- Registriert
- 22 Feb. 2013
- Beiträge
- 36
Hallo @ all
ich habe mir, nachdem ich privat 5 Jahre lang ein Netbook (Samsung NC10, Windows XP Home) als einzigen Rechner verwendet habe, vor etwa sechs Wochen einen neuen Desktop-Rechner (Mainboard ASROCK H87 PRO4) gekauft mit dem Ziel, damit auch in anspruchsvollere Dinge - wie z.B. Videoschnitt - einsteigen zu können. Nebenbei: Den Rechner habe ich ohne Betriebssystem gekauft.
Gleichzeitig habe ich auch den Umstieg auf Ubuntu 12.04 LTS gewagt. Ich dachte, dass ich als bisheriger Windows-XP-Nutzer genauso umlernen müsste, egal ob ich auf Windows 8, Ubuntu oder OSX umsteige.
Entgegen vieler Warnungen und Mitleidsbekundungen aus dem Bekanntenkreis wollte ich dem kostenlosen Betriebssystem eine Chance geben und völlig ergebnisoffen eine Zeit lang testen, ob es mir zusagt.
Ich lese mich auch zur Zeit in den berühmten Kofler (ein Standardwerk für das Erlernen von Linux-Grundlagen) ein, habe von den etwa 1400 Seiten bereits knapp 600 hinter mir und zwar schon einiges gelernt, aber ehrlich gesagt habe ich von Tag zu Tag weniger Lust, Manpages zu lesen und das Ubuntuusers-Forum zu befragen und tagelang herumzufrickeln um meinen Flachbettscanner zum Laufen unter Ubuntu zu überreden und dann nach Tagen und Nächten frustriert erfolglos aufzugeben. Und das, was man gelesen hat, hat man nach 2 Wochen wieder vergessen, wenn man sich nicht ständig mit der Materie auseinandersetzt. Ich möchte meinen Rechner produktiv einsetzen und nicht die Administration des Systems zum Selbstzweck werden lassen. Dazu fehlt mir neben meinem Beruf, der nicht im EDV-/IT-Sektor angesiedelt ist, schlicht die Zeit. Meine Familie und mein Bekanntenkreis ist in den letzten Wochen wirklich zu kurz gekommen.
Ich will keineswegs sagen, dass Ubuntu schlecht ist. Mich hat unter Anderem die Möglichkeit gereizt, dass man mit Shell-Scripts sehr Vieles out-of-the-box automatisieren kann, wofür man bei Windows jedesmal ein separates Programm benötigt, das dann aber nur wieder für sich alleine läuft.
Außerdem läuft Opera oder LibreOffice auf Ubuntu genauso wie auf meinem WindowsXP-Netbook, und positiv überrascht hat mich sogar, dass Ubuntu mit meinem NAS vom Typ QNAP-TS-412 reibungslos zusammenarbeitet, während WindowsXP hier und da immer mal wieder herumzickt, aber das liegt wohl eher daran, dass auf dem NAS ebenfalls ein Linux läuft.
So! Da ich mir also immer stärker überlege, reumütig zu Windows zurückzukehren, und ich auf meinem dienstlichen Notebook von meinem Arbeitgeber zum Gebrauch von Windows7 "genötigt" wurde, wollte ich mal in die Runde fragen, ob es sinnvoll ist, dass ich mir für meinen privaten Rechner ebenfalls Windows7 anschaffe, oder ist das neuere Windows8.1 sooooooo vieeeeeellll besser, dass Windows7 inzwischen schon wieder old-fashioned ist?
Für mich hätte halt Windows7 den Vorteil, dass ich überhaupt nicht umlernen müsste, sondern alles so liefe, wie ich es "jahrzehntelang" gewohnt war.
Was aus meiner Sicht ebenfalls gegen Windows8/8.1 spräche, wäre das Kacheldesign, das - so weit ich es mitbekommen habe - in erster Linie auf die Benutzung mit Touchscreens ausgelegt ist. Im Büro habe ich unseren Administrator innigst gebeten, er möge mir das Windows7 so einstellen, dass es wie mein früheres heiß und innig geliebtes Windows2000 aussieht. Ich habe es gerne ganz schlicht auf meinem Desktop.
Ich hatte auch ein paar Momente ernsthaft überlegt, ob ich mir auf den neuen Desktop-Rechner wieder mein altes Windows2000 draufmachen soll, aber dann fiel mir ein, dass es ja nur ein 32-Bit-System ist (ich habe ein 64-Bit-System), nur auf - glaube ich - maximal 2 GB RAM (ich habe deren 16) zugreifen kann. Ferner funktioniert Windows2000 nur fehlerfrei mit einer Bootpartition von maximal 137 GB (meine SSD hat 256 GB und die sekundäre HD 3 TB) und dann gibt es schließlich für aktuelle Hardware keine Treiber mehr für Windows2000.
So, dann hoffe ich, hier ein paar aufschlussreiche Antworten zu erhalten und bedanke mich schonmal im Voraus für Euer Feedback.
Gruß, Equilibrum
ich habe mir, nachdem ich privat 5 Jahre lang ein Netbook (Samsung NC10, Windows XP Home) als einzigen Rechner verwendet habe, vor etwa sechs Wochen einen neuen Desktop-Rechner (Mainboard ASROCK H87 PRO4) gekauft mit dem Ziel, damit auch in anspruchsvollere Dinge - wie z.B. Videoschnitt - einsteigen zu können. Nebenbei: Den Rechner habe ich ohne Betriebssystem gekauft.
Gleichzeitig habe ich auch den Umstieg auf Ubuntu 12.04 LTS gewagt. Ich dachte, dass ich als bisheriger Windows-XP-Nutzer genauso umlernen müsste, egal ob ich auf Windows 8, Ubuntu oder OSX umsteige.
Entgegen vieler Warnungen und Mitleidsbekundungen aus dem Bekanntenkreis wollte ich dem kostenlosen Betriebssystem eine Chance geben und völlig ergebnisoffen eine Zeit lang testen, ob es mir zusagt.
Ich lese mich auch zur Zeit in den berühmten Kofler (ein Standardwerk für das Erlernen von Linux-Grundlagen) ein, habe von den etwa 1400 Seiten bereits knapp 600 hinter mir und zwar schon einiges gelernt, aber ehrlich gesagt habe ich von Tag zu Tag weniger Lust, Manpages zu lesen und das Ubuntuusers-Forum zu befragen und tagelang herumzufrickeln um meinen Flachbettscanner zum Laufen unter Ubuntu zu überreden und dann nach Tagen und Nächten frustriert erfolglos aufzugeben. Und das, was man gelesen hat, hat man nach 2 Wochen wieder vergessen, wenn man sich nicht ständig mit der Materie auseinandersetzt. Ich möchte meinen Rechner produktiv einsetzen und nicht die Administration des Systems zum Selbstzweck werden lassen. Dazu fehlt mir neben meinem Beruf, der nicht im EDV-/IT-Sektor angesiedelt ist, schlicht die Zeit. Meine Familie und mein Bekanntenkreis ist in den letzten Wochen wirklich zu kurz gekommen.
Ich will keineswegs sagen, dass Ubuntu schlecht ist. Mich hat unter Anderem die Möglichkeit gereizt, dass man mit Shell-Scripts sehr Vieles out-of-the-box automatisieren kann, wofür man bei Windows jedesmal ein separates Programm benötigt, das dann aber nur wieder für sich alleine läuft.
Außerdem läuft Opera oder LibreOffice auf Ubuntu genauso wie auf meinem WindowsXP-Netbook, und positiv überrascht hat mich sogar, dass Ubuntu mit meinem NAS vom Typ QNAP-TS-412 reibungslos zusammenarbeitet, während WindowsXP hier und da immer mal wieder herumzickt, aber das liegt wohl eher daran, dass auf dem NAS ebenfalls ein Linux läuft.
So! Da ich mir also immer stärker überlege, reumütig zu Windows zurückzukehren, und ich auf meinem dienstlichen Notebook von meinem Arbeitgeber zum Gebrauch von Windows7 "genötigt" wurde, wollte ich mal in die Runde fragen, ob es sinnvoll ist, dass ich mir für meinen privaten Rechner ebenfalls Windows7 anschaffe, oder ist das neuere Windows8.1 sooooooo vieeeeeellll besser, dass Windows7 inzwischen schon wieder old-fashioned ist?
Für mich hätte halt Windows7 den Vorteil, dass ich überhaupt nicht umlernen müsste, sondern alles so liefe, wie ich es "jahrzehntelang" gewohnt war.
Was aus meiner Sicht ebenfalls gegen Windows8/8.1 spräche, wäre das Kacheldesign, das - so weit ich es mitbekommen habe - in erster Linie auf die Benutzung mit Touchscreens ausgelegt ist. Im Büro habe ich unseren Administrator innigst gebeten, er möge mir das Windows7 so einstellen, dass es wie mein früheres heiß und innig geliebtes Windows2000 aussieht. Ich habe es gerne ganz schlicht auf meinem Desktop.
Ich hatte auch ein paar Momente ernsthaft überlegt, ob ich mir auf den neuen Desktop-Rechner wieder mein altes Windows2000 draufmachen soll, aber dann fiel mir ein, dass es ja nur ein 32-Bit-System ist (ich habe ein 64-Bit-System), nur auf - glaube ich - maximal 2 GB RAM (ich habe deren 16) zugreifen kann. Ferner funktioniert Windows2000 nur fehlerfrei mit einer Bootpartition von maximal 137 GB (meine SSD hat 256 GB und die sekundäre HD 3 TB) und dann gibt es schließlich für aktuelle Hardware keine Treiber mehr für Windows2000.
So, dann hoffe ich, hier ein paar aufschlussreiche Antworten zu erhalten und bedanke mich schonmal im Voraus für Euer Feedback.
Gruß, Equilibrum






