Windows Gerät kommt mit Windows 11 - ist Lizenz Windows 10 "inklusive"?

Windows Betriebssystem

harry-67

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Hallo zusammen

Ich habe ein Laptop, welches mit W11 ausgeliefert wurde, will da aber - wenn möglich - Windows 10 installieren.
Wird das dann auch aktiviert?
CPU:
Intel Core i7-8750H

Danke schon mal
 
Zuletzt bearbeitet:
Konkret kann ich es dir nicht beantworten. Wenn es ein neuer Rechner ist, kannst du Win 10 ja recht schnell über einen Stick (am besten mit dem Microsoft-Creation-Tool erstellt) installieren und du siehst sofort, ob es aktiviert wird, wenn eine Internet-Verbindung besteht. Falls nicht geht ein neuer Clean-Install mit Win11 dann ja ähnlich schnell. Wenn du Win 11 schon eingerichtet hast und bereits Daten auf dem Gerät sind, ist ein vorheriges Backup (z.B. Clonezilla) natürlich sinnvoll. Das lässt sich dann auch leicht zurückspielen, falls Win 10 nicht lizensiert werden sollte (ich denke aber, es dürfte klappen).
Kleine Anmerkung noch: Auch bei Neugeräten mit vorinstalliertem Windows ist mir ein Clean-Install lieber. Auf die diversen von Lenovo mitgelieferten Testinstallationen diverser Programme kann ich gut verzichten und welche Tools ich von Lenovo wirklich brauche, habe ich so auch selbst im Griff.

Grüße Thomas
 
bin schon ein wenig aus dem MS Lizenzthema raus, aber bei den PRO/Enterprise Versionen war mWn ein downgraderecht enthalten. Nicht jedoch in den anderen Versionen Home, Starter usw.
Wenn es ein neues Gerät ist, sollte doch die Lizenz im BIOS hinterlegt sein. Probier doch mal aus was passiert.
 
Ich weiß, es geht etwas am Thema vorbei, aber habe ich das richtig verstanden, dass für Geräte mit neueren Intel-Prozessoren, die E- und P-Kerne haben, Win11 die richtige Wahl ist, weil Win10 Lasten nicht gemäß der Kernpotenz verteilen kann? Für meine Frau stellt sich gerade die Frage, ob sie ein neues Notebook braucht; die Weiternutzung von Win10 wäre aber nett, sodass, wenn ich das mit der Lastverteilung richtig verstanden habe, ggf. vorrangig Geräte mit Ryzen infrage kämen.
 
Google sagt ja: big.LITTLE-CPUs werden bei Windows 10 nur in der praktisch kaum verbreiteten ARM-Version unterstützt. Für volles Potential von Alder-Lake-CPUs braucht man daher zwangsläufig Windows 11 (oder Linux).
 
Selbst wenn Win 10 die Kerne neuerer Prozessor-Generationen nicht optimal ausnutzen kann, bedeute das ja nicht, dass es nicht läuft. Ich würde mich daher eher fragen, ob diese maximale Höchstleistung (optimale Ausnutzung) wirklich brauche. Bei einem Notebook für die Frau fällt mir das erst mal schwer zu glauben. Ist jetzt nicht abwertend gegenüber der Frau gemeint, aber selbst auf meinem alten E570 (i7, 7. Generation) spüre ich nicht wirklich irgendwelche Performance-Probleme. Daraus schließe ich mal, wenn das alte Notebook der Frau es bis heute gut getan hat, wird das neue mit aktueller Prozessorgeneration keine Probleme haben, egal ob Win 10 oder Win 11.

Grüße Thomas
 
Selbst wenn Win 10 die Kerne neuerer Prozessor-Generationen nicht optimal ausnutzen kann, bedeute das ja nicht, dass es nicht läuft.
Das stimmt, wird aber halt nicht optimal genutzt, was entweder Leistung kostet oder Akku frisst. Oder beides.

Ich würde mich daher eher fragen, ob diese maximale Höchstleistung (optimale Ausnutzung) wirklich brauche. Bei einem Notebook für die Frau fällt mir das erst mal schwer zu glauben. Ist jetzt nicht abwertend gegenüber der Frau gemeint,
Wenn ich die Leistung gar nicht brauche, warum habe ich sie dann überhaupt gekauft? Ich kaufe mir doch auch kein Auto mit 500 PS und fülle dann Pflanzenöl in den Tank und sage: die maximale Höchstleistung, die da nun fehlt, merkt meine Frau eh nicht. Also klar, kann man machen - sinnvoll ist es aber nicht.

aber selbst auf meinem alten E570 (i7, 7. Generation) spüre ich nicht wirklich irgendwelche Performance-Probleme.
Das Gerät hat auch noch gar keinen big.LITTLE-Ansatz.

Daraus schließe ich mal, wenn das alte Notebook der Frau es bis heute gut getan hat, wird das neue mit aktueller Prozessorgeneration keine Probleme haben, egal ob Win 10 oder Win 11.
Interessante Schlussfolgerung - ohne Benchmarks, ohne Tests, ohne alles...
Probleme wird es wohl tatsächlich nicht machen, egal ob Win 10 oder 11. Leistung und/oder Akkulaufzeit verschenken tut man aber wohl trotzdem.

Danke bisher.
Es ist ein

Intel Core i7-8750H​

Beitrag automatisch zusammengeführt:


Betrifft das "schon" die 8. Generation?
Nein, big.LITTLE mit unterschiedlich schnellen und unterschiedlichen effizienten Kernen, die den darauf angepassten Scheduler von Windows 11 brauchen, gibt es erst seit Generation 12 (Alder Lake).
 
Erst einmal vielen Dank für die bisherigen Rückmeldungen.

Das 'alte' Notebook (TP Yoga 370 mit i5) kommt an die Leistungsgrenzen, zumal es im harten Schulalltag täglich eingesetzt wird. Bei einer Neuanschaffung mit neuer Intel-CPU wäre die Kombination aus E- und P-Kernen insofern reizvoll, als die E-Kerne für die wenig rechenintensiven Standardaufgaben genutzt werden könnten, während die P-Kerne bei Tasks zum Tragen kämen, bei denen deutlich mehr Power hilft. Wenn Win10 aber nicht zwischen beiden Kerntypen differenziert und die Last einfach gleichmäßig verteilt bzw. einzelne Kerne ohne Berücksichtigung von P oder E nutzt, sähe ich da nicht nur keine Vorteile, sondern eventuell sogar Probleme, weil zum Beispiel nicht ideal hochgetaktet wird.

Ich nehme jedenfalls mit, dass, sofern es nicht doch Win11 sein soll, ein TP mit Ryzen die bessere Wahl wäre. Touch und Stift ist wohl weniger wichtig als ursprünglich gedacht, ich werde daher eventuell ein X13 vorschlagen.
 
Wenn ich die Leistung gar nicht brauche, warum habe ich sie dann überhaupt gekauft? Ich kaufe mir doch auch kein Auto mit 500 PS und fülle dann Pflanzenöl in den Tank und sage: die maximale Höchstleistung, die da nun fehlt, merkt meine Frau eh nicht. Also klar, kann man machen - sinnvoll ist es aber nicht.
Ein kleiner Denkfehler deinerseits oder unglücklich von mir ausgedrückt ...
Natürlich wurde die maximale Leistung in Form des aktuellen Prozessors bereits gekauft. Das ist ja oft allein schon darin begründet, dass man quasi kein Gerät mehr mit (deutlich) älterer Prozessorgeneration kaufen kann und ob das mit Blick auf die Zukunft überhaupt sinnvoll wäre, ist ebenso fraglich. Auf der anderen Seite sagt es aber nichts darüber aus, ob ich die volle Leistung der aktuellen Prozessorgeneration (unter Win 11) für das alltägliche Arbeiten überhaupt benötige. Ich wollte daher darauf hinaus, dass man in diesem Fall beruhigt zu Win 10 greifen kann, auch wenn das gekaufte Gerät mit Win 11 die Hardware noch etwas besser nutzen könnte.

Grüße Thomas
 
Nein, big.LITTLE mit unterschiedlich schnellen und unterschiedlichen effizienten Kernen, die den darauf angepassten Scheduler von Windows 11 brauchen, gibt es erst seit Generation 12 (Alder Lake)
d.h. der Upgrade bei meinem X1E mit dem Prozessor der 11. Generation bringt dann also in der Hinsicht gar nichts?
 
Es ist ein

Intel Core i7-8750H​


Das Gerät ist demnach etwa vier Jahre alt, stammt aus der Zeit von vor Windows 11 und kommt mit Sicherheit mit einer Windows 10 Lizenz.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wenn Win10 aber nicht zwischen beiden Kerntypen differenziert und die Last einfach gleichmäßig verteilt bzw. einzelne Kerne ohne Berücksichtigung von P oder E nutzt, sähe ich da nicht nur keine Vorteile, sondern eventuell sogar Probleme, weil zum Beispiel nicht ideal hochgetaktet wird.

Schlimmer, bei manchen Programmen werden sogar primär die E-Kerne verwendet, wenn Windows 10 verwendet wird.
Wenn man solch eine CPU will, dann sollte man dringend Windows 11 nutzen.

Ich nehme jedenfalls mit, dass, sofern es nicht doch Win11 sein soll, ein TP mit Ryzen die bessere Wahl wäre.

Nein, ein Ryzen wäre aktuell generell die bessere Wahl. Egal welches System man nutzt.
Und wenn man Windows nutzt, dann ist es natürlich sinnvoll, ein aktuelles Windows zu verwenden.
 
Das du kein Pflanzenöl reinkippen musst?!

Spaß bei Seite, aber der Kommentar ist irgendwie hängen geblieben und sinnfrei gewesen. Egal ob Auto oder Notebook das sind ja immer Spitzenwerte also bei 100% Auslastung und unter idealen Voraussetzungen das das Kühlsystem mitspielt etc. Btw. betrifft auch unser klassischen Motoren, wird es zu warm weniger Leistung.
 
und was andere Aspekte angeht?
Kommt drauf an was du erreichen möchtest.
Voraussichtlich längerer Support, eventuell höhere Sicherheit, neue Features, usw. gibt's natürlich nur in der neuesten Version, also in Windows 11. Im Detail wird dir das aber nur Microsoft sagen können und wer weiß, in wie weit es am Ende auch zutrifft - Support kann auch verlängert werden, Sicherheit hängt von so viel mehr ab und neue Features hat Microsoft in der Hand.
 
Kommt drauf an was du erreichen möchtest
erreichen will ich gar nix, mir war zum Beispiel das mit big.LITTLE neu und vielleicht war mir da auch was für 11. Intel Generation das erst so richtig mit Win11 zum tragen kommt entgangen. Der Rest ist bekannt und nach dem Herbst Release wird wahrscheinlich auch umgestiegen, aber falls es was anderes gegeben hätte (wie zum Beispiel längere Akkulaufzeit), dann hätte ich nicht mehr gewartet…
 
Update: Windows 11 Home war installiert bzw. aktiviert und ich habe es mal dabei belassen. Ohne es genau verglichen zu haben finde ich den Unterschied zu Pro kleiner als bei Windows 10.
Einzig Gpedit hat mir gefehlt, aber das kann man ja nachinstallieren.
 
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