Steckernetzteil für DAC

iYassin

Well-known member
Themenstarter
Registriert
15 Mai 2009
Beiträge
10.276
Hi zusammen,

ich frage mal lieber hier nach, weil in HiFi-Foren ja häufig selbst der TV-Bank ein klangverändernder Einfluss zugeschrieben wird :D

Das Steckernetzteil meines Musical Fidelity V-DAC II hat sich verabschiedet, also brauche ich Ersatz. Es handelt sich um ein 12V-Netzteil, 500 mA mit Hohlstecker, 3,5/1,35 mm. Meine Anlage ist durchaus gut (Yamaha-Verstärker, Nubert Nuvero 4), also wenn es klangliche Unterschiede gibt, könnte man das schon hören. Mich interessiert jetzt, ob das Netzteil tatsächlich objektiv gesehen einen Einfluss hat. :D

MF hat selbst eine V-PSU angeboten, der manche Leute Wunderwirkung attestiert haben, während andere fanden, dass es gar nichts bringt. Das ist mir aber eh zu viel, mehr als 50€ will ich für ein Netzteil nicht ausgeben, aber 50€ passt schon, wenn das für einen vernünftigen Klang notwendig ist.

Also, meint Ihr, einfach etwas wie z.B. das Ansmann APC 1000 (https://www.amazon.de/ANSMANN-Universal-Stecker-Netzteil-verschiedende-Schwarz/dp/B002TQ44DC/) und das passt?
Oder profitiert man von einem "audiophilen", evtl. in irgendeiner weise hochwertigeren Netzteil wie z.B. dem IFI Audio iPower 12V? https://www.amazon.de/iFi-Audio-ipower12-Netzteil-schwarz/dp/B01LZD8SHJ/

Danke Euch schonmal :)
 
Servus, eine pauschale Antwort ist da eher schwierig da die Topologie des Netzteils durchaus Einfluss auf den Klang haben kann. Gerade bei digitalen Endstufen führt das eine oder andere Netzteil zu Brummschleifen und Störgeräuschen. Ich glaube nicht das sich bei deiner Anlage mit einem besonders teuren Netzteil der Klang verbessert, eher das sich bei einem Billigen oder ungeeigneten Netzteil der DAC zum negativen verändern könnte. Ich würde bei der günstigen Lösung anfangen.
 
Danke für deine Antwort :) Mir geht es auch nicht um eine Klangverbesserung, sondern, wie du schon sagst, dass sich der Klang nicht verschlechtern soll. Dann probiere ich mal das Ansmann!
 
ich frage mal lieber hier nach, weil in HiFi-Foren ja häufig selbst der TV-Bank ein klangverändernder Einfluss zugeschrieben wird :D
Da sich die Akustik des Raumes (Reflektionen, stehende Wellen) dadurch verändert, ist das sogar kein Voodoo, sondern klingt physikalisch absolut plausibel :D Vermutlich ist der Effekt sogar größer als der Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Netzteil für deinen DAC. Aber das ist jetzt nur eine Vermutung.

Es handelt sich um ein 12V-Netzteil, 500 mA mit Hohlstecker, 3,5/1,35 mm.
12V DC oder AC? Im Audiobereich sind auch gar nicht mal so wenige Netzteile mit +/- 12V AC unterwegs, da die Ausgangssignale ja auch um 0V herum schwanken. Erspart einem sowas wie virtuelles Ground bei +6V, um dann statt um 0V um 6V schwingen zu können. Daher: prüfen!

Ansonsten gebe ich AL_EX absolut recht: Es *kann* durchaus Einfluss auf den Klang haben, im besten Fall hat es aber keinen. Evtl. induziert es Störungen im hörbaren Bereich, und/oder produziert Brummschleifen, oder schwingt auf einer ähnlichen Frequenz wie der DAC und erzeugt so irgendwo einen Schwingkreis, das gleiche kann auch je nach Eingangskapazität, -induktivität oder periodisch schwankendem Eingangsstrom des DACs auftreten, was dann auch die Regelung eines geregelten Netzteils durcheinander bringen kann, usw.
Wegen letzterem nimmt man oft auch gerne ungeregelte und nicht stabilisierte Ringkerntrafos, obwohl die sonst völlig überholte Technik sind für so einen Bereich.
Lange Rede, kurzer Sinn: Im besten Fall steckst du ein einfaches und günstiges Netzteil ein und bist glücklich. Im schlechtesten Fall hast du ein Problem und musst das nächste Netzteil probieren.
 
Netzteil geht gar nicht: fette Autobatterie ist Pflicht ;-)
Ernsthaft: mach den Vergleich mit einem 08/15 Netzteil und einer Batterie.
Vorausgesetzt das Teil benötigt DC.
Warum ist das NT tot? Reparatur möglich?
 
Da sich die Akustik des Raumes (Reflektionen, stehende Wellen) dadurch verändert, ist das sogar kein Voodoo, sondern klingt physikalisch absolut plausibel :D Vermutlich ist der Effekt sogar größer als der Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Netzteil für deinen DAC. Aber das ist jetzt nur eine Vermutung.
Haha, guter Punkt, überzeugt :D

12V DC oder AC? Im Audiobereich sind auch gar nicht mal so wenige Netzteile mit +/- 12V AC unterwegs, da die Ausgangssignale ja auch um 0V herum schwanken. Erspart einem sowas wie virtuelles Ground bei +6V, um dann statt um 0V um 6V schwingen zu können. Daher: prüfen!
Hier ist es 12V DC.

Ansonsten gebe ich AL_EX absolut recht: Es *kann* durchaus Einfluss auf den Klang haben, im besten Fall hat es aber keinen. Evtl. induziert es Störungen im hörbaren Bereich, und/oder produziert Brummschleifen, oder schwingt auf einer ähnlichen Frequenz wie der DAC und erzeugt so irgendwo einen Schwingkreis, das gleiche kann auch je nach Eingangskapazität, -induktivität oder periodisch schwankendem Eingangsstrom des DACs auftreten, was dann auch die Regelung eines geregelten Netzteils durcheinander bringen kann, usw.
Wegen letzterem nimmt man oft auch gerne ungeregelte und nicht stabilisierte Ringkerntrafos, obwohl die sonst völlig überholte Technik sind für so einen Bereich.
Lange Rede, kurzer Sinn: Im besten Fall steckst du ein einfaches und günstiges Netzteil ein und bist glücklich. Im schlechtesten Fall hast du ein Problem und musst das nächste Netzteil probieren.
Danke auf jeden Fall! Ich probier es mal mit dem Ansmann. Brummschleifen waren mir klar, aber man liest online auch davon, dass ein "audiophiles" Netzteil plötzlich eine ganz andere Bühne erlaubt, während es vorher viel begrenzter geklungen hat. Ist da was dran?

Habe hier auch einen V-DacII mit einem Ansmann NT. Klingt in meinen Ohren ganz akzeptabel.
Gut zu wissen, danke :)

Netzteil geht gar nicht: fette Autobatterie ist Pflicht ;-)
Ernsthaft: mach den Vergleich mit einem 08/15 Netzteil und einer Batterie.
Vorausgesetzt das Teil benötigt DC.
Warum ist das NT tot? Reparatur möglich?
Batterie hab ich auch schon gelesen, kommt aber einfach aus Praktikabilitätsgründen nicht in Frage :D zum Testen wäre es aber mal was - in der Tat hab ich eh gerade ne Autobatterie hier rumstehen.

Das Netzteil hat sich beim letzten Einstecken einfach verabschiedet, gab einen ordentlichen Funken in der Steckdose und es war hinüber. Ob man das reparieren kann, weiß ich nicht, das Gehäuse ist zumindest zweiteilig, aber sonderlich leicht zu öffnen ist es definitiv nicht - probiere ich vielleicht in ein paar Tagen nochmal mit entsprechenden Schutzhandschuhen.
 
Die meisten Netzteile sind zum Teil ziemlich "windig" produziert. Hab neulich erst wieder eins aus China gekillt, lag einem externen USB-SATA-IDE-Adapter bei. Kurz gefunkt, tot.
 
Danke auf jeden Fall! Ich probier es mal mit dem Ansmann. Brummschleifen waren mir klar, aber man liest online auch davon, dass ein "audiophiles" Netzteil plötzlich eine ganz andere Bühne erlaubt, während es vorher viel begrenzter geklungen hat. Ist da was dran?
Würde ich ehrlich gesagt bezweifeln und in die Voodoo-Ecke schieben. Es sei denn natürlich, dass sich einer der oben genannten Effekte bei einem Billiggerät eingestellt hat (z.B. Aufschwingen des Regelkreises oder eingekoppelte Störungen eines schlecht entstörten Netzteils).

Batterie hab ich auch schon gelesen, kommt aber einfach aus Praktikabilitätsgründen nicht in Frage :D zum Testen wäre es aber mal was - in der Tat hab ich eh gerade ne Autobatterie hier rumstehen.
Tatsächlich eine gute Idee. Deren Fähigkeit, kurzzeitig hohe Ausgangsströme zu liefern, ist jedenfalls hoch und sollte daher jede noch so absurden Eigenart im Stromverbrauch des DACs ausbügeln - ohne Probleme, bei der Spannungsstabilisierung ins Schwingen zu geraten o.ä.. Also ähnlich wie ein Ringkerntrafo oder sogar besser, da die Spannung weniger stark einbrechen dürfte. Damit solltest du tatsächlich einen sehr guten Vergleich bzw. eine gute Referenz bekommen, mit der du dann dein Netzteil vergleichen kannst.

Das Netzteil hat sich beim letzten Einstecken einfach verabschiedet, gab einen ordentlichen Funken in der Steckdose und es war hinüber. Ob man das reparieren kann, weiß ich nicht, das Gehäuse ist zumindest zweiteilig, aber sonderlich leicht zu öffnen ist es definitiv nicht - probiere ich vielleicht in ein paar Tagen nochmal mit entsprechenden Schutzhandschuhen.
Aufmachen kann man es natürlich. Im einfachsten Fall ist nur ein unterdimensionierter oder billiger Elko geplatzt. Aber das äußert sich oft anders. Ich schätze daher eher, dass das Ding an einer anderen, schwierigerer zu reparierenden Stelle den Geist aufgegeben hat und den Aufwand daher nicht wert ist.
 
  • ok1.de
  • IT Refresh - IT Teile & mehr
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben