T540p Generelle Frage zu den Netzteilen

thinkithinki

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Hi zusammen,

ich bin stolzer Besitzer eines T540p und habe eine generelle Frage zu den Netzteilen.

Im Moment besitze ich das Originalnetzteil mit der FRU "45N0366", welches im folgenden Dok angesprochen wird: https://support.lenovo.com/de/de/documents/ht082284

Dieses Netzteil hat einen ganz normalen Schutzkontaktstecker und ist somit auf Seiten des Netzteils mit drei Pins ausgestattet.

Ich möchte mir nun ein Netzteil mit Eurostecker kaufen, welches folglich nur 2 Pins hat - also keine Erdung. Das wäre dann das folgende Netzteil:

http://shop.lenovo.com/de/de/itemdetails/4X20E50562/460/FB655FA7A2834E04AED9731463CD174E

Auf der ersten Seite, die ich euch gepostet habe, steht jedoch, dass ich mein 3-Pin-Netzteil nur durch ein anderes 3-Pin-Netzteil ersetzen darf / kann / soll. Deshalb die Frage:

Gibt es bedenken hinsichtlich Garantie / Sicherheit / Produktlebensdauer des Notebooks ..., wenn man sein 3-Pin-Netzteil durch eines mit 2 Pins ersetzt? Der Telefonsupport meinte, dass das geht, doch durch die angegebene Website bin ich mir nicht mehr so ganz sicher. Was meint ihr Thinkpad-Profis? Ich lese so oft, dass man Netzteile im von mir gewünschten Sinn tauschen kann. Unsicher bin ich mir trotzdem.







 
Auf der ersten Seite, die ich euch gepostet habe, steht jedoch, dass ich mein 3-Pin-Netzteil nur durch ein anderes 3-Pin-Netzteil ersetzen darf / kann / soll.
Nein, das steht dort nicht. Dort steht nur, daß die von dem beschriebenen Fehler betroffenen Netzteile beim Garantietausch durch Lenovo durch gleichwertige/gleichartige ersetzt werden.
 
Warum mit Eurostecker?
Schukostecker sind insbesondere auf Reisen lästig. Viele Adapter nehmen nur Eurostecker auf, oder verbinden den Schutzleiter ebenso wenig. Ich frage mich, wozu Thinkpads eigentlich den Schutzleiter benötigen. Die Netzteile sind kunststoffummantelt, und die Thinkpads weden mit Niederspannung betrieben. Also was soll das? Für ein Gerät, das insbesondere die Mobilität unterstützen soll, ist das doch ein Widerspruch für den Einsatzzweck.
 
Wird wohl irgend ein Industrie-Standard oä sein, warum Lenovo (auch viele DELL, Siemens und HP) Schukostecker verwendet.
Die meisten Consumer-Notebooks haben das nicht.
Muß auch nicht, sofern sich das Kabel nicht im Keilriemen des BMW verfängt :eek:
 
Ich frage mich, wozu Thinkpads eigentlich den Schutzleiter benötigen.

Der wird gerne dazu benutzt, um Störspannungen gegen Erde abzuleiten. Dazu befinden sich im Netzteil sog. Y-Kondensatoren, die den Außenleiter ("Phase") und den Neutralleiter ("Null") kapazitiv mit dem Schutzleiter verbinden. Dadurch können auch symmetrische Störspannungen abgeleitet werden.


LG Jü
 
Der wird gerne dazu benutzt, um Störspannungen gegen Erde abzuleiten.
Wäre dann der Fall, wenn der Kollege gerade den Schalldämpfer aus dem BMW mit der Flex entfernt...

Im normalen Haushalt sollte das kein Problem sein.
Selbst TV,s oder HiFi-Geräte haben oft nur Eurostecker und keinen Netzfilter.
 
@LZ_: Die Frage "warum Eurostecker" ist in meinem Fall ganz anders gelagert. Ich persönlich bin Live-Musiker und spiele über mein Notebook virtuelle Instrumente. Kurzum: Durch die Erdung meines bisherigen Netzteils entstehen "Brummschleifen", die bei Netzteilen mit einem Eurostecker nicht auftreten. Somit eliminiere ich halt eine mögliche Fehlerquelle für störende Geräusche auf der PA (große Anlage die zu den Zuhörern gerichtet ist).

Viele Argumente für oder gegen wurden natürlich schon breit im Internet diskutiert - danke für die vielen Beiträge dazu auch hier. Trotzdem würde ich mich noch über einen Kommentar freuen, ob ich mein jetziges Netzteil konkret durch das zweipolige ersetzen kann, das ich im Post genannt habe - sprich eure Meinung dazu. Es müsste ja eigentlich zu meinem Notebook passen (135W) und wenn es irgendwie bedenklich wäre, würde es ja kaum von Lenovo explizit zum Verkauf angeboten werden, oder? Es ist also - abgesehen vom Layout des Endsteckers - für Funktion, Sicherheit, Garantie, ... absolut egal, welches der Netzteile man sich kauft, oder?

Neben dieser produktbezogenen Frage schwirrt mir als absolutem "Stromlaien" noch der Gedanke der Sicherheit durch den Kopf. Eine Erdung ist dazu da, um schlimmeres zu verhindern, falls doch mal etwas elektrisch schief geht (ja, mir fehlen da komplett die Fachbegriffe, doch so verstehe ich die verschiedenen Seiten im Internet dazu). Meine Befürchtung ist nun, dass eventuell im Falle, dass Strom fließt wo er nicht soll, eventuell sogar Personen aufgrund der fehlenden Erdung zu Schaden kommen könnten - sprich unser Mann am Mischpult und alle, die mit der Anlage verbunden sind. Sind denn Netzteile mit Eurostecker nicht auch irgendwie gesichert, so dass ein gleich sicherer Betrieb wie bei Netzteilen mit Schukostecker möglich ist?
 
Sind denn Netzteile mit Eurostecker nicht auch irgendwie gesichert, so dass ein gleich sicherer Betrieb wie bei Netzteilen mit Schukostecker möglich ist?

Die Netzteile mit Eurostecker sind Schutzklasse II und haben eine Schutzisolierung, erkennbar am Symbol mit den inneinanderliegenden Quadraten.

Grüße

Fabian
 
Wenn es brummt dann ist am Rig was nicht in Ordnung. Das wird sich auch nicht so auf die Schnelle ändern lassen. Stecker mal um 180° verdreht einstecken ist da die Standardaktion ;-)
Zu Schaden kommen bei solchen Sachen meist die empfindlichen Gerätschaften infolge Kriechstrom/Ableitstromspitzen.
Das Euro-Tip Netzteil passt durchaus, es sollten auch keinerlei Schäden zu befürchten sein solange das Netzteil keine Schäden aufweist.

Das Menschen zu Schaden kommen, da müsste es allerdings schon gravierende Mängel in der Elektroinstallation haben.

Brummschleifen umgeht man elegant mit optischen Pegelwandlern welche galvanisch getrennt sind, oder über die Funkstrecke-sprich Bluetooth zum Beispiel.
 
ob ich mein jetziges Netzteil konkret durch das zweipolige ersetzen kann, das ich im Post genannt habe
Ja!

Neben dieser produktbezogenen Frage schwirrt mir als absolutem "Stromlaien" noch der Gedanke der Sicherheit durch den Kopf. Eine Erdung ist dazu da, um schlimmeres zu verhindern, falls doch mal etwas elektrisch schief geht (ja, mir fehlen da komplett die Fachbegriffe, doch so verstehe ich die verschiedenen Seiten im Internet dazu). Meine Befürchtung ist nun, dass eventuell im Falle, dass Strom fließt wo er nicht soll, eventuell sogar Personen aufgrund der fehlenden Erdung zu Schaden kommen könnten - sprich unser Mann am Mischpult und alle, die mit der Anlage verbunden sind. Sind denn Netzteile mit Eurostecker nicht auch irgendwie gesichert, so dass ein gleich sicherer Betrieb wie bei Netzteilen mit Schukostecker möglich ist?
Alle den Schukostecker (also der Erdung) betreffenden Dinge beziehen sich nur auf das Netzteil selbst. Nicht auf das Notebook, was damit betrieben wird.
Im Netzteil sind Eingang (egal ob 2polig/Eurostecker oder 3polig/Schukostecker) und Ausgang zum Notebook vollkommen elektrisch getrennt. Galvanische Trennung ist das Zauberwort.
Wenn also, wie zu lesen, jemand einen Stromschlag am Notebook spürt --> Netzteil sofort entsorgen. Das ist nur bei einem defekten Netzteil der Fall.
Es gibt keine Verbindung zwischen Schutzkontakt und Notebook!
Selbst der Betrieb eines Notebook in einem alten Hausnetz mit klassischer Nullung (Erde auf Blau) ist absolut unproblematisch.
Drehen des Stecker (wegen vermuteter Brummschleife) bringt beim Notebook schlichtweg nichts.

Auch die unerwünschte Brummschleife entsteht nur durch das Netzteil selbst, nicht durch das Notebook. Das Notebook kann selbst keine Brummschleife erzeugen, da es nicht in Verbindung zur Erdung steht (nur über seinen Standplatz/Gehäuse oder durch Verbindung zu einem brummenden Gerät).
Allerdings kann das auch an dem schlichtweg schlechten Audioteil des Notebooks liegen. Schließlich sind selbst Lastwechsel der CPU teilweise im Lautsprecher wahrnehmbar.
 
@Pferdle; lies Dir bitte mal den link durch welchen ich oben gepostet habe!
 
lies Dir bitte mal den link durch welchen ich oben gepostet habe!
Habe ich...leider.
Deshalb schreibe ich ja auch von dem Unsinn mit dem angeblichen Stromschlag oder einfach ein 2poliges Kabel an ein Schutzleiter-Netzteil basteln. Solch Blödsinn kann Leute abschrecken und einiges mehr!
Auch eben der Sachverhalt der galvanischen Trennung und die damit verbundene Möglichkeit, zwei unabhängige Eingänge, wie bei Apple-Netzteilen zu finden, ist also alles andere als normal und bedeuten für den Betreiber keinerlei Gefahren oder irgend welche Nachteile.
Der Link verwirrt, nichts weiter. Denn man muß schon vorher wissen, was in dem dort geführten Thread die richtige Antwort ist.

Am Ende ist vollkommen egal, warum 3polig (wegen Schutzklasse und/oder Netzfilter) oder 2polig.
Die Frage, ob man eins oder beide problemlos und gefahrlos verwenden kann lautet schlicht und ergreifend: JA
Alles was sich am Ausgang des Netzteiles (Niedrigspannung/20V/zum Notebook) abspielt, hat nichts mehr mit der Eingangsseite (220V) zu tun. Bereits das Kabel zum Notebook ist bereits Schutzklasse 0. Deshalb ist es für die an einem Schaltnetzteil angeschlossenen Geräte (Notebook mit/ohne Docking) vollkommen egal, ab das Netzteil selbst einen Schukostecker oder Eurostecker hat.

Selbst bei erwähnten Kriechstrom/Ableitstrom, zugeführt zB über USB an das Notebook, hilft ein 3poliges Netzkabel nicht, da es keine Verbindung Notebook - Schutzleiter (Erdung) gibt. In dem Fall ist die Fehlerquelle beim anderen Gerät zu suchen.
Ein Notebook entspricht Schutzklasse 0 - es hat selbst keine Vorkehrung zum Schutz gegen Stromschlag. Warum auch? Ist lediglich ein 20V-Gleichspannungsgerät. Nicht anderes wie eine elektrische Modelleisenbahn. Kann man direkt anfassen.

Ein Notebook ist eigentlich das perfekte Mittel gegen Brummschleife. Am besten über Akku laufen lassen. Und selbst am Netzteil dürfte es nicht vorkommen.
Allerdings sind Billig-China-Netzteile, und dazu zählen auch die Lenovo-Netzteile, nicht unbedingt perfekt.
Bei richtigen guten Netzteilen ist alleine der Schutz gegen Brummschleife und für Hifi-Qualität von den Maßen so groß, daß es nicht mal mehr ins Gehäuse eines Notebook-Netzteiles paßt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Etwas OT, aber eine Frage ist mir da so gekommen. Ich habe das Netzteil 365 Tage an der Steckdose hängen. Das Netzteil geht in die Dokingstation. Das TP selbst kommt aber in der Regel nur alle 7 Tage in die Dokingstation, da ich unterwegs ein anderes Netzteil habe. Ist es gefährlich das Netzteil immer am Strom hängen zu lassen, benötigt es da auch Energie?
 
Ich hatte bei meinem R61 damals ein US-Netzteil dabei und das ist 2polig da es dort kaum(oder gar kein?) schutzleiter gibt.
Von einem 3poligen Netzteil unterscheidet sich das Optisch nur durch die Buchse da beide Varianten 110/220V kompatibel sind.
Bis auf die Oben gennante entstörschaltung wird da vermutlich kein Unterschied sein.

@robsig12
Hier auf der Arbeit sind die Netzteile dauerhaft eingesteckt und da hat sich noch nie jemand gedanken drum gemacht.
Ich vermute die brauchen wenig bis nichts wenn kein Notebook dran hängt.
 
Ist es gefährlich das Netzteil immer am Strom hängen zu lassen, benötigt es da auch Energie?
Gefährlich nicht.
Es gibt heutzutage tausende Dinge, wo Netzteile rund um die Uhr an der Steckdose hängen.
Das dürfte wohl fast alles betreffen, wo Haushaltsgeräte über ein Netzteil verfügen. Angefangen bei den Halogenlampen in der Deckenbeleuchtung. Man muß sich nur genau umschauen.
Allerdings benötigt das durchaus auch Energie.
 
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