E-Serie Thinkpad E595 (20NF001HGE) leert sehr schnell den Akku im ausgeschaltetem Zustand

Thinkpad E-Serie

L512USER

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Mein neues Thinkpad E595 hat leider ein Problem: im ausgeschaltet Zustand leert sich der Akku extrem. Das Gerät habe ich heute Nacht noch genutzt und dann unter Fedora 44 (Gnome) mit voll geladenem Akku heruntergefahren. Als ich es heute Mittag wieder gestartet habe, war der Akku nur noch zu 37 Prozent geladen. Ich habe dann TLP installiert und das Gerät erneut bei einer Akkuladung von 25 Prozent heruntergefahren und heute Abend war der Akku bei 0 Prozent. Nach Rücksprache mit @Herr Moehre wollen wir hier zunächst die Schwarmintelligenz bemühen.

Einige Punkte vorab, die vielleicht bei der Fehlersuche helfen:
- RAM und zwei SSDs wurden von mir eingebaut
- vor dem Einbau habe ich den Akku abgezogen und ausgebaut
- das BIOS / UEFI ist auf der Version 1.33, damit müsste es die neuste Version sein
- die Entleerung tritt auch unter Linux (Fedora 44) auf
- „Load Defaults“ wurde im UEFI bereits einmal ausgewählt
- im Betrieb leert sich der Akku normal (jedenfalls keine Auffälligkeit von 37 auf 25 Prozent)

Folgende Beobachtungen habe ich gemacht:
- Das erste Update von Nobara 43 hat mir das System zerschossen, weshalb ich Fedora 44 installiert habe. Nach der Installation hatte ich jedoch Probleme mit der W-LAN-Karte: diese wurde zunächst nicht erkannt bzw. gestartet. Man hat bei Gnome gesehen, dass versucht wird das Feld für W-LAN zu laden, aber es tauchte nur für einen Bruchteil einer Sekunde auf und verschwand wieder. Dies hat sich über inzwischen gegeben.
- LibreOffice Writer meldet mir beim Start, dass es „nicht reagiert“. So eine Fehlermeldung bekomme ich auf meinen Oldies nicht.

Eigentlich bin ich glücklich, dass ich hier im Forum so günstig ein Windows 11-fähiges Thinkpad erworben konnte, was meinen Anforderungen entspricht. Aber die Akkuentladung ist halt ein Thema, welches ich irgendwie gerne lösen würde.

Habt ihr hier eine Idee, wonach ich schauen müsste oder was ich noch machen könnte?
 
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Müsste es nicht reichen, das Gerät einfach mal ins BIOS zu booten und von dort aus hart auszuschalten?
Spätestens dann sollte der modern Standby Kram doch definitiv tot sein?

Das Board kommt übrigens aus dem Lenovo Ausverkauf, war nicht als Repaired, Recertified oder ähnlich markiert und hatte auch noch keine Einbaumarkierungen oder so.
 
Ich denke Modern Standby (ACPI S0ix) kann das konventionelle Ausschalten (Soft-off, ACPI S5) gar nicht beeinflussen.

Bei ersterem macht der OS-Kernel die allermeiste Hardware stromlos und schickt zuletzt die CPU schlafen. Das OS läuft quasi schlafend weiter, bis es durch Tastendruck oder Aufklappen geweckt wird.

Bei zweiterem macht das BIOS alles stromlos. "Aufwecken" nur per Einschalten mit Power-Taste. Das Stromlos-Machen klappt hier nicht vollständig.

Post editiert.
 
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Es geht nicht um den Modern Standby, sondern um Hardware-Komponenten, die im BIOS ausgeschaltet werden müssen. Darum mein Link oben mit Verweis auf "BIOS".
 
Mutet aber dennoch etwas kurios an, wenn dasselbe BIOS die Komponenten über die Konfiguration unter "IO Port Access" stromlos bekommt, aber beim Ausschalten nicht. Aber wenn's hilft...
 
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Das Gerät ist seit gestern wieder bei mir, wurde gestern kurze eingeschaltet, seither ist es aus.

Heute Morgen habe ich es geladen, ich kann sowohl eine Wärmequelle messen, als auch fühlen, lag seither mehrere Stunden ohne angeschlossenem Netzteil rum.

Tausche das Board später aus, nach einer längeren Odyssee ist das Ersatzboard beim 4. Zustellversuch in der 24/7 geöffneten Myflexbox gelandet.

Details folgen.
 

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Hab keine Lust mehr...

PU202 wird warm, bei dem Austauschboard auch PU201.

Es liegt nicht am Mainboard, Akku, WLAN Karte oder sonstwas.

Es ist: Das Power Board mit Kartenleser, USB, RJ45 und Ein- Ausschalter.

Sobald ich das abziehe werden die beiden Chips kühler.. sofort..
Anbei zwei Fotos vom Stromverbrauch am Netz, ausgeschaltet OHNE Akku.

~0,9W mit USB-Board
~0,27 ohne USB Board

Damit ist das klar.

Hat einer ein E595 Power Board übrig? :D
 

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Ich hatte schon überlegt den Ethernet Transformator Chip auszulöten, ggfls. hilft das was.
Würde aber meinem Plan B, das Gerät - mit Ethernet - weiterzuverwenden, stören :D

Über IO Port Access Dinge zu deaktivieren wie USB, Ethernet etc. bringt nichts.
 
Ich kenne mich zwar beim E595 (E495) nicht aus, das Subboard scheint aber ganz ähnlich zu sein, wie beim späteren E14. Bei denen macht der USB-switch immer wieder mal Ärger. Der Ärger reicht von erhöhtem Stromverbrauch bis zum Kurzschluss. Mit einer Thermokamera ist das gut zu sehen.
 

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Ich kenne mich zwar beim E595 (E495) nicht aus, das Subboard scheint aber ganz ähnlich zu sein, wie beim späteren E14. Bei denen macht der USB-switch immer wieder mal Ärger. Der Ärger reicht von erhöhtem Stromverbrauch bis zum Kurzschluss. Mit einer Thermokamera ist das gut zu sehen.
Wie könnte das Ding auf dem E595 Board heißen bzw. wo werde ich das wohl am ehesten finden?
Ich habe gestern mit meinem Infrarotthermometer das Board im Eingebauten zustand abgesucht und nicht auf Anhieb eine Wärmequelle gefunden.
Lediglich halt die 2 Wärmequellen auf den beiden Mainboards.
 
ich habe nur einen Schaltplan von dem Subboard des E14, sollte aber bei dem älteren gleich sein. Der Chip hängt direkt an den 5V vom USB. Du kannst ja mit ein wenig Alkohol prüfen, ob der Chip warm wird.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

der Chip hat die Bezeichnung U0302. Auf deinem letzten Bild links über der USB Buchse.
 

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Alles unauffällig.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es nur am USB Board liegt, wenn die 0,6 Watt Delta einigermaßen passen, würden 24w pro Tag einen Akku (ca. Doppelte Kapazität) nicht voll entladen..
Jetzt wo ich ne Nacht drüber gegrübelt hab.

Ich werde jetzt (10:00) das Gerät mit ca. 50% Akkustand herunter fahren

Mal sehen wie es heute Abend aussieht und auch ob die beiden Chips auf dem Mainboard warm bleiben
 
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