Desktop-Ersatz für Rentner

loennermo

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Hallo,

ich betreue einen Rentner, der nun auf Grund verminderten Platzes gerne einen Laptop hätte um den in die Jahre gekommenen Desktop zu ersetzen.

Das Gerät wird zu 99% nur stationär betrieben. Es soll jedoch etwas qualitativ hochwertiges sein. Lieber 800€ für ein gebrauchtes Gerät als 600€ für einen Blöd-Markt Plastikbomber.

Im Rahmen meiner Suche wurde mir von Matt dieses Gerät angeboten: https://thinkspot.de/Thinkpad-L15-A-Gen-4/21H8S0MY00

Mir fehlen aber im Hinblick auf die folgenden Dinge die Erfahrung:

1. L-Serie OK?
2. AMD Prozessor (speziell dieser) Ok? Habe bislang nur Intel gehabt
3. 250 nit Display Ok?

Was wäre alternativ zu empfehlen?

Bin für jeden Hinweis dankbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Matt ist nicht ohne Grund unser Housedealer ,der empfiehlt keinen Dreck ...
Die L-Serie ist absolut o.k. und wenn das TP nur im Innenraum genutzt wird reichen 250 nit locker .
Ansonsten hast Du ein L16 mit Intel-CPU verlinkt ,ist die aktuelle Baureihe welche einem Normalsurfer vermutlich die nächsten 5-7 Jahre treu dient :D !

Gruss Uwe

P.S.: Warum muss es ein Laptop sein ? Ein Tiny mit Monitor bringt eine ähnliche Leistung für deutlich weniger Geld ...
 
Alles gut ,ein gut ausgestatter Büroknecht :D ...
Für alltägliche Aufgaben locker hinreichend und noch 21 Monate Hersteller VOS ,was soll da schief gehen ?

Gruss Uwe

P.S.: Hier ein halbwegs seriöser Vergleich zwischen der zuerst verlinkten neuen Intel-CPU und dem vor einem Jahr AMD Ryzen 5 Pro :
https://www.cpubenchmark.net/compare/5471vs5965/AMD-Ryzen-5-PRO-7530U-vs-Intel-Ultra-7-155U .
Dürfte für den Anwender beim Surfen und Office im Alltag kaum einen Unterschied machen (Bei ähnlicher Speicherausstattung ...).
 
Ich halte das L15 in Anbetracht des vermutlichen Anwendungsprofils für mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Hier hat vier Jahre lang ein Blöd-Markt-Plastikbomber gute Dienste bei Internet, E-Mail und einfacher Bildbearbeitung geliefert. Das Gerät lief zu 90% stationär an einem 32"-Fernseher.
Es war ein Ideapad S145 mit AMD Ryzen 3 3200U für damals gut 300 Euro.
 
Behält der Rentner denn den externen Monitor um primär damit zu arbeiten?
Ansonsten würde ich deutlich mehr Augenmerk auf das Display des Notebooks (primär Größe und Auflösung) legen...
 
Tiny und den bestehenden Monitor weiter nutzen ist keine Option? Bzw. einen aktuellen Monitor anschaffen.
 
Keine Ahnung, ob dieses Angebot eines P53 noch aktuell ist, absolut zuverlässiges Workhorse mit sehr gutem Display und vielen Möglichkeiten zum Aufstocken mit SSDs (habe den gleichen), eigentlich schon overkill für einfache Büroarbeiten:

Beitrag automatisch zusammengeführt:

Keine Ahnung, ob dieses Angebot eines P53 noch aktuell ist, absolut zuverlässiges Workhorse mit sehr gutem Display und vielen Möglichkeiten zum Aufstocken mit SSDs (habe den gleichen):

 
Tiny und den bestehenden Monitor weiter nutzen ist keine Option? Bzw. einen aktuellen Monitor anschaffen.
Da würde ich dann eine Tiny-in-One Monitor vorschlagen. Da sitzt ja der Tiny Rechner gleich hinten drin und man hat nur einmal Platzbedarf auf dem Schreibtisch.
Mit kabelloser Maus/Tastatur Kombination eine echt schlanke Lösung

Ist alles locker machbar für den angedachten Preis

Man ist dann natürlich nicht mehr mobil, wie bei einem Notebook. Ist halt die Frage ob das überhaupt notwendig wäre
 
Das Gerät wird zu 99% nur stationär betrieben.
Da wird die Empfehlung eines Tiny oder gar MacMini mit Monitor wohl ins Leere Laufen, da eine Kombi Monitor-Tiny(MacMini) nicht wirklich mobil ist.
Aber lasst uns abwarten, was der TE @loennermo dazu zu sagen hat. Der TE war gestern um 23:39 Uhr zuletzt im Forum.
 
Das ist ein Szenario, wo ich tatsächlich mal kein Notebook empfehlen würde. Denn das spart nur dann signifikant Platz auf einem Schreibtisch, wenn es dort für sich allein betrieben wird, ohne Dock, externen Monitor und externe Tastatur. Nur ist es erstens leider sehr viel weniger ergonomisch, wenn die Tastatur direkt beim Monitor sitzt, und hat zweitens jeder externe Monitor ein größeres Display als ein Notebook. Gerade für einen älteren Menschen, der das zudem bisher nicht gewohnt war, hielte ich einen solchen Umstieg in Sachen Ergonomie für nachteilig.

Die vorhandene Peripherie zu behalten und an einen Tiny-PC zu hängen scheint mir hier die naheliegendste (und günstigste) Lösung zu sein. Es sei denn, die Peripherie ist so alt und abgenutzt, dass man sie nicht mehr verwenden möchte. Aber auch dann wäre es wohl kein Problem, einen ordentlichen Monitor und eine vernünftige Tastatur zu einem moderaten Preis zu beschaffen.

Alles bezogen darauf, dass "99% stationär" de facto dann doch "immer" heißt.
 
Ich empfehle mittlerweile immer ein Notebook, selbst wenn externer Monitor verwendet werden soll. Bei Problemen kann das NB nämlich ganz einfach zu mir transportiert werden und ich brauche es nicht an einen Monitor anschließen. Auch in den Urlaub kann es bei Bedarf einfach mitgenommen werden. Ein Tiny alleine kann all dies schlechter abdecken.
 
Mein Hauptrechner ist mittlerweile ein Tiny M75q samt 4k Schirm in 28".
Logischerweise nicht mobil... dafür habe ich ein paar Tabletten ( WIN + Android ) plus noch 2-3 TP. Daten am NAS.
Im Schadensfall ist ein Tiny wohl die mobilste Lösung überhaupt.
 
Wäre solch ein TC AIO für ca € 395 nicht die perfekte Lösung : https://www.notebookswieneu.de/lenovo-thinkcentre-neo-30a-24-12b0004nge-p32284.html ?
Kompakt (Nicht mehr Raumbedarf als ein entsprechender 24-Zöller ) ,RAM noch erweiterbar (2x SoDimm verbaubar) und sogar noch ein DVD-Laufwerk :D ...
Bezüglich der Zustandsbeschreibeungen bei nbwn : Diese lesen sich immer schlimmer als sie meiner Erfahrung nach dann sind !

Gruss Uwe
 
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Aaaalso:

Der Rentner zieht von der eigenen Wohnung in eine betreute Einrichtung (kein Heim!). Der genau verfügbare Platz steht derzeit noch nicht fest. Ich bin derzeit in der Klärung, ob das Notebook an einem großen Monitor betrieben werden soll/kann. Vermutlich wird sich das Notebook niemals aus der Wohnung bewegen. Ggf. mal vom "Büroplatz" im Schlafzimmer ins Wohnzimmer zum Bilder schauen... Auch ist noch nicht bekannt, ob Internet per WLan dort verfügbar ist oder jeder Bewohner einen eigenen Anschluß schalten lassen muss.

Ich fasse mal zusammen:
Großer Monitor - lieber ein Tiny
Kein externer Monitor - das L15 von Matt würde passen

Richtig verstanden?
 
Ich fasse mal zusammen:
Großer Monitor - lieber ein Tiny
Kein externer Monitor - das L15 von Matt würde passen

Richtig verstanden?
Darauf laufen die Empfehlungen hinaus, ja. ;)
Ist denn der derzeit vorhandene Monitor noch gut verwendbar? Dann wäre ein Notebookdisplay wie das im L15 wohl eher ein Rückschritt. Wenn es bei der Mikromobilität wirklich nur um "Bilder schauen" geht, richte doch ein Tablet dafür zusätzlich ein. Damit sitzt es sich auf dem Sofa viel bequemer, und man kann es auch mal der Familie oder anderen Gästen zeigen. So ein 15-Zöller auf dem Schoß ist doch eher sperrig und unhandlich.
 
Wenn kein externer Monitor betrieben wird, würde ich mit der Zielperson testen, welche(s) Bildschirmgröße/-Auflösung/-Scaling für ihn akzeptabel/praktikabel ist.
 
Zustimmung. Das ist für Ältere wegen der sicherlich vorhandenen Kurzsichtigkeit sehr relevant. Ich selbst habe das erst kürzlich festgestellt, als ich einen X390 Yoga angeschafft habe. Ich bin reumütig wieder zu meinem großen Bildschirm und für die Couch zu einem handlichen 8 Zoll-Tablet zurückgekehrt.
 
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