2TB nVME SSD: DRAM/DRAM less/HMB

jochenhecht

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29 Mai 2010
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320
Hallo zusammen,
ich habe ein Thinkpad T14s Gen2 (AMD) und möchte eine neue, größere SSD einbauen.
Ich recherchiere schon seit langen, aber so richtig zu einem Entschluss komme ich nicht.

Meine Anwendungen:
Überwiegend Office-Anwendungen, ein bisschen YouTube, in Gimp mal ein Bild bearbeiten, ..
Ab und zu kopiere ich mal größere Datenmengen (ca. 30GB) auf eine externe Festplatte.
Ich spiele keine Computerspiele.

Betriebssystem:
Windows 11 / Linux Mint (dual boot)

Meine Ansprüche / Wünsche an die neue SSD:
Geringe Leistungsaufnahme, geringe Wärmeentwicklung, schnell (ich werde keine benchmarks laufen lassen), 2TB Kapazität (wobei ich vermutlich auch mit 1TB leben könnte)

DRAM / DRAM less / HMB / TLC
Ich glaube, ich brauche kein DRAM bei meinen Anwendungen. Außerdem benötigt DRAM ja auch Systemleistung, Strom und erzeugt Wärme.
Und dieses HMB (Hoist Memory Buffer) ist wohl eine brauchbare alternative zu DRAM.

Momentan finde ich interessant (alle ohne DRAM):
Samsung 990 EVO PLUS 2TB
Lexar NM790 2TB
(?) SK hynix Platinum P41 (nicht sicher ob diese einen DRAM hat)

Ich bin auch offen für eine SSD mit DRAM, aber so wie es verstanden habe, brauche ich diesen nicht und dieser erzeugt (unnötige) Wärme.

Wisst ihr, ob dieser DRAM wirklich so viel Leistung benötigt und Wärme erzeugt?
Was haltet ihr von den ausgewählten SSD Modellen?
Bin ich auf dem richtigen Weg die richtige SSD zu finden?
Habt ihr Erfahrungen mit den oben genannten Modellen?
Könnt ihr ein anderes Model empfehlen?
Kann mein T14s Gen 2 (AMD) überhaupt HMB?

Schon mal lieben Dank im Voraus.

Liebe Grüße,
jochenhecht
 
Meiner bescheidenen Meinung machst Du Dir zuviele Gedanken. Kauf eine die ins Budget passt und gut is. In meinem MiniPC hab ich eine Viper Patriot MP4300Lite. Die wird beim Datei schubsen lange nicht so warm wie die Pro-Kollegen von Samsung, WD oder Crucial. Also mutig vorangeschritten und einfach eine SSD kaufen ;)
 
Würde auch einfach eine kaufen, vielleicht nicht die Billigste, hatte da mal mit einer Kingston NV2 (DRAM Less) negative Erfahrungen gemacht:


Habe in meinem X390 eine PM9A1 (eine Art 980 Pro) und die ist sehr sparsam, trotz der Performance und DRAM.
 
Hallo Jochen,
Ich hatte und habe noch exakt die gleichen Anforderungen wie Du.

Also:
- schnell im realem Alltag, also responsiv, hohe "Schwupsidität"
- stromsparend
- preisgünstig
- zuverlässig / haltbar
- Dualboot Win/Linux

Ich habe auch, wie immer, lange recherchiert und mich dann für die Lexar NM790 entschieden.

Die 1TB-Version im T480s seit 2/2024, 2TB im X280 seit 10/2024 (i.m.:34°C).
Bin mit beiden top zufrieden, also absolute Empfehlung.
Bereue nur, nicht gleich beim T480s die 2TB genommen zu haben, da war ich zu geizig, hat auch einen niedrigeren Preis pro MByte. Finde 2TB ist der beste Kompromiss aus Größe und Preis, trotzdem kann eine SSD NIE zu groß sein....
HMB ist OS- abhängig, aber kein Problem.
Rekord-Idle beim X280 mit Bildschirm an, auf niedriger Helligkeit: 2 Watt.....

Lesestoff:
Test: Lexar NM790 SSD, hervorragende Leistung, niedriger Stromverbrauch, herausragender Preis!
Ultra Low Power SSD NAS
Lexar NM790 4 TB Review - Tons of Fast Storage at a Great Price
Lexar NM790 2 TB Review
Preise: Lexar NM790
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur als Anmerkung : Das T480s hat PCIe 3.0 ,kann also die neueren PCIe-4.0 SSD gar nicht ausreizen :D ...
Falls es sehr günstig sein soll kann man einfach solch eine Lexar NM620 für € 99 nehmen : https://preisvergleich.heise.de/lexar-nm620-2tb-lnm620x002t-rnnn-a2661656.html?hloc=at&hloc=de .
Wobei eine vernünftige Kioxia (Ehemals Toshiba ) PCIe 4.0 mit ca € 105 nur unwesentlich mehr kostet : https://preisvergleich.heise.de/kio...d-2tb-lsd10z002tg8-lsd10z002tc8-a3054927.html .
Und wenn der Aufpreis von ca € 35 nicht ins Gewicht fällt einfach die Samsung EVO 990 : https://preisvergleich.heise.de/samsung-ssd-990-evo-plus-2tb-mz-v9s2t0bw-mz-v9s2t0b-a3316843.html .

Gruss Uwe
 
Gings nicht um ein T14s? ;) Aber das kann auch PCIe 3.0. Interessant finde ich, dass die so hochgejazzte Lexar sogut wie nie mit einer Viper im gleichen Test zu finden ist. Umgekehrt auch nicht. In einem Test wurde bemängelt, dass die Lexar wohl recht heiß werden kann. Allerdings finde ich den nicht mehr. Ist so ähnlich wie wenn man seine Krankheitssymptome im Netz sucht, kommt mindest eine potentiell tödliche Krankheit raus. Die WD Black SN850X macht im P53 im Kristalltest max 56 Grad.
 
Bei Deinen Anforderungen ist fast egal, welche 2TB NVMe SSD Du nimmst - da wird Dir vermutlich nie ein Unterschied auffallen.

Bedenken solltest Du, dass der Lexar Kandidat keine Verschlüsselung per BIOS-HDD-Kennwort in Thinkpads unterstützt, und auch die WD Kandidaten tun dies nicht. Nur falls Du so was nutzt...
 
Wenns nur um Platz geht, Crucial P3 (plus).
Relativ günstig, ich würde sie als unauffällig beschreiben.

Die WD Black merke ich im Desktop schon, wenn ich mal viel (50gb+) kopieren will.
Sonst auch eher nicht.
 
Hallo Leute, erst mal vielen Dank für eure Antworten. Ich glaube auch, dass ich mich gerade hier in etwas "verrenne". Ich möchte aber schon eine gute, zuverlässige SSD für die nächsten Jahre haben. Ihr wisst ja selbst, wie zeitaufwendig es ist, Windows 11+Linux + alle Anwendungen zu installieren. Und dann habe ich eben keine Lust, nach ein paar Wochen Gebrach festzustellen, dass die SSD zu warm wird oder mir den Akku leer zieht.
Nach aktuellen Recherchen und euren hilfreichen Tipps, stehen gerade zur Auswahl:
  • Samsung 990 EVO PLUS 2TB
  • Lexar NM790 2TB
  • SK hynix Platinum P41 2TB
  • Samsung 990 Pro 2TB

Zur Lexar NM790:
Ich habe auch Artikel gefunden, wo eine zu hohe Temperatur kritisiert wird. Aber ich habe zu fast jeder SSD einen solchen Artikel gefunden. In Tests hat sie aber eigentlich immer gut abgeschnitten.
Wisst ihr, ob es stimmt, das Lexar von einer chinesischen Firma gekauft wurde, die eher für minderwertige Qualität steht? Ist Lexar von damals noch Lexar von heute?

Anfangs war ich überzeugt, dass der DRAM "sehr viel" Strom zieht und dadurch auch die gesamte SSD sehr warm wird. Aber das ist wohl gar nicht so dramatisch?!
 
hr wisst ja selbst, wie zeitaufwendig es ist, Windows 11+Linux + alle Anwendungen zu installieren. Und dann habe ich eben keine Lust, nach ein paar Wochen Gebrach festzustellen, dass die SSD zu warm wird oder mir den Akku leer zieht.
dafür macht man zb ein Image und spielt das einfach auf eine neue SSD ein. Also max Aufwand 30-45 Minuten, wenns lang dauert (inkl SSD Wechsel)
 
Anfangs war ich überzeugt, dass der DRAM "sehr viel" Strom zieht und dadurch auch die gesamte SSD sehr warm wird. Aber das ist wohl gar nicht so dramatisch?!
Ab pcie 4.0 ist Abwärme bei allen SSD Herstellern ein Thema, eig sogar schon ab v3.0. Außerdem glaube ich auch dass dem Controller in Sachen Effizienz mehr Gewicht zukommt.
 
damit meine ich, dass ein Controller idR ein kleiner Mikroprozessor mit ARM Kernen ist, der signifikant mehr Leistung bringt als so ein SDRAM Chip.
Am Beispiel einer Samsung 9100 Pro (die neueste PCIe Gen 5 NVMe von Samsung) weist der Presto Controller z.b. folgende Specs auf:

Manufacturer:Samsung
Name:
Presto (S4LY027)
Find More Drives
Architecture:ARM 32-bit Cortex-R8
Core Count:5-Core
Foundry:Samsung FinFET
Process:5 nm
Flash Channels: 8 @ 2,400 MT/s
Chip Enables:4
Controller Features: DRAM (enabled)
 
So, der aktuelle Standeiner Recherche ist:
Entweder die Lexar NM790 oder die Samsung 990Evo Plus.
Also die Lexar reizt mich schon sehr, habe jedoch etwas Bauchschmerzen bei den verbauten Komponenten bzw. der Langlebigkeit. Die Komponenten sind wohl eher von "new comern". Das muss ja nichts schlechtes sein, aber irgendwie....

Wie seid ihr da so eingestellt? Lieber was bewertes nehmen oder ist das bei einer SSD nicht so ausschlaggebend?
 
Technische Artefakte können Schaden nehmen und kaputt gehen. Ich empfehle den Einsatz eines Schreibblocks mit Durchschlagpapier. Den Durchschlag an einem sicheren Ort verwahren, falls das Original verloren geht.
Sei jetzt einfach mal ganz stark und kauf Dir einfach eine neue SSD, dazu ein Backup anlegen und regelmäßig sichern. Zu diesem Thema gibts auch viel zu lesen. Melde Dich dann wieder hier und wir erörtern dann auch dieses Thema in epischer Breite.
 
Grundsätzlich würde ich ebenfalls sagen, dass eine angemessene Datensicherung unabhängig von der verbauten SSD immer notwendig ist.
Ich würde behaupten, dass die in Deutschland bei den einschlägigen Einzelhändlern verfügbaren SSD bei normaler Nutzung nur im Rahmen der durch Weibull-Verteilung abschätzbaren Ausfallwahrscheinlichkeiten ausfallen sollten und man da nichts falsch machenn kann, außer man hat die Frage der ein- oder zweiseitigen Bestückung. Schnell sind SSD's heute im Normalbetrieb alle, sodass man diese Effekte nur merkt, wenn mann sehr große Datenmengen verschiebt oder die SSD sehr voll ist.

Ich habe darüber hinaus mit SSD's gute Erfahrungen gemacht, selbst mit solchen aus der Zeit, wo die breite Verwendung von SSD's im Consumerbereich gerade erst begann. Die laufen immer noch ohne Probleme.
 
Technische Artefakte können Schaden nehmen und kaputt gehen. Ich empfehle den Einsatz eines Schreibblocks mit Durchschlagpapier. Den Durchschlag an einem sicheren Ort verwahren, falls das Original verloren geht.
Sei jetzt einfach mal ganz stark und kauf Dir einfach eine neue SSD, dazu ein Backup anlegen und regelmäßig sichern. Zu diesem Thema gibts auch viel zu lesen. Melde Dich dann wieder hier und wir erörtern dann auch dieses Thema in epischer Breite.
🤏
 
Manche SSDs mit HMB brauchen ein Firmwareupdate für Win11 24h2. Ein Ladenhüter hats vllt noch nicht.
Und der HMB bzw die LUT braucht 100 bis 200MB RAM, das sollte nicht schlimm sein, ist aber auch kein Cache, da gilt ja 1GB RAM pro TB Flash.
Und einseitig bestückt muss sie wohl sein im Notebook, wenigsten volle Länge dürfte klappen.
Meine 2TB Kingston mit DRAM fürn Desktop ist zweiseitig, bei 2TB geht das auch anders, mit 4TB evtl noch nicht.
 
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