T5xx (T500-550 ohne "p") T430/530 Booten von (micro)SD-Karte?

MaschbauStudent

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Guten Abend zusammen,

folgendes Problem habe ich:
Zur Zeit habe ich als Hauptbetriebssystem Windows 8 installiert.
Jedoch wollte ich aus Interesse ein bisschen in Ubuntu reinschnuppern.
Da ich bisher noch keinerlei Erfahrungen in dieser Richtung habe, wollte ich es erstmal ohne feste Installation, also "Live" ausprobieren.

Dazu habe ich mir mit unetbootin eine angeblich bootbare microSD-Karte erstellt.
Laut Internetrecherche kann man diese genauso wie eine USB-Stick als bootbares Laufwerk benutzen.

Allerdings habe ich keine Möglichkeit, im Boot Menü (über F12) dieses Bootlaufwerk auszuwählen. Mir wird lediglich folgende Auswahl gegeben:
- Windows Boot Manager
- das DVD Laufwerk
- die fest installierte Festplatte (auf der das Windows installiert ist)
- PCI-Lan-Boot

Folgende Sachen habe ich ausprobiert:
- den Schnellstart in den Windows Systemeinstellungen deaktiviert
- im BIOS die Bootreihenfolge verändert. Aufgrund von fehlendem Wissen, welcher der 11 zur Auswahl stehenden Alternativen (USB HDD; USB FDD; USB DVD ...) die passende ist, habe ich einfach den Windows Boot Manager und die interne HDD an die beiden letzten Stellen verschoben, so dass er meinem Verständnis nach erst alle anderen Möglichkeiten probiert, und dann erst von der Festplatte das Windows startet.

Was kann ich noch probieren? Oder weiß jemand warum das nicht klappt/klappen kann?

Danke und beste Grüße vom Maschi
 
bei fast allen thinkpads ist der cardreader per pcie angebunden und daher nicht bootbar. eine der ausnahmen ist das x200, das x201 vermutlich auch.

was du noch probieren kannst, ist einen usb-stick zur installation bzw zum testen benutzen. das wird auf alle fälle funktionieren.
 
Ich denke nicht dass der interne Reader bootfähig ist. Das müsste jemand ausprobieren der ganz sicher weiß wie das geht.
Bei meinem X200 geht das, aber das heißt nicht dass es bei deinem Book auch gehen muss.

EDIT: yatpu war schneller...

Was aber gehen müsste wäre ein Cardreader in einem Expresscard Schacht! Die werden über USB angebunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
nicht zwangsläufig.
der cardreader meines t400s steckt im expresscard-slot und ist per pcie angebunden.
 
Bedenke dass Du schon eine ziemlich gute microSD haben musst bzgl. der Schreib- und Lesegeschwindigkeit
 
Hallo zusammen,
also die Micro-SD-Karte hat Class 10. Ist also vom Lesen/Schreiben ziemlich gut.

Der Grund warum ich die SD-Karte verwenden wollte war hauptsächlich, weil die SD-Karten bzw. in meinem Fall der SD-Karten-Adapter für die microSD einen Lock-Schalter hat. Damit könnte ich ungewollte Veränderungen der darauf gespeicherten Daten, in dem Fall das Ubuntu-System, verhindern.

Daher: Ist sicher, das bei den TX30er Modellen der Anschluss über PCI erfolgt?
Vielleicht fehlte bei mir ja nur eine passende Einstellung.
Oder kann jemand, der sich vielleicht besser als ich mit solchen Einstellungen auskennt einen Boot von SD-Karte probieren?


Sonst werde ich wohl doch wieder auf USB-Stick umsteigen.
Vielleicht gibt es da ja auch Möglichkeiten, die Schreibrechte zu deaktivieren. Müsste ich mich mal informieren.
 
wenn du ubuntu vom stick bootest läuft es im live-cd-modus, bei dem du nichts dauerhaft verändern kannst. beim nächsten boot ist alles wieder jungfräulich. umänderungen am system vornehmen zu können muss man erstellen des sticks die option anhaken, dass ein teil des sticks zum speichern verwendet werden soll
 
Stimmt, diese Option kommt mir bekannt vor.
Wobei ich jetzt gelesen habe das man den USB-Stick per regedit schreibschützen kann.
Weil manche Veränderungen am System möchte ich schon gerne dauerhaft speichern können.

Wenn alles klappt kann ich dann den USB-Stick, so wie mit der SD-Karte geplant, schreibschützen und bei Bedarf (also wenn ich Einstellungen vornehmen möchte) zeitweise wieder freigeben.
Mal probieren ob das so klappt wie ich es mir vorstelle...

Daher erstmal danke für die Antworten und Hilfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
der "schreibschutz" per registry wirkt nur unter windows. unter linux wirst du weiterhin drauf schreiben können
 
Hmm, schade...

Also müsste ich doch einen USB-Stick mit Hardwareschalter kaufen.

Wenn jemand noch einen anderen Vorschlag hat, gerne her damit ;)
 
warum ist der schreibschutz so wichtig, wenn du mit dem davon gestarteten likux arbeiten möchtest?
 
warum ist der schreibschutz so wichtig, wenn du mit dem davon gestarteten likux arbeiten möchtest?

Naja, arbeiten ist relativ. Mein Produktivsystem ist zur Zeit Windows 8 und das wird es auch erstmal bleiben.
Linux möchte ich für zwei unterschiedliche Interessen benutzen.
Zum einen möchte ich einfach ein bisschen damit "rumspielen" um mir mal eine eigene Meinung dazu bilden zu können und Erfahrungen mit dem System zu sammeln. Ist also bisher rein aus Neugierde.
Da ich Windows Betriebssysteme zur Zeit noch kostenlos bekomme besteht auch noch kein direktes Interesse Linux produktiv einzusetzen. Jedoch ist auch die Studienzeit irgendwann vorbei und dann könnte ich mir schon vorstellen auf Linux umzusteigen. Daher will ich mich da ein bisschen reindenken.
Zum anderen war mein Gedanke folgender: Wenn ich sowieso schon ein nutzbares zweites Betriebssystem vorliegen habe, würde ich das Linux-Betriebssystem gerne für Sachen, welche ich ungern mit meinem Produktivsystem mache, benutzen. Zum Beispiel Internetseiten welchen ich nicht hundertprozentig vertraue.
Für ersteres möchte ich gerne, dass gemachte Anpassungen am System erhalten bleiben. Für letzteres hingegen würde ich einen Schreibschutz vorziehen.

der "schreibschutz" per registry wirkt nur unter windows. unter linux wirst du weiterhin drauf schreiben können
Da ich aufgrund deiner Aussagen davon ausgehe, dass du dich recht gut mit Linux auskennst:
Gibt es solche Einstellungen nicht auch in Linux?
Das ich sozusagen hingehen kann und Linux starte, den Stick/den zum Speichern eingerichteten Ordner schreibschütze und dann weiter nutze?
 
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