Windows friert ein, Laptop ist aber kalt

Dudovtiz

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Hallo alle miteinander,

Muddies Dell Inspiron 6000 versucht nach 8 Jahren Dienst grade den Geist aufzugeben, aber da kein Geld für einen neuen da ist, soll ihm dies nicht gestattet werden. Folgendes ist das Problem.

Nach ca. einer halben Stunde Benutzung, friert plötzlich der Bildschirm ein und der Rechner reagiert auf nix außer langes Power-Knopf drücken. Wenn man das Gehäuse anfasst, ist dies zwar leicht erwärmt, aber nix im Vergleich zu dem, was ich bei meinem T410s schon erleben durfte. Auch das Progrämmchen Core Temp spricht von CPU Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad. Der Rechner hat vor ca 1 - 2Jahren neuen RAM bekommen. RAM Mangel sollte also auch nicht das Problem sein.

Ist euch so ein Problem schonmal über den Weg gelaufen? Werde den Rechner nochmal auf Viren überprüfen. Dachte das wurde schon gemacht, aber anscheinen wohl doch nicht ....

Besten Dank und frohen Ostermontag!

Icke
 
Wenig verwunderlich, dass der Laptop kalt ist, wenn er einfriert :p

Im Ernst:
Die RAM-Riegel mit memtest86+ bis zum Auftreten von Fehlern oder mindestens 24 Stunden testen.
Wie sehen die SMART-Werte der HDD aus?
Teste mal mit ausgebauter WLAN-Karte, eventuell ist diese defekt.

Ebenfalls frohe Ostern!
 
Moin !

ist der Rechner - speziell die Kühleinheit - innerhalb der letzten Jahre einmal gereinigt worden ?

Da würde ich zuallererst ansetzen...


LG Jü
 
Nach ca. einer halben Stunde Benutzung, friert plötzlich der Bildschirm ein und der Rechner reagiert auf nix außer langes Power-Knopf drücken.
Alle gesteckten Komponenten(RAM, DVD-LW, WLAN/WWAN,...) mal abziehen und neu aufstecken. Dieses Verhalten tritt bei älteren Geräten häufig auf und ist oft auf verprellte oder oxidierte Kontakte zurückzuführen.
 
Acht Jahre ist schon ein Stück! Ich plädiere auch für eine Generalreinigung mit WLP-Wechsel. Der erste Angriff sollte aber mit einer Linux-Live-CD erfolgen. Da ist auch der Mem-Test mit enthalten. Wobei ich nicht glaube, dass der jetzt hin sein sollte. Aber vieles kann, nichts muss.

Edit schreit noch aus der Küche: Auch wenn es ein Dell ist und bleibt, nicht die Hoffnung aufgeben!
 
Zuletzt bearbeitet:
Edit schreit noch aus der Küche
Arme Edit, muss bei dir sogar am Feiertag in der Küche schuften, lad sie doch mal zum Essen ein :whistling:
Ich kann aber auch nur bestätigen: Eine Generalreinigung mit Pinsel, Druckluft aus der Dose und neuer Wärmeleitpaste schadet bei diesem Alter sicherlich nicht.
 
Dell Inspiron 6000 Extreme - Pentium M 750 / 1.86 GHz - Win XP Home - 512 MB RAM - 100 GB HDD - DVD-Writer - 39.1 cm ( 15.4" ) breit 1280 x 800 - ATI Mobility Radeon X300
Also durchaus mit dem T43/R52 vergleichbar und damit auch ein möglicher Flexing-Kandidat.
 
Na das nenn ich mal schnelles Feedback. Vielen Dank dafür.

Den RAM 24h Testen wird nicht gehen, da nach ca. 30 Minuten auf dem Rechner nix mehr geht. Mit etwas Glück schaffe ich es runterzuladen und mal anzuwerfen. Linux Live CD habe ich grade auch nicht hier und fahre in ein paar Stunden auch schon wieder nach Hause. Werd ich für den nächsten mütterlichen Besuch mal vorbereiten. Genau wie die Generalüberholung ^^

Was genau ist Flexing?

Gerät wurde angeblich gereinigt und soweit ich den Verdächtigen kenne, hat er das auch richtig gemacht. Zumindest vernimmt man am Lüfter einen kalten Wind. Scheint mir also sauber zu sein. Werde die Kiste jetzt mal aufmachen und alle Stecke abziehen und wieder einstecken. Mal schaun obs das was bringt ...
 
http://thinkwiki.de/Flexing

Zumindest vernimmt man am Lüfter einen kalten Wind.
Die nimmt man auch wahr, wenn falsch montiert wurde, weil der Kühlkörper keinen Kontakt zur CPU hat. Die CPU läuft dann heiß und der Lüfter befördert nur kalte Luft raus, weil der Kühlkörper die Abwärme nicht bekommt. Dies tritt vor Allem dann auf, wenn
  • die Heatpipe beschädigt wurde und die Flüssigkeit darin verdampft ist
  • Der Kühlkörper verkantet auf der CPU sitzt
  • keine Wärmeleitpaste verwendet wurde
  • das Wärmeleitpad entfernt wurde und ein Luftspalt zwischen CPU und Kühlkörper besteht
  • Wärmeleitpaste so dick aufgetragen wurde, dass sie isolierend wirkt
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mornsgrans: Der jenige welche der an diesem Laptop schraubte ist alt eingesessener ITler. Gehe desshalb davon aus, dass er das schon vernünftig gemacht hat. Ich nehme aber an, dass der Kühler nicht abgenommen wurde. Die somit 8 JAhre alte Wärmeleitpaste würde ich bei der Generalüberholung dann mal austauschen.

Mit der Computerlaufzeit werd ich mir den Artikel nicht ganz durchlesen können, aber Flexing ist wohl dann einfach das besagte abziehen und wieder dranstecken von Steckverbindungen oder? Welchem normalem Menschen ist es denn bitte möglich BGA Bauteile zu entfernen und wieder aufzulöten? Oder steht BGA noch für was anderes als "Ball Grid Array"???
 
Schnellantwort wg. Computerlaufzeit des TE:

Wenn Flexing = Mainboard dauerhaft defekt, Ende Gelände, leider.
 
Ohne anmaßend wirken zu wollen, ein Idee zur Problemlösung: Wenn der Rechner so oder so nicht funktioniert, dann nimm ihn doch Deiner Mutter ab, reinige ihn, löse das Problem und wenn es Dir zu weit ist, dann schicke ihn ihr mit der Post! Was bringt es das Problem/die Problemlösung zeitlich zu verlagern? Wie sollte sie die Zeit überbrücken?
 
Arme Edit, muss bei dir sogar am Feiertag in der Küche schuften, lad sie doch mal zum Essen ein :whistling:
Ich kann aber auch nur bestätigen: Eine Generalreinigung mit Pinsel, Druckluft aus der Dose und neuer Wärmeleitpaste schadet bei diesem Alter sicherlich nicht.

Nur nebenbei, Edit und ich teilen uns die Küche. In der Regel sorgen WIR für das Gelingen, Mein "Feins Liebchen" ist leider in der Rolle der "Nachhut" gefangen....und steht länger in der Selbigen....ich Bösewicht!
 
Moin !

Ich nehme aber an, dass der Kühler nicht abgenommen wurde.

Genau dies ist auch meine Vermutung. Ich habe es jedenfalls so gelernt, daß beim Abnehmen des Kühlers (oder vice verde das Wechseln eines Transistors o.ä.) grundsätzlich die Paste erneuert wird - ohne wenn und aber.


LG Jü
 
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