(Gelöst) Eigenartige Erfahrung mit WLAN-Karte unter W10

joshua666

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Ich hatte gestern ein eigenartiges Problem mit einem Acer-Laptop von ca. 2011 (V3-771). Da der ohne WLAN-Karte kam habe ich eine aus meiner Vorratskiste eingebaut. Die wurde nicht erkannt, also habe ich alle optionalen Treiber nachinstalliert, restart etc - ohne Erfolg. Daraufhin habe ich nacheinander 6 weitere WLAN-Karten eingebaut und diese wurden weiterhin nicht erkannt oder WLAN liess sich nicht einschalten.
An diesem Punkt habe ich den Rechner einmal mit der letzten Karte unter Linux Mint gebootet und festgestellt, daß die hier einwandfrei funktioniert. Und jetzt kommts: Beim nächsten Start unter W10 lief die Karte plötzlich einwandfrei und tut das bis heute. Ist es möglich, daß solche WLAN-Karten einen kleinen Festspeicher haben welcher durch das Betriebssystem beschrieben werden kann? Welche andere Erklärung für dieses Phänomen könnte es geben?
 
Vielleicht wären die Karten erkannt worden, wenn anschließend das BIOS mit <F9> initialisiert worden wäre. Oder Linux hat einen Lock aufgehoben. - Ähnliche Probleme dieser Art gibt es ja oft mit Bluetooth- und WWAN-Karten.
 
Ich glaube weniger, dass es das BIOS war. Eher hast du bei Windows den Schnellstart genutzt und immer nur Herunterfahren gewählt (was in Wirklichkeit eine Art Ruhezustand ist) und hinterher halt beim Hochfahren in Wirklichkeit Windows nur aus dem Standby/Ruhezustand geweckt. Das sorgt für merkwürdige Effekte bei der Hardwareerkennung. Aus Versehen habe ich so Windows sogar schon mal die CPU "unter dem Hintern weggezogen", als ich Windows auf dem T500 so herunterfuhr, dann die CPU tauschte und dann Windows wieder weckte.
Daher wichtig beim Hardwaretausch: Windows *echt* herunterfahren. Das geht auf mehrere Arten: Shift gedrückt halten beim Klick auf Herunterfahren. Oder den Schnellstart in den Einstellungen deaktivieren. Oder auf "neu starten" klicken und dann die Kiste, wenn sie heruntergefahren ist und gerade wieder starten will, durch gedrückt halten des Powerbuttons hart abwürgen. Über die Kommandozeile geht's auch und bestimmt gibt's noch weitere Methoden, aber die genannten dürften schon genügend Auswahl bieten.

Du hast vermutlich also immer nur Herunterfahren gewählt, bis du Linux gestartet hast: Da war's vermutlich ein Neustart. Und ein Neustart inkludiert ein echtes herunterfahren. Im Gegensatz zum "normalen" herunterfahren.
 
Du hast Recht, das war immer nur Schnellstart. Ich erinnere mich, daß ich vor ein paar Jahren schonmal sowas hatte wo ich die CPU getauscht hatte und die neue CPU aber nicht im Taskmanager angezeigt wurde.
 
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