PDF-Darstellung: Tolino Vision, Kindle Paperwhite oder Tablet?

critizen

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Hallo,

ich überlege gerade, mir einen eBook-Reader zuzulegen, weil die Menge an Folien und Papern doch zuviel zum Drucken wird und außerdem untransportabel...
Aufgrund der Leseergonomie und Akkulaufzeit würde ich ungern ein Tablet einsetzen, Killerargument bleibt aber das PDF-Handling.

Hat jemand Erfahrung, wie sich Kindle Paperwhite und/oder Tolino Vision dabei schlagen? Insbesondere Foliensätze und wissenschaftliche Paper sind interessant, also auch PDFs mit Grafiken und Formeln.
Im Internet hab ich bisher zu beiden nichts Positives gelesen...

Ich bitte ausdrücklich um Erfahrungsberichte, keine wilden Spekulationen!

Vielen Dank!
 
Zuletzt bearbeitet:
Also konkret zu Tolino und Kindle kann ich dir leider nichts sagen, aber zu PDFs auf einem Kobo Touch, was dir vielleicht auch etwas weiterhelfen kann.

Das größte Problem hier ist meiner Ansicht nach die bei eBook-Readern übliche Displaygröße von ca. 7". Was für die üblichen eBook-Formate aufgrund der dynamischen Anpassung kein Problem ist, ist für die "starren" PDFs eben Gift. Selbst mit einer hohen Auflösung (was grundsätzlich aber gut ist und auch für PDFs generell besser als eine niedrige), werden die allermeisten PDFs (gerade auch Papers), die eben auf DIN A4 optimiert sind, dadurch sehr klein und "fitzelig" dargestellt, wenn sie denn überhaupt auf eine Seite passen. Unkompliziertes, komfortables oder gar produktives Lesen ist so leider kaum möglich. Natürlich kann man die PDFs auch gezoomt darstellen lassen, allerdings muss man dann in den meisten Fällen (vertikal oder/UND horizontal) scrollen, was selbst auf einem wirklich schnell reagierenden eInk-Display absolut keine Freude ist. Ja selbst auf einem flink reagierenden Tablet finde ich das sehr nervig für den Lesefluss.

Mein Fazit: PDFs auf - zumindest diesem (Kobo), wenn nicht den meisten - eBook-Reader sind leider nur ein sehr unkomfortabler Notbehelf. Vielleicht gibt es mittlerweile ein Gerät, welches das besser kann. Ich würde gerade für die PDF-Darstellung vor allem auf ein möglichst großes Display mit einer hohen Auflösung setzen, damit man das PDF möglichst "als Ganzes" lesbar auf den Schirm kriegt. Und auf jeden Fall vorher testen!
 
Als Paperwhite-User: Ich liebe mein Gerät und man kriegt entgegen anderslautender Meinung auch Bücher ohne Amazon sehr gut drauf. ;)
Aber: PDF geht gar nicht... Das, was Cyberjonny über den Kobo Touch sagte, trifft auch auf den Kindle zu. Klar kann man mit Calibre PDF konvertieren, aber auch das funktioniert mehr schlecht als recht, habe selbst den Spaß gehabt, dass ein PDF-Dokument eine Seite sowohl unkonvertiert auf zwei Reader-Seiten geteilt hat, d.h. man konnte jede Zeile NUR zu Ende lesen, indem man vor- und zurückblättert. :facepalm:
 
Hallo!
Stimme ich zu.
Egal ob Paperwhite oder Tolino oder Sony (die noch eine leidlich brauchbare PDF-Darstellung haben): für Paper ungeeignet. Zoomen geht theoretisch, aber aufgrund der Displaytechnik dauert es lange und mal schnell hin- und herschieben funktioniert nicht.
Wenn Reader, dann ein A4-Gerät, aber die sind teuer. Da ist insgesamt ein Tablet die bessere Wahl, zumal es dabei zumindest grundsätzlich die Option auf Citavi oder ähnliches gibt.

Gruß

Quixote
 
Ok, schonmal vielen Dank für eure Meinungen! Damit ist ein Reader für mich erstmal raus.

Wer sonst noch Erfahrungen zu dem Thema hat, trotzdem weiter fleißig posten, das hier lesen sicher noch mehr Interessenten!
 
was gibt's noch groß zu schreiben? Wurde ja alles gesagt: Auf E-Book-Readern macht PDF keinen Bock und auf Tablets muss man halt den richtigen PDF-Viewer finden.
 
Für doppelseitige PDF dennoch weiterhin unbrauchbar. ;)

Wobei man bei dem Preis echt weich werden könnte. :eek:
 
Für doppelseitige PDF dennoch weiterhin unbrauchbar. ;)

[...]

Das kommt ja wiederum eher auf die Firmware/Software an und was die daraus machen kann. Theoretisch könnte man auf 13" wohl auch doppelseitige PDFs ordentlich darstellen, im Zweifelsfall eben indem die Seiten dann aufgesplittet werden...
 
na gut, aber dann hat man wieder den Spaß, dass sie gescrollt werden müssen.
 
Nicht unbedingt... Wenn das PDF eine für die entsprechende Darstellung passende Auflösung hat, dann könnte man softwaremäßig wohl problemlos aus einer Doppelseite zwei Einzelseiten generieren und diese dann jeweils für ein bestmögliches Resultat auf dem Display skalieren und optimieren. Dann müsste man nix mehr scrollen, nur noch (wie bei normalen eBooks ja auch) Seite vor/Seite zurück.
 
ich meinte PDFs, die normales A4-Format haben, allerdings je über zwei Seiten zusammenhängend sind, sodass zum ordentlichen Betrachten die Zwei-Seiten-Ansicht im Adobe Reader aktiviert werden muss.

Zugegeben: Sind selten, aber je nach Fachrichtung eben auch nicht mehr. ;)
 
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