R60 - Austausch einer defekten Festplatte auf Garantie

vitos77

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Moin,

die 80 GB SATA-Festplatte meines R60 hat am Wochenende das Zeitliche gesegnet, nachdem sie vorher schon recht merkwürdige Geräusche von sich gab. Glücklicherweise habe ich ein aktuelles Image meines gesamten Systems auf einem externen Datenträger.

Da ich noch Garantie habe, habe ich mich per E-Mail mit dem IBM-Support in Verbindung gesetzt und die genauen Daten des verbauten Festplattentyps angegeben. Der Service hat sich sich auch prompt zurückgemeldet und angekündigt, dass eine neue Festplatte bereits auf dem Weg zu mir sei, damit ich diese dann wie von mir vorgeschlagen selbst einbauen kann.

Was ich an dieser Sache allerdings ein wenig fragwürdig finde, ist die Tatsache, dass der Support von mir verlangt, dass ich die alte defekte Platte nach dem Austausch zurücksenden soll. Da die Platte defekt ist, habe ich keine Möglichkeit mehr, diese mehrfach zu löschen bzw. zu überschreiben. Auf der alten Platte befinden sich viele sensible persönliche Daten sowie die Lizenzen zu diverser gekaufter Software. Nun möchte ich IBM natürlich nicht unterstellen, dass diese meine Daten wiederherstellen oder sonstwas - wahrscheinlich haben die Besseres zu tun. Allerdings - wie sagt man so schön "man hat schon Pferde kotzen sehen" - beispielsweise könnte die Platte schon auf dem Transport verlorengehen, oder wer weiß, wie diese möglicherweise von einem dritten Unternehmen weiterverwertet wird.

Diese Bedenken habe ich gegenüber dem Support zum Ausdruck gebracht - jedoch ergebnislos! Sie bestehen auf die Rücksendung, ansonsten würde mir die neue Platte in Rechnung gestellt werden. Da mir die Sicherheit meiner persönlichen Daten mehr wert ist, als die ca. 30,00 Euro, welche mich die Festplatte auf dem freien Markt kosten würde, überlege ich nun, den Auftrag zu stornieren und mir die Platte selbst zu kaufen.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen bezüglich eines Festplattentausches mit dem Support gemacht? Habt ihr eine Ahnung, was IBM/Lenovo für die Festplatte berechnen würde, wenn ich die alte nicht zurücksende?

Auf der defekten Festplatte befindet sich wie gesagt u. a. lizensierte Software, die den Wert meines gesamten Thinkpads bei weitem übersteigt...

Gruß

Vitos
 
naja wenn du ( verständlicherweise ) die alte platte nicht in fremde hände geben willst würd ich den auftrag stornieren und mir gleich eine größere und vor allem schnellere platte kaufen. Haste auch gleich mehr Spass am TP wenn du ne schnellere Platte verbaust
 
Der Grund warum du die kaputte Platte zurückschicken musst ist, dass damit du nicht z.B. für eine noch funktionierende Platte einen Ersatzgerät bekommst und dann beide Platten weiter benutzt.

Eine 80 GB SATA Platte für das R60 kostet bei IBM um die 80€, je nachdem um welche Platte es sich genau handelt. Das werden auch die Kosten sein, die dir in Rechnung gestellt werden.

Einerseits sehe ich dein Problem, andererseits musst du auch IBM verstehen, die sich sagen, dass es die neue Platte nur gegen Rücksenden der alten gibt.

Nun ja, du musst dich entscheiden, ob du die IBM vertrauen, die 80€ investieren oder eine neue Platte (nicht IBM) kaufen willst...

mfg Moskito
 
Hallo,

ich danke euch für die Antworten. Natürlich verstehe ich IBM insofern, dass sie durch diese Vorgehensweise einem Mißbrauch (Betrug) vorbeugen wollen. Anderereits stehen sie ihren Kunden aber zu, die Festplatte auszubauen, wenn man das gesamte Notebook wegen eines Defekts einsenden möchte (Thema Datenschutz).

Um zu beweisen, dass die alte Platte tatsächlich defekt ist, hatte ich dann auch alternativ vorgeschlagen, dass sie sich durch den Vort-Ort-Service davon überzeugen können. Ich habe eine Serviceerweiterung mit 3 Jahren Vor-Ort-Service - das wollten sie dann aber natürlich auch widerum nicht, da der Aufwand zu groß wäre.

Ich werde dann jetzt wohl den Auftrag stornieren bzw. weil die Platte schon unterwegs ist diese zurücksenden, sobald ich sie erhalten habe.

Von der Speicherkapazität hatte die Platte für mich eigentlich noch ausgereicht - jetzt werde ich mich dann aber wohl doch nach einer größeren/schnelleren umsehen...

Gruß

Vitos
 
Gab es nicht ein Garantiepaket, bei dem man die Platte behalten konnte ...?
 
Immer noch eine Defekte Platte, die nicht von IBM ist und aller wahrscheinlichkeit nicht von Lenovo Ausspioniert wird.
Irgendwer ist da ein klein wenig paranoid.. ;)

Yon
 
[quote='Yonah',index.php?page=Thread&postID=397856#post397856]Immer noch eine Defekte Platte, die nicht von IBM ist und aller wahrscheinlichkeit nicht von Lenovo Ausspioniert wird.
Irgendwer ist da ein klein wenig paranoid.. ;) [/quote]

Es geht nicht darum, dass jemand von Lenovo die Daten ausliest, sondern eher um die Frage, wie sicher die Entsorgung der defekten Festplatten gestaltet ist. Also ob sichergestellt ist, dass die Festplatten auch wirklich entsorgt werden und nicht plötzlich irgendwo landen.
Wenn es sich um eine Geschäftsplatte handelt, dann hätte ich persönlich auch Bedenken die aus der Hand zu geben, wenn nicht sichergestellt ist, dass die Daten korrekt gelöscht werden, denn es muss zwar nichts passieren und in 99.9999% der Fälle passiert wahrscheinlich gar nichts (besonders weil die Platte selber ja kaputt ist und die Elektronik ausgetauscht bzw. die Daten von einem Datenrettungsunternehmen wiederhergestellt werden müssten), aber wenn etwas passiert, dann kann es sehr schnell einen Streitwert von mehreren tausend bis zu mehreren hunderttausend Euros/Franken kommen.

Dem Risiko ist sich Lenovo bzw IBM wahrscheinlich aber auch bewusst und selbst wenn sie nicht direkt haftbar gemacht werden könnten (schliessen sie in ihren Bedingungen ja aus), so wäre es dennoch ein enormer Rufschaden, wenn da Daten von eingeschickten Platten plötzlich an die Öffentlichkeit kämen. Daher denke ich, dass die gewisse Massnahmen für die Entsorgung von Datenspeichern getroffen haben.

mfg Moskito
 
Hallo,

so heute kaum die Austauschfestplatte bei mir an. Der Supportmitarbeiter hatte mir per Mail ja wie gesagt vorab mitgeteilt, dass ich die alte Platte zurücksenden müsste und das ein Schreiben bezüglich der Vorgehensweise mit im Paket liegen würde.

Das angekündigte Schreiben ist auch dabei, allerdings steht dort in Fettschrift u. a. folgendes:

Originalzitat:

"Sie sind NICHT aufgefordert das ausgetauschte Ersatzteil an IBM zurück zu schicken.
Falls sie das ausgetauschte Ersatzteil zur ordnungsgemäßem Entsorgung an IBM zurückschicken möchten, kontaktieren Sie bitte unser Transsportunternehmen und verwenden dafür den beiligenden Aufkleber"


Weiter unten steht dann noch etwas darüber, dass der CRU-Prozess Bestandteil der IBM Garantie ist und im Sinne der Allgmeinen Geschäftsbedingungen stattfindet.

Ähm - was soll ich denn davon nun halten? Der Supportmitarbeiter schreibt mir, ich müsse die Platte unbedingt zurücksenden - im beiliegenden Schreiben steht aber genau das Gegenteil! Ich habe mir jetzt aufgrund des beiliegenden Schreibens gedacht, dass ich die Platte nicht zurücksende und mich für den Fall, dass sie mir tatsächlich eine Rechnung schicken sollten, auf das beigefügte Schreiben berufe.

Wie seht Ihr das? Hatte der Supportmitarbeiter einfach keine Ahnung, oder ist das beigefügte Schreiben, in welchem oben übrigens auch meine Bearbeitungsnummer eingedruckt ist, falsch?

Gruß

Vitos
 
Mir hat ein Supportmitarbeiter auch gesagt, daß ich ein defektes Netzteil zurückschicken soll. Beim neuen Netzteil war genau der gleiche Zettel wie bei dir dabei. Ich habs dann hier im Schrott entsorgt und es kam nie wieder eine Nachfrage.
 
Kannst du die Festplatte nicht selber fachgerecht entsorgen lassen und IBM/Lenovo einfach die Bestätigung darüber schicken oder faxen?
 
[quote='phil83',index.php?page=Thread&postID=398196#post398196]Kannst du die Festplatte nicht selber fachgerecht entsorgen lassen und IBM/Lenovo einfach die Bestätigung darüber schicken oder faxen?[/quote]Ne, noch für die Entsorgung bezahlen kommt nun gar nicht in Frage, das sehe ich schon aus Prinzip absolut nicht ein. Ich werde es jetzt so wie oben geschrieben machen und wenn IBM die Frechheit besitzen sollte, mir eine Rechnung zu schicken, werde ich Ihnen das Schreiben unter die Nase halten. Darin steht ja nun ausdrücklich, dass die Rücksendung NICHT erforderlich ist...

Gruß

Vitos
 
Wenn da ein Zettel dabeilag auf dem das stand, dann ist alles in Ordnung und du musst die Festplatte weder zurückschicken noch wirst du eine Rechnung irgendeiner Art bekommen.

Da es nicht immer so ist, dass das Ersatzteil nicht zurückgeschickt werden muss und da die Supportmitarbiter das nicht im Voraus wissen sagen diese quasi immer pauschal, dass es zurückgeschickt werden muss. Gelten tut aber selbstverständlich das, was auf dem Zettel steht was bder beim Ersatzteil beiliegt.

mfg Moskito
 
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