dritte Akku geladen, dafür aber seither keine Probleme. Umtausch immer problemlos gelaufen.
Gibts auch bei Amazon/Ebay.
 
Ich habe mit VHBW gute Erfahrungen gemacht.
Danke für den Tipp. Für das X41 finde ich von der Firma leider nur den ganz fetten Klotz, der noch deutlich größer ist und weiter heraussteht als der größte IBM-Akku. Das X41 punktet für mich gerade durch seine Zierlichkeit und das geringere Gewicht bei geringeren Abmessungen im Vergleich zum X200. Leider gibt es die ganz kleinen Akkus, die vollständig im Gehäuse verschwinden, so gut wie gar nicht mehr.

Sonst habe ich mit Akkus von Peltec gute Erfahrungen gemacht (X200 und T60). Für das X41 gibt es von denen aber keine (mehr). Es scheint schwierig zu werden mit Akkus für diese alte Serie.
 
Die Rundzellen können viel besser platzen, das sind ja nur Blähungen...

Trotzdem nicht besonders beruhigend
 
den sollltest mal schnell entsorgen wer weiß was da ausdampft

c´t hat mal vor jahren Nachbauakkus getestet da waren ja einige gute Anbieter dabei, sonst hba ich bisher ganz gute Erfahrungen mit patona akkus gemacht einzig das x230t merkt das UEFI das das ein fake ist und weigert sich das zu laden :-( bei x200t keinerlei Probleme bisher.


VHBW soll auch Ok sein
 
und von mTEC & Anker hört man auch viel positives. Die Weiß-Akkus hab ich leider bisher noch nicht für Thinkies gefunden. :/
 
Vielen Dank für die Tipps und Hinweise. Den Akku habe ich sicher gelagert und werde ihn umgehend bei der Schadstoffsammelstelle entsorgen. Öffnen werde ich ihn nicht, das ist mir zu heikel und ich verspreche mir auch nichts davon.

Die genannten Akkuhersteller bieten mit Ausnahme von VHBW nichts (mehr) für das X41 an. Der VHBW Akku ist leider der Monster-Klotz, der das X41 deutlich größer und schwerer macht. Schade.
 
Meine Vermutung: Der Akku wurde bei der Lagerung tiefentladen und hat massiven Schaden genommen. Ich denke es wurden Zellen ohne Schutzschaltung verwendet. Was wahrscheinlich die originale Elektronik gemacht hätte, wäre den Akku für tot erklärt.
 
  • ok1.de
  • IT Refresh - IT Teile & mehr
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben