Linux Linux Mint 19.3 auf einen EeePC installieren? Probleme!

Linux Betriebssystem

Tobi59

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Hallo zusammen,
Ich besitze einen Oltimer Asus Eee PC R101D mit 2GB (nachgerüsteten) Arbeitsspeicher.
Das Betriebssystem ist aktuell Windows 10 Home 32bit , upgedatet von Windows 7 und ziemlich langsam. Wie bekannt ist die Supportzeit bei Windows10 ausgelaufen.
Aber für das surfen und kleine Aufgaben reichte es in der Vergangenheit.

Ich habe als Laie im Netz einiges über Linux gelesen, und würde gern versuchsweise die Linux Mint mit 32Bit versuchen, nach meinem Kenntnisstand kommt sie in der Bedienung und Aussehen wohl Windows am nächsten?

Nun, ich habe mir die Linux Mint Version linuxmint-19.3-cinnamon-32bit heruntergeladen und mit Rufus auf einen Stick entpackt.
Diesen Stick habe ich im vorgenannten EeePC gesteckt, das BIOS umgestellt auf das booten von externen Medien und....
Nichts
Der Stick mit Linux wird nicht gelesen, entweder startet Windows als zweite Quelle oder es kommt eine Meldung ein Medium einzulegen.
Ich habe alternativ auch schon versucht über einen anderen Stick, anderes Fabrikat, andere Größe, weiter zu kommen, jedoch weiterhin ohne Erfolg.

Gibt es Erfahrungen bei Euch, oder User die das gleiche Problem hatten? Nein, der EeePC ist nicht der einzigste PC im Hause, aber wir hängen an ihn.
Aber bitte: Nicht so viele Fachbegriffe, ich bin Ü60 und Laie.
Dennoch freue ich mich über viele (hoffentlich) viele hilfreiche Tipps!
 
Um zu überprüfen ob du den Stick richtig erstellt hast und er generell boot-fähig ist, könntest du ihn ja dann testweise mal an einen anderen PC anschließen und davon booten.
PS: Meistens gibt es einen Boot Manager, oft auf F12, um ein temporäres Boot-Gerät wie z.B. den Stick auszuwählen. Dann musst du das nicht jedes Mal im BIOS umstellen.
 
Das Teil kann sicher nur Booten im MBR-Modus. So müßtest Du auch den Stick mit Rufus bereitstellen.

Laut Handbuch soll vor der Recovery im BIOS der Boot-Booster deaktiviert werden. Das dürfte im Fall externer Boot-Medien ggf. auch helfen:


Das letzte BIOS würde ich so oder so installieren und falls Du eine aktuelle Distribution mit Support nutzen willst, schaue mal nach MX-Linux oder Bunsenlabs:


 
Hallo zusammen,

Nun, ich habe mir die Linux Mint Version linuxmint-19.3-cinnamon-32bit heruntergeladen und mit Rufus auf einen Stick entpackt.
Diesen Stick habe ich im vorgenannten EeePC gesteckt, das BIOS umgestellt auf das booten von externen Medien und....
Nichts
Hm, entpackt?? Klingt komisch. Eigentlich wird da nix entpackt, sondern nur ein bootfähiger Stick erzeugt.
 
Asche über meinen Kopf, wie bereits oben geschrieben mit Rufus einen im meinen Fall NICHT BOOTFÄHIGEN Stick erzeugt.

Das Teil kann sicher nur Booten im MBR-Modus. So müßtest Du auch den Stick mit Rufus bereitstellen.

Laut Handbuch soll vor der Recovery im BIOS der Boot-Booster deaktiviert werden. Das dürfte im Fall externer Boot-Medien ggf. auch helfen:


Das letzte BIOS würde ich so oder so installieren und falls Du eine aktuelle Distribution mit Support nutzen willst, schaue mal nach MX-Linux oder Bunsenlabs:


Von mir geprüft, im Rufus Programm nur ein MBR Modus auswählbar. Jedoch später noch ein DD Modus.

Um zu überprüfen ob du den Stick richtig erstellt hast und er generell boot-fähig ist, könntest du ihn ja dann testweise mal an einen anderen PC anschließen und davon booten.
PS: Meistens gibt es einen Boot Manager, oft auf F12, um ein temporäres Boot-Gerät wie z.B. den Stick auszuwählen. Dann musst du das nicht jedes Mal im BIOS umstellen.
Leider auch nicht auf meinen Notebook, ich lade nochmals die Linux Mint Version herunter.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Von mir geprüft, im Rufus Programm nur ein MBR Modus auswählbar. Jedoch später noch ein DD Modus.
Es gibt im Bios bei diesen Gerät keinen Boot Booster, nur Quiet Boot.
 
Zuletzt bearbeitet:
Asche über meinen Kopf, wie bereits oben geschrieben mit Rufus einen im meinen Fall NICHT BOOTFÄHIGEN Stick erzeugt.


Von mir geprüft, im Rufus Programm nur ein MBR Modus auswählbar. Jedoch später noch ein DD Modus.


Leider auch nicht auf meinen Notebook, ich lade nochmals die Linux Mint Version herunter.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Es gibt im Bios bei diesen Gerät keinen Boot Booster, nur Quiet Boot.

Asche über meinen Kopf, wie bereits oben geschrieben mit Rufus einen im meinen Fall NICHT BOOTFÄHIGEN Stick erzeugt.


Von mir geprüft, im Rufus Programm nur ein MBR Modus auswählbar. Jedoch später noch ein DD Modus.


Leider auch nicht auf meinen Notebook, ich lade nochmals die Linux Mint Version herunter.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Es gibt im Bios bei diesen Gerät keinen Boot Booster, nur Quiet Boot.
Auch im DD Modus vom System nicht erkennbar
 
Da besser im ISO-Mode schreiben.
Beitrag automatisch zusammengeführt:



Heisst - es geht jetzt?
Leider nein, es scheint schwieriger zu sein. Ich lade Linux Mint 19.3 nochmals herunter, vielleicht liegt da der Fehler.
Zusammenfassung:
Mit Rufus im MBR Modus den Stick beschrieben (mehrfach versucht)
Einen BOOT Booster gibt es nicht in der Bios Auswahl.
Aktuell neu heruntergeladene oben genannte Mint Version versucht, ohne Erfolg.
Ich bin ratlos, und bitte um weitere Hilfe.
Danke
 
Wie bekannt ist die Supportzeit bei Windows10 ausgelaufen. [...] Nun, ich habe mir die Linux Mint Version linuxmint-19.3-cinnamon-32bit
Dir ist bewusst, dass Mint 19.3 sein Supportende in 2023 hatte?

EDITH sagt: ich frage mich, ob Du dir einen Gefallen damit tust, ausgerechnet mit dieser alten. leistungsschwachen Hardware deine ersten Linux-Gehversuche zu machen. Das kann sehr schnell in Frust enden. Bei 32 bit wird zudem die Auswahl an Distris stetig kleiner. Hast Du nichts aktuelleres, auf dem Du einen Dual-Boot einrichten kannst?

Das Teil kann sicher nur Booten im MBR-Modus. So müßtest Du auch den Stick mit Rufus bereitstellen.
Linux Live ISOs können üblicherweise sowohl im UEFI als auch im CSM/Legacy Mode (MBR ist die falsche Bezeichnung dafür) booten. Kein Grund da nachzuhelfen bzw. per Rufus daran herumzufummeln. Am besten ist es, sich an die offizielle Anleitung zu halten: https://linuxmint-installation-guide.readthedocs.io/en/latest/burn.html

Jedoch später noch ein DD Modus
Falls das ISO sich überhaupt korrekt mit Rufus auf den Stick transferien lässt, dann ist das der einzige richtige Modus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Windows 10 scheint mir immer größer und langsamer zu werden.
Zumindest ist die Linux Version wohl schneller, sowohl beim Start als auch beim handling?
Eine Alternative die Windows ähnlich sieht, habe ich nicht gefunden.
Vielleicht aus Deiner Sicht um Vorschläge die noch das 32bit System komfortable unterstützen?
Danke
 
EDITH sagt: ich frage mich, ob Du dir einen Gefallen damit tust, ausgerechnet mit dieser alten. leistungsschwachen Hardware deine ersten Linux-Gehversuche zu machen. Das kann sehr schnell in Frust enden. Hast Du nichts aktuelleres, auf dem Du einen Dual-Boot einrichten kannst?

-- Ich habe noch mein Notebook mit Windows 11, ich möchte nur dieses NETbook noch nicht zu Grabe tragen.
Für kleine Aufgaben war es super.
 
Ich fühle mich, was aktuelle 32-bit-Distris anbelangt, nicht kompetent. Nachdem Debian, von dem sehr viele Ableitungen existieren, den Support eingestellt hat, wird das Eis sehr dünn.

Hast Du denn jetzt den Stick nochmals per Rufus DD-Modus oder Etcher erzeugt?
 
Noch zwei Vorschläge: Du könntest es mit der Linux Mint Debian Edition (LMDE) versuchen. Version 6 gibts noch in der 32Bit-Variante und wird noch bis 6/26 mit Updates versorgt. Und statt Rufus könntest Du auch mal Ventoy ausprobieren, um einen bootfähigen Stick zu bauen.
 
Als Betriebssystem könntest Du dir auch einmal antiX ansehen. Das gibt es noch als 32 Bit-Version. Basiert allerdings auch auf Debian.
Vor Jahren hatte ich als "Nicht-Profi" mal eine ältere Version davon auf einem alten Laptop mit Intel Core Duo oder Pentium M installiert.
https://antixlinux.com/
 
Ich sage mal so: SOOOOOOOOOOOOOOOO....

Der verbaute Atom N450 wäre in der Theorie sogar 64bit-fähig und viel lahmer als ein 32bit-OS wird das m.E. auf dem Netbook auch nicht laufen. Von den 2GB RAM holt sich die Grafik noch etwas weg, bleiben also über den Daumen um die 1,5GB RAM zum Betrieb, aber Du könntest damit auch ein aktuelles OS abseits der nur 32-bit-fähigen versuchen.

Vielleicht teilst Du mit, was tatsächlich an Hardware verbaut ist und checkst das mit dem Boot Booster dennoch erneut. Kann ja sein, dass das eine Funktionalität ist, die entweder erst hinzugefügt wurde oder wieder entfernt. Aktuellstes BIOS würde ich unabhängig davon so oder so aufspielen.

Da das sowohl im englischen als auch im deutschen Handbuch explizit erwähnt wird, sollte es die Option ergo auch geben, außer es handelt sich um verschiedene Serien des Eee. Beim Start F2, erneut F2, um in das BIOS zu gelangen und dann unter dem Menüpunkt Boot abschalten und mit F10 die Einstellungen speichern.

Beim ersten F2 sollte auch die Bootauswahl erscheinen und damit dort der Stick, wenn er denn bootfähig ist. Alternativ muss beim Einschalten die Esc-Taste gedrückt werden, um die Bootauswahl zu starten. Bei der Hardware ist vielleicht auch etwas Geduld gefragt.

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Hallo @Tobi59,

Zunächst einmal kann ich für den EEE PC Dir ein brauchbares Buch von Markt + Technik empfehlen: Der Eee PC, Autor: Günter Born.
Das Buch gibt es wohl jetzt nur noch im Antiquaritat.
Mein EEE PC hat nur einen Speicher von 512 MB. Laut Born kann kann darauf ohne Probleme ein Linux laufen. Ich habe mich wegen der Speichergröße auf ein schmales Linux "Bodhi Linux 5.1.0" entschieden. Dieses Linux Komponente läuft im 32 Bit Mode.
Da ich auch Probleme mit dem Erstellen eines USB Sticks mit Rufus hatte, hat ich Ventoy auf den Stick gebracht.
Beim erfolgreichen Installieren auf den Stick hast Du eine Live Installation. Du kannst dann ohne weiteres bei Interesse eine dauerhafte Installation auf Deiner Festplatte machen. Ich brauche ein Linux, weil ich auf meinen Rechnern teilweise noch mit PC-DOS 7.1 arbeite. Und DOS unterstützt den API Mode (= Batteriezustand) nicht. Außerdem gewinne ich mit Bodhi BIOS Informationen über die jeweiligen Rechner.
Bist Du sicher, daß Dein Rechner so viel Speicher hat? Laut Buch kann man maximal 2 GB RAM aufrüsten, wobei vom Linux standardmäßig nur 1 GB RAM unterstützt werden.

Hier meine dokumentierte Installation auf meinem Rechner:

1. Ventoy auf USB-Stick installieren (einmalig)

Auf einem beliebigen PC:

  1. Lade Ventoy (Windows/Linux) herunter:
    https://www.ventoy.net
  1. Starten → USB-Stick auswählen
  2. „Install“ klicken
  3. Fertig — Ventoy formatiert den Stick komplett.

2. Bodhi Linux 5.1.0 ISO einfach auf den Stick kopieren

Du ziehst die ISO wie eine normale Datei auf den Stick (Ventoy-Verzeichnis).


3. Persistenz für Bodhi aktivieren

Ventoy → Menü → „Persistence“ → „Create Persistent Image“

  • Name: bodhi-persist.img
  • Größe: 256MB oder 512MB reicht für dein Script
  • → Auf den USB-Stick speichern

4. Booten

Auf dem alten Rechner:

  1. USB-Stick einstecken
  2. Bootmenü → Ventoy startet
  3. Bodhi-Linux-ISO wählen
  4. Persistenz aktivieren → bodhi-persist.img auswählen
 
Asus Eee PC R101D mit 2GB (nachgerüsteten) Arbeitsspeicher.
Ich hatte ein vergleichbares Gerät, ein Samsung N220 plus, ebenfalls 2 GB RAM.
Gibt es Erfahrungen bei Euch
Ja, der N220 lief zuletzt auch mit Linux, weil Windows zu langsam war.
der EeePC ist nicht der einzigste PC im Hause, aber wir hängen an ihn.
Meinen Samsung konnte ich auch gut leiden.
Dennoch freue ich mich über viele (hoffentlich) viele hilfreiche Tipps!
Aber das wird dir jetzt nicht gefallen:
Auch unter Linux war - im Vergleich zu aktuelleren Geräten - die Performance unterirdisch.
Etwas wehmütig habe ich mich von dem Gerät getrennt und mir ein günstiges TP X270 geholt, habe das mit neuen Akkus und 16 GB RAM ausgestattet, Win11 (mit Rufus) installiert und bin glücklich damit. Dem Samsung trauere ich seitdem nicht mehr hinterher.
Etwas Ähnliches rate ich dir auch. Irgendwann haben eben auch liebgewonnene Geräte einfach ausgedient.
 
Meinen 12" EeePC habe ich weg geschmissen nachdem das Thinkpad aus China angekommen war und vorher die 8GB Ram und die SSD raus.
War immerhin ein 64bitter mit AMD E-350 und nem Atom weit überlegen und trotzdem schlechter als jeder Intel Core i vor 15 Jahren.
Das einzige moderne UEFI Feature war Support für GPT Bootloader, sonst nix. Kam mit Win7 x64 Home und nach dem Upgrade auf Win 10 konnten der WUpdate und der Antimalware Service das System stundenlang zu 100% auslasten, bis die Idle Load wieder wie bei Win7 ohne residenten Virenscanner und unstoppbarem Updater auf unter 10 Prozent runter ging.
Und von Anfang an fühlte sich nix so flüssig an wie beim Desktop PC, dabei ist das über weite Strecken gar nicht schwer im GUI.
 
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