[gelöst] [Arch] Umstellen von Grub-Legacy auf Grub 2

alroar

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Hallo Miteinander,

da Grub-Legacy nun aus den Main-Repos rausfliegt [1], versuche ich mich erneut an einem Umstieg auf Grub 2. Bisher sind alle Versuche immer im geschossenen Bootloader gelandet, deswegen will ich es diesmal mit eurer Hilfe machen.

Ausgangssituation:
- kein Dualboot, Arch Only
- X200
- Samsung 830 128GB
- aktuelle Grub menu.lst: [2]
- Sicherungsimage erstelle ich jetzt noch, da es letzte schon wieder 2 Wochen her ist

Bildschirmfoto vom 2012-07-21 15:52:59.png


Also, welche Infos braucht ihr, wie gehe ich am besten vor? Sollte ich am besten gleich auch auf GPT umstellen? Muss ich noch etwas umparitionieren (glaube hier war immer das Problem vorher, das nich genug Platz im MBR war).



Danke schonmal vorab
 
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Funktioniert denn die Anleitung im Arch Wiki nicht? Am besten statt Konvertierung gleich die automatische Config laufen lassen. Dass Arch anscheinend keine /etc/default/grub hat, finde ich allerdings etwas doof.

Zeig ruhig mal die erzeugte /boot/grub/grub.cfg.

GPT würde bedeuten, dass die Platte bei der Umstellung komplett gelöscht wird. Mit Platten < 2 TB und ohne UEFI ist es außerdem völlig sinnfrei.
 
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Die Anleitung von weelkin hatte ich nämlich in Betracht gezogen, da wohl Grub2 mit GPT sauberer hinkommt. Die Anleitung für Grub2 aufm ArchWiki hat bei mir nie funktioniert, eben vermutlich weil hinterm MBR kein Platz mehr frei ist.
 
Die Anleitung von weelkin hatte ich nämlich in Betracht gezogen, da wohl Grub2 mit GPT sauberer hinkommt.
Grub2 gibt es schon seit Ewigkeiten, der spielt mit MBR ganz prima. Wie gesagt GPT ist auf deiner HW sinnlos.
Die Anleitung für Grub2 aufm ArchWiki hat bei mir nie funktioniert, eben vermutlich weil hinterm MBR kein Platz mehr frei ist.
Dann verschieb doch den Partitionsanfang mit gparted, z.B. auf eine MB-Grenze.

? Die ist da. Die wird auch von z.B. grub-mkconfig benutzt.
Dann sollte vielleicht mal jemand den Wiki-Artikel aufhübschen, auch zu alroars Problematik. Editieren der /boot/grub/grub.cfg ist eh Unfug.
 
/etc/default/grub gibts in arch (zumindest hier) nicht. alle Anleitungen beziehen sich auch auf /boot/grub/menu.lst
Das mit /etc/default/grub kenne ich, aber nur aus Ubuntu (+derivaten)


Werde meine Partionen erstmal anpassen das bissl Luft ist vorne (und dabei mal wieder freien Platz hinten für die SSD reservieren) und dann mal den Versuch wieder starten.

Danke schonmal für die Hilfe
 
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du verlinkst auf Grub-common version 2. hier ist aber noch "grub legacy", also v0.97. Die kommt ohne /etc/default/grub aus.
 
Die wird schon von selbst kommen... :D

Werde berichten



Edith hat uns was zu erzählen:
Ich glaube es kaum, trotz einem ungutem Gefühl hat alles geklappt. Habe vorab die Platte auf GPT Konvertiert, meine /boot Partition verkleinert und nach hinten geschoben (um 2MiB), dann vorne eine Partition für GPT Erstellt mit 2MiB, Flags gesetzt. Danach kam die übliche Grub2 Installation mit Konfigurationskonvertierung. Jetzt muss ich nur noch meine Kernelparamter richtig in die /etc/defaults/grub reinhämmern, dann sollte alles passen.

PS: Die /etc/default/grub wurde bei der Grub installation automatisch angelegt, also wie gesagt.
 
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Anmerkung: Du MUSST übrigens NICHT wechseln. Nur weil Grub jetzt nicht mehr in den Repos ist, heißt das nicht, dass du Wechseln MUSST.
Du kannst bei Grub-legacy bleiben oder Grub2 einfach von Hand eine Konfig erstellen, diese Konfig-generieren ist doch etwas nervig. Alternativ gibts auch Lilo und syslinux.

Edit: Anleitung entfernt, da Problem ja gelöst.
 
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OT: meine Güte, was für ein füchterlicher Aufriss. Ich poste hier mal "meine", sprich für Ubuntu ;):
Code:
sudo apt-get install grub-pc     # Installiert GRUB2 im GRUB1 Bootmenü zum Testen
sudo upgrade-from-grub-legacy    # Entsorgt GRUB1 final
 
OT: meine Güte, was für ein füchterlicher Aufriss. Ich poste hier mal "meine", sprich für Ubuntu ;):
Code:
sudo apt-get install grub-pc     # Installiert GRUB2 im GRUB1 Bootmenü zum Testen
sudo upgrade-from-grub-legacy    # Entsorgt GRUB1 final

Hehe, stimmt schon, wer es einfach haben will, der ist bei Archlinux öfters an der falschen Addresse :)
 
@evillandi, danke für deine Anleitung, habs aber schon hinbekommen. Mein Hauptproblem war quasi die "falsche" Paritionierung, sprich vor der Boot Partition war kein Platz für die "GPT Bootloader" Partition, daran ist immer die Installation früher gescheitert.

@weelkin: dafür habe ich viel über die Systemabläufe beim Boot und die Arbeitsweise von Bootloader, MBR und GPT gelernt. Und um die Lernkurve gehts mir Hauptsächlich, deswegen Arch. Unter Ubuntu (bzw. Mint) ist auch alles wunderbar gelaufen, jedoch hatte ich wenig Ahnung vom Hintergrund und was da alles passiert. Aber das ist ja das schöne an der Distro-Vielfalt: für jeden ist was dabei :D
 
OT: meine Güte, was für ein füchterlicher Aufriss. Ich poste hier mal "meine", sprich für Ubuntu ;):
Code:
sudo apt-get install grub-pc     # Installiert GRUB2 im GRUB1 Bootmenü zum Testen
sudo upgrade-from-grub-legacy    # Entsorgt GRUB1 final

Unabhängig davon, dass du hier Birnen mit Äpfeln vergleichst (weil einiges bei Ubuntu übrigens 1zu1 genauso ist, vieles davon stammt sogar aus dem Ubuntu Wiki), stimme ich dir zu, dass Arch hier sehr weit weg vom "Kiss" Prinzip schreitet. Aber da kommt noch mehr auf uns zu (wer die Arch ML verfolgt weiß es)... eigentlich kann man Arch wohl bald abhaken.:(

Ich notier mir das nur immer, damit ich später mal weiß, was ich gemacht hab ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
alroar schrieb:
... dafür habe ich viel über die Systemabläufe beim Boot und die Arbeitsweise von Bootloader, MBR und GPT gelernt. Und um die Lernkurve gehts mir Hauptsächlich, deswegen Arch.

Wenn es dir um die Lernkurve und das dahinter liegende Verständnis unixoider Vorgänge geht, dann kannst du auch ein FreeBSD nehmen. Damit schiesst man sich nicht so schnell ins Knie wie mit Arch. Aber das ist meine persönliche Meinung die man nicht teilen muss.
 
Wenn es dir um die Lernkurve und das dahinter liegende Verständnis unixoider Vorgänge geht, dann kannst du auch ein FreeBSD nehmen. Damit schiesst man sich nicht so schnell ins Knie wie mit Arch. Aber das ist meine persönliche Meinung die man nicht teilen muss.
BSDs sind aber erheblich unüblicher (Einschränkung: auf Desktops) und funktionieren deutlich strikter und auch anders als Linuxe. Daher lernt man nicht derart viel über Linux dabei ;)

Mir hat damals meine Gentoo stage1 Installation, die eine ganze Nacht beansprucht hat, sehr geholfen.

Mein erstes "über-den-Tellerrand" Erlebnis war mit Solaris 9 und danach FreeBSD 5.5 (ungefähr :D). Meine Meinung: auch wenn man portage etc. von gentoo gewohnt ist: es ist noch immer nicht vergleichbar. Es ist anders :D
 
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