Review ThinkPad-InEar Headphones
Ich habe mich am Wochenende doch nach etwas zögern dazu entschlossen, mir mal das ThinkPad-InEar Headset zu kaufen. Ich hatte von Anfang an keine großen Erwartungen an die Kopfhörer, sie haben mich ja auch nur 15€ gekostet.
Heute kamen sie schon an, per GLS direkt zu einem Nachbarn. Paket abgeholt , aufgemacht, die eigentliche Verpackung ist etwa 7x10x5 cm groß, und erinnert mich etwas an CPU-Verpackungen.
Die Verpackung war randvoll, mitgeliefert das Headset, ein Aufbewahrungsbeutel mit „ThinkPad“-Schriftzug, Ohranpassungsdinger und ein Adapter von Kombiniertem 3,5 mm Audioaus- und Eingang auf nicht kombinierten.
Nach dem ich die Verpackung samt Inhalt abfotografiert habe, hab ich die Kopfhörer direkt mal ausprobiert.
Zum Optischen:
Die Kopfhörer sehen auch außerhalb des „ThinkPad“-Beutels schön aus. Der Rechte der beiden Ohrhörer hat eine rote Fläche hinten, welche vermutlich an den Trackpoint bzw. den i-Punkt des ThinkPad-Schriftzuges erinnern soll. Das finde ich sogar praktisch, einfacher konnte ich bei keinem Kopfhörer erkennen, wo links bzw. rechts ist.
Das Kabel wirkt angenehm gummiert und keinesfalls billig.
Zum Klang (Wiedergabe):
Zu erst habe ich mal die Wiedergabequalität ausgetestet, an meinem Handy (Apple iPhone 4), und an der Soundkarte (Numark Omni Control).
Mit dem iPhone hatte ich bei Headsets schon arge Probleme, Nokia Headsets haben beispielsweise einen Schrecklichen klang, wenn sie an einem iPhone betrieben werden. Weit aus schrecklicher noch, als diese sich normalerweise anhören, vergleichbar wie ein 240p-Youtubevideo.
Das ThinkPad-Headset hingegen klingt von der Wiedergabequelle beim iPhone so, wie es überall klingt, klar, mit druck, es klingt echt sehr viel besser, als ich erwartet habe, man kann es echt mit meinen AKG-Kopfhörern (K512-DJ) vergleichen, obwohl letztere 50€ gekostet haben.
Die Kopfhörer sind sehr niederohmig, ein ziemlicher Vorteil beim mobilen Musikhören, mir reicht beispielsweise schon die hälfte der maximalen Lautstärke beim iPhone aus, um genug zu hören, das schont vielleicht auch minimal den Akku.
Dann testete ich die Kopfhörer noch mit einem 3,5->6,3 mm Stereoklinken-Adapter an meinem Midi-Controller, welcher eine billigere ASIO-Soundkarte integriert hat, und auch nicht ganz schlecht klingt.
Im Vergleich zum iPhone verbessert sich hier wenig, allerdings habe ich hier mal angetestet, ab welcher Lautstärke die Ohrhörer anfangen zu klirren. Dafür muss es wirklich laut sein, ich hab die Ohrhörer da aus meinen Ohren genommen, ansonsten währe mir das zu laut gewesen.
Zwischenfazit: Klanglich ist das Headset für seinen Preis echt ziemlich gut, ich werde in Zukunft jedenfalls im täglichen Gebrauch eher dieses nutzen als meine AKG-Kopfhörer.
Klang (Aufnahme):
Aber halt, ein Headset hat ja noch etwas, was es ausmacht, ein Mikrofon, direkt mal eine Gelegenheit den Splitter auszuprobieren.
Erste Erkenntnis, die Mikrofonbuchse meines Desktops ist Orange und nicht Pink, interessant.
Das Kabel ist dafür vielleicht etwas kurz, aber ich denke, dafür ist es ja auch nicht gemacht, es ist ja schließlich für ThinkPads prädestiniert, und eigentlich bin ich mit der Länge zufrieden.
So, Skype aufgemacht, und Echo/Sound-Test-Device angerufen, dabei ploppte doch glatt eine Meldung „Ihr Mikrofon ist sehr leise“ am Rand auf, die Stimme vom Sound-Test-Device ist aber klar zu verstehen.
Erster Ansatz zur Behebung dieses Problem: In den Optionen die automatische Mikrofoneinstellung deaktiveren.
Hilft nicht viel, ich habe dann mal die Mikrofonverstärkung in den Audioeinstellungen auf +20 Dezibel gestellt, dann lief es akzeptabel. Zur Verifikation habe ich direkt mal einen Freund angerufen, und der konnte mir bestätigen, dass ich sehr gut und authentisch zu verstehen bin. Naja, gut, jedenfalls bin ich damit nicht schlechter zu verstehen, als ich sowieso schon bin.
Ich kenne meine Onbaordsoundkarte wegen Nichtbenutzung ehrlich gesagt nicht sehr gut, ich weiß nicht, ob das jetzt an der Soundkarte oder an den Kopfhörern liegt.
Deshalb auch der zweite Teil des Mikrofontest, am iPhone. Soweit ich weiß, brauchen iPhone-Headsets einen speziellen Chip, um am iPhone als Headset erkannt zu werden, bei den Nokia-Headsets wurde jedenfalls das Mikrofon nicht angesprochen.
Und so ist es leider auch mit dem ThinkPad-Headset, die Kopfhörer gehen, aber das Mikrofon wird nicht genutzt. Ist minimal schade, das werde ich aber überleben.
Zum Schluss nochmal den Test mit dem Ding, wofür es gemacht ist, mit einem ThinkPad!
Und zwar teste ich das ganze mit meinem SL510, welches glücklicherweise noch keinen kombinierten Audioein/ausgang hat.
Skype wollte aber da zur Abwechslung auch nach mehreren Versuchen nichts machen, deshalb hab ich einfach mal einen Audionotiz in OneNote erstellt, und das klang echt in Ordnung, auch laut genug, ohne separate Einstellungen vorzunehmen.
Fazit:
Klasse Wiedergabequalität, das Mikrofon ist der Preisklasse entsprechend, nur mit dem iPhone geht’s nicht.
Edit #1: Bilder kommen gleich, erstmal gibt's Abendbrot!




Ich habe mich am Wochenende doch nach etwas zögern dazu entschlossen, mir mal das ThinkPad-InEar Headset zu kaufen. Ich hatte von Anfang an keine großen Erwartungen an die Kopfhörer, sie haben mich ja auch nur 15€ gekostet.
Heute kamen sie schon an, per GLS direkt zu einem Nachbarn. Paket abgeholt , aufgemacht, die eigentliche Verpackung ist etwa 7x10x5 cm groß, und erinnert mich etwas an CPU-Verpackungen.
Die Verpackung war randvoll, mitgeliefert das Headset, ein Aufbewahrungsbeutel mit „ThinkPad“-Schriftzug, Ohranpassungsdinger und ein Adapter von Kombiniertem 3,5 mm Audioaus- und Eingang auf nicht kombinierten.
Nach dem ich die Verpackung samt Inhalt abfotografiert habe, hab ich die Kopfhörer direkt mal ausprobiert.
Zum Optischen:
Die Kopfhörer sehen auch außerhalb des „ThinkPad“-Beutels schön aus. Der Rechte der beiden Ohrhörer hat eine rote Fläche hinten, welche vermutlich an den Trackpoint bzw. den i-Punkt des ThinkPad-Schriftzuges erinnern soll. Das finde ich sogar praktisch, einfacher konnte ich bei keinem Kopfhörer erkennen, wo links bzw. rechts ist.
Das Kabel wirkt angenehm gummiert und keinesfalls billig.
Zum Klang (Wiedergabe):
Zu erst habe ich mal die Wiedergabequalität ausgetestet, an meinem Handy (Apple iPhone 4), und an der Soundkarte (Numark Omni Control).
Mit dem iPhone hatte ich bei Headsets schon arge Probleme, Nokia Headsets haben beispielsweise einen Schrecklichen klang, wenn sie an einem iPhone betrieben werden. Weit aus schrecklicher noch, als diese sich normalerweise anhören, vergleichbar wie ein 240p-Youtubevideo.
Das ThinkPad-Headset hingegen klingt von der Wiedergabequelle beim iPhone so, wie es überall klingt, klar, mit druck, es klingt echt sehr viel besser, als ich erwartet habe, man kann es echt mit meinen AKG-Kopfhörern (K512-DJ) vergleichen, obwohl letztere 50€ gekostet haben.
Die Kopfhörer sind sehr niederohmig, ein ziemlicher Vorteil beim mobilen Musikhören, mir reicht beispielsweise schon die hälfte der maximalen Lautstärke beim iPhone aus, um genug zu hören, das schont vielleicht auch minimal den Akku.
Dann testete ich die Kopfhörer noch mit einem 3,5->6,3 mm Stereoklinken-Adapter an meinem Midi-Controller, welcher eine billigere ASIO-Soundkarte integriert hat, und auch nicht ganz schlecht klingt.
Im Vergleich zum iPhone verbessert sich hier wenig, allerdings habe ich hier mal angetestet, ab welcher Lautstärke die Ohrhörer anfangen zu klirren. Dafür muss es wirklich laut sein, ich hab die Ohrhörer da aus meinen Ohren genommen, ansonsten währe mir das zu laut gewesen.
Zwischenfazit: Klanglich ist das Headset für seinen Preis echt ziemlich gut, ich werde in Zukunft jedenfalls im täglichen Gebrauch eher dieses nutzen als meine AKG-Kopfhörer.
Klang (Aufnahme):
Aber halt, ein Headset hat ja noch etwas, was es ausmacht, ein Mikrofon, direkt mal eine Gelegenheit den Splitter auszuprobieren.
Erste Erkenntnis, die Mikrofonbuchse meines Desktops ist Orange und nicht Pink, interessant.
Das Kabel ist dafür vielleicht etwas kurz, aber ich denke, dafür ist es ja auch nicht gemacht, es ist ja schließlich für ThinkPads prädestiniert, und eigentlich bin ich mit der Länge zufrieden.
So, Skype aufgemacht, und Echo/Sound-Test-Device angerufen, dabei ploppte doch glatt eine Meldung „Ihr Mikrofon ist sehr leise“ am Rand auf, die Stimme vom Sound-Test-Device ist aber klar zu verstehen.
Erster Ansatz zur Behebung dieses Problem: In den Optionen die automatische Mikrofoneinstellung deaktiveren.
Hilft nicht viel, ich habe dann mal die Mikrofonverstärkung in den Audioeinstellungen auf +20 Dezibel gestellt, dann lief es akzeptabel. Zur Verifikation habe ich direkt mal einen Freund angerufen, und der konnte mir bestätigen, dass ich sehr gut und authentisch zu verstehen bin. Naja, gut, jedenfalls bin ich damit nicht schlechter zu verstehen, als ich sowieso schon bin.
Ich kenne meine Onbaordsoundkarte wegen Nichtbenutzung ehrlich gesagt nicht sehr gut, ich weiß nicht, ob das jetzt an der Soundkarte oder an den Kopfhörern liegt.
Deshalb auch der zweite Teil des Mikrofontest, am iPhone. Soweit ich weiß, brauchen iPhone-Headsets einen speziellen Chip, um am iPhone als Headset erkannt zu werden, bei den Nokia-Headsets wurde jedenfalls das Mikrofon nicht angesprochen.
Und so ist es leider auch mit dem ThinkPad-Headset, die Kopfhörer gehen, aber das Mikrofon wird nicht genutzt. Ist minimal schade, das werde ich aber überleben.
Zum Schluss nochmal den Test mit dem Ding, wofür es gemacht ist, mit einem ThinkPad!
Und zwar teste ich das ganze mit meinem SL510, welches glücklicherweise noch keinen kombinierten Audioein/ausgang hat.
Skype wollte aber da zur Abwechslung auch nach mehreren Versuchen nichts machen, deshalb hab ich einfach mal einen Audionotiz in OneNote erstellt, und das klang echt in Ordnung, auch laut genug, ohne separate Einstellungen vorzunehmen.
Fazit:
Klasse Wiedergabequalität, das Mikrofon ist der Preisklasse entsprechend, nur mit dem iPhone geht’s nicht.
Edit #1: Bilder kommen gleich, erstmal gibt's Abendbrot!




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