Moin,
die 80 GB SATA-Festplatte meines R60 hat am Wochenende das Zeitliche gesegnet, nachdem sie vorher schon recht merkwürdige Geräusche von sich gab. Glücklicherweise habe ich ein aktuelles Image meines gesamten Systems auf einem externen Datenträger.
Da ich noch Garantie habe, habe ich mich per E-Mail mit dem IBM-Support in Verbindung gesetzt und die genauen Daten des verbauten Festplattentyps angegeben. Der Service hat sich sich auch prompt zurückgemeldet und angekündigt, dass eine neue Festplatte bereits auf dem Weg zu mir sei, damit ich diese dann wie von mir vorgeschlagen selbst einbauen kann.
Was ich an dieser Sache allerdings ein wenig fragwürdig finde, ist die Tatsache, dass der Support von mir verlangt, dass ich die alte defekte Platte nach dem Austausch zurücksenden soll. Da die Platte defekt ist, habe ich keine Möglichkeit mehr, diese mehrfach zu löschen bzw. zu überschreiben. Auf der alten Platte befinden sich viele sensible persönliche Daten sowie die Lizenzen zu diverser gekaufter Software. Nun möchte ich IBM natürlich nicht unterstellen, dass diese meine Daten wiederherstellen oder sonstwas - wahrscheinlich haben die Besseres zu tun. Allerdings - wie sagt man so schön "man hat schon Pferde kotzen sehen" - beispielsweise könnte die Platte schon auf dem Transport verlorengehen, oder wer weiß, wie diese möglicherweise von einem dritten Unternehmen weiterverwertet wird.
Diese Bedenken habe ich gegenüber dem Support zum Ausdruck gebracht - jedoch ergebnislos! Sie bestehen auf die Rücksendung, ansonsten würde mir die neue Platte in Rechnung gestellt werden. Da mir die Sicherheit meiner persönlichen Daten mehr wert ist, als die ca. 30,00 Euro, welche mich die Festplatte auf dem freien Markt kosten würde, überlege ich nun, den Auftrag zu stornieren und mir die Platte selbst zu kaufen.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen bezüglich eines Festplattentausches mit dem Support gemacht? Habt ihr eine Ahnung, was IBM/Lenovo für die Festplatte berechnen würde, wenn ich die alte nicht zurücksende?
Auf der defekten Festplatte befindet sich wie gesagt u. a. lizensierte Software, die den Wert meines gesamten Thinkpads bei weitem übersteigt...
Gruß
Vitos
die 80 GB SATA-Festplatte meines R60 hat am Wochenende das Zeitliche gesegnet, nachdem sie vorher schon recht merkwürdige Geräusche von sich gab. Glücklicherweise habe ich ein aktuelles Image meines gesamten Systems auf einem externen Datenträger.
Da ich noch Garantie habe, habe ich mich per E-Mail mit dem IBM-Support in Verbindung gesetzt und die genauen Daten des verbauten Festplattentyps angegeben. Der Service hat sich sich auch prompt zurückgemeldet und angekündigt, dass eine neue Festplatte bereits auf dem Weg zu mir sei, damit ich diese dann wie von mir vorgeschlagen selbst einbauen kann.
Was ich an dieser Sache allerdings ein wenig fragwürdig finde, ist die Tatsache, dass der Support von mir verlangt, dass ich die alte defekte Platte nach dem Austausch zurücksenden soll. Da die Platte defekt ist, habe ich keine Möglichkeit mehr, diese mehrfach zu löschen bzw. zu überschreiben. Auf der alten Platte befinden sich viele sensible persönliche Daten sowie die Lizenzen zu diverser gekaufter Software. Nun möchte ich IBM natürlich nicht unterstellen, dass diese meine Daten wiederherstellen oder sonstwas - wahrscheinlich haben die Besseres zu tun. Allerdings - wie sagt man so schön "man hat schon Pferde kotzen sehen" - beispielsweise könnte die Platte schon auf dem Transport verlorengehen, oder wer weiß, wie diese möglicherweise von einem dritten Unternehmen weiterverwertet wird.
Diese Bedenken habe ich gegenüber dem Support zum Ausdruck gebracht - jedoch ergebnislos! Sie bestehen auf die Rücksendung, ansonsten würde mir die neue Platte in Rechnung gestellt werden. Da mir die Sicherheit meiner persönlichen Daten mehr wert ist, als die ca. 30,00 Euro, welche mich die Festplatte auf dem freien Markt kosten würde, überlege ich nun, den Auftrag zu stornieren und mir die Platte selbst zu kaufen.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen bezüglich eines Festplattentausches mit dem Support gemacht? Habt ihr eine Ahnung, was IBM/Lenovo für die Festplatte berechnen würde, wenn ich die alte nicht zurücksende?
Auf der defekten Festplatte befindet sich wie gesagt u. a. lizensierte Software, die den Wert meines gesamten Thinkpads bei weitem übersteigt...
Gruß
Vitos





