Alternative zu MS Sharepoint?

Das_ideale Feuchthirn

New member
Themenstarter
Registriert
2 Juli 2011
Beiträge
82
Der Chef einer mir gut bekannten Firma hat gerade eine plötzliche Entscheidung getroffen: Sharepoint wird nicht eingeführt. Begründung: Microsoft, also NSA. Die Firma entwickelt sehr ausgefeilte Maschinen und hat keinen Bock auf Datenlecks und Wirtschaftsspionage.

Gibt es etwas Vergleichbares aus der OpenSource-Ecke, das Ihr empfehlen könnt?
 
Intranetsysteme gibt's viele, aber der genaue Leistungsumfang ist natürlich ziemlich unterschiedlich, wenn man z.B. die optimale Office-Integration will, führt kaum ein Weg an Sharepoint vorbei.

Ansonsten: eine kommerzielle deutsche Variante ist Intrexx, ansonsten evtl. Alfresco, Kerio Workspace oder Liferay.
 
Ja man sollte abstecken was genau gebraucht wird.

ICh denke der komplette Sharepoin-Umfang wird nicht gebraucht.

Unter Linux ist quasi eine 1:1 Kopie von Sharepoint grundsätzlich möglich, dies basiert dann aber auf mehrere Programme / Systeme.

Wenn man aber nur nen Teil der Sharepoint klamotten braucht, kann man halt unter Linux wesentlich Resourcensparender arbeiten, weil man halt nur ein Teil der Programme/Systeme am laufen halten muss. Das was man wirklich braucht.
 
Unter Linux ist quasi eine 1:1 Kopie von Sharepoint grundsätzlich möglich, dies basiert dann aber auf mehrere Programme / Systeme.
Wobei man dann natürlich jemanden braucht, der sich mit allen Teilsystemen und der Integration derselben auskennt.


Wenn man aber nur nen Teil der Sharepoint klamotten braucht, kann man halt unter Linux wesentlich Resourcensparender arbeiten, weil man halt nur ein Teil der Programme/Systeme am laufen halten muss. Das was man wirklich braucht.
Teilsysteme, die nicht gebraucht werden, erzeugen auch so gut wie keine Last. Das ist vielleicht relevant, wenn ich als Bastler das Ding auf 'nem alten X31 mit 1 GB RAM zum Laufen bekommen will, aber bei aktueller Serverhardware ist das Thema doch völlig irrelevant.
 
Moin!

Ich kenne das von Caputo genannte Alfresco und kann es empfehlen. Vllt sollte hier dann eher die kostenpflichtige Version genutzt werden.

Gruß Max
 
Übrigens noch zum Thema "Datenlecks": Open Source ist auch nicht narrensicher. Im Prinzip kann ich da von außen sogar leichter eine Schwachstelle einbringen, nämlich indem ich ein nützliches Modul (oder ein paar Updates) submitte, in dem ein paar halbwegs gut versteckte Löcher für Exploits drin sind. Wenn das dann noch bei einem Projekt passiert, das nicht die Ressourcen für extrem gründliche Code-Reviews hat, habe ich hinterher gute Chancen, dass eines meiner Sicherheitslöcher es in ein Release schafft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei man dann natürlich jemanden braucht, der sich mit allen Teilsystemen und der Integration derselben auskennt.



Teilsysteme, die nicht gebraucht werden, erzeugen auch so gut wie keine Last. Das ist vielleicht relevant, wenn ich als Bastler das Ding auf 'nem alten X31 mit 1 GB RAM zum Laufen bekommen will, aber bei aktueller Serverhardware ist das Thema doch völlig irrelevant.


Ja klar braucht man da nen Fachmann .. aber das was man an LIzenzen (jährlich) spart kann man einmalig in einen Techniker investieren ;) Aber jo .. das ist wahrscheinlich nich mit Klickibunti getan.

Najo .. ich versuche überall Resourcen zu sparen wo es nur geht .. Gewohnheit ;)

Grundsätzlich stimme ich dir da zu :)

Grüße
 
Ja klar braucht man da nen Fachmann .. aber das was man an LIzenzen (jährlich) spart kann man einmalig in einen Techniker investieren ;) Aber jo .. das ist wahrscheinlich nich mit Klickibunti getan.

Das lohnt sich aber auch erst aber einer bestimmten Größe und es ist auch ein Fehler, die Open Source-Lizenzkosten mit 0 anzusetzen (außer man will wirklich mit unsupporteten Versionen arbeiten). Schau Dir mal an was z.B. eine RHEL-Lizenz kostet, auch Alfresco ist nicht umsonst, auch wenn sie Ihre Preise nicht publizieren und dann addiere mal drauf, was dich der Linux / OS-Fachmann kostet und dann überlege mal, ab wann sich das lohnt. So einfach ist die Sache nicht.

Und speziell bei so einem System ist der Techniker garantiert nicht einmalig sondern tendenziell eher dauerhaft als Kostenpunkt anzusehen.
 
Übrigens noch zum Thema "Datenlecks": Open Source ist auch nicht narrensicher. Im Prinzip kann ich da von außen sogar leichter eine Schwachstelle einbringen, nämlich indem ich ein nützliches Modul (oder ein paar Updates) submitte, in dem ein paar halbwegs gut versteckte Löcher für Exploits drin sind. Wenn das dann noch bei einem Projekt passiert, das nicht die Ressourcen für extrem gründliche Code-Reviews hat, habe ich hinterher gute Chancen, dass eines meiner Sicherheitslöcher es in ein Release schafft.

Größte Chancen hast du wohl wenn C verwendet wird. Was man da an Code verstecken kann füllt ganze Wettbewerbe.
 
Das lohnt sich aber auch erst aber einer bestimmten Größe und es ist auch ein Fehler, die Open Source-Lizenzkosten mit 0 anzusetzen (außer man will wirklich mit unsupporteten Versionen arbeiten). Schau Dir mal an was z.B. eine RHEL-Lizenz kostet, auch Alfresco ist nicht umsonst, auch wenn sie Ihre Preise nicht publizieren und dann addiere mal drauf, was dich der Linux / OS-Fachmann kostet und dann überlege mal, ab wann sich das lohnt. So einfach ist die Sache nicht.

Und speziell bei so einem System ist der Techniker garantiert nicht einmalig sondern tendenziell eher dauerhaft als Kostenpunkt anzusehen.

Naja .. da ich in der Welt lebe (15 Jahre Linuxuser, seit 3 Jahren Linuxentwickler) weiß ich das man Sharepoint komplett lizenzkostenfrei stabil ans laufen bekommen kann! Wenn man die passende Manpower dabei hat ;)

Aber ja .. es gibt alternativen die ggf. einfacher sind zu händlen sind aber dann ggf. was kosten.:)

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja .. da ich in der Welt lebe (15 Jahre Linuxuser, seit 3 Jahren Linuxentwickler) weiß ich das man Sharepoint komplett lizenzkostenfrei stabil ans laufen bekommen kann! Wenn man die passende Manpower dabei hat ;)

Aber ja .. es gibt alternativen die ggf. einfacher sind zu händlen sind aber dann ggf. was kosten.:)

Grüße

Ok, angenommen Du bist derjenige, der entscheidet, welches System eingesetzt wird - würdest Du Dich für eine unsupportete Lösung entscheiden oder für die Subscription-Variante mit Support? Würdest Du das Risiko eingehen, evtl. mit heruntergelassenen Hosen von deinem Chef zu stehen, wenn irgendwas nicht klappt, die halbe Firma das Intranet nicht benutzen kann und Du zugeben musst, dass Du keinen Herstellersupport hast und im Moment auch nicht weißt, wie Du das Problem gelöst bekommst?

Genau.

Und deswegen sind die "Lizenzkostenfrei"-Lösungen auch immer ziemlich unrealistisch, denn sie vernachlässigen immer den CYA (cover your ass) - Faktor für Entscheider.

Und genau aus dem Grund gibt's auch zu jedem Open Source-Projekt die supportete Version mit Subscription und entsprechendem Preisschild. Und wenn es sich bei der eingesetzten Software um etwas auch nur halbwegs unternehmentskritisches handelt (und ein Intranet gehört definitiv in diese Kategorie), dann wird normalerweise grundsätzlich nur die Variante MIT Support und entsprechenden Kosten verwendet. Die dann oft gar nicht billiger sind, siehe z.B. RHEL, das ist tendenziell eher teurer als Windows, speziell wenn ich wie üblich immer 1 Version überspringe und die gekaufte Version ca. 6 Jahre lang nutze.

Dass es technisch möglich ist, mit den unsupporteten (und oft feature-ärmeren) Community-Varianten eine lizenzkostenfreie Lösung zu basteln, will ich damit gar nicht in Abrede stellen. Aber eine realistische Lösung für ein Unternehmen ist das eher nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja .. ICH würde mir defintiv die unsupportet Version nehmen ... Und kenne genug Firmen, wie gesagt, bin aktiv in der Branche, die dies ebenso handhaben .. aber wie gesagt .. schlichtweg aus dem Grund weil sie die Manpower UND das Wissen haben, weil ob man nun extern Lösungen bemühen muss, die trotz Vertrag lange dauern können, oder man sich selber dran setzt und die Sache binnen einer Nacht wieder ans laufen bekommt, da tut sich "erstmal nicht viel"

Es gibt für einige Dinge eine Subscription version .. das ist richtig .. gerade in dem "Bereich" .. also Server-Lösungen (obs nun Betriebsystem ist, oder Sharepointersatz oder what ever) es gibt aber auch genug "non-Subscription" Sachen wie LXOffice (ich weiß nicht wies aktuell ist)

Ich stimme dir das völlig überein, das man durchaus abschätzen muss ob man es selber auf die Reihe bekommt, oder sich ein externes Systemhaus sucht. Und dieses muss entscheiden ob es den gleichen Support leisten kann wie die Subscription. Die oftmals auch nur das Papier wert ist wo sie drauf steht ;)

Natürlich kann ich die Argumentation verstehen: Ich hol mir nen externes Systemhaus ins Haus welches mir das einrichtet, aber ich will zusätzlich Software die "extra Support" haben.

Keine Frage, nur eine kostenlose / unsubscribtion Lösung muss nicht zwangsläufig eine "Frickel-Lösung" sein.
 
Keine Frage, nur eine kostenlose / unsubscribtion Lösung muss nicht zwangsläufig eine "Frickel-Lösung" sein.
Muss es nicht, aber dann brauche ich das entsprechende Inhouse-Know-How und für den Fall, dass mein Know-How-Träger Urlaub hat / krank wird / die Firma wechselt / stirbt muss ich das auch noch mindestens doppeln. Und das kostet auch, insofern ist auch das wieder nicht der klassische Homerun.
 
Naja .. da ich in der Welt lebe (15 Jahre Linuxuser, seit 3 Jahren Linuxentwickler) weiß ich das man Sharepoint komplett lizenzkostenfrei stabil ans laufen bekommen kann! Wenn man die passende Manpower dabei hat ;)

Aber ja .. es gibt alternativen die ggf. einfacher sind zu händlen sind aber dann ggf. was kosten.:)

Manpower kostet auch Geld.
 
Habe NIE etwas anderes gesagt :)

Im ersten Post erwaehne ich dieses noch explizit, das die Kohle umgeschichtet wird :)

Wie dem auch sei:

Es muss ordentlich durchgeplant und vorallem gerechnet werden wie und wann und warum die Alternative zum Einsatz kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ok1.de
  • IT Refresh - IT Teile & mehr
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben