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Ich bin im Netz über einen äußerst guten Flash Guide von Matt Banderson gestoßen, mit dem man seine Firmware vom Terminal aus im laufenden System flashen kann. Der Guide basiert im Wesentlichen auf den Ausführungen im Arch Wiki (wie kann es anders sein), der Mehrwert jedoch liegt darin, dass er auf bestimmte flags nochmal genauer eingeht, was dem Verständnis genüge tut. Hier am Beispiel einer P41 Platinum von SK Hynix, die lange Zeit vom sogenannten Cache Bug befallen war. Das Update gibt es seit dem Sommer diesen Jahres und es ist auch allerhöchste Zeit. Wer die P41 hat, sollte es schon in Erwägung ziehen. Es ist ein reines Performance Update und schmälert ansonsten die Funktionalität und Sicherheit der SSD in keiner Weise.
Es gibt inzwischen einige sehr gute Methoden um unter non-Windows Systemen FW Updates für SSDs einzuspielen. Aber wenn ich daran denke, was für Krämpfe ich insbesondere mit dem Windows Tool von SK Hynix in der Vergangenheit hatte, ist das hingegen hier ein Spaziergang im Park. Samsungs Magician ist zwar wesentlich weniger zickig, aber Linux User wissen wie irre das sein kann, extra ein Windows Gerät vorhalten zu müssen, um ein Mal im Leben einer SSD ein potenzielles FW Update zu machen.
Es gibt natürlich auch Workarounds, mit denen man ein USB Stick flashen kann und dann davon booten kann, aber das erfordert ein zwei Schritte mehr. Samsungs Firmware Updates funktionieren zb so und hier ist der manuelle FW Updatevorgang von Samsung verlinkt. Wenn man es einmal gemacht hat, ist es fast wie Fahrrad fahren. Und da Samsungs Firmware Files leider verschlüsselt sind, sollte man auch hier besser die bootable Isos nehmen, die Samsung netterweise zum Download zur Verfügung stellt. Man kann es zwar mit nvme-cli machen, aber das Wiki weist ausdrücklich darauf hin, dass es auf eigene Gefahr geschieht.
Im Falle von SK Hynix muss ich auch hier wieder feststellen, dass es einfach unverständlich ist, wie ein Milliardenschweres Unternehmen, das die ganze Welt mit Nand und DRAM beliefert, es nicht gebacken kriegt eine halbwegs funktionierende und sichere Website zu unterhalten. Lange Zeit waren die FW Downloads einfach nicht erreichbar, dann kommt noch ein halbgares Windows SSD Updater Tool, das scheinbar von Grundschülern gecodet ist und zudem musste ich auch miterleben, wie sie es einfach vermasselt haben ein gültiges TLS Zertifikat für ihre Seite zur Verfügung zu stellen. Wie ein Ochs vorm Scheunentor. In der Folge funktioniert dann auch nicht das fetchen der Firmware Files via wget so wie im Guide beschrieben, aber man kann es immer noch herunterladen, z.b. über den Browser wenn man alle Sichersheitswarnungen ignoriert, natürlich.
Die wichtigsten NVME Hersteller werden im Wiki auch adressiert, es lohnt sich also ein Blick auf die wie üblich sehr ausführliche Dokumentation im Arch Wiki zu werfen.
Es gibt inzwischen einige sehr gute Methoden um unter non-Windows Systemen FW Updates für SSDs einzuspielen. Aber wenn ich daran denke, was für Krämpfe ich insbesondere mit dem Windows Tool von SK Hynix in der Vergangenheit hatte, ist das hingegen hier ein Spaziergang im Park. Samsungs Magician ist zwar wesentlich weniger zickig, aber Linux User wissen wie irre das sein kann, extra ein Windows Gerät vorhalten zu müssen, um ein Mal im Leben einer SSD ein potenzielles FW Update zu machen.
Es gibt natürlich auch Workarounds, mit denen man ein USB Stick flashen kann und dann davon booten kann, aber das erfordert ein zwei Schritte mehr. Samsungs Firmware Updates funktionieren zb so und hier ist der manuelle FW Updatevorgang von Samsung verlinkt. Wenn man es einmal gemacht hat, ist es fast wie Fahrrad fahren. Und da Samsungs Firmware Files leider verschlüsselt sind, sollte man auch hier besser die bootable Isos nehmen, die Samsung netterweise zum Download zur Verfügung stellt. Man kann es zwar mit nvme-cli machen, aber das Wiki weist ausdrücklich darauf hin, dass es auf eigene Gefahr geschieht.
Im Falle von SK Hynix muss ich auch hier wieder feststellen, dass es einfach unverständlich ist, wie ein Milliardenschweres Unternehmen, das die ganze Welt mit Nand und DRAM beliefert, es nicht gebacken kriegt eine halbwegs funktionierende und sichere Website zu unterhalten. Lange Zeit waren die FW Downloads einfach nicht erreichbar, dann kommt noch ein halbgares Windows SSD Updater Tool, das scheinbar von Grundschülern gecodet ist und zudem musste ich auch miterleben, wie sie es einfach vermasselt haben ein gültiges TLS Zertifikat für ihre Seite zur Verfügung zu stellen. Wie ein Ochs vorm Scheunentor. In der Folge funktioniert dann auch nicht das fetchen der Firmware Files via wget so wie im Guide beschrieben, aber man kann es immer noch herunterladen, z.b. über den Browser wenn man alle Sichersheitswarnungen ignoriert, natürlich.
Die wichtigsten NVME Hersteller werden im Wiki auch adressiert, es lohnt sich also ein Blick auf die wie üblich sehr ausführliche Dokumentation im Arch Wiki zu werfen.
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