ArchLinux auf X200 woher kommt der Unterschied

arni051086

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Moin Moin,

nach nun 2 Jahren Distrohopping habe ich es mal gewagt Arch Linux aufzuspielen und bin trotz der 20 Seiten Beginnersguide sehr positiv von der einfachheit der Installation überrascht. Nun mein Frage. Ich hatte davor schon jede Arbeitsoberfläche ausprobiert und bin bis arch mit openbox sehr gut gefahren (Crunchbang Linux), jetzt mit Arch habe ich mich wieder mal Gnome zugewandt. Wie ist es möglich das sich Crunchbang 3-4sec zeitlässt beim aufwecken aus standby und arch bereits nach 1-2 sec wieder da ist obwohl ja der viel viel mächtigere Desktop Installiert ist. Liegt das einzig und allein am KISS-Prinzip? Hardwaretechnisch habe ich nichts geändert.
 
Alle Desktop Umgebungen sind mittlerweile sehr performant; Eventuell wird das suspend Verhalten unter Arch anders geregelt als unter Crunchbang/Debian. Oder du hast weniger Programme im Hintergrund laufen. Da gibts viele Moeglichkeiten.
Ansonsten viel Spass mit Arch, wenn man einmal angefangen hat, kommt man nicht mehr los :)
 
Dieses "instant resume" (kp wie das nochmal hieß) wurde vor ein paar Monaten im kernel eingeführt - daher ists schon lange bei Arch, aber evtl. noch nicht bei den anderen Distros angekommen.
 
Mein Erfahrungswert: Auf meinem T61 war Arch + XFCE eine ganze Riesenecke zackiger als Xubuntu 12.10. Vermute auch, dass auf Anwendungsebene eine beachtliche Menge weniger Programme/Dämonen laufen.

edit
Sehe gerade buddabrods Beitrag: Vielleicht auch nicht.
 
Also wie gesagt von der Geschwindigkeit bin ich auf jedenfall begeistert aber ob mich das Fieber pakt werde ich noch sehen da ich bis jetzt an jedem Distri irgendwann die Laune verloren habe aber ich finde das "nur was nötig" ist Prinzip echt interesant aber mal schauen.

@buddabrod wenn dies aber am Kernel liegt hätte ich doch aber an Ubuntu auch eine gehörige geschwindigkeitssteigerung sehen müssen oder?
 
Mein Erfahrungswert: Auf meinem T61 war Arch + XFCE eine ganze Riesenecke zackiger als Xubuntu 12.10.
Da solltest Du aber auch Debian + xfce mit arch + xfce vergleichen: Habe beides auf meinem Athlon XP installiert und ich merke kaum einen Unterschied (wheezy vs. arch). Standby habe ich allerdings nicht getestet.
 
Zuletzt bearbeitet:
@buddabrod wenn dies aber am Kernel liegt hätte ich doch aber an Ubuntu auch eine gehörige geschwindigkeitssteigerung sehen müssen oder?
Keine Ahnung welchen Kernel welches Ubuntu nutzt ;)

[...]ich merke kaum einen Unterschied (wheezy vs. arch).[...]
Arch hat bei mir immer schneller gebootet als alle anderen Systeme. Sobald das System läuft merkt man keinen (!) Unterschied. Auch nicht bei Gentoo.

Der größte Vorteil an Arch ist meines Erachtens nach, dass es umgekehrt konfiguriert wird wie die anderen Systeme: Man aktiviert was man will und braucht. Bei Fedora z.B. deaktiviere ich was ich nicht brauche. Aufwand ist ähnlich.
 
@arni: ich war vorher auch oft von Distro zu Distro gesprungen weil mir immer wieder langweilig wurde oder irgendwas aus unerfindlichen Gründen kaputt ging.

Bei Arch gibts öfters mal was zu tun (Rolling), immer mal wieder ein paar Configs anpassen. Und vor allem wenn was kaputt geht, weiß ich was ich kaputt gemacht habe und arbeite mich zur Lösung durch. Fühl mich hier sehr wohl mittlerweile und alles läuft genau so wie ich es haben will.
 
"Zitat von Buddabrod"
Keine Ahnung welchen Kernel welches Ubuntu nutzt ;)

Also ich meinte das Aktuelle Ubuntu 13.04 mit dem Kernel 3.8.8
@arni: ich war vorher auch oft von Distro zu Distro gesprungen weil mir immer wieder langweilig wurde oder irgendwas aus unerfindlichen Gründen kaputt ging.

Bei Arch gibts öfters mal was zu tun (Rolling), immer mal wieder ein paar Configs anpassen. Und vor allem wenn was kaputt geht, weiß ich was ich kaputt gemacht habe und arbeite mich zur Lösung durch. Fühl mich hier sehr wohl mittlerweile und alles läuft genau so wie ich es haben will.

Na dann freu ich mich mal auf eine spannende Zeit bei Arch den das was du beschreibst ist so ziemlich genau das wie es mir in den letzten Jahren erging.
 
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